Moin Moin zurück!
Tips kann man natürlich unglaublich viele geben - aber der wesentliche ist: Diese, wie ich finde, wirklich gute Kamera nützt nichts, wenn man nicht lernt mit ihr umzugehen. Ausprobieren ausprobieren ausprobieren, und zwar jede dieser tausend Funktionen. Welcher Parameter hat welche Wirkung, was verändert sich, wenn ich dies oder das verstelle...
Wesentlicher Faktor ist meiner Ansicht nach die Belichtung, die wie ich finde, bei Digitalfotografie extrem viel genauer sein muss, als bei Film - sonst ist schlicht die Hälfte eines Bildes weg - entweder zu hell oder zu dunkel, bzw nach ebv verrauscht.
Ansonsten:
Belichtungskorrektur 1-2 Striche ins Minus, WB ebenfalls (Bilder werden sonst zu blau) und auf keinen Fall die grüne Automatik benutzen, für die braucht man das viele Geld nicht auszugeben.
Nervigster Fehler am Anfang war, dass ich ständig versehentlich Belichtungsreihen gemacht habe, was natürlich nichts nützt, wenn verschiedene Motive drauf sind... Irgendwie liegt der Knopf ungünstig neben der Blitzbelichtungskorrektur (die übrigens auch im regelfall nach unten korrigiert werden kann).
Ich empfehle mit dem 18-70 Kitobjektiv AF-C zu benutzen, dann löst die Kamera wenigstens aus, wenn man draufdrückt und überlegt nicht erst, ob sie endlich ein scharfes Bild hat. Falls der AF-C den falschen Motivteil anvisieren sollte, so kann man ihn problemlos mit der manuellen Fokussierung ausbremsen. Finde ich die beste Erfindung, seit es Autofocus gibt. Falls Du natürlich keine Eingreifmöglichkeit in den AF hast, nützt Dir dieser Tip wenig, denn dann gibt es nichts nervigeres als AF-C...
Raw fotografieren, da kann man hinterher noch am meisten lernen.
Und ansonsten Spaß und Geduld haben und viel wegwerfen!
Viele Grüße,
Johannes