Lanthan schrieb:
Hallo Rotauge,
bitte nicht als Kritik verstehen, aber wie sollte man sich dann verhalten?
Es ist, wenn ich Deiner Argumentation folge, ja egal ob ich mit der Kamera da bin oder nicht.
...
Also besteht das Problem doch dann darin, daß wir uns Tieren erst gar nicht nähern sollten, da wir als Menschen ja immer Störenfriede in fremden Revieren sind. Richtig?
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wie mache ich dann solche Fotos? Immer nur mit Tele? Und wenn ein Tier seine Fluchtdistanz unterschreitet, mach ich mich dann vom Acker?
Viele Grüße
Lanthan
ein mensch wird von tieren zuerst einmal als eindringling in dessen eigenes revier wahrgenommen, sobald er die sozialdistanz unterschreitet. bleibt er weit genug weg, stört es die tiere nicht.
allerdings hat jede tierart unterschiedliche sozialdistanzen, grundsätzlich noch zu unterscheiden von der tatsache, ob sie junge führen oder nicht.
werden diese sozialdistanzen verletzt, tendieren tiere entweder zur flucht oder zum verteidigungsangriff.
einem wolf oder einer grosskatze - "raub"tieren allgemein - bliebe man wohl aus richtig verstandenem eigeninteresse schon von der pelle.
hier ist klar ersichtlich, dass sich der mensch/fotograf ( auch wenn er keine kamera dabeigehabt hätte ) den schwänen und den jungtieren viel zu stark genähert hatte.
besser als hier "spektakuläre" obendrein geblitzte !! bilder zu machen, wäre es in dieser situation auf jeden falle gewesen, die schwäne nicht weiter zu stören und sich vom acker/der plattform zu machen.
DENN:
wäre das abgelichtete objekt ein mensch gewesen, hätte es u.U. was aufs maul gegeben!
einfach mal drüber nachdenken
meint
ralf
PS: ein tele ist in mancher situation unverzichtbar.