Moin Heinz,
eine Matrixmessung ist nie so, wie die zweite Matrixmessung. Diese ist so ausgelegt, aus der Fülle der Matrixlogic eine möglichst optimale Belichtung zu wählen. Kleinste Abweichungen im Bild führen zu unterschiedlichen Belichtungen. Auch wenn Du das Bild per Stativ mit gleicher Einstellung (Bildausschnitt) zweimal hintereinander in geringem Abstand aufnimmst, wird Dir die Matrixeinstellung leicht unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Wenn Du wirklich gut belichtete Bilder haben willst, solltest Du Dich mit der Belichtung und deren Möglichkeiten weiter auseinander setzten und lernen zu sehen, wo der Belichtungswert gegeben ist, auf den Belichtungsmesser geeicht sind und besser mit der mittenbetonten Methode arbeiten und mit der Belichtungsspeicherung.
Das ist meine Meinung zu der Problematik hier und vielleicht kannst Du ja mit Gleichgesinnten vor Ort für "Fingerübungen" ein wenig auf Pirsch gehen.
Ich fotografiere seit 4 Jahrzehnten und nur mit Mittenbetont oder Spotmessung. Matrix käme für mich nur in Frage, bei Motiven aus der Hüfte, um möglichst nah am Wert zu sein, der dann per EBV dann ein wenig nachgearbeitet würde und natürlich als RAW-Datei...
Ich weiss es ist schwierig und noch schwieriger mal eben zu erklären. Wobei "richtige Belichtung" auch sehr subjektiv ist und oft das Ergebniss von gezielter Belichtungsbeeinflussung. Matrix ist und bleibt nur schlecht zu kalkulierendes Mittelmass.