Ich meckere ja selten ernsthaft. Heute schon: Haltet Ihr es ernsthaft für notwendig, über potentielle Inkompatibiliäten rumzumeckern, die eine neue Kamera MÖGLICHERWEISE hat? Nur weil Ihr irgendwann mal mit irgendeinem Sichma-Teil Schwierigkeiten hatten? Abgesehen davon, dass es völlig off topic ist: Kann es sein, dass da eventuell nicht die Kamera schuld ist daran? Immerhin schaffen es die Kamerahersteller ja, dass ihre ältesten AF-Linsen einwandfrei arbeiten (von leichten Focus-Abweichungen mal abgesehen, die viele überhaupt nicht bemerken). Sooo dermaßen viel kann sich ja elektronisch nicht geändert haben. Außerdem darf man mal unterstellen, dass bei Nikon genauso wie bei Canon und Sony alle Kameras absolut nach Spezifikation bauen. Und wenn
Sigma und Konsorten beim Reverse-Engineering nicht mehr nachkommen... dann ist das deren Pech.
Allerdings verstehe ich auch den Auslöser der Optik-Diskussion. Ja, es fehlt ein modernes 2,8er Standard-Zoom für DX. Das 17-55 ist uralt und war eh nicht das absolute High-End-Objektiv, zumindest lt. Test. Eine Erneuerung wäre also nötig. Sonst steigt keiner ernsthaft neu ins Profi-DX-Lager ein. Wenn ich das Preis/Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu meinem Tamron 2,8/17-50 sehe, wird mir schon schwummerig. Das alte Nikon ist angeblich keinen Fatz besser, kostet aber mehr als dreifache. Ok, massiv verarbeitet ist es sicherlich, in der Hinsicht ein absolutes Profiteil.
Ich sehe auf jeden Fall weiterhin Bedarf für eine D400. Wenn das System stimmt, werden die High-Iso-Grenzen mit jeder Sensor-Generation nach oben verschoben. Schon jetzt reicht Fourthird, um selbst in der Dämmerung noch bei Availible Light tolle Bilder zu machen, da muss man nicht zwangsläufig in die andere Richtung gehen und nach Vollformat schreien. FX ist ja auch immer noch auch eine Preisfrage, nämlich je nach Objektivbedarf doppelt so teuer... Ich kann es mir jedenfalls nicht leisten, knapp 1000 Euro für eine D7100-Nachfolgerin sind bei mir die Schmerzgrenze.