Die Freitagsfrage: Hat Fuji die besten Objektive?

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Molly_1

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Ich habe mir heute mal die Objektivbewertung aus der letzten ColorFoto angeschaut und bin doch arg ins Grübeln gekommen!

Bei den ermittelten Punktzahl und dem sich daraus ergebenden Durchschnitt sieht die Wertung für APS-C und MFT bei den Zooms folgendermaßen aus: (von UWW bis 400 mm)

Punktzahl von 100 möglichen:
88,5 Punkte Fuji an X-Pro2 (nur Fuji-Objektive)
79,0 Panasonic an GX8 (Panasonic und Leica-Objektive)
74,0 Olymus MFT an E-M5 (nur Olympus-Objektive)
68,0 Canon an EOS 70D (Canon, Tamron, Zeiss, Tokina und Sigma-Objektive)
67,0 Sony an der spiegellosen NEX 7 (Sony, Zeiss,Tamron)
63,5 Nikon an D7100 (Nikon, Tamron, Zeiss, Tokina und Sigma-Objektive)
55,0 Sony A77 (Sony, Zeiss, Tokina, Sigma, Tamron)

Da ja bekanntlich die Linse das bessere Bild macht und nicht die Kamera, stellt sich mir die Frage, warum wir eigentlich noch nicht alle bei Fuji sind?

Das Nikon 24-70 2.8 erreicht 60 Punkte, das neue 70-200 2.8 kommt auf 64,5.
Die Fuji´s liegen alle zwischen 79 und 90, die Canons, Nikons und Sonys dümpeln zwischen 42 und 72, das finde ich schon extrem.

Ist Fuji wirklich so überragend?
 
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btw:
Ich bezweifle nicht, dass Fuji hervorragende Objektive im Programm hat.
Dass allerdings sowohl Nikon als auch Canon als auch Sony dermaßen abschmieren sollen, das führt bei mir nur zu Kopfschütteln ...
Nee, wer so'n Geschreibsel ernst nimmt, der ist selbst schuld.
 
Kommentar
Der beste Objektivtest ist immer der eigene, weil man sich dabei um die Parameter kümmert, die einem selber wichtig sind und die Qualität kümmert, die für einen selber relevant ist.

Wohl gesprochen. Ich mache so verwegene Dinge, mir auf Flickr Bilder anzusehen, die mit dem Wunschobjektiv gemacht wurden. So bin ich seinerzeit zu meinem Sigma 50-150 gekommen. Ich mochte, was ich sah. Und das gilt auch in weiten Teilen unabhängig von eventueller Nachbearbeitung.

Es ist aber ein Phänomen unserer Zeit, dass viele Menschen der eigenen Meinung weniger zutrauen als einer Massenmeinung.
 
Kommentar
Hi,

ich hatte es eher so verstanden, dass mit Altlasten die bestehende Reihe von Bodys gemeint ist, die ja bei den anderen Herstellern weit in die Film Ära zurückreicht. Konsequenterweise ergibt das natürlich den Bezug zu den Objektiven, die halt häufig ebenfals aus der Zeit stammen und damit ein System ergeben.
Meinen Hinweis auf den Fragesteller habe ich so gemeint, wie du schreibst. Sehenswert ist das meines Erachtens dennoch, eben weil Uschold kompetent ist und seine Antworten irgendwie dazwischen kriegt.
Wer das alles schon weiß, braucht sich ja sowieso nix anzuschauen, aber einige Kommentare hier gehen teilweise eher in Richtung Verschwörungstheorie oder Clofo ist eh doof. Und da könnte man sich ja auch mal eine qualifizierte Meinung bilden.

Daß bei digitalen Sensoren des Licht möglichst senkrecht auf den Sensor treffen sollte (nicht nur in der Sensormitte, sondern auch an den Rändern) wissen Nikon und Canon auch und bauen deshalb seit 20 Jahren ihre Objektive entsprechend anders, als in der analogen Ära. Das ist kein Hexenwerk, sondern normal. Und da hat Fuji auch keinen Vorteil diesbezüglich, zumal auch moderne Analogkameras (z.B. F6) mit den neuen Objektiven (für digitale Sensoren optimiert) ebenso hervorragend zurecht kommen.

Das scheint mir eher Pseudo-ich-weiß-was-Gerede zu sein. Und das größere Auflagemaß wegen des tiefen Spiegelkastens ist bei Canon und Nikon auch kein Hindernis oder Nachteil in dieser Hinsicht. Und überdies sind solche Diskussionsrunden oft fachlich zu ungenau, um taugliche Erklärungen zu liefern.
 
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Bei Color Foto sind die Punktewertungen der Objektive für unterschiedliche Kameras nicht vergleichbar! Und das schreiben sie auch. Gleiche Objektive (z. B. von Sigma, Tamron) erhalten bei Tests an unterschiedlichen Kameras unterschiedlich viele Punkte. Was als 100 Punkte definiert ist - das Maximalergebnis - hängt vom Kameragehäuse ab.

Daher ist die ganze Diskussion hier sinnlos.
 
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Hi,

wenn ich die Wahl hätte, würde ich ein Objektiv nehmen, das weniger Punkte macht. So schön sehen Punkte auf dem Bild ja dann auch nicht aus.

Mal im Ernst: Sobald wir uns bei Objektiven über "Punkte" unterhalten und nicht mehr über ernsthafte physikalische Eigenschaften wie LP/BH, MTF und Vignettierung, haben wir eine Ebene betreten, die nicht mehr das eigentliche Objektiv meint, sondern die (Be-)Wertung von Eigenschaften in einem sehr engen Anwendungsbereich. Wir haben keine Kontrolle mehr darüber, ob der Bewerter die gleichen Eigenschaften des Testobjekts wertschätzt wie wir das tun und was er er als 100% ansetzt. So kann für den Bergwanderer das Gewicht das entscheidende Kriterium sein, während für den Portraitfotografen die Offenblendeneigenschaften überwiegen. Neulich hatten wir mal eine "Rangliste", bei denen die D810 punktemäßig ziemlich weit hinter der D800 angesiedelt war. Warum ... weiß nur der Autor.

Ciao
HaPe
 
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Meiner Erachtens ist der Vergleich von Objektiven unterschiedlicher Systeme von MFT bis FX eh sehr bedenklich (der berühmte Obstvergleich). Im APSC-Bereich ist für mich Fuji aber sicherlich an vorderster Front angesiedelt. Sie haben einfach mehr Zeit und Geld in neue APSC-Linsen gesteckt als z.B. Nikon.
Dem Kann ich nur zustimmen. Fuji hat eindeutig zwei Dinge richtig gemacht. Sie haben APS-C als ihr primäres Format ausgewählt und mussten daher nicht Objektive entwickeln, die eigentlich "oversized" sind, so wie Canon und Nikon. Zudem haben sie die meisten Objektive als Mittelklasse oder Oberklasse positioniert. Nicht alle Fuji-Objektive sind besonders gut, aber die meisten spielen schon weit oben mit. Es gibt kaum eine Gurke und das lieben die Leute, die bereit sind das entsprechende Kleingeld auszugeben.
 
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Ich habe mir heute mal die Objektivbewertung aus der letzten ColorFoto angeschaut und bin doch arg ins Grübeln gekommen!

Bei den ermittelten Punktzahl und dem sich daraus ergebenden Durchschnitt sieht die Wertung für APS-C und MFT bei den Zooms folgendermaßen aus: (von UWW bis 400 mm)

Punktzahl von 100 möglichen:
88,5 Punkte Fuji an X-Pro2 (nur Fuji-Objektive)
79,0 Panasonic an GX8 (Panasonic und Leica-Objektive)
74,0 Olymus MFT an E-M5 (nur Olympus-Objektive)
68,0 Canon an EOS 70D (Canon, Tamron, Zeiss, Tokina und Sigma-Objektive)
67,0 Sony an der spiegellosen NEX 7 (Sony, Zeiss,Tamron)
63,5 Nikon an D7100 (Nikon, Tamron, Zeiss, Tokina und Sigma-Objektive)
55,0 Sony A77 (Sony, Zeiss, Tokina, Sigma, Tamron)

Da ja bekanntlich die Linse das bessere Bild macht und nicht die Kamera, stellt sich mir die Frage, warum wir eigentlich noch nicht alle bei Fuji sind?

Das Nikon 24-70 2.8 erreicht 60 Punkte, das neue 70-200 2.8 kommt auf 64,5.
Die Fuji´s liegen alle zwischen 79 und 90, die Canons, Nikons und Sonys dümpeln zwischen 42 und 72, das finde ich schon extrem.

Ist Fuji wirklich so überragend?


Solche Listen bringen mich nur zum Lachen ..... ich kenne meine Nikons und Zeiss-Objektive ....
 
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