Die Pentax 17 ist da :) :)

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Nett!
Mit €550 gerade mal so teuer wie der Gehäusedeckel von der z6iii.

Allerdings: 24x17mm Hochkant. What?

Wer entwickelt so belichtete Filme?
 
5 Kommentare
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Jeder, der auch andere Kleinbildfilme entwickelt.
Der Film wird halt nur kleiner belichtet, dafür hast du doppelt so viele Aufnahmen auf dem Kleinbild-Film.
Gab es früher auch schon so Kameras.

 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Aber werden sie (die Labore) die Einzelbilder erkennen oder immer paarweise 2 Hochkantbilder auf ein Papier ausbelichten?
 
kommentierte
Es gibt Labore, die machen das, kostet aber glaube ich extra.
Ich denke aber, das ist eher was für Leute, die selber Abzüge machen.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Braucht man ein Speziallabor um ein Papierblatt in zwei Stücke zu schneiden? :lachen:
 
EvaK
EvaK kommentierte
Analoge Fotografie ist ein schönes Hobby. Inzwischen sehr teuer, 20€ inkl Digitalisierung je Film, da bekomme ich eine 128 GB SD Karte dafür. Ein Bekannter hat deshalb seine letzten Filme verschossen und dann sein Equipment (F5/F100) verkauft).
 
1 Kommentar
kommentierte
>>>...da bekomme ich eine 128 GB SD Karte dafür<<<

Genau, und die kannst du sogar mehr als einmal belichten :)
 
Mit €550 gerade mal so teuer wie der Gehäusedeckel von der z6iii.
Trotzdem auch zu teuer.
MF nach Symbolen
Rudimentäre Belichtungsautomatik
Für 600 Ocken?

Dann lieber eine junge Gebrauchte für €150
 
C
Christian B. kommentierte
Aber es ist schon strange, einer Zehnjährigen eine 6x9 Rollfilm-Kamera in der Hand zu drücken, oder?
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Gelegentlich kokettiere ich damit. Als böse alte Frau kann ich mir das leisten.
Böse junge Frau.
Aber Vorsicht, verbitterte Gesichtszüge lassen einen älter wirken.
 
EvaK
EvaK kommentierte
Wieso unterstellen mir Leute, die mich überhaupt nicht kennen, eigentlich immer Verbitterung? Ich bin lustvoll böse.
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Als böse alte Frau...

Als alter, weißer Mann braucht man kein "böse" dazusetzen, dass ist quasi schon inkludiert.... und wer das dann noch steigern will, spricht vom alten, weißen HeteroMann... ;)
 
EvaK
EvaK kommentierte
Seit fast 30 Jahren treibe ich mich im Netz rum, erst in Mailboxen, dann im Usenet und später in Foren. Da habe ich mir gegen die regelmäßigen offenen und unterschwelligen Attacken der weißen (alten) Hetero-Männer das böse Frau und später böse alte Frau verdient.🏅:77:Und jetzt kommst Du... Ich bin ja so maßlos beeindruckt. :ROFLMAO:
 
Nach der Pentax, kommt jetzt auch noch die Rollei....


Wollte ich analog fotografieren, würde ich mir einen echten Klassiker besorgen - aber hier in Asien gibt es immer mehr junge Leute, die bewusst analog fotografieren und auch selbst entwickeln.
 
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Gerade mit der Rollei kann ich persönlich wenig anfangen, was meine Faszination dafür nicht schmälert. Im Gegenteil: Ich finde die Neuauflage ganz interessant und denke, der AF ist eine epochale Verbesserung. Für den Blindflug bei Generationen von Kameras konnte ich mich nie begeistern. Angesichts des Marktes für solche Kameras finde ich die Neuentwicklung bewundernswert mutig!
 
Kommentar
Nachtrag: Die Rollei feiere ich, weil hier ein Klassiker wiederbelebt wird - und modernisiert. Die Pentax 17 haut mich nicht so vom Sockel, was aber eher Geschmacksache hinsichtlich des Designs ist. Das Konzept KANN mich nicht abholen, aber wenn man drüber nachdenkt, macht Pentax eine Menge damit richtig. Die Kamera richtet sich nicht an alte Säcke wie uns, sondern an hippes Jungvolk. Auch unter denen gibt es viele, die mit der Film-Fotografie auch die Historie der Kameratechnik eintauchen und sich einfach ne alte Spiegelreflex schnappen. Und schon wie wir ticken. Ich kann mir aber tatsächlich vorstellen, dass es ein Geistesblitz ist, gemäß der Smartphone-Knipserei mit Hochformat anzutreten.

Für mich ist das nix, aber ich glaube, bei Pentax hat man die Zielgruppe genau umrissen. Zumal Ricoh / Pentax sich inzwischen als Nischenhersteller erstaunlich festbeißt und den Großen Paroli bietet. Sogar mit Mainstream-Modellen. Wobei: Vielleicht war Pentax mit der Vollformat-DSLR bei Markteinführung Mainstream. Inzwischen ist man die Alternative für alle, die noch einen Klapperspiegel haben wollen. Das war möglicher ein genialer Schachzug von denen.
 
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Nachtrag: Die Rollei feiere ich, weil hier ein Klassiker wiederbelebt wird
Da wäre ich noch vorsichtig. Die Bilder von dem Ding sehen für mich so aus als ob die Rollei doppelt so groß geworden ist und aus Plastik besteht.
Ob das eine Wiederbelebung oder eine Parodie ist muss man abwarten.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Vom Volumen her kommst Du mit doppelt evtl. nicht hin: Rd. 437 ccm gegenüber gegenüber 186 bei der alten. Zuwachs vor allem in der Tiefe mit 56 gegenüber 32 Millimetern. Ich vermute aber, dass die Zahlen nicht stimmen, bzw. auf Wikipedia bei der alten nur die reine Gehäusetiefe ohne Objektiv gemessen wurde. Immerhin wirkt die Alte schon sehr klobig, das sieht bei der neuen nicht schlechter aus, was man so auf den Bildern erkennen kann. Die Neue ist aber ne Ecke leichter, was tatsächlich auf Leichtbauweise schließen lässt. Da sehe ich aber keinen zwingenden Nachteil.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich glaube es wird nicht all zu viel schaden wenn die Rollei AF im Design der alten nahezu gleich kommt aber größer und tlw. aus Kunststoff ist. Den direkten Vergleich haben ohnehin nur die alten Herren, die dann rumnörgeln werden aber ohnehin keine mehr kaufen würden. Und den jungen Neu-Analogen ist es herzlich egal.
Erinnert mich etwas an die Situation bei FM2 und Zfc.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das Größer würde ich auch befürworten. Und was an der Z fc haptisch zu meckern ist, hab ich bis heute nicht begriffen. Ich bin schon ein Mensch der Wert auf Haptik legt, aber es muss alles im Rahmen bleiben. Und wer die alten Haudegen bemüht, sollte sich mal ne Minolta X700 näher angucken. Sehr solide, aber nix full metal jacket. Diese Erinnerung ist eine Mischung aus Verklärung und Täuschung.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Meine FM ist keine Mischung aus Verklärung und Täuschung, die steht real in der Vitrine und sie ist "fvcking massive". Würde ich noch analog rumplanschen wollen, wäre der Filmhalter eine ältere, manuelle Nikon - full metall body!
 
Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
@HaDiDi FM ist vereinfachte Leichtbauweise im Vergleich zur Nikkorex F oder Nikomat FT :)
 
Bei aller Sympathie würde ich mal ne Minox 35 aus der Vitrine nehmen. Habe eine sowie eine bauähnliche Voigtländer mal geschenkt bekommen. Wenn die noch funzen, würde ich mal einen S/W-Film einlegen.

Was mir allerdings auch mal gerade so durch den Kopf geht: Analog ist sowas sehr speziell. Sowas in dem Stil digital wäre wesentlich massentauglicher. Nur: Da gibt es fast nix. Am ehesten bringt noch die Fuji X100 diese Vibes rüber, aber die ist deutlich größer.

Dummerweise bin ich bei der Leica D-Lux 8 gelandet. Die ist zwar nur insofern vergleichbar, weil sie eine hochwertige Kompaktkamera mit Sucherokular darstellt, aber für sich supergeil. Vor allem ist der Q ziemlich sehr ähnlich, ohne deren Beschränkungen mitzubringen. Ich kann mir gut vorstellen, dass für die typischen Einsatzbereiche eine gehobene, ausreichende Bildqualität möglich. Klar ist die Q3 in einer völlig anderen Liga, was mich mit der Beschränkung auf Weitwinkel aber auch nicht weiterbringen würde. Zumal bei dem höllischen Preis. Die D-Lux dagegen ist prickelnd. Ich war vor ein paar Tagen noch auf einem Städtetrip, wo so ein Teil super gepasst hätte.

Sorry für mein Abschweifen. Hier geht es ja um die neue Pentax...
 
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Obwohl ich die Grund-Idee zur Pentax 17 originell und auch löblich finde, sehe ich in der Umsetzung einige Schwächen.
Mit dem Halbformat landet man kb-äquivalent beim Objektiv bei rd. 42mm und Blende 5. Das ist nichts sonderlich viel.
Damit relativieren sich auch die Entfernungseinstellungen am Objektiv weil lt. BDA bei 5m bereits die Hyperfokaldistanz beginnt. Alles andere davor geht in 1m Schritten und hat reichlich Überschneidung. Der Makromodus hat dafür nur 2cm Spielraum. Das zu schätzen ist ein Kunststück.

Wie damit die Einstellung "Bokeh", womit unter Verwendung des falschen Begriffs eigentlich geringe Schärfentiefe gemeint ist, umgesetzt werden kann, bleibt mir unerklärlich. Selbst wenn ich ein Porträt aus 2m Entfernung mache, ist von 1,5m bis 3m alles scharf.

Die Kamera hat keinen Hot-Shoe, was bei einem eher schwachen Objektiv wünschenswert wäre.

Es gibt keinen Selbstauslöser, der bei der Zielgruppe 18-44 Jahre und social media affinen Personen nach meinen Beobachtungen durchaus beliebt ist.

Nach meinem Dafürhalten hätte man Kamera noch strikter auf Point and Shoot designen und die Einstellungen noch einfacher halten können weil sie unter den gegebenen Bedingungen ohnehin nicht viel Mehrwert haben. Aber dafür etwas preiswerter auf den Markt bringen. Unter der Zielgruppe, wird sie jedenfalls sicher ihre Käufer finden weil sie die o.a. Punkte mangels Kenntnis ohnehin nicht kritisch finden.
 
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Lt. Marketingsprech sind die Zielgruppe junge SmartphoneknipserInnen, die immer nur hochkant fotografieren bzw. filmen und sich so nicht umgewöhnen müssen. Das kostet dann gleich richtig Geld. Alternativ könnte man auf dem Gebrauchtmarkt auch eine günstige KB-Kamera mit Festbrennweite kaufen und die in Smartphonemanier hochkant nehmen. Vom gesparten Geld kauft man dann Filme.
 
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Da wollen wohl noch mehr auf den analogen Zug aufspringen....



Und irgendwie ist es auch grotesk, die Generation der Straßenfestkleber wird jetzt zu Chemiepanschern...

aber mir ists recht, wir haben schon seit Jahren ein Silberdefizit und wenn nun auch noch kräftig Nachfrage durch die analoge SW-Fotografie hinzukommt, sollte man sich über deutliche Kursanstiege bei den Silberminen freuen können.
 
3 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Dass Fuji mit der Produktion von C41 Filmen in China beginnen will, wundert mich nicht. Die vorhandenen Kapazitäten von Fuji sind beschränkt und die Nachfrage übersteigt das Angebot. Trotz strammer Preise sind die Filme nicht mehr so einfach zu bekommen. Und wie es mit Kodak weitergeht, ist nicht absehbar.
Neben den zahlreichen Spaßfilmen für Lomo, werden aktuell sogar Restbestände des Ilfocolor von Ilford (das war der Film in den Einwegknipsen) für stolze 17,XX/Stk auf den Markt geworfen. ORWO hat den Wolfen Color 500 zum selben Preis neu aufgelegt und auch ADOX (Fotoimpex) versucht sich an Farbnegativfilm.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Wahrscheinlich nehmen es die Chinesen mit der Entsorgung von Abwässern nicht so genau, auch wenn sie einem immer das Gegenteil weiss machen wollen. Da kommt es auf eine Chemiefabrik mehr oder weniger auch nicht an.
 
EvaK
EvaK kommentierte
@HaDiDi: Die Abwässer der Fotolabore werden schon lange nicht mehr in den Kanal geleitet, sondern aufgefangen und das Silber wiedergewonnen. Je höher der Silberpreis, um so lohnender das Recycling.
 
Sorry dafür, dass ich als T.E. abwesend war. War kurzzeitig busy ;)

Als Anekdote kann ich noch beisteuern, dass es bei khrome.de in Hamburg einen Pentax 17-Tag gab, der wohl sehr gut ankam. Gibt auch YT Videos dazu. Einen coolen Laden habt ihr da in HH übrigens :)
 
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EvaK
EvaK kommentierte
Habe grad mal auf der Website geschaut und als erstes eine Pentax Auto 110 mit Objektiven, Winder und Blitz gesehen. Pentax hatte schon immer ein Faible für *räusper* seltsame Systeme, wie auch das spätere spiegellose Q-System zeigt. Erstaunlicherweise werden noch 110er Pocketfilme hergestellt und entwickelt.
 
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