Frage D7100 Probleme Fokus

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sezers

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Hallo liebe Community.

Habe ein paar Probleme mit meiner Kamera.
Zuerst dazu, besitze eine Nikon D7100 und nutze sie grundsätzlich mit einem
Tamron 17-50mm F/2,8 Objektiv. Als Blitz habe ich einen Metz 50 AF 1.
Fotografiere hauptsächlich mit diesen Einstellungen: Auf S mit Iso Auto, WB Auto und
Belichtigungszeit zwischen 125 -250. Lichtwert +1, AF-S. Fokusmessfelder AF11.
Ich habe das Problem sobald ich das Bild leicht zoome nicht mehr alles scharf ist auf dem Bild. Grade bei Portraits mit mehreren Leuten sollten alle scharf sein. Eigentlich möchte ich auch auf Schnappschüssen alles scharf haben auf dem Bild.
Am besten schaut ihr euch das mal an. Hier auch ein paar Bilder...
Danke im vorraus
 

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Ein 'lichstarkes' Objektiv lässt nicht perse mehr Licht rein, NUR wenn man die Blende mehr öffnet, aber dann nimmt die Tiefenschärfe ab.
Soll heißen der Hintergrund, oder auch Vordergrund je nachdem, wird unscharf.

Am einfachsten nimmst du ein Objekt auf ca. 2m wo im Foto gut Sichtbar auch andere Gegenstände sind zwischen 1.5m und 2.5m, dann stellst du die Kamera auf A, machst mit jeder Blende das gleiche Foto (vorderes oder hinteres Rad drehen am Body um die Blende zu wechseln) und vergleichst es.

Dann siehste den Unterschied am besten selbst.;)
 
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Wenn ich doch mit einem 2,8 Objektiv fotografieren könnte.

Hi,

das ist auch richtig, aber es ist halt so, dass eine "richtige" Belichtung immer die drei Werte Zeit, Blende und ISO in Abhängigkeit hat.
Jeder dieser drei Werte hat aber eine andere Wirkung:
Zeit kontrolliert Bewegungsunschärfe
Blende kontrolliert Schärfentiefe
ISO kontrolliert die Empfindlichkeit. Ist also dafür zuständig, wenn zu wenig Licht da ist, das Signal so zu verstärken, trotzdem eine "richtige" Belichtung zu bekommen. Verstärkung des elektrischen Signals verstärkt aber immer auch das Grundrauschen, das jeder Sensor mitbringt, daher die steigende "Körnung".
Dass du ein teureres Objektiv mit hoher Lichtstärke hast, bedeutet, dass du diese einsetzen kannst, wenn es um den gewollten Einsatz der geringen Schärfentiefe geht, oder wenn das Motiv so weit weg ist, dass ohnehin alles scharf ist (Astrofotografie).
Und wenn das alles nicht reicht, nimmt man schonmal Blitze hinzu :)

Kurz, du musst dir bei jedem Bild die Frage stellen, welche Bildwirkung du erzielen möchtest. Den dafür relevanten Parameter wählst du aus und stellst dann die restlichen Parameter passend ein (oder überlässt das eben einer Automatik).

In der gefragten Situation eines Gruppenbilds aus der gezeigten Entfernung passt halt die Blende 5,6 meist gut für den benötigten Bereich der Schärfentiefe, 1/160s reicht meist, um Bewegungsunschärfe mäßig agiler Menschen einzufrieren, und die ISO muss dann halt so hoch wie nötig, das wird durch das vorhandene Licht bestimmt. Oder du nimmst einen Blitz hinzu, aber dann wird es anders kompliziert ;)
 
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Der TO ist auf eines der großen Mißverständnisse in der Fotografie reingefallen...nämlich....das 'lichtstark' bei einem Objektiv bedeutet, das man quasi ein Nachsichtgerät hat !
!

In USA ist es noch schlimmer.
Die glauben sie hätten eine schnelle Optik (fast lens)!
 
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Es kommt noch der Parameter "Brennweite" hinzu. Bei kürzester Brennweite ist der scharfe Bereich sehr viel größer als bei langer Brennweite, gleicher Blende und gleicher Entfernung.
 
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Sorry, ich finde ihr überfordert jetzt einen "Anfänger" :fahne:

Ich glaube man sollte es mal übersichtlicher gestalten für Ihn:

Blende -> wie mehr offen (kleiner Zahl) wie weniger Tiefenschärfe wie näher das Objekt ist oder wie grösser die Brennweite verstärkt sich die geringe Tiefenschärfe.

Zeit -> ergibt sich anhand der Blende in Kombination mit der ISO, wie Höher, wie weniger Verwacklungsgefahr Zeiten ohne VR Objektiv nicht unter 1/60 - 1/125 gehen -> auch da wie Höher die Brennweite wie mehr Gefahr von verwackeln.
Kann man einiges mit übung und Kamerahaltetechnik rausholen.

ISO -> wie tiefer wie Rauscharmer, wie höher wie empfindlicher der Sensor, was in der Dunkelheit besser ist, jedoch auf kosten des Rauschens geht
 
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Es gab mal einen Beitrag wo eine supereinfache Formulierung für die Schärfentiefe genannt wurde. Finde ich leider nicht mehr.

War es so wie folgt?

Bei gleicher Sensorgröße hängt die Schärfentiefe nur von Eintrittspupille und Betrachtungsabstand ab.
 
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Hi,

DU drückst es, äh, etwas verschwurbelt aus, finde ich :)
Und es ging auch weniger um Verwackeln als um Bewegungsunschärfe. Ich meine, wenn er erstmal die drei Parameter in Zusammenhang bringt, die ich angemerkt habe, hat er eine Menge erreicht ...
 
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