Bei meinem Lieblingsfotogändler sind sehr viele A7 in der Gebrauchtvitrine zu sehen. Offenbar ist das zur Zeit ein sehr kurzlebiges Geschäft und die Käufer haben nicht allzu lange Spass an diesen Kameras..
Wenn ich mich in meinem Fotoclub mit >30 Aktiven im Alter zwischen Ende 30 und Ende 70 in einem recht breiten Querschnitt von Ausbildung, Familienstand und Einkommensverhältnissen (soweit ich sie abschätzen kann) umsehe, dann kann ich zwar sehen, dass einige jetzt spiegellos unterwegs sind, aber a) ist es immer noch ganz wesentlich die Minderheit und b) sind es z.T. Leute, die eine alte DSLR (EOS 30D und ähnliche Kaliber) nicht mit einer modernen abgelöst haben, sondern aus Gewichtsgründen was Neues probiert haben - manche auch aus Begeisterung über EVF, manche unter Inkaufnahme von EVF. Maßgebliche Systeme sind aber immer noch Canon und Nikon, ca. halbe-halbe und zusammen sicher 2/3 des Clubs ausmachend. Der Rest sind markentechnisch Einzelgänger.Bei meinem Lieblingsfotogändler sind sehr viele A7 in der Gebrauchtvitrine zu sehen. Offenbar ist das zur Zeit ein sehr kurzlebiges Geschäft und die Käufer haben nicht allzu lange Spass an diesen Kameras..
Aufgrund der nötigen optischen Anpassung in einer Richtung bei unterschiedlichen Auflagemaßen wird das solange eine Nischenanwendung bleiben, wie die Auflagemaße nicht vereinheitlicht sind - so wie bei MFT. Elektronische Blende hin oder her, keiner versaut sich ernsthaft die gute Qualität mit irgendwelchen Linsenadaptern.Das die Objektivbajonette irgendwann dank elektronischer Adapter keinerlei Rolle mehr spielen bin ich mir schon relativ sicher.
Die E-Blende ist im Kommen, das Auflagemaß wird bleiben (müssen). Was soll da also groß zu erwarten sein, wenn Nikon nicht den SChritt zu einem System gehen will, bei dem der Adapter für die bisherigen Objektive zum Gehäuse mitgeliefert wird? Ohne solche Kontinuität könnte das dann in der Tat der Todesstoß für Nikon werden, weil dann bei der Modernisierung alle Wege offen stehen.Mal schaun was Nikon dazu noch einfällt, derzeit kann wegen des altertümlichen Bajonetts ja nur schwerlich mit anderen Optiken dorthin gewechselt werden.
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Ist das so, "gehört" so ein Modell ins Portfolio? [...] Spielfeldrand bei großen Sportereignissen wird man vermutlich sehr wenige EOS 7D [...]
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Ich höre immer wieder "dem hat Nikon nicht viel entgegenzustellen": doch, hat Nikon, nämlich einen deutlich besseren Sensor! Die Unterschiede sind "testamtlich" signifikant, schau bei dxomark rein.[...]
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Wer mit 6-7 fps zu keinen gescheiten Ergebnissen kommt, schafft das auch mit 8-10 fps nicht, höchstens aus Zufall. Sage ich jetzt mal etwas provokativ.
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Gefunden in einem Bilder-Album von jabe …
Das ist doch eine ganz andere Diskussionsebene! Natürlich kann man auch mit einer D1x (so sie noch funktioniert) grandiose Bilder machen, die alle Preise dieser Welt für Fotos abräumen könnten. Aber wenn man hingeht und sagt "Canon bietet mehr, weil die 7D mehr fps leistet", dann ist es im Gegenzug folgerichtig, darauf zu verweisen, dass eben Nikons annähernd äquivalentes Modell mehr bei der technischen Bildqualität bietet und somit Canon mit der 7D eben nicht Nikon so meilenweit voraus ist.Aber schaut man sich beispielsweise die World Press Photo Awards an, sieht man, dass erstaunlich viele Bilder mit "veralteten" Sensoren aufgenommen worden sind. Das zeigt für mich, dass Kameras, die sieben Jahre (z.B. D700) und älter sind, nach wie vor sehr, sehr gute Kameras sind, die sehr, sehr gute Bilder auf sehr, sehr hohem Niveau erzielen können.
...wenn der Spiegel noch hinterher kommt und nicht irgendwann in 1000 Teile zerspringt...Hehe, ich verstehe Dein Argument, aber Du verstehst auch meins. Vielleicht schaffen es ja 11-12 fps
Ich bin zwar nicht angesprochen, aber die Sachlage ist recht klar: wen der Nutzer hier was in ein öffentliches Album einstellt, darf ich auch mit Urheberhinweis darauf verlinken (ich "poste" es ja nicht im engeren Sinne, weil es ja schon "gepostet" ist). In mein eigenes Album aufnehmen darf ich es wiederum nur mit Genehmigung des Urhebers.Aber was anderes, Du kennst Dich ja ganz gut mit Fotorecht aus. Wie ist das denn, darf man hier im Forum Fotos von anderen Nutzern posten?
Aber nicht von Nikon....
Es gibt das von Dir geforderte Werkzeug.
Das habe ich bereits, deshalb rede ich hier aus Erfahrung.Du musst es nur kaufen.
Die Frage ist nicht, ob er es kann, sondern wie zeitaufwändig er ist - und bei AF -wie treffsicher.....Wenn es der Liveview eine DSLR nicht schafft ein Blatt am Baum scharf abzubilden, was ich jedoch bezweifle,
Da redest Du für mich in Rätseln. Bis auf einen größeren Sensor und das noch fehlende Angebot an langen Brennweiten sehe ich die Nachteile in zunehmendem Maße im System Spiegelreflex. Wenn man lichtstarke Objektive offenblendig verwenden möchte, geraten die systembedingt in die Krise. Das Forum war und ist ein Hort des Fehlfokusgejammers.musst Du Dir halt eine Spiegellose mit all ihren Nachteilen die auch eine solche Kamera hat, zulegen. In Deinem Beispiel hast Du halt für Dich das falsche Werkzeug.
Aber nicht von Nikon
Das habe ich bereits, deshalb rede ich hier aus Erfahrung.
Die Frage ist nicht, ob er es kann, sondern wie zeitaufwändig er ist - und bei AF -wie treffsicher.
Da redest Du für mich in Rätseln. Bis auf einen größeren Sensor und das noch fehlende Angebot an langen Brennweiten sehe ich die Nachteile in zunehmendem Maße im System Spiegelreflex. Wenn man lichtstarke Objektive offenblendig verwenden möchte, geraten die systembedingt in die Krise. Das Forum war und ist ein Hort des Fehlfokusgejammers.
Da lobe ich mir eine Technik, die mir unmissverständlich und zuverlässig mitteilt, wo die Laus auf dem Kopf scharf ist. Wenn alles hübsch justiert ist, kann man mit DSRS selbstverständlich beeindruckende Fotos machen. Ich fürchte jedoch, dass man mit dieser Technik in einer hoch entwickelten Sackgasse angekommen ist und frage mich, was da noch kommen soll. In spiegellosen Kameras ist da erheblich mehr Potenzial an Entwicklungsmöglichkeiten. Und da, meine ich, sollte Nikon endlich mal in die Puschen kommen.
Viele Grüße
Herbert
Danke für diese klaren Statements. Es gibt immer Verbesserungen, völlig ohne Frage, und mit manchen stößt man auch in vorher nicht erschließbare Bereiche vor (z.B. High ISO-Fähigkeiten). Nur: die Bilder sind danach oft vielleicht technisch besser, aber nicht automatisch fotografisch besser als das, was mit weniger ausgefeilten Möglichkeiten ging! Ganz besonders möchte ich das an der Serienbildgeschwindigkeit festmachen: mit höherer fps-Rate kommen auch die vielleicht zu einem Treffer, die kein Gespür für die Musik oder die Sportart haben und daher den richtigen Moment zum Auslösen nicht kennen. Mit der Schrotflinte erwischt man schon ein Huhn in der Herde, aber man kann halt auch einfach richtig zielen und braucht dann in den allermeisten Fällen weder 5, noch 8, noch 12 fps. Trotzdem scheinen einige ohne hohe fps-Rate nicht in der Lage zu sein, gute Bilder zu machen, so dominant wie dieser Parameter in Diskussionen immer wieder hochkommt...
[MENTION=5931]bernd![/MENTION]: Nein, da bin ich nicht unterwegs. Ich weiss aber, wie schnell Fechten ist, nur gibt es genug ähnlich schnelle Bewegungen. Schon mal Drummer in voller Aktion fotografiert? Das ist auch nicht langsamer als Fechten, zumindest was die Handbewegungen angeht, wenn die richtig loslegen...
Ich glaube, niemand spricht hier jemand was wirklich ab.
Aber seit über hundert Jahren versteht es die Industrie, uns fotografischen Narren einzureden, dass wir bessere Bilder machen würden wenn wir eine bessere Kamera hätten. Und wir lassen uns auch gerne narren, weil wir doch geneigt sind, einen Ausweg aus unserem Dilemma der Unzufriedenheit über unsere Bilder zu suchen, den wir uns einfach kaufen können. Und die Rationalisierung der Kaufentscheidung hinterher (oder über Foren schon vorneweg) gehört ebenso zum Ritual. Ich nehme mich da nicht aus.
Aber seit über hundert Jahren versteht es die Industrie, uns fotografischen Narren einzureden, dass wir bessere Bilder machen würden wenn wir eine bessere Kamera hätten. Und wir lassen uns auch gerne narren, weil wir doch geneigt sind, einen Ausweg aus unserem Dilemma der Unzufriedenheit über unsere Bilder zu suchen, den wir uns einfach kaufen können. Und die Rationalisierung der Kaufentscheidung hinterher (oder über Foren schon vorneweg) gehört ebenso zum Ritual. Ich nehme mich da nicht aus.
Das sehe ich auch so....der "junge" Markt ist es gewöhnt, ohne "Spiegel" zu "fotografieren"...
...die Welt hat sich verändert und es ist jetzt nicht mehr nur "Spielzeug"....da kommen jetzt auch Kameras, die professionell die Sache angehen....
Und er wird auf länger absehbare Zeit nicht auf die Idee kommen, in irgendein alternatives System Geld zu stecken, solange das bisherige funktioniert. Der Drang nach Innovation hält sich absolut in Grenzen...
@ bernd!
Natürlich würde Dir beim Fechten die höhere Framerate helfen, aber es ist doch auch nicht so wie Du sagst, daß seit der D700 nix mehr passiert wäre. Schon mit der D3s hättest Du sogar eine höhere ISO-Fähigkeit, auch wenn die zugegebenrmaßen gebraucht recht schwer zu kriegen ist. Es kam eben nur nichts zu dem Preis, den Du Dir gewünscht hättest.
Auch die Canon 7D II kostet knapp 1500,-€ und Du hast noch den Nachteil der höheren Pixeldichte, die dann streng genommen wieder kürzere Belichtungszeiten erfordern und sicher auch nicht einem besseren Rauschverhalten zugute kommen. So richtig perfekt wäre die Kamera dafür auch nicht.
Ich glaube einfach, wie schon mal erwähnt, das Nikon die Verkaufszahlen ihrer Einstelligen verständlicherweise nicht mit einer 'super' Dreistelligen kanibalisieren will.
Na immerhin hat sich in der Beziehung nichts verändert. Auf die Art kam ich damals zu Canon, da ich für relativ kleines Geld für den Body auf einen vorhandenen Objektivpark zurückgreifen konnte
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