Dank Digital wieder Analog!

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MacClaus schrieb:
den Velvia-Effekt erziele ich mit Alien Skin Exposure... dazu brauch ich keine Analogkamera :rolleyes:

Um Velvia-artige Bilder digital hinzukriegen, die auch in der Projektion so wirken, musst Du deine Kamera einstellungsmäßig beherrschen, einen PC und die richtige Software haben, Farbmanagement können, den Beamer kalibrieren und und und. Nein, auch die Jpegs aus einer Fuji S2/S3/S5 kommen da nicht direkt hin.

Das muss man alles lernen und üben, und ist überdies mit viel Geldausgaben und Frustphasen verbunden.

Analog musst Du einfach nur richtig belichten.

Maik
 
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Hallo Robert,

sehr schöne Fotos sind das auf Deiner Seite! Glückwunsch!

Ansonsten kann ich Dir und manchen Vorrednern nur zustimmen: Es ist ein schönes Erlebnis, Dias auf einem Leuchttisch zu sehen, bei denen das Ende der Bildbearbeitung beim Druck auf den Auslöser stattgefunden hat. Immer wenn's darauf ankommt, nehme ich meine F100 mit Velvia 100 und einer F90x als Reserve. Bei Reisen ist das zu 100% der Fall.
Für Wochenendausflüge und "Familienfotos" bin ich kürzlich von der D70 auf die D200 aufgestiegen. Jetzt habe ich endlich wieder einen brauchbaren Sucher und das fast gleich gute "Handgefühl" wie bei der F100.
Ein sauber belichtetes, scharfes Dia mit einem guten Projektor wiedergegeben vermittelt ein Mehrfaches an Bildgenuss als das tollste Digitalfoto auf einem High-End-Monitor oder -Beamer. Das wird m.E. auch noch etliche Jahre so bleiben.

Jochen
 
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:up: Hi, Robert, Deine Fotografien gefallen mir alle sehr gut. Du hast den Blick für das wichtige Detail. Auch er Umgang mit der Schärfenführung, super!
'Danke für die schönen Bilder
Grüße aus dem Norden Karin
 
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Maik Musall schrieb:
Ich finde das eine ziemliche Unart, diese Unterstellung, besonders in so einer Formulierung. Wenn der Fotograf selbstbewußt genug ist, kann er das ja als Kompliment nehmen, aber trotzdem habe ich den Eindruck, daß mit dem Aufkommen von Digitalkameras und Photoshop irgendwie eine Art Beweislastumkehr eingetreten ist. Plötzlich muß man es bei Bildern unaufgefordert dazu sagen, wenn sie nicht bearbeitet wurden, und selbst dann wird es wahrscheinlich noch angezweifelt.

Stell Dir vor, es soll noch Fotografen geben, die mit Licht umgehen können.

Maik

Sorry Maik ich wollte nicht unanständig wirken und entschuldige mich zutiefst falls es diesen Eindruck gemacht hat.
Was ich eigentlich damit sagen/fragen wollte, ob man solche Bilder wirklich aus einer cam zaubern kann, ich wollte dem Fotografen keinesfalls etwas unterstellen geschweige denn beleidigen.
Die Fotos sind wunderbar, deshalb interessiert es mich ja auch.


Gruss Edi
 
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biobert schrieb:
Hallo,

nach dem Kauf einer D200 ist eher (leider) eine Fotokrise entstanden.
Nun nach einem halben Jahr ist die Entscheidung weiterhin Analog mit Fuji Velvia zu fotografieren gefallen!

Warum? Mir macht es einfach mehr Spass, mehr braucht es nicht!
Die D200 behalte ich natürlich und verwende sie gelegentlich mit.

Neue "analoge" Ergebnisse:
http://www.robertkalb.at/sommer/

Liebe Grüße
Robert

P.s. Keine Diskussion über Analog-Digital bitte :)

Hi Robert,

ging mir 2004 genauso. Kaufte mir damals nach der Erfahrung mit meiner Fuji S2 Pro wieder eine Nikon F5. Heute durch die D2Xs sind solche Ausflüge in die Steinzeit aber wohl doch nur mehr sentimental zu begründen, denn qualitativ ist die D2Xs einer F6 um Lichtjahre voraus.

LG

Wolfgang
 
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Wolfgang Steiner schrieb:
Kaufte mir damals nach der Erfahrung mit meiner Fuji S2 Pro wieder eine Nikon F5. Heute durch die D2Xs sind solche Ausflüge in die Steinzeit aber wohl doch nur mehr sentimental zu begründen, denn qualitativ ist die D2Xs einer F6 um Lichtjahre voraus.

Moin Wolfgang!

Voraus zu sein, ist ja keine Tugend an sich. Aus meiner Perspektive ist die F6 für den Fotografen das was für den Bergsteiger ein sicherer Stand ist. Sie macht hervorragende Fotos, die ich jederzeit beinahe ganz ohne zusätzliche Technologie betrachten kann. Dagegen ist die D2xs - so empfinde ich es, weil ich mich nicht mit dem entdinglichten Bit- und Bytebild anfreunden kann - eine Kletterpartie im losen Fels ohne Sicherung.

Am Ende zählt das Foto - und das kann ich mit der F6 machen. Das reicht für mich als Argument, um weiterhin vorwiegend Film zu belichten. Chipfotografie ist aus meiner Perspektive ein Schritt in die falsche Richtung und deshalb neide ich Dir Deinen um Lichtjahre weiten Vorsprung überhaupt nicht.

Ich freue mich auf Deine Afrikabilder.

Gut Licht

Tim
 
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Maik Musall schrieb:
Ich finde das eine ziemliche Unart, diese Unterstellung, besonders in so einer Formulierung. Wenn der Fotograf selbstbewußt genug ist, kann er das ja als Kompliment nehmen, aber trotzdem habe ich den Eindruck, daß mit dem Aufkommen von Digitalkameras und Photoshop irgendwie eine Art Beweislastumkehr eingetreten ist. Plötzlich muß man es bei Bildern unaufgefordert dazu sagen, wenn sie nicht bearbeitet wurden, und selbst dann wird es wahrscheinlich noch angezweifelt.
Diese Form von Diskriminierung gabs doch auch schon immer:
"Hey, solche Farben gibts doch gar nicht. Das ist bestimmt ein Fujicolor" :lachen: .
 
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ich finde es einfach eine schöne serie.
ansonst, nachdem ich 2004 zum digitalfreak mutiert bin mache ich mittlerweilen fast 50/50 analog zu digital. macht einfach spass die vorzüge der systeme gezielt einzusetzen.

für mich eine erweiterung der möglichkeiten kreativ bildinhalte zu gestalten.

gruss
wolfgang
 
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Moin Robert,

geht mir ähnlich, nur ohne Kriese.
Die schnellen, weniger wichtigen Sachen (Sport, Plümchen und Pienchen fürs Forum) mache ich Digital. Ich nenne es Verbrauchsfotos.
In den Urlaub kommt nur die F80 mit, duchgeladen mit Provia 100, für die "ewigen Werte".
Es geht nichts über das projizierte Dia.
Deine Serie ist einfach toll.
 
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