Die zweite Revolution

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Mit der neuen DSLR habe ich vor 4 Jahren die Vorteile verschiebbarer Messfelder kennen gelernt. Der einzige Nachteil der F4 (neben dem etwas trägen AF) ist, dass sie diese nicht hat. Das heißt die AF-L Taste ist ständig im Einsatz. Die F5 hat 5 Messfelder die über eine Kreuzwippe ausgewählt werden können. Diese liegen aber so dicht beieinander, dass es wie ein großes Feld wirkt, wären sie weiter über den Sucher verteilt fände ich das besser.
Ich würde Dir zu F4 raten in der s- Version kannst Du sie mit Eneloops voll stopfen und fotografieren bis die Lager des Spiegels ausgeglüht sind. In der „Basisversion“ wird sie zu einer, wenn auch schweren, aber doch handlichen Kamera. Und die bereits erwähnte Möglichkeit den Sucher zu wechseln ist einfach großartig.
Ich habe in meiner eine Einstellscheibe mit Schnittbildindikator eingebaut und kann somit auch MF Objektive verwenden und treffsicher fokussieren. Das ist kein Gefummel wie bei der D200 einfach mit dem Fingernagel unter das Näschen alte Scheibe raus, neue rein, fertig. Eine absolut geniale Kamera.
Geht bei der F5 genauso.
 
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Hallo Sebastian,

klar schätzen geht schon. Habe heute auch frei schnautze korrigiert so nach gefühl. War aber warscheinlich zu zimperlich, das korrektur bei der matrixmessung meist sehr gering sind und über +-1 nie rausgehen müssen.

Viele Grüße
Adrian

Die neuen Portras von Kodak sind besonders tolerant. Der Spielraum soll etwa 5 Blenden betragen (wird in der Praxis dann wohl der Bereich von -2 bis +3 Blenden sein) - bei einem ISO 400 Film bedeutet dass, das er bei genauer Belichtungsmessung von ISO 50 bis ISO 1600 taugt. Das ist realistisch - ist genau der Rahmen, den der XP2 schon lange abdeckt. Wohlgemerkt alles ohne Spezialentwicklung (Push/Pull).


Grüsse,
Sebastian
 
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Der einzige Nachteil der F4 (neben dem etwas trägen AF) ist, dass sie diese nicht hat. Das heißt die AF-L Taste ist ständig im Einsatz.
Ich empfinde den AF der F4 gar nicht so träge und schon gar nicht wenn da ein Objektiv mit Stangen AF dran hängt. Sicher kommt der AF von der Geschwindigkeit nicht mit einer F5 oder F6 mit. Aber den AF meiner D70 fährt er in Grund und Boden. Man muss sich halt immer bewusst machen, dass in der F4 kein Kreuzsensor sondern zwei parallele horizontal liegende Liniensensoren am werkeln sind. Manchmal pumpt der AF und tut sich schwer scharf zu stellen. Aber was ich schon bemerkt habe, wenn die F4 sagt es ist scharf gestellt, dann ist auch scharf. Sehr strikt im Vergleich mit meiner viel neueren D70, die es oftmals viel relaxter mit der Beurteilung des Schärfepunktes hält.

Was mich bzgl AF so am Rande mal interessieren würde - ich habe hier einmal gelesen, dass der F4 AF 200 Pixel Auflösung hat, das heisst dann wohl je 100 pro Liniensensor. Wie ist das denn z.B. mit dem Multicam 2000 der D2H. 2000 Pixel pro AF-Feld oder sind die 2000 Pixel auf die 11 AF-Felder aufgeteilt (was ich eher aus dem Artikel herauslese), dann wäre nämlich die Auflösung eines einzelnen AF-Feldes der D2H auch nicht höher als die Auflösung des AF-Feldes der F4. D.h. viel präziser scharf stellen kann eine D2 auch nicht (mal abgesehen von bewegten Objekten), allenfalls schneller, wenn man mal bedenkt, dass nach F4-Maßstäben in der D2H ein Großrechner mit der Schärfebeurteilung beauftragt ist. Wer kann da Licht in mein Dunkel bringen?

Grüße
-- Rüdiger
 
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Moin,

gute F5 gibts für 500,- Euro - etwas abgenudelt, aber mit schöner Patina auch für 350,- Euro. F6 mit Patina gibts noch nicht so sehr viele auf dem Gebrauchtmarkt - meist sind sie in sehr gutem Zustand für 1.200,- Euro auf dem Markt. Eine schöne F3 gibts für schon mal für 250,- und weniger schöne auch mal für 180,- Euro. Bei F4 und F2 kenne ich mich nicht aus. Eine kleine F75 kann man neu und ungebraucht für rund 70,- Euro mit Kitobjektiv kaufen.

Besten Gruss

Tim

Hallo!
Wo gibts denn die F75 noch?Also neu meine ich.
Schlage mich gerade mit der Entscheidung herum, ob F100 oder F80 (gebraucht , klar). aber derweil könnte mir eine F70 für € 70,-(!?!) helfen.
Würde mich über einen Tipp freuen.
Frage zur F75: Belichtingsmessung auch mittenbetont und Spot möglich?
Axel.
 
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Hallo!
Wo gibts denn die F75 noch?Also neu meine ich.
Schlage mich gerade mit der Entscheidung herum, ob F100 oder F80 (gebraucht , klar). aber derweil könnte mir eine F70 für € 70,-(!?!) helfen.
Würde mich über einen Tipp freuen.
Frage zur F75: Belichtingsmessung auch mittenbetont und Spot möglich?
Axel.
Moin Axel,

die F75 gibt es noch immer bei einigen Händlern neu. Bei Foto Palme wird eine für rund 200,- Euro angeboten, was ich für viel zu teuer halte. In der Bucht gibts zur Zeit einige neuwertige in OVP für weniger als die Hälfte dieses Betrages. Meine habe ich wie gesagt für knapp 70,- Euro bekommen.
Die F75 ist eine kleine leichte Kamera, nicht grösser als die D40. Man kann sie wunderbar mitnehmen; an meiner ist ein 35mm AF-D als Immerdrauf. Mittenbetonte und Spotmessung sind möglich. Auf der Nikonseite kannst Du ein Handbuch downloaden.

Besten Gruss

Tim
 
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Die F75 war das analoge Modell, auf dem die D70 aufbaut. Entsprechend groß sind die Gemeinsamkeiten. Wer ein analoges Gegenstück zur D70 sucht, der findet es in der F75, mit denselben Nachteilen die auch die D70 gegenüber den großen Modellen hat.

Wer eine "schöne" analoge Kamera sucht, eine Highlight des Kamerabaus, eine Kamera für die genußvolle langsame Fotografie, der sollte meiner Meinung nach zu einem der größeren Modelle greifen. Da gibt es für wenig Geld diverse ältere Modelle, die viel besser ausgestattet und verarbeitet sind.
 
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Sooo heute war ich entwickeln und habe das ergebniss und ein paar erfahrungen zurückbekommen :mad:

War bei Photo-Planet in Göppingen,

entwickelt wurde ein Kodacolor 200.

Um selber einscannen kommt man wohl nicht mit anspruch? 10€ für entwicklung und scann von 36 Bildern sind nicht billig, 20€ für das + 36* 10x15 abzüge... ähh gehts noch? Naja das ist das erste ( und einzige mal! ), dass ich das in der Form durchführe.

Warum bin ich nun verärgert: Der Worklflow ist ja mal ein witz.

Film entwickeln, ok.
Film einscannen, und bilder helligkeit korrigieren, an einem 15" tft auf dem 6 bilder auf einmal sind (klein!!).

Die belichtung passierte dann von den eingescannten daten. also analog - digital - analog.

beim beschneiden der negative wurde dann schon 2-3 mal 1mm abgeschnitten vom bild - das muss nicht sein.

das ergebniss:

die abzüge sind ok bis gut.

aber die digitalen... ich zeig mal ein paar:

analog1.jpg


va der Baum rechts, es war kein wind.. Blende 11, 19mm

analog2crop.jpg


das sieht so hart und kantig aus, detail?? 50mm 2.8

analog3crop.jpg


Was ist denn das in der mitte fürn fehler? Blende ~8 50mm

das erste ist nur verkleinert, 2 und 3 sind crops.

Also irgendwie bin ich nicht recht zufrieden.

Vorschläge, Kommentare sind erwünscht :)

Viele Grüße
Adrian
 
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Moin,

die Farbglänzer können das besser, aber grundsätzlich sind die Scans, die man mitbestellen kann, nicht so toll.
Das kann selbst mein Flachbettscanner mit Durchlichtfunktion besser.
 
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Moin,

die Farbglänzer können das besser, aber grundsätzlich sind die Scans, die man mitbestellen kann, nicht so toll.
Das kann selbst mein Flachbettscanner mit Durchlichtfunktion besser.


Hi,

das mit nicht so toll kanste laut sagen! Also entweder meine erwartungen sind maßlos überzogen an film, oder das was da auf cd gebannt wurde ist schlichtweg schrott.
Vlt sind die ergebnisse ja sogar besser als diese scanns, wenn ich den abzug einscanne...würde mich nciht wundern lol..

hat jmd noch anregungen zu den bildfehlern?
 
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Moin,

Vlt sind die ergebnisse ja sogar besser als diese scanns, wenn ich den abzug einscanne...

Sicherlich. Leider ist die alte Galerie noch nicht wieder zugänglich, sonst könnte ich Dir ein paar Bilder zueigen, die ich mit dem Flachbettscanner gescannt habe.
 
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nagut, dann krame ich mal den scanner vom schrank.

was mich so sehr verwundert, die daten die zum belichten verwendet werden und auf die cd kommen sind die gleichen - die müssen ja für das belichten viel besser sein. werden die dann für die cd absichtlich so verunstaltet? Ich weiss marketing oä erzeugt manchmal absurde dinge...aber das... naja
 
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Hab mal letztes Jahr einen Flachbettscanner der 100 Euro Klasse mti Durchlicht getestet. Damals war mein Fazit bei Negativfilmen, dass er 1200 DPI nicht ganz erreicht, aber doch nah dran ist. Mit 1200 DPI kann man die Auflösung erreichen, die die CDs vom Grosslabor liefern (rund 2 MP). Aber bessere Farben, weil man alles selber steuern kann. Der Scanner war ein V100 von Epson.

Ergänzt: Der Test ist auch hier noch zugänglich: http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=31812

Es gibt in der Preisklasse bis 200 Euro auch Scanner, die 1200 bis 1600 DPI schaffen.

Grüsse,
Sebastian
 
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Hallo Sebastian,

danke :) Habe gerade auch mal die abzüge gescannt und mit denen vom labor verglichen: sehr ähnlich. die vom labor sind etwas schärfer aber rauschen deutlich.

Naja, auf einen 300€ filmscanner sparen ist wohl angesagt langfristig.

Grüße
Adrian
 
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An einen anständigen Filmscanner führt, über Kurz oder Lang, kein Weg vorbei. Die Erfahrung mit den Scans aus dem Drogeriemarkt habe ich auch schon gemacht, dass ist rausgeschmissenens Geld.
 
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Sooo heute war ich entwickeln und habe das ergebniss und ein paar erfahrungen zurückbekommen :mad:

War bei Photo-Planet in Göppingen,

entwickelt wurde ein Kodacolor 200.

Um selber einscannen kommt man wohl nicht mit anspruch? 10€ für entwicklung und scann von 36 Bildern sind nicht billig, 20€ für das + 36* 10x15 abzüge... ähh gehts noch? Naja das ist das erste ( und einzige mal! ), dass ich das in der Form durchführe.

Warum bin ich nun verärgert: Der Worklflow ist ja mal ein witz.

Film entwickeln, ok.
Film einscannen, und bilder helligkeit korrigieren, an einem 15" tft auf dem 6 bilder auf einmal sind (klein!!).

Die belichtung passierte dann von den eingescannten daten. also analog - digital - analog.

beim beschneiden der negative wurde dann schon 2-3 mal 1mm abgeschnitten vom bild - das muss nicht sein.

das ergebniss:

die abzüge sind ok bis gut.

aber die digitalen...


Also irgendwie bin ich nicht recht zufrieden.

Vorschläge, Kommentare sind erwünscht :)

Viele Grüße
Adrian


Hallo Adrian,

ich kann Deinen Frust verstehen - aber nur zum Teil... wie schon Andere vor mir schreiben ist der Scan vom "Drogeriemarkt" auch aus meiner Sicht völlig ungeeignet und vor allem viel zu teuer im Verhältnis zum Ergebnis - auch die Bestellung von Abzügen halte ich für rausgeschmissenes Geld... denn solltest Du erst mit s/w-Filmen beginnen, wirst Du verstehen was ich meine... ;)

Der Tip mit dem Scanner ist nicht schlecht. Aber: habe mich aus ähnlichen Gründen eine Zeit lang damit beschäftigt und habe das Thema Scanner dann aus Kosten- und Zeitgründen ad acta gelegt. Warum? ein vernünftiger Scanner, der die für mich ausreichende Bildqualität liefert incl. der entsprechenden Software kostet mindestens 300 EUR. Dann die Zeit der Bearbeitung...:frown1: Ich sitze schon den ganzen Tag im Büro vor dem Rechner... also für mich keine Alternative!

Inzwischen habe ich den für mich besten Weg gefunden: ich fotografiere analog ausschließlich s/w - Entwicklung im Fachlabor (fotoimpex.de) mit Kontaktbogen - den nutze ich dann zur Beurteilung der Ergebnisse und entscheide dann, was eventuell in den professionellen Scan geht bzw. zurück ins Labor zur Vergrößerung. So habe ich unterm Strich für Entwicklung und KB weniger als die Hälfte Deiner Investition bezahlt.

Ab und an experimentiere ich mit meinem Einfachst-Scanner (Bestandteil meines MFG) zum Schnellscan zur besseren Beurteilung am 19" TFT - aber die Ergebnisse taugen bei weitem nicht zur weiteren Verarbeitung!

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß in der analogen Welt :up:

Christian
 
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Hallo Christian,

S/W selber entwickeln ist sowieso fest geplant. Entwicklerdose hat sich gestern abend spontan ergben, dass ich eine bekomme.

Klar die abzüge zu 40ct/stück waren wie geschrieben einmal und nie wieder. aber beim ersten film wollt ich halt zumindest was in der hand haben. der direkte weg entwickeln - scannen war immer schon vorgesehen. Was kostet denn der gute scann eines negativs bei fotoimpex ? 300€ ist für mich eine noch verschmerzliche investition wenn ich bedenke, dass ich dort meine selbst entwickelten s/w scannen kann und auch fremdentwickelte farb. arbeit und zeit ist bei mir nicht so das thema :)

Danke :)

Viele Grüße
Adrian
 
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Hallo Adrian,

da Du nun selber entwickeln möchtest (zumindestens die Filme) sieht es natürlich schon wieder anders aus... Somit ist der Zeitfaktor für Dich scheinbar unbedeutend... war für mich jedoch sehr bedeutend, denn neben Job mit ungeregelten Zeiten, Familie, Hund,... und dem geliebten Hobby Fotografieren, wollte ich eben vermeiden, den kompletten Workflow der analogen Fotografie wieder aufzubauen - das heißt: keine Entwicklung und Vergrößerung im Heimlabor - habe ich früher gemacht... und dazu gehört eben auch der Scan mit der auf jeden Fall nötigen Nachbearbeitung am Rechner.

Zu den Preisen eines Scans (lasse nur meine filme dort entwickeln) kann ich leider nichts sagen... habe einen sehr guten Freund mit dem entsprechenden Equipment als professioneller Fotograf... ja hier kostet mich ein Scan eben nichts...:) ... und wenn ich ihn richtig nett bitte, bekomme ich auch entsprechende Abzüge...

Aber vielleicht gibt es hier im Forum Erfahrungen über Scanpreise... kann mich erinnern auch bei Ebay entsprechende Angebote gesehen zu haben...

Viele Grüße

Christian

PS: Neben allen Diskussionen über analoge Body's... sieh Dir die F100 an!:up:
 
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