D90: Upgrade auf... ?

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bender83

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Ich bin neu hier im Forum. Durch meine intensive Suche im Netz, bin ich per Zufall auf das Forum gestossen. Ich bin Hobbyfotograf, also ich verdiene kein Geld mit meinen Bildern. Es ist ein reines Hobby was mir in den vergangenen Jahren immer mehr Spass macht.

Ich habe mir vor vier Jahren eine D90 zugelegt. Waren wohl Restposten, da die mit dem Kit-Objektiv 18-105 für weniger als 300 Euro verkauft wurden. Ich fotografiere gerne mit der Kamera und habe viel Spass damit. Es gesellten sich auch einige Objektive dazu:
- 18-35mm F1,8 DC HSM | Art (Immerdrauf)
- AF-S NIKKOR 50 MM 1:1,8G (Oft genutzt)
- Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD (in letzter Zeit selten genutzt)

Ich fotografiere meist Landschaften, Natur, Tiere und Menschen (wenig Porträts). Seit einem Jahr bin ich auf den Geschmack der Sportfotografie gekommen, genauer Mountainbike/Downhill (Betreibe selbst den Sport). Bisher hatte ich nicht das Gefühl das meine Kamera zu wenig kann, jedoch gab es ein paar Sachen die ich ein wenig vermisste:

- Entwicklung grosser Bilder war die Auflösung von 12 MP eher knapp. (Grösser 1.20 m x x.xx) Kommt 1-2 x im Jahr vor.
- Schnellerer und treffsicherer AF. Speziell beim Fotografieren von Mountainbikern im Wald. Man kann da nur den mittleren Kreuzsensor nutzen, sonst ist die Kamera zu lahm.
- WLAN, wobei ich im Moment ohne Leben kann
- Weniger Rauschen bei High-ISO, da ich viel im Wald oder auch bei Dämmerung/schlechtem Licht fotografiere.
- Videoaufnahme 1080p60: Damit auch externe Aufnahmen mit den GoPro-Aufnahmen geschnitten werden können. Am liebsten wäre mir ja für die Zukunft 4K, nur bleibt das bei Nikon wohl noch eine Weile unerfüllt.

Jetzt stelle ich mir halt die Frage, wie viel besser eine aktuelle Kamera ist. Ein Systemwechsel auf Vollformat kommt nicht in Frage, da ich dann nicht mehr alle Objektive nutzen kann, bzw. nicht mehr in dem Umfang. Und eine D750 mit einem Objektiv im Bereich 10-24 das Lichtstark ist, kostet einfach zu viel. Also bleiben nur D5500 und D7200. Am liebsten wäre mir ja eine Mischung aus beiden, aber das gibt es leider nicht. Von der Bedienung her wäre wohl die D7200 besser geeignet als Nachfolger für meine D90. Die Qualität der Fotos unterscheiden sich bei D5500 und D7200 kaum. Das Klappdisplay wäre natürlich auch nett, wobei das bei der Sportfotografie wohl kaum zu gebrauchen ist. Zumindest habe ich gelesen, dass der Autofokus dann sehr träge ist. Bei der D90 ist es extrem langsam und nur bei nicht beweglichen Objekten nutzbar. Oder nur wenn Vorfokussiert wurde, aber bei der D90 hatte das Display dann zu viel Verzögerung. Aber für Landschaftsfototgrafie wäre es teilweise sicher ein Gewinn. Leider fehlt der D5500 das Schulterdisplay, aber damit könnte ich mich glaube ich abfinden, da ja alle Infos auf dem Klappdisplay sichtbar sind.
Am meisten stört mich an der D7200 die beschnittene Auflösung bei 1080p60. Inwiefern sich dies am Ende auf die Qualität auswirkt, weiss ich nicht. Denn Schritt versteht wohl nur Nikon und mir einem Firmware-Update wurde noch selten ein Feature nachgereicht.

Was denkt ihr, lohnt sich ein Umstieg? Ist der AF der neuen Kameras so viel besser? Derzeit gibt es noch Cashback in der Schweiz. 150.- für die D5500 und 200.- für die D7200. Das macht es natürlich noch besser.
 
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Bezüglich der Komprimierung der RAW-Daten habe ich auch noch eine Frage:
Standartmässig ist losless eingestellt. So wird eine RAW-Datei schnell 30-40 MB gross. Optional lässt sich auch compressed einstellen. Was wird da komprimiert? Muss man mit einer schlechteren Bildqualität rechnen? Nachteile bei der Nachbearbeitung?

Er hat "Jehova" gesagt! Grundsätzlich ist das Beste gerade gut genug. Allerdings sehe ich typischerweise keinen Unterschied und verliere auch nix in der Bearbeitung. Die Diskussion darum schmiert gern ins Esoterische ab, daher: probiere es aus und fälle dein Urteil.


Kurze Frage zur SD-Karte...

Die Hersteller halten uns für Idioten, und sie haben recht. Was die Lesegeschwindigkeit angeht, drucken Hersteller gern Zahlen auf Karten, die so hoch sind, dass nur noch Hunde sie hören können. Das KÖNNTE für den Kunden sinnvoll sein - aber nicht unbedingt beim Photographieren.

Das Nadelöhr ist der Datenbus, der vom kamerainternen Bufferspeicher auf die SD-Karte schreibt. Zunächst mal ist ein grosser (rasend schneller) Buffer der beste Garant für eine lange, unterbrechungsfreie Serie. Wenn dieser Buffer voll ist, kann "oben" nur noch in dem Rhythmus weiter aufgenommen und reingeschrieben werden, wie der Buffer "unten" Dateien an die SD-Karte rausschieben kann. Im Fall der D7200 beträgt der Datendurchsatz hier +/- 48 MB/s (wie bei der D610 auch) - knapp 2B/s bei lossless RAW 12 Bit. Ende der Fahnenstange.

Die Karte, die du willst, sollte also +/- 48MB/s Schreibgeschwindigkeit zulassen. Noch höhere Schreibgeschwindigkeit bringt bei der Aufnahme keinerlei Vorteil, allerdings kann dein PC eine schnellere Karte bei der Datenübertragung auch schneller auslesen.

Ich persönlich verwende goldene SanDisk Utra-Extreme-Dingsbums-Wichtig-Pro (irgenweche Buzzwords vergessen? Nein? OK!) 60MB/s. Diese Karten lassen sich mit 45 MB/s beschreiben, und das kommt der optimalen Leistung ziemlich nah. Bei den schwarzen 95ern gibt es mehrere Serien, und eine davon lässt nur 30MB/S Schreibgeschwindigkeit zu, was ich als echten Beschiss empfinde: die teurere Karte bremst die Kamera weiter runter, als die billige Variante - und die goldene 80er kann schneller beschrieben werden, als die schwarze 95er...

Natürlich feiert man ein inneres Kirschblütenfest, wenn auf dem Display über 1000 Bilder freier Speicher steht, aber in der Praxis ist die Arbeit mit kleineren Karten ganz angenehm. Das Ausfallrisiko wird minimiert - und zusätzliche Karten brauchen echt nicht viel Platz in der Hosentasche. Daher sind bei mir nur 16er und 32er in Gebrauch.
 
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Besten Dank.

Ich verwende die Standardeinstellung 14-bit. Ich habe hier diesen Test gefunden und die Extreme Pro soll mit 74.9 MB/s schreiben. Jetzt frage ich mich, wie das gehen soll, wenn die Kamera maximal ca. 48 MB/s schreiben kann?

Bisher hatte ich 16 GB SD-Karten. Ich dachte an zwei 64 GB, weil ich auf einer Sicherungskopien ablegen möchte, also würde ich theoretisch nur eine Karte nutzen. Bei 32 GB hätten also ca. 500 Bilder Platz. Wenn ich, was ich im Urlaub öfters mache, RAW+JPG speichere, dann sind's nochmals deutlich weniger. Von den 16 GB Karten liegen mittlerweile auch schon vier Stück rum. Diese reichen im Normalfall locker für Einzelaufnahmen.
Wenn die Möglichkeit besteht, werden die Fotos am Abend auf den Laptop und zusätzlich auf eine externe Festplatte gesichert.
 
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Ich habe hier diesen Test gefunden und die Extreme Pro soll mit 74.9 MB/s schreiben. Jetzt frage ich mich, wie das gehen soll, wenn die Kamera maximal ca. 48 MB/s schreiben kann?

Die maximal mögliche Geschwindigkeit, mit der die Karte beschrieben werden kann ist eine Sache, und hat NICHTS mit der maximal möglichen Schreibgeschwindigkeit der Kamera zu tun.

Stell dir das wie Autoreifen vor: die Geschwindigkeitsfreigabe der Reifen muss MINDESTENS so hoch sein, wie die Vmax der Karre, damit dir die Socken nicht auf der Autobahn abfliegen. Das Auto wird nicht schneller, wenn du auf einem VW-Bus Reifen der Klasse W (bis 270 km/h) verwendest. Mein Bus kann +/- 210 km/h und braucht Klasse V (bis 240 km/h). Mehr ist teuer und unnötig. Weniger ist gefährlich.

Mehr als 48MB/2 ist bei der D7200 vertane Liebesmüh, weniger bremst die Kamera aus.

Was Geschwindigkeitstests angeht: die sind nur aussagekräftig, wenn sie mit Dateien gleicher Grösse gemacht werden. Eine 500 GB Datei oder 5000 Dateien zu je 100 KB brauchen VOLLKOMMEN andere Übertragungszeiten. Du kannst ja einfach mal eine formatierte Karte an deinen PC anschliessen, und die Zeit stoppen, in der du 100 RAW-Dateien draufschreibst und danach wieder ausliest. So kommst du einem praktischen Wert schon recht nah.
 
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Nur hatte hier der AF mehr Probleme und konnte teilweise nicht scharfstellen. So kann ich mir kaum vorstellen, dass man bei Mondlicht noch fokussieren kann, was ja sehr gelobt wurde in Tests.

Bezüglich der Komprimierung der RAW-Daten habe ich auch noch eine Frage:
Standartmässig ist losless eingestellt. So wird eine RAW-Datei schnell 30-40 MB gross. Optional lässt sich auch compressed einstellen. Was wird da komprimiert? Muss man mit einer schlechteren Bildqualität rechnen? Nachteile bei der Nachbearbeitung?

1) - Mit dem eingeschaltetem Fokusierlicht geht es auhc wenns dunkler ist im Raum, das fällt zwar auf, aber besser als gar kein AF

2) Für RAW kannst Du "verlustlos" Komprimieren einstellen, dann sind die Dateien kleiner aber immer noch alle Info drin.
Ebenfalls noch 12 oder 14 Bit ...

hab das zumindest von der D7100 so ;-)
 
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1) - Mit dem eingeschaltetem Fokusierlicht geht es auhc wenns dunkler ist im Raum, das fällt zwar auf, aber besser als gar kein AF
Habe ich nachher eingeschaltet, wurde aber selten dazugeschalten. Scheinbar war es doch genug hell. Kann man diesen manuell dazu schalten? Erst dachte ich an den Mindestabstand, aber der Beträgt 27cm, was also nicht daran gelegen hat. Manuell scharf stellen hat ja auch geklappt.

2) Für RAW kannst Du "verlustlos" Komprimieren einstellen, dann sind die Dateien kleiner aber immer noch alle Info drin.
Ebenfalls noch 12 oder 14 Bit ...
Es gibt, glaube ich, nur "Verlustlos komprimieren" und "Komprimieren". Ich habe ersteres.
 
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Habe ich nachher eingeschaltet, wurde aber selten dazugeschalten. Scheinbar war es doch genug hell. Kann man diesen manuell dazu schalten? Erst dachte ich an den Mindestabstand, aber der Beträgt 27cm, was also nicht daran gelegen hat. Manuell scharf stellen hat ja auch geklappt.


Es gibt, glaube ich, nur "Verlustlos komprimieren" und "Komprimieren". Ich habe ersteres.

1. Ich kenne nur die Automatik, mache aber seltenst Bilder in Räumen und Dunklem

2. Stimmt, also mit den 30MB musst Du Dich wohl abfinden, mit den 12 Bit wirds wahrschienlich kleiner, dann hast aber weniger nachträgliche Korrekturmöglichkeit (zB EV+- )
Auf einem 400€ Quadcore-PC sind die Dateien halbwegs verträglich zu handeln
 
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Danke.
Die Bearbeitung ist kein Problem, dafür steht ein potenter Rechner zur Verfügung. (i7 4770K, 16 GB, SSD / NAS) Das bearbeiten geschieht ohne Verzögerung. Nur der Export braucht ein wenig länger, was aber bei mehr als 3x so grossen Dateien gegenüber der D90 normal ist.
 
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(...)
Mehr als 48MB/2 ist bei der D7200 vertane Liebesmüh, weniger bremst die Kamera aus.
(...)

Kannst Du das irgendwie belegen? Ich habe bei der D7100 andere Werte ermittelt (ca. 65MB/s) und würde mich wundern, wenn es bei der D7200 langsamer werden sollte. Auch verschiedenste Testseiten, die sich mit Übertragungsgeschwindigkeiten von Kameras befassen, bescheinigen der D7100 und D7200 eine Schreibgeschwindigkeit von über 70 MB/S mit den richtigen SD Karten.
 
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Kannst Du das irgendwie belegen? Ich habe bei der D7100 andere Werte ermittelt (ca. 65MB/s) und würde mich wundern, wenn es bei der D7200 langsamer werden sollte.
Genau das fragte ich mich auch. Deshalb mein Link weiter oben:
Entschuldige, ich habe völlig vergessen den Link anzugeben...
http://www.cameramemoryspeed.com/nikon-d7200/sd-card-comparison/

Ich werde einfach die Extreme Pro mit Schreiben 90 MB/s kaufen. Gemäss Tests sind in der D7200 dann über 70 MB/s möglich.
 
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Man kann das alles sehr einfach mit einer Stoppuhr und etwas aufmerksamen Bilderzählen selbst austesten und ausrechnen.

Nachdem der Buffer voll ist (die Bildfrequenz sinkt) einfach Uhr starten und mitlaufen lassen, 20 (oder besser 50) Bilder machen, beim Abschluss des Schreibvorgangs die Zeit stoppen. Bilder übertragen, Dateigrösse addieren und durch die Zahl der Sekunden teilen. Ergebnis: MB/s.

Wichtig ist, wirklich erst zu starten, wenn der Buffer voll ist, sonst wird das Ergebnis belanglos. Wenn ich die ersten 6 oder 12 Bilder "in einem Rutsch" aufnehme, hat diese Zeit ja noch keine Auswirkung auf die Übertragungsleistung zwischen Buffer und Karte.
 
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Damit weichst du jetzt aber den Fragen aus, es gibt nun mal die Tests die der D7100 und D7200 höhere Schreibraten bescheinigen, da nützt es nichts wenn du beschreibt wie du testen würdest.
 
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Damit weichst du jetzt aber den Fragen aus, es gibt nun mal die Tests die der D7100 und D7200 höhere Schreibraten bescheinigen, da nützt es nichts wenn du beschreibt wie du testen würdest.

Jein. Da verschiedene "es gibt Tests" zu verschiedenen Zahlen kommen (was übrigens auch bei meiner D610 der Fall ist) schlage ich vor, selbst eine reproduzierbare Zahl zu ermitteln.

Es ist natürlich vollkommen legitim, sich einfach den "es gibt Tests" vorzuknöpfen, dessen Zahl am höchsten ist, und damit hausieren zu gehen, aber damit disqualifiziert man alle anderen - weniger spektakulären - Ergebnisse bei den anderen "es gibt Tests", ohne auch nur im entferntesten einer - wie auch immer gelagerten - Wahrheit nahe zu kommen.

Selber machen ist in fünf Minuten getan. Für die Übertragung SD-PC und PC-SD bitte an einen USB3 Port gehen. USB2 verfälscht das Ergebnis, weil da in der Praxis irgendwo um 28 bis 30MB/s der Vorhang fällt.
 
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Man kann das alles sehr einfach mit einer Stoppuhr und etwas aufmerksamen Bilderzählen selbst austesten und ausrechnen.(...)

Ist schon klar, genauso bin ich auf meine Zahlen gekommen (natürlich ohne die gepufferten Bilder...). Da Du nach eigener Aussage nur SD-Karten hast, die 45 MB/s schreiben können, ist Dein Ergebnis aber auch nicht besonders aussagekräftig.
 
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Ist schon klar, genauso bin ich auf meine Zahlen gekommen (natürlich ohne die gepufferten Bilder...). Da Du nach eigener Aussage nur SD-Karten hast, die 45 MB/s schreiben können, ist Dein Ergebnis aber auch nicht besonders aussagekräftig.

Nee - da hast du mich missverstanden. Ich habe mit SEHR vielen verschiedenen Karten herumprobiert, weil das Thema im Foto-Club von Proville mal aufkam, und wir uns alle zusammengesetzt haben. um Karten und Kameras auszuprobieren.

http://linuxcambresis.org/

Dabei haben wir unter anderem festgestellt, dass es einige nominell extrem schnelle Karten gibt, bei denen aber eine ganz üble Kluft zwischen lesen und schreiben besteht.

PS: den Club hinter dem Link gibt es schon ganz lange, und die Kombination Linux und Photo ist NICHT auf meinem Mist gewachsen. Ich gebe dort aber gelegentlich (naja - zwei, dreimal Im Jahr) Kurse zum Einstieg ins programmieren. Über diesen Kontakt bin ich auch an die Photogruppe gekommen, und so haben wir mal ein paar Versuche gemacht. EIGENTLICH wäre das genau mein Verein, aber ... ich bin kein Vereinsmensch...
 
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Weiss einer wie die Kamera damit umgeht, wenn im ersten Slot eine schnelle Karte (Schreiben >50 MB/s) eingesetzt wird und im zweiten Slot eine "lahme" (Schreiben 10-20 MB/s) und in der Kamera "kopieren" eingestellt ist? Schreibt die Kamera die Daten gleichzeitig auf beide Karten oder wird zuerst die erste Karte beschrieben und dann die zweite? Wie wirkt sich das auf den Buffer aus oder ist dafür sogar separate Hardware eingebaut? Ansonsten würde die Kopierfunktion bei schnellen Bildfolgen zum Flaschenhals...
 
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Flaschenhals - leider. Fertig ist, wenns fertig ist - also wenn auch die langsame Karte beschrieben ist. Es geht ja logischerweise auch nicht anders - wo sollte denn sonst "zwischengespeichert" werden? Die zwei Karten bilden keinen RAID Verbund...
 
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Schade. Dachte ich könnte eine schnellere 16 oder 32 GB Karte kaufen und die "alten" 16 GB Karten zur Sicherung verwenden. Das heisst aber generell, dass die zweite Karte ausbremst wenn man "kopieren" eingestellt hat, oder? Somit würde die Schreibrate halbiert. Dann kann ich mit meinen alten Karten gut weiter arbeiten und werde mir für schnelle und lange Aufnahmen noch eine oder zwei schnellere Karten >45 MB/s kaufen.
Ist es eigentlich möglich, das kopieren später manuell auszulösen? Also ich mache Fotos, welche auf der ersten Karte gespeichert werden und kopiere diese anschliessend nach den Shooting per Knopfruck auf die zweite Karte.

Edit: Hier wird auch nochmals bestätigt, dass eine sehr schnelle Karte bei aktuellen DSLRs kaum etwas bringen:
http://www.pc-erfahrung.de/nebenrub...ssende-sd-speicherkarte-fuer-dslr-finden.html
 
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Selber machen ist in fünf Minuten getan. Für die Übertragung SD-PC und PC-SD bitte an einen USB3 Port gehen. USB2 verfälscht das Ergebnis, weil da in der Praxis irgendwo um 28 bis 30MB/s der Vorhang fällt.

Ich werde es die Tage wirklich mal selber testen.
Eine Frage noch, weil du explizit den USB-Port erwähnst, wir reden immer noch von der Schreibgeschwindigkeit der Kamera?
 
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Ich werde es die Tage wirklich mal selber testen.
Eine Frage noch, weil du explizit den USB-Port erwähnst, wir reden immer noch von der Schreibgeschwindigkeit der Kamera?

Ja - aber weiter hinten in diesem Thema habe ich auch beschrieben, wie man die Geschwindigkeit der Karte beim lesen und schreiben testen kann. Darauf bezog sich mein Tip, an einem USB3 Kartenleser zu testen.
 
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