Der Schwan

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Firma2000

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Der See in Brühl

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Die waren auch da....

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Sogar mit Junge

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Der will doch nur spielen....

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Ist das ein Vieh

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Ist der aber schlecht gelaunt!!!

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Ein Kuss???

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Ich will Dir fressen.....

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Klasse Fotos, schade nur dass es bei den letzten Bildern schon dunkel war...
Ich weiss nicht ob ich bei den ersten Fotos Blitz einsetzen würde...

:up: :up: :up:
 
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Den Blitz fand der Schwan auf die kurze Entfernung wahrscheinlich gar nicht gut.... Sorry, aber ich finde, so etwas sollte man sich verkneifen (auch wenn das Motiv noch so sehr lockt). Zumal es doch auch ohne geht...
 
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Das zweite von oben gefällt mir. Gutes Licht, sehr plastisch, schön eingefrorene Wassertropfen.

Cheers, tiburcio
 
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Firma2000 schrieb:
Dem Schwarn war es egal ob mit Blitz oder nicht...:winkgrin:

Hm,

das glaube ich auch!
Der Blitz hat dann auch nichts mehr ausgemacht. Siehst Du denn nicht, dass das Tier Dir fast auf jeder Aufnahme droht und seine Jungen verteidigt. Du hast nicht den notwendigen Abstand eingehalten!
Diese Schwanfamilien sind bei der Aufzucht einer Vielzahl von Streßfaktoren ausgesetzt. Man sollte da nicht für etwas Knipserei den Streß erhöhen.

Gruß
Klaus
 
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Hallo und guten Morgen "Rotauge"

Der Schwan hätte jeder Zeit wegschwimmen können. Ich befand mich auf einer Plattform mitten auf einem See. Die Schwäne schwimmen freiwillig zu dieser Platform um von den Besuchern gefüttert zu werden.
Das die Tiere mit oder ohne Kamera agressiv sind wenn diese Junge haben sollte doch jedem Klar sein.

Ich habe lediglich meine Kamera über dies Platform gehalten. Das hat weder etwas mit Stress der Tiere noch mit Tierqualerei zu tun.
Zumal ein "KLICK" wohl kaum ein Tier verschrecken dürfte.
Selbst mit Blitz war der Sicherheitsabstand zu dem Tier oft mehr als 1 Meter.

Ich denke mal dieser Schwan hatte weniger Stress als ein Tier im Zoo das von den Fotografen 12 Stunden und mehr abgelichtet wird.

Gruss Holger
 
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Hallo Holger,

meiner Meinung nach kann es in der Naturfotografie nicht die Frage sein, ob das Tier vor mir flüchten kann. Und mit dem Abstand von 1 Meter war es ja wohl auch nicht immer so gegeben. In den Exifs seh ich "Fuji F31" und u.a. "focal length: 8mm". Ich denke, wenn man Tiere in ihrer Umgebung fotografiert, sollte sich das Verhalten des Fotografen nicht grundlegend von dem Verhalten unterscheiden, das er bei der Ablichtung von Menschen an den Tag legt. Und auf dem Familiengeburtstag halte ich ja Tante Berta auch nicht meine Knipse mit dem WW vor die Nase und haue ihr dann mal kurz den eingebauten Blitz voll auf die Retina.
Der Gebrauch eines Teles dient nicht nur dazu den Abstand zum Objekt zu verkürzen - m.E. kann man damit auch den gebotenen Abstand wahren.
In Deinen Bildern sieht man häufig schon an der Flügelhaltung, dass er Dir droht, Dir das Signal gibt, dass Du in SEINEM Revier zu nahe an seinem Nachwuchs bist. Du bis dort Gast. Es ist Deine Aufgabe, den Rückzug anzutreten und nicht seine, zu flüchten.

Aber vielleicht sehe ich das zu eng.

Schöne Grüße

Klaus
 
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Hallo Rotauge,
bitte nicht als Kritik verstehen, aber wie sollte man sich dann verhalten?
Es ist, wenn ich Deiner Argumentation folge, ja egal ob ich mit der Kamera da bin oder nicht. Ich bin als Person dort falsch und löse auf jeden Fall eine Abwehrreaktion aus.
Aber sind nicht gerade Schwäne teilweise unberechenbar aggressiv? Ein kleines Beispiel dazu. Wir haben bei uns hier einen kleinen See (der mit dem berühmten Schwanenpaar). Dort kann man mit dem Tretboot auf dem See rumtuckern. Jetzt begab es sich das ich dort rumfuhr, zum Spaß ohne Kamera. Nun war dort ähnlich wie oben eine Schwanenmutter mit ihren Kindern unterwegs. Anfangs großer Abstand, dann kam sie näher. Dies ist nicht ungewöhnlich, weil sie öfter gefüttert werden (sollte man zwar nicht, aber wird ja gemacht). Ich mich also dran gehalten, gibt nix (okay hatte auch nix). Daraufhin ist sie zu erst wieder auf Abstand gegangen und dann kam sie wieder und griff an (in Kurzform). Mir blieb nur die Flucht.
Ähnliches ist mir auch schon mit einem Ziegenbock passiert. Zuerst streicheln lassen und schaun obs was gibt, dann nen zarter Kopfstoß der mich gut 1,5 Meter weit beförderte.

Also besteht das Problem doch dann darin, daß wir uns Tieren erst gar nicht nähern sollten, da wir als Menschen ja immer Störenfriede in fremden Revieren sind. Richtig?
Also bitte wirklich nicht als Kritik verstehen, sondern wie mache ich dann solche Fotos? Immer nur mit Tele? Und wenn ein Tier seine Fluchtdistanz unterschreitet, mach ich mich dann vom Acker?

Viele Grüße
Lanthan
 
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Lanthan schrieb:
Hallo Rotauge,
bitte nicht als Kritik verstehen, aber wie sollte man sich dann verhalten?
Es ist, wenn ich Deiner Argumentation folge, ja egal ob ich mit der Kamera da bin oder nicht.
...

Also besteht das Problem doch dann darin, daß wir uns Tieren erst gar nicht nähern sollten, da wir als Menschen ja immer Störenfriede in fremden Revieren sind. Richtig?
...
wie mache ich dann solche Fotos? Immer nur mit Tele? Und wenn ein Tier seine Fluchtdistanz unterschreitet, mach ich mich dann vom Acker?

Viele Grüße
Lanthan

ein mensch wird von tieren zuerst einmal als eindringling in dessen eigenes revier wahrgenommen, sobald er die sozialdistanz unterschreitet. bleibt er weit genug weg, stört es die tiere nicht.
allerdings hat jede tierart unterschiedliche sozialdistanzen, grundsätzlich noch zu unterscheiden von der tatsache, ob sie junge führen oder nicht.
werden diese sozialdistanzen verletzt, tendieren tiere entweder zur flucht oder zum verteidigungsangriff.

einem wolf oder einer grosskatze - "raub"tieren allgemein - bliebe man wohl aus richtig verstandenem eigeninteresse schon von der pelle.

hier ist klar ersichtlich, dass sich der mensch/fotograf ( auch wenn er keine kamera dabeigehabt hätte ) den schwänen und den jungtieren viel zu stark genähert hatte.
besser als hier "spektakuläre" obendrein geblitzte !! bilder zu machen, wäre es in dieser situation auf jeden falle gewesen, die schwäne nicht weiter zu stören und sich vom acker/der plattform zu machen.
DENN:
wäre das abgelichtete objekt ein mensch gewesen, hätte es u.U. was aufs maul gegeben!

einfach mal drüber nachdenken

meint
ralf

PS: ein tele ist in mancher situation unverzichtbar.
 
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Hallo!

Lanthan schrieb:
...Also besteht das Problem doch dann darin, daß wir uns Tieren erst gar nicht nähern sollten, da wir als Menschen ja immer Störenfriede in fremden Revieren sind...

Ja, wir können(!) immer Störenfriede sein. Es liegt an uns, die Signale der Tiere zu interpretiern. Im konkreten Fall bin ich der Meinung, dass man nicht in lomographischer Manier mit einer WW-Einstellung mit Blitz bei dem Tier eine Rachenspiegelung vornehmen sollte. Außerdem zeigt doch die Flügelhaltung auf den meisten Bildern, wie die Elterntiere zu der Annäherung stehen.

Lanthan schrieb:
...Und wenn ein Tier seine Fluchtdistanz unterschreitet, mach ich mich dann vom Acker?...

JA!
Nur mal abschließend ein Gedankenexperiment: Wie würde ich mich in einem ähnlichen Falle bei einem Leoparden oder einer Puffotter verhalten? Wem das zu exotisch ist, kann das ja mal beim nächsten verärgerten Hund im Stadtgarten ausprobieren.

Nebenbei bemerkt bin ich der Auffassung, dass auch in freier Wildbahn eine "freundschaftliche" Kontaktaufnahme oder zumindest eine großzügige Duldung zwischen Mensch und Tier nach langer Eingewöhnung möglich ist.

Viele Grüße

Klaus
 
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Wolfer schrieb:
Sorry Leute,
m. W. sagt eine ungeschriebene Fotografenregel, dass man Tiere nicht anblitzen soll.
Nee Wolfgang, das ist nicht ganz so eindeutig. Darüber wird unter Naturphotographen zwar durchaus kontrovers diskutiert, aber ein generelles 'Blitzverbot' ist meines Wissens nach keinesfalls Konsens unter den Experten der Szene. Natürlich wird niemand einen Löwen aus 50 cm Distanz anblitzen, das kann weder dem Tier noch dem Photo noch dem Photographen gut tun. Aber Auhellblitzen um mehr Zeichnung in Fell oder Gefieder zu bekommen ist gar nicht so unüblich. Meines Wissens nach übrigens in Amerika weit verbreiteter als hier.

Gruß
Dirk
 
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monoduo schrieb:
...
hier ist klar ersichtlich, dass sich der mensch/fotograf ( auch wenn er keine kamera dabeigehabt hätte ) den schwänen und den jungtieren viel zu stark genähert hatte.
...
DENN:
wäre das abgelichtete objekt ein mensch gewesen, hätte es u.U. was aufs maul gegeben!

einfach mal drüber nachdenken

meint
ralf
Das war aber nicht meine Frage... wie ich ja ausgeführt habe kann es durchaus passieren das sich Tiere, um Futter zu bekommen, von ganz alleine nähern. Damit hat sich nicht der Mensch genähert, sondern umgekehrt.
Ausserdem will ich nur anmerken, daß ich von dem Menschen dem ich zu nahe komme, deswegen eine aufs "Maul" bekomme, weil ich ihn fotografiert habe. Es kann jedoch bei Tieren generell, ob mit oder ohne Kamera, zu so einem Verhalten kommen kann. Das ist schon ein kleiner aber feiner Unterschied. Und genau darüber habe ich ja gerade nachgedacht!

Viele Grüße
Lanthan
 
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