Hollahe,
anbei mal knapp zusammengefasst meine Erfahrungen mit meinen bisher "getesteten" - d.h. im photographischen Alltag verwendeten - Linsen. Nach Brennweite geordnet, fehlende Linsen werden ergänzt und vermerkt.
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Fischauge
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Sigma 8/3,5 AF-G: Erwartungsgemäß super (war's ja schon an der D200, und da konnte der kleine Sensor tatsächlich mal die Schärfe bis zum Rand nutzen): bereits ab Offenblende bis zum Rand erstaundlich scharf, ab Blende 8 knackscharf, Flares, Ghosts und ähnliche böse Wörter sind weitgehend Fremdwörter, lediglich CAs sind bei offener Blende ein bißchen problematisch. Vignettierungskorrektur der Kamera abschalten!
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Weitwinkel
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Sigma 15-30/3,5-4,5 AF-D: Sehr gut in der Bildmitte bereits ab Offenblende, in den ganz extremen Ecken bei 15mm (wir sprechen von den letzten 20 Pixeln oder so) aber auch durch heftiges Abblenden keine akzeptable Schärfe. Verzeichnung bei 15mm ziemlich heftig, ab ca. 22mm nicht mehr zu bemerken. Refleoktionsverhalten mäßig, aber mit Erfahrung händelbar (juhu, ein eingedeutschter Anglizismus!).
Sigma 20/1,8 AF-D: Schlägt sich besser als erwartet: Bereits bei Offenblende bis in die Ecken brauchbar (besser als an D200, liegt wohl an der geringeren Pixeldichte), Reflektionsverhalten dafür seltsamer: Bei DX war das sehr gut, bei FX tauchen lustige bunte Ringe bei zentraler Sonne genau am DX-Bildkreisrand auf.
Aber auch damit kann man umgehen, abblenden mildert erstaunlicherweise das Problem. Ab Blende 2,8 schärfetechnisch genial! AF ziemlich lahm, dafür manuell sehr gut fokusierbar. Die Nahgrenze ist ein Traum - man kann fast bis ganz ans "Opfer" rangehen, dadurch ergeben sich im Makrobereich (bis 1:3!) ganz neue Perspektiven.
Nikon 20/2,8 AF-D: Schön klein und kompakt, in der Bildmitte und im Nahbereich auch bei Offenblende sehr knackig, im Fernbereich nicht so der Brüller, auch abgeblendet - nicht schlecht, aber kein Vergleich zum Sigma. Vignettierung ist grauenvoll, auch durch starkes Abblenden nicht wegzukriegen. Ab Blende 4 dafür wenigstens gleichmä0iger Schärfe. Reflexverhalten bei dem Wetter nicht vernünftig zu testen. Naheinstellgrenze deutlich schlechter als beim Sigma, auch wenn's auf dem Papier nur 5cm ausmacht - in realitas sind's dann doch eher 20cm (bezieht sich Nikon dabei auf die Frontlinse und Sigma auf die Sensorebene? Das würde dann hinkommen...). Alles in allem: Das Sigma ist fast überall deutlich besser, allerdings auch ein ziemlicher Klotz und beim AF deutlicher lahmer (ist ja auch deutlich mehr Glas...). Werde beide behalten - mit dem Nikon-20er an der Kamera ist noch für ein bis zwei andere kleine Linsen in der Lenkertasche Platz, mit dem 20/1,8 für keine mehr.
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Normal
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Sigma 28-70/2,8 AF (Uraltversion): Erstaunlich gut schon bei Offenblende über den gesamten Brennweitenbereich, Verzeichnung bei 28mm zu bemerken, aber tolerierbar. Leider disintegriert die Linse aus unerfindlichen Gründen seit zwei Wochen, wackelt wie ein Kuhschwanz und ist nicht mehr zu gebrauchen - fände ich ein guterhaltenes Exemplar, würde ich mir aber sofort wieder eins kaufen! Das Tokina 28-70/2,8 (mittelalt) soll übrigens die gleiche Rechnung haben, ist mechanisch aber etwas stabiler.
Nikkor 35/2 AF-D: Bei Offenblende schon ziemlich detailreich (zumindest in der Bildmitte), aber etwas flau, vor allem bei starkem Motivkontrast heftige Farbsäume und Fehlfarben. Abgeblendet ist das alles deutlich besser, ab Blende 4 bis in die Ecken knackescharf, Farben super.
Nikkor 50/1,4 AF-D: Noch nicht so intensiv benutzt, unter Kunstlicht massive Fehlbelichtungen (warum auch immer), ansonsten gilt in etwa das gleiche wie beim 35/2, nur um eine Blende verschoben.
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Tele
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Nikkor 85/1,8 AF (ohne D): Genial! Bei Offenblende können leichte Farbsäume auftreten und bei starkem Motivkontrast kann das Bild etwas flau wirken, ansonsten nix zu mäkeln. Spätestens ab 2,8 perfekt!
Nikkor 85/2 Ai: Im Prinzip gleiches wie oben, bei Offenblende allerdings nur bei schwachem Motivkontrast brauchbar.
Nikon Serie E 135/2,8: Geheimtipp für Sparfüchse!
Offen noch etwas flau und anfällig für Farbsäume, sonst aber mit vielen Details, nur die Ecken sind noch etwas matschig. Bereits bei Blende 4 sind aber auch die Ecken brauchbar und der gesamte Kontrast deutlich besser, ab 5,6 quasi perfekt.
Wird fortgesetzt.
Gruß Erik
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Edit hat...
24.9.08: 135/2,8 hinzugefügt
anbei mal knapp zusammengefasst meine Erfahrungen mit meinen bisher "getesteten" - d.h. im photographischen Alltag verwendeten - Linsen. Nach Brennweite geordnet, fehlende Linsen werden ergänzt und vermerkt.
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Fischauge
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Sigma 8/3,5 AF-G: Erwartungsgemäß super (war's ja schon an der D200, und da konnte der kleine Sensor tatsächlich mal die Schärfe bis zum Rand nutzen): bereits ab Offenblende bis zum Rand erstaundlich scharf, ab Blende 8 knackscharf, Flares, Ghosts und ähnliche böse Wörter sind weitgehend Fremdwörter, lediglich CAs sind bei offener Blende ein bißchen problematisch. Vignettierungskorrektur der Kamera abschalten!
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Weitwinkel
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Sigma 15-30/3,5-4,5 AF-D: Sehr gut in der Bildmitte bereits ab Offenblende, in den ganz extremen Ecken bei 15mm (wir sprechen von den letzten 20 Pixeln oder so) aber auch durch heftiges Abblenden keine akzeptable Schärfe. Verzeichnung bei 15mm ziemlich heftig, ab ca. 22mm nicht mehr zu bemerken. Refleoktionsverhalten mäßig, aber mit Erfahrung händelbar (juhu, ein eingedeutschter Anglizismus!).
Sigma 20/1,8 AF-D: Schlägt sich besser als erwartet: Bereits bei Offenblende bis in die Ecken brauchbar (besser als an D200, liegt wohl an der geringeren Pixeldichte), Reflektionsverhalten dafür seltsamer: Bei DX war das sehr gut, bei FX tauchen lustige bunte Ringe bei zentraler Sonne genau am DX-Bildkreisrand auf.
Nikon 20/2,8 AF-D: Schön klein und kompakt, in der Bildmitte und im Nahbereich auch bei Offenblende sehr knackig, im Fernbereich nicht so der Brüller, auch abgeblendet - nicht schlecht, aber kein Vergleich zum Sigma. Vignettierung ist grauenvoll, auch durch starkes Abblenden nicht wegzukriegen. Ab Blende 4 dafür wenigstens gleichmä0iger Schärfe. Reflexverhalten bei dem Wetter nicht vernünftig zu testen. Naheinstellgrenze deutlich schlechter als beim Sigma, auch wenn's auf dem Papier nur 5cm ausmacht - in realitas sind's dann doch eher 20cm (bezieht sich Nikon dabei auf die Frontlinse und Sigma auf die Sensorebene? Das würde dann hinkommen...). Alles in allem: Das Sigma ist fast überall deutlich besser, allerdings auch ein ziemlicher Klotz und beim AF deutlicher lahmer (ist ja auch deutlich mehr Glas...). Werde beide behalten - mit dem Nikon-20er an der Kamera ist noch für ein bis zwei andere kleine Linsen in der Lenkertasche Platz, mit dem 20/1,8 für keine mehr.
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Normal
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Sigma 28-70/2,8 AF (Uraltversion): Erstaunlich gut schon bei Offenblende über den gesamten Brennweitenbereich, Verzeichnung bei 28mm zu bemerken, aber tolerierbar. Leider disintegriert die Linse aus unerfindlichen Gründen seit zwei Wochen, wackelt wie ein Kuhschwanz und ist nicht mehr zu gebrauchen - fände ich ein guterhaltenes Exemplar, würde ich mir aber sofort wieder eins kaufen! Das Tokina 28-70/2,8 (mittelalt) soll übrigens die gleiche Rechnung haben, ist mechanisch aber etwas stabiler.
Nikkor 35/2 AF-D: Bei Offenblende schon ziemlich detailreich (zumindest in der Bildmitte), aber etwas flau, vor allem bei starkem Motivkontrast heftige Farbsäume und Fehlfarben. Abgeblendet ist das alles deutlich besser, ab Blende 4 bis in die Ecken knackescharf, Farben super.
Nikkor 50/1,4 AF-D: Noch nicht so intensiv benutzt, unter Kunstlicht massive Fehlbelichtungen (warum auch immer), ansonsten gilt in etwa das gleiche wie beim 35/2, nur um eine Blende verschoben.
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Tele
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Nikkor 85/1,8 AF (ohne D): Genial! Bei Offenblende können leichte Farbsäume auftreten und bei starkem Motivkontrast kann das Bild etwas flau wirken, ansonsten nix zu mäkeln. Spätestens ab 2,8 perfekt!
Nikkor 85/2 Ai: Im Prinzip gleiches wie oben, bei Offenblende allerdings nur bei schwachem Motivkontrast brauchbar.
Nikon Serie E 135/2,8: Geheimtipp für Sparfüchse!
Wird fortgesetzt.
Gruß Erik
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Edit hat...
24.9.08: 135/2,8 hinzugefügt
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