D7200 und Yongnuo 622 TX fehlerhafter Weißabgleich AWB

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Hallo zusammen,

Vor kurzem habe ich mir ein Set der Funkauslöser 622n/622nTX von Yongnuo zugelegt und dabei ein Problem festgestellt: Der AWB an der D7200 wird bei Verwendung des Triggers deutlich in Richtung wärmere Farben verschoben, dh. die im RAW angezeigten Werte liegen bei fast 6300k maximal. Zum Testen habe ich die Geräte mal am Studioblitz mit Portraitröhre (ca. 5000k) eingesetzt und auch da wurde der Weißabgleich völlig verpegelt und landete auch bei deutlich über 6000k.

Im CLS System getestet, macht die Kamera und der der AWB was er machen soll und arbeitet normal. Bei manueller Einstellung der Kelvinwerte werde diese auch korrekt übernommen.

Mit AWB ist das Ganze für mich praktisch unbrauchbar, da es in erster Linie für schnelle Snapshots gedacht war und ich hier keine aufwendigere Nachbearbeitung wollte.

Leider habe ich meine alte Nikon nicht mehr um vergleichen zu können, aber vielleicht hat jemand im Forum schon Erfahrungen mit dieser Konstellation gesammelt. Ist es ein Kompatibilitätsproblem oder hat meine neue D7200 ein partielles Problem?

Viele Grüße
Michael
 
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Die Verwendung der 622er Funkübertrager hat bei mir keinen Einfluss auf den Weissabgleich. Steht WB auf AUTO, so ändert er sich hin zu einem "Flashlight" sobald ich den eingebauten Blitz an meiner Kamera ausklappe oder ein iTTL-fähigen Blitz auf die Kamera aufsetze (mit oder ohne 622 dazwischen).

Da ich die 622er tatsächlich aber nur beim entfesselten Blitzen nutze und da typischerweise mit manuellen Zeiten und Blenden arbeite, habe ich mit eine solche Grund-Konfiguration auf U1 gelegt. M, WB Flash, ISO 100, Synch 1/250 (Kurzzeit FP), AF-Licht AN (da leichtet dann das rote Gitter aus dem TX und nicht die weisse Lampe am Gehäuse)
 
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Hallo "shovelhead",

eigentlich hast du in den ersten beiden Sätzen bereits bestätigt, dass die Verwendung auf der Kamera doch zu einer Beeinflussung des AWB führt, weil der Weißabgleich dadurch automatisch intern auf "Blitz" gestellt wird. Und hier stimmt dann die Farbmessung bei mir über ttl nicht mehr.

Ich arbeite eigentlich mit gleichen Einstellungen wie du sie machst, aber die Einstellung AWB oder BlitzWB führen bei mir zu fehlfarbenen Bildern, in denen erkennbar der Blauanteil fehlt. Erst eine manuelle Einstellung der Farbtemperatur auf ca. 6000k führt zu einem einigermaßen vernünftigen Bild, wobei man natürlich die dann schwankende Farbtemperatur in Abhängigkeit zur Leistungsabgabe des Blitzes noch berücksichtigen muss.

Blitz auf der Kamera oder entfesselt per CLS funktionieren so wie es sein soll und auch mit Einstellung AWB. Die Einstellung BlitzWB habe ich in den letzten Tagen eigentlich nur mal zum Testen verwendet.

Welche Kamera verwendest du eigentlich? Ich habe die Nikon D7200 … und ev. kann ich heute Abend noch mit einer D90 testen

Viele Grüße,
Michael
 
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Vielleicht findet sich noch ein Nutzer mit der 7200, um feststellen zu können, ob es ein Kameraproblem ist.

Mit der D90 hatte ich schon einen schnellen Test mit ein paar Bildern und dabei habe ich auch keine Probleme festgestellt. Die Testsituation und der in der Kamera festgelegte Farbraum war allerdings suboptimal. Ich werde aber hoffentlich die D90 im Vergleich nochmal genauer testen können. Oder der Händler müsste mir eine D7200 mal ausleihen …

Nachtrag: Jetzt habe ich mir eine D90 geliehen und der Frust ist groß: Mit entfesseltem Blitz bzw. Blitzen und auch auf der Kamera oder per CLS funktioniert es sehr gut und der AutoWB sitzt ziemlich gut, so dass – wenn überhaupt – nur feine Nachbearbeitungen in der Farbbalance notwendig wären. Eine D90 hatte ich auch vorher und habe mir nie große Gedanken über Farbbalancen machen müssen, allerdings habe ich einen Systemblitz eher selten und dann mit dem Nikon CLS System genutzt.

Die D7200 hat erkennbar große Probleme: Über Yongnuo TX Funkauslöser deutliche Verschiebung nach rot/grün und fehlender Blauanteil im Bild. Der abgelesene Kelvinwert liegt im Vergleich deutlich höher als bei der D90. Bei Yongnuo Blitz auf der Kamera wirken/sind die Bilder auch nicht wirklich farbneutral und man kann auch da eine Betonung von Grün und fehlendes Blau feststellen, allerdings sind die Abweichungen nicht so gravierend.

Das ist schon enttäuschend: Die D90 macht mit Systemblitzen deutlich besser/harmonisch balancierte Fotos als die D7200! Die Blitze waren übrigens von Metz und Yongnuo.

Mit Studioblitzen habe ich in den letzten Tagen nur wenige Bilder gemacht, aber da hat alles mit der WB geklappt, deshalb vermute ich das Problem irgendwo in der i-ttl Messung oder fehlender Kompatibilität.

Watt nu? Der Nikon Service wird sich sicher darüber freuen, dass ich Farbprobleme mit einem günstigen Chinasystem habe … Was die mir wohl raten werden …?
 
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Heute Morgen habe ich noch die Idee gehabt, die Nikon D7200 nur mit aufgesetztem Yongnuo 622n/tx zu testen - ohne Blitzansteuerung.

Das Ergebnis war ernüchternd: Im Modus P und AWB wurde deutlich unterbelichtet und es gab zum Referenzfoto mit inaktivem Transmitter wieder eine erkennbare Farbverschiebung. Im Modus M gab es nur die erwähnte Farbverschiebung.

Damit bleibt nur die Feststellung: (M)eine Nikon D7200 ist nicht kompatibel mit dem i-ttl Sendern von Yongnuo!
 
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Heute Morgen habe ich noch die Idee gehabt, die Nikon D7200 nur mit aufgesetztem Yongnuo 622n/tx zu testen - ohne Blitzansteuerung.

Das Ergebnis war ernüchternd: Im Modus P und AWB wurde deutlich unterbelichtet und es gab zum Referenzfoto mit inaktivem Transmitter wieder eine erkennbare Farbverschiebung. Im Modus M gab es nur die erwähnte Farbverschiebung.

Damit bleibt nur die Feststellung: (M)eine Nikon D7200 ist nicht kompatibel mit dem i-ttl Sendern von Yongnuo!

Yongnuo kann ja das verwendete Protokoll nur durch Reverse Engineering nachbauen - vermutlich wurde eine ältere Nikon benutzt und die D7200 ist einfach noch zu neu. Darum ist Yongnuo da dein Ansprechpartner. Hilfe kann nur ein Firmware-Udate deiner Yongnuos bringen.
 
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Leider kann man nur den 622 tx zukünftig updaten, bei den 622n gibt es diese Option nicht. Da ist dann nicht absehbar, was zukünftig passieren wird.

Echt ärgerlich, da das System super in der Bedienung ist und ich es gern für einen Event eingesetzt hätte.

Bleibt für mich die Frage, wie sich der Yongnuo 603/605 auf der D7200 verhält. Auf Fotos hat der Sender auch mehrere Kontakte am Blitzfuss und scheinbar nicht nur einen Mittenkontakt
 
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Hallo Michael,

ich verwende den 622N-TX allerdings stelle ich meinen Weißabgleich zu 99% manuell ein - je nach Bildstimmung die ich haben möchte. Trotzdem habe ich auch Probleme mit einem nicht stimmenden Weißabgleich.

Als ich der Sache weiter auf den Grund gegangen bin hat sich heraus gestellt dass das Problem an den Adobe Programmen LR 5.7, LR CC 2015 und CameraRAW 9.x liegt. Alle anderen RAW Konverter die ich habe (z.B. ViewNX, CaptureNX oder auch DxO) zeigen das Bild mit den korrekten Weißabgleich richtig an. Der Weißabgleich tordiert zu den eingestellten Werten in der Kamera und dann noch unterschiedlich, basierend auf der Höhe des Kelvin Wertes in der Kameraeinstellung und der eingesetzten Nikon Kamera (in meinem Fall die D750 und die D810).

Beispiele:
D750=5000k LR/CR=5100k
D750=5600k LR/CR=5750k
D750=6000k LR/CR=6250k

D810=5000k LR/CR=5250k
(mit der D810 habe ich dann keine weiteren Versuche über 5000k mehr gemacht).

Ich verwende in LR und CR keine Voreinstellungen die das Ergebnis verändern würden (zumindest nicht wissentlich). Bei meiner damaligen D700 ist mir das Problem nicht aufgefallen.

Was ich hier schreibe muss nicht unbedingt auf Dein Problem zutreffen, aber vielleicht kontrollierst Du Deine RAW´s mal mit einen anderen RAW Konverter - falls Du Adobe Produkte einsetzt (ansonsten ignorier meinen Beitrag).

Gruß Gerd
 
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Hallo Gerd,

besten Dank für deine ausführliche Antwort!

Diese Abweichung von ca. 200k hatte ich auch schon zwischen ACR und Nikon NX-D festgestellt. Die optische Wirkung des falschen Weißabgleiches ist aber praktisch identisch. Keine Ahnung, warum Adobe nicht die eingestellten Werte an der Kamera übernimmt. Wenn ich z.B. 5800k manuell einstelle, werden mir im RAW 5600k angegeben – mit Adobe Camera Raw gemessen. Das Nikon Programm zeigt da exakte Werte an. Das gilt wohl auch für Aufnahmen mit der älteren D90.

Mein Problem ist aber die scheinbare Unverträglichkeit der Yongnuo 622 Sender mit der Nikon 7200. Der Weißabgleich wird dabei so verpegelt, dass ich deutlich wärmer Farben erhalte als gewünscht.

Um ein extremes Beispiel zu nennen: Ich habe Studioblitze mit Portraitblitzröhre (5000k). Wenn ich hier meine Standard Funkauslöser (nur Mittenkontakt) nehmen, erhalte ich in ACR Werte von ca. 4800k (AutoWB) angezeigt. Das Gleiche mit den Yongnuos 622n/tx getestet ergibt dann 6150k, jeweils im Modus AutoWB.

Bei den Systemblitzen von Yongnuo oder Metz ist die Abweichung nicht so extrem, weil von Haus aus die Farbtemperatur ja höher liegt, aber auch hier erhalte ich dann Werte bis 6250k in ACR angezeigt. Nach manuellem Abgleich erhalte ich dann in ACR z.B. Werte von 5450, wenn der die Farbstimmung passen soll bzw. die Graukarte entsprechend neutral ausgeglichen ist.

Da bleibt nur festzuhalten, das sich die Software in der Nikon D7200 nicht mit den Yongnuos verträgt. Vielleicht habe ich nächste Woche mal die Zeit bei meinem Händler eine andere 7200 zu testen. Leider habe ich bis jetzt in hier und in einem weiteren Forum kein Feedback von einem anderen D7200/Yongnuo User bekommen

Viele Grüße,
Michael
 
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Vielleicht findet sich noch ein Nutzer mit der 7200, um feststellen zu können, ob es ein Kameraproblem ist.

Die Antwort aus dem Stalinforum gilt auch hier: Es handelt
sich um Benutzerinkompatibilität.

Nachtrag: Jetzt habe ich mir eine D90 geliehen und der Frust ist groß:
Mit entfesseltem Blitz bzw. Blitzen und auch auf der Kamera oder per
CLS funktioniert es sehr gut und der AutoWB sitzt ziemlich gut, so
dass – wenn überhaupt – nur feine Nachbearbeitungen in der Farbbalance
notwendig wären. Eine D90 hatte ich auch vorher und habe mir nie
große Gedanken über Farbbalancen machen müssen, allerdings habe
ich einen Systemblitz eher selten und dann mit dem Nikon CLS System
genutzt.
Wenn es nur einer war, dazu ein Nikon-Blitz dessen Farbverteilung
über den Leistungsbereich bekannt war, dann wird das einfacher.

Die D7200 hat erkennbar große Probleme: Über Yongnuo TX Funkauslöser
deutliche Verschiebung nach rot/grün und fehlender Blauanteil im Bild.

Der Sender meldet also offensichtlich zu hohe Blitzfarbtemperaturen
an die Kamera, die regelt gegen und nimmt Blau raus.
AWB ist so ziemlich das nutzloseste was man in Kameras einbauen kann.

Der abgelesene Kelvinwert liegt im Vergleich deutlich höher als bei
der D90. Bei Yongnuo Blitz auf der Kamera wirken/sind die Bilder auch
nicht wirklich farbneutral und man kann auch da eine Betonung von
Grün und fehlendes Blau feststellen, allerdings sind die Abweichungen
nicht so gravierend.

So lange das was Du fotografierst nicht alles grau ist, können Farbschwankungen auch noch andere Ursachen haben, AWB dürfte
jedoch das größte Problem dabei darstellen.

Das ist schon enttäuschend: Die D90 macht mit Systemblitzen
deutlich besser/harmonisch balancierte Fotos als die D7200!
Die Blitze waren übrigens von Metz und Yongnuo.

Beides Blitze die reverse engineered sind, also das Nikon-Protokoll
nur emulieren. Die Kombination aus Originalkennung und passender
Farbe bei gleicher Leistungsabgabe werden die nicht kopieren können.

Die Angaben von beiden auf dem Sender zusammenrechnen zu
lassen kann dann erst Recht nicht funktionieren.

Mit Studioblitzen habe ich in den letzten Tagen nur wenige Bilder
gemacht, aber da hat alles mit der WB geklappt, deshalb vermute
ich das Problem irgendwo in der i-ttl Messung oder fehlender Kompatibilität.

Studioblitze geben keine Farbrückmeldung, da hängt der Erfolg
von AWB allein vom Motiv ab.


Verstehen lernen was die Kamera warum tut und passende Vorgaben
machen, damit sie das tut was Du willst.
 
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Trotzdem habe ich auch Probleme mit einem nicht stimmenden Weißabgleich.

Als ich der Sache weiter auf den Grund gegangen bin hat sich heraus gestellt dass das Problem an den Adobe Programmen LR 5.7, LR CC 2015 und CameraRAW 9.x liegt. Alle anderen RAW Konverter die ich habe (z.B. ViewNX, CaptureNX oder auch DxO) zeigen das Bild mit den korrekten Weißabgleich richtig an.

Das liegt daran, daß LR/ACR den WB raten müssen.
Für eine Messung fehlt der Referenzwert.

Also kommt ein Anzeigewert zustande, den die halbe Welt blind glaubt.
Liegt oft zumindest in der Nähe, aber eben auch oft komplett daneben.

Die Anzeige in LR ist aber nichts auf das man sich verlassen
kann, und es ist immer ein Schätzwert, niemals ein *Messwert*.
 
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Wenn ich z.B. 5800k manuell einstelle, werden mir im RAW 5600k
angegeben – mit Adobe Camera Raw gemessen.

Geschätzt, nicht gemessen. Ohne Referenz ist eine *Messung* nicht möglich.

Das Nikon Programm zeigt da exakte Werte an.

Das versucht nicht zu schätzen sondern klaubt sich das aus
den EXIF-Daten raus.

Mein Problem ist aber die scheinbare Unverträglichkeit der
Yongnuo 622 Sender mit der Nikon 7200. Der Weißabgleich
wird dabei so verpegelt, dass ich deutlich wärmer Farben
erhalte als gewünscht.

Nein, der Benutzer ist defekt.

Um ein extremes Beispiel zu nennen: Ich habe Studioblitze mit
Portraitblitzröhre (5000k). Wenn ich hier meine Standard Funkauslöser
(nur Mittenkontakt) nehmen, erhalte ich in ACR Werte von
ca. 4800k (AutoWB) angezeigt.

Geschätzt, nicht gemessen. Und die 5000 K sind Angaben für
welche Leistungseinstellung? Dir ist schon klar, daß nicht wenige
"Studioblitze" gerade der billigen Fraktionen bis zu 800 K Variationsbreite
über die Leistungskurve aufweisen?

Ja, genau:
5000 K +- 400 K bedeutet Schwankungen von 4600 K bis 5400 K.

Das Gleiche mit den Yongnuos 622n/tx getestet ergibt dann 6150k,
jeweils im Modus AutoWB.

Der Yongnuo wertet das Ergebnis des Vorblitzes/Messblitzes aus,
stellt danach die Leistungsabgabe für den Systemblitz ein und meldet
die passende Farbe an die Kamera weiter. Die wiederum schreibt sie
auf die jeweiligen Motivprogramme angepasst in die EXIF-Daten, wo
Lightroom sie offensichtlich ignoriert.

Bei den Systemblitzen von Yongnuo oder Metz ist die Abweichung
nicht so extrem, weil von Haus aus die Farbtemperatur ja höher liegt,
aber auch hier erhalte ich dann Werte bis 6250k in ACR angezeigt.
Wie gesagt, was ACR so "Messung" nennt......

Da bleibt nur festzuhalten, das sich die Software in der Nikon D7200
nicht mit den Yongnuos verträgt. Vielleicht habe ich nächste Woche
mal die Zeit bei meinem Händler eine andere 7200 zu testen.

Die hat die gleiche Software. Und auch da wird sich nichts daran
ändern dass gemischte Blitze bei unterschiedlicher Leistungsabgabe
eben auch gemischte Farben bedeuten, und AWB darauf die denkbar
schlechteste Antwort ist.

Leider habe ich bis jetzt in hier und in einem weiteren Forum kein
Feedback von einem anderen D7200/Yongnuo User bekommen

Doch, schon - meine Antwort im Stalinforum hat Dir nur nicht geschmeckt.
 
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Hmmm, was ist denn das Stalinforum? Habe eigentlich diese Frage nur im DSLR Forum parallel gestellt.

Auch wenn deine Aussagen technisch durchaus stimmen können und ich da auch nicht im Detail eingehen bzw. antworten oder widersprechen möchte: Du ignorierst eigentlich meine Aussage, das der Betrieb per Nikon CLS, per Infrarotsensor entfesselt oder direkt auf der Kamera, egal mit welchem meiner Systemblitze, ob einzeln oder kombiniert, im erwarteten Rahmen funktioniert. In allen gewünschten Betriebsarten.

Und das gleiche gilt für eine D90, und da auch zusätzlich mit den Yongnuo 622n/tx.

Nur bei der D7200 gibt es dann eine nicht tolerierbare Abweichung, die alle direkt erzeugten jpgs praktisch und unter allen Modi fast unbrauchbar werden lassen. Ich verzichte jetzt mal auf Auslese der Infos aus ACR oder Nikon Capture NX. Es braucht an dieser Stelle bitte auch kein Hinweis auf PRE Messung und Graukarte etc. Ist mir bekannt und wird im Studio auch so gemacht.

Die Behauptung, der Benutzer sei defekt empfinde ich da als deutliche Beleidigung von dir!
Bitte erspare dir weitere Belehrungen an dieser Stelle
 
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Das liegt daran, daß LR/ACR den WB raten müssen.
Für eine Messung fehlt der Referenzwert.

Also kommt ein Anzeigewert zustande, den die halbe Welt blind glaubt.
Liegt oft zumindest in der Nähe, aber eben auch oft komplett daneben.

Die Anzeige in LR ist aber nichts auf das man sich verlassen
kann, und es ist immer ein Schätzwert, niemals ein *Messwert*.

Das stimmt so nicht. LR kann durchaus den im RAW eingebetteten Wert des NEFs lesen und benutzt ihn auch für die Einstellung "Wie Aufnahme", er ist nur nicht in Kelvin gespeichert sondern in Farbkoordinaten. Das übersetzt LR in seine Werte für Temperatur und Tönung. Numerisch sind sie anders - das Ergebnis ist vergleichbar.
 
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Hmmm, was ist denn das Stalinforum? Habe eigentlich diese Frage nur im DSLR Forum parallel gestellt.

Dann versuch diese beiden Informationen doch einmal in
einen Zusammenhang zu bringen.

Auch wenn deine Aussagen technisch durchaus stimmen können (...)

Das tun sie zweifelsohne.

Du ignorierst eigentlich meine Aussage, das der Betrieb per Nikon CLS,
per Infrarotsensor entfesselt oder direkt auf der Kamera, egal mit
welchem meiner Systemblitze, ob einzeln oder kombiniert, im erwarteten
Rahmen funktioniert. In allen gewünschten Betriebsarten.

Vermutlich wird per CLS optisch entfesselt die abgegebene Leistung
nicht zurückgemeldet, sondern vorgegeben und die Kamera verhält
sich anders. Bei neueren Modellen wird die Entfernung mit eingerechnet,
auch das hat einen Einfluss. Die Morsetechnik bei entfesseltem CLS ist
langsam, da gehen nicht viele Daten rüber.

622er tun so als wären sie *ein* Blitz auf dem Sucherschuh.
Bei mehreren Blitzen die entfesselt sind ist es unmöglich aus
der Leistungsvorgabe oder/und Rückmeldung einen passenden
Korrekturvektor auszurechnen. Dem 622er fehlt die Möglichkeit
der Profilierung einzelner Blitzmodelle.

Nur mal ein paar Farbtemperaturen im Vergleich, jeweils bei Vollgas:
Nikon SB910 - 5170K
Metz 54MZ3 - 5380 K
Pixel Mago - 6030 K
Nissin i40 - 5960 K
Yongnuo 500 EX - 5060 K

Farbtemperatur in Kelvin, manuelle Leistungseinstellung an den
Blitzgeräten, gemittelter Wert aus mehreren Messungen.
Messgerät: Kenko Color Meter KCM-3100, Non-Cord Mode,
Empfindlichkeitsbereich LO (ohne ND-Filter), Torzeit 1/125 sec,
Filmtyp D

http://www.visualpursuit.de/_no/dslr/Blitzfarbtemperaturen.jpg

Nimmt man nun bei Vollgas an daß der SB 910 drauf ist, oder
doch eher der Pixel Mago? Immerhin fast 1000 K Unterschied.
Und warum sollte man annehmen, daß AWB das geregelt bekommt?
Geschweige denn ein Funksystem eines Drittherstellers, vor
allem unter Berücksichtigung der Tatsache daß der Originalhersteller
bis vorgestern in Funk nichts anzubieten hatte?

Und das gleiche gilt für eine D90, und da auch zusätzlich
mit den Yongnuo 622n/tx.

Die konnte vermutlich weder Entfernung noch Farbrückmeldung
auswerten.

Nur bei der D7200 gibt es dann eine nicht tolerierbare Abweichung,
die alle direkt erzeugten jpgs praktisch und unter allen Modi fast
unbrauchbar werden lassen.

Mit AWB, richtig. Mehr Input kann zu fataleren Fehlentscheidungen
führen. Die 7200 kann mehr als die D90, sie kann aber auch mehr
vor die Wand fahren. Je komplexer ein technisches System, desto
mehr Wissen ist vom Anwender gefragt. Wer das nicht kann oder will,
der landet eben wieder am gleichen Punkt:

Unter
durchschnittlichen Bedingungen
liefern Automatiken
durchschnittlich akzeptable Ergebnisse.

Die Behauptung, der Benutzer sei defekt empfinde ich
da als deutliche Beleidigung von dir!

Nehme ich zur Kenntnis. Ändert aber nichts daran daß
Du die Schwachstelle im ganzen System bist. Du verstehst
nicht was die Kamera macht oder warum sie das macht,
und Du erwartest von einer Automatik Dinge die sie schlicht
nicht leisten kann.
 
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Das stimmt so nicht. LR kann durchaus den im RAW eingebetteten
Wert des NEFs lesen und benutzt ihn auch für die Einstellung "Wie Aufnahme",
er ist nur nicht in Kelvin gespeichert sondern in Farbkoordinaten.
Das übersetzt LR in seine Werte für Temperatur und Tönung.
Numerisch sind sie anders - das Ergebnis ist vergleichbar.

Das ist zwar grundsätzlich richtig, geht aber an meinem Punkt vorbei:
Pipettenwerkzeug auf eine Fläche im Bild und LR gibt eine Farbtemperatur aus.
Ohne kalibrierte Referenz kann das nur geschätzt sein.

Mal abgesehen davon ist es peinlich genug wenn LR die
Korrekturkoordinaten nicht auf den Einstellwert der Kamera
zurückrechnen kann. Da geht für viele Benutzer die Verwirrung
nämlich schon los.
 
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Das ist zwar grundsätzlich richtig, geht aber an meinem Punkt vorbei:
Pipettenwerkzeug auf eine Fläche im Bild und LR gibt eine Farbtemperatur aus.
Ohne kalibrierte Referenz kann das nur geschätzt sein.

Mal abgesehen davon ist es peinlich genug wenn LR die
Korrekturkoordinaten nicht auf den Einstellwert der Kamera
zurückrechnen kann. Da geht für viele Benutzer die Verwirrung
nämlich schon los.

Das ist doch nur ein numerischer Wert, der bei Adobe halt anders angegeben wird - dort muss das ja auch Herstellerübergreifend gleich sein. Wichtig ist das Ergebnis am Bildschirm und dann beim Export.
 
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Das ist doch nur ein numerischer Wert, der bei Adobe halt
anders angegeben wird - dort muss das ja auch Herstellerübergreifend
gleich sein.

Entschuldige bitte, aber abseits von Produktionsschwankungen
erwarte ich daß die Kamerahersteller einigermassen so kalibriert
bekommen daß 5000 K auch bei 5000K Normlicht ein neutrales
Bild ergeben. Und dann muss auch in der Bildbearbeitung 5000K
dranstehen. Sonst könnte man auch die Teletubbies die Beschriftung
machen lassen.

Wer Angaben in physikalischen Messeinheiten macht, der
sollte dann schon die korrekten Angaben machen.
 
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Entschuldige bitte, aber abseits von Produktionsschwankungen
erwarte ich daß die Kamerahersteller einigermassen so kalibriert
bekommen daß 5000 K auch bei 5000K Normlicht ein neutrales
Bild ergeben. Und dann muss auch in der Bildbearbeitung 5000K
dranstehen. Sonst könnte man auch die Teletubbies die Beschriftung
machen lassen.

Wer Angaben in physikalischen Messeinheiten macht, der
sollte dann schon die korrekten Angaben machen.

Sieht man das dann an den Bildern?
 
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