D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

Ich mach grundsätzlich eine Sicherheitskopie meiner original Jpegs auf einer externen Festlatte. Bzw. werden bearbeitete Jpegs auf einen neuem ordner abgespeichert, so das das original nicht angetastet wird. Versteht sich aber von selbst.
 
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Ja, ja, JPEG vs. RAW, immer wieder gerne genommen

Zur D700: bin gerade aus Indonesien zurück und hatte trotz widriger Umstände (sehr heiß und extrem feucht, Stürze, Dreck, extreme Lichtverhältnisse) nur positive Erfahrungen mit dem Teil. Kein Ausfall von irgendwas, keine Probleme. Allerdings habe ich nur RAWs aufgenommen, denn was ich da manchmal als Vorschau auf dem Display gesehen habe, war nicht so prickelnd, dafür waren die Lichtverhältnisse einfach zu extrem, als das da eine vernünftige JPEG-Einstellung hätte gefunden werden können, bzw. ich hätte ständig dran 'rumstellen müssen, wo ich keine Zeit für hatte und keine Lust. Bilder die auf dem Display nach Tonne aussehen (ausgefressene Lichter, blasse Schatten oder zu dunkel), sind als RAW 100% in Ordnung wenn man ein wenig an den Reglern dreht. Wirklich zum Grinsen hat mich wieder die Zuverlässigkeit von Belichtungsautomatik und AF gebracht, quasi kein Ausschuss, Point&Shoot wenn man so will (und wenn man die minimalen Regeln für die Belichtungskorrektur kennt und einsetzt). VR am 70-300 hat mich auch überzeugt: aus dem fahrenden Jeep über Holperstraßen mit "Active" kein Problem auch nicht 90 Grad zur Fahrtrichtung (Seitenfenster). Definitiv die beste Knipse + Objektive die ich je hatte und den heftigen vierstelligen Betrag wert den ich da investiert habe.
 
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Nein Henry, da verstehst du etwas falsch: Es ist völig ok und in Ordnung, wenn du für dich die Lösung gefunden hast, mit der du für deine Idee von Fotografie gern und gut fotografierst. Ob du das nun in JPG oder in RAW tust, ist doch völlig dein Ding, hauptsache du bist zufrieden.
Daraus allerdings einen Allgemeingültigkeitsanspruch abzuleiten und zu behaupten, nur weil es für dich keinen sichtbaren Unterschied macht, hat das für alle anderen auch so zu sein, ist allerdings schräg. Insofern scheinst du derjenige mit den Bauchschmerzen zu sein.


Abgesehen davon zwingt mich der oft daneben liegende automatische Weißabgleich in Mischlichtsituationen oftmals ins RAW, denn da schwächeln die Nikons gern.
 
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Was raw oder jpeg anbelangt, ich bereue, dass ich früher nur jpegs aufgenommen habe und nun keine brauchbaren Originale mehr vorliegen.
Würdest Du wirklich hingehen und alle (oder zumindest viele) Deine alten Bilder nochmals neu bearbeiten? Ich hätte dazu weder Lust noch die Zeit (mag ja nach der Rente nochmal kommen).

Die Bilder, welche ich ausbelichten lasse oder auf dem PC öfters betrachten möchte, werden exakt einmal nachbearbeitet und dann für das entsprechende Ausgabemedium optimiert.

Und für den verschwindend geringen Anteil an Bildern, die ich später nochmals in höherer Auflösung benötige, wird der Aufwand u.U. nochmals betrieben. Meist aber nur, weil mein Archivsystem nicht dafür ausgelegt ist, auch die bearbeiteten Bilder darin wieder zu finden. Für die wenigen Bilder pro Jahr ist das effektiver wie die Umstellung meines gesamten Archivsystems.

Da die Original raw Datei nicht angetastet wird, kann ich immer wieder darauf zugreifen. Bei jpegs riskiere ich mit wiederholten und korrigierten Bildbearbeitungen Datenverlust, es sei denn, ich lege immer eine Sicherheitskopie an. Macht das jemand?
Ich habe noch niemals auch nur ein Original-JPG überschrieben. Entweder, das Programm speichert die Bearbeitungsschritte nicht destruktiv ab oder man muss halt das Ergebnis als Kopie ablegen. Und wenn es sich um einen Zwischenschritt handelt, dann wird diese Kopie max. verlustfrei komprimiert (TIFF).

Abgesehen davon zwingt mich der oft daneben liegende automatische Weißabgleich in Mischlichtsituationen oftmals ins RAW, denn da schwächeln die Nikons gern.
Wenn auch ein manueller WB nichts bringt, dann sind das die (bei mir wenigen) Situationen, in denen ich zwangsweise auf RAW ausweichen muss. Das ist für mich aber kein Grund, immer in RAW zu fotografieren.

Gruss Bernhard
 
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Genau das ist der Punkt. Ich kaufe eine Kamera, die den Adobe RGB Farbraum mit einer Farbtiefe von 14 Bit bietet, aber nur stupid RGB mit 8 Bit Farbtife davon zu benutzen ist dann doch unsinnig oder?
Und die JPG-Engine der D700 verwendet von Anfang an nur 8 Bit der RAWs? Interessante These.

Wenn ich von den gut 4k Bildern des vergangenen Wochenendes 5-10 wegwerfen muss, weil die JPG-Engine Mist gebaut hat oder überfordert war und ich daraus kein für mich und meine Kunden brauchbares Ergebnis mehr erzielen kann, dann ist mir das recht egal. Lieber so als zusätzlich Tage in die individuelle Nachbearbeitung der übrig gebliebenen RAWs stecken zu müssen. Und wenn ich sie doch nur durch die Standard-Batchbearbeitung jage, dann werden die Ergebnisse nicht besser wie von JPG-Engine der Kamera. Allerdings spare ich mir viel Zeit bei der Übertragung vor Ort, Durchsicht und u.U. beim Backup.

Die letzten drei Punkte wären teilweise durch einen grossen Laptop für >1500 Euro nochmals zu optimieren. das Geld gebe ich aber lieber für anderes aus und schleppe dann auch erheblch weniger Gewicht/Volumen durch die Gegend.

Ich glaube du hast den Unterschied noch nicht gesehen. Geh mal zu einem Profi, der Quato IntelliProof, NEC SpectraView oder ähnliches benutzt und lass dir den Unterschied zeigen.
Nicht jeder der hier anwesenden ist aber bereit und/oder in der Lage, neben 10k in die Ausrüstung nochaml mind. soviel in die Ausrüstung (dazu gehört dann ja auch ein entsprechend beleuchteter Raum) und Schulung für die Nachbearbeitung zu stecken.

Ich erwarte von meiner Kamera, dass sie auch gute JPGs liefert, was die D700 bei >90% meiner Bedingungen tut, wenn ich sie richtig parametriere. Alles andere wird halt notgedrungen in RAW (oder garnicht) fotografiert.

Gruss Bernhard
 
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Das Grinsen über die 700 wird bei mir allerdings über das Grinsen der hier verbissenen Position etwas überstrahlt.
Ich habe mich nach Dia mit F2-F4 vor vielen Jahren zur digitalen Fotografie gewendet. Dann kam die D100, aber es nützte nichts, ich verfiel immer mehr zu einem Knipser. (Bilder kann man ja später aussortieren, was für mich aber ein Trugschluss war.)
Meine Bilder wurde irgendwie immer langweiliger weil durchschnittlich. Nachlässiger Bildaufbau Horizont oft nicht gerade etc.
Meine Anmeldung zu einem Nikon Fotolehrgang war dann die richtige Entscheidung.
Fotografieren ist mein Hobby, also nix Profi. Hatte mit der D700 angefangen RAW/JPG zu speichern. Nun mache ich das nur noch bei Geburtstagen etc. sonst nur noch RAW nachbearbeitet mit CNX2.
Die D700 wird von mir manuell oder selten im Automatikmodus geführt. Man muß sich halt an die diversen Möglichkeiten für die diversen Situationen erst gewöhnen. Wenn dann noch der Bildaufbau stimmt, habe ich schon Erfolg.
Meine Bilder werden wieder spannender. Belichtet ist fast immer perfekt.

Und was Becksbier so schreibt, hat mich auch völlig umgehauen die Technik z.B. die VRII 70-200er Linse ist einfach unglaublich souverain an dieser Teufels D700 Ihr seht , daß ich Spaß habe. Deshalb mein Grinsen.

Dank Nikon D700
 
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Ja, dann scheint das ja für Deine Bilderflut der optimale Workflow zu sein.
Ich schaffe es höchstens einmal pro Woche auf eine Fotoexkursion zu gehen, und bringe dann 1-bis höchstens 200 Bilder mit.
Die Hälfte davon fliegt nach Sichtung im Konverter wieder raus, die restlichen werden auf Festplatte gespeichert und grob oder auch aufwändiger bearbeitet.
Also wärend es höchstens 100 alte nur noch als bearbeitete jpegs vorliegende Bilder, die ich lieber im raw Format gemacht hätte.
Das scheint mir ein vertretbarer Aufwand zu sein.

Martin
 
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Von Goldlocke
Die D700 wird von mir manuell oder selten im Automatikmodus geführt. Man muß sich halt an die diversen Möglichkeiten für die diversen Situationen erst gewöhnen. Wenn dann noch der Bildaufbau stimmt, habe ich schon Erfolg.
Meine Bilder werden wieder spannender. Belichtet ist fast immer perfekt.


Ich verstehe diesen Satz nicht.

Die D700 ist noch einfacher zu bediehnen als eine D80 oder D40. Blendensteuerung - Tiefenschärfe, Zeitsteuerung, Autofokus. Selbst im Belichtungsmodus M wo man Zeit und Blende frei wählen kann sitzt die Belichtung durch die ISO-Automatik sehr genau. Rein technisch hat man mit der D700 eine trefferquote von fast 100% mal abgesehen von ekstremen Situationen bei Nachtaufnahmen.
 
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Selbst im Belichtungsmodus M wo man Zeit und Blende frei wählen kann sitzt die Belichtung durch die ISO-Automatik sehr genau.

Ach Henry! Wo ist denn da der "kreative Mehrwert" (nicht hauen, das war nur Quatsch!) vom Belichtungsmodus M, wenn Du Dich nebenher auf ISO-Automatik und 3D-Matrix-hyper-dyper-sonstwie-Messung verlässt?


Gruß, Matthias
 
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...wäre ja so, als ob man sich eine S-klasse gekauft hat aber Trabbi fährt wegen des besseren Fahrgefühls.
 
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Selbst im Belichtungsmodus M wo man Zeit und Blende frei wählen kann sitzt die Belichtung durch die ISO-Automatik sehr genau.

Warum sollte denn auch die Belichtung eine andere sein als im A-, S- oder P-Modus. Solange du nicht vollkommen manuell belichtest, wird der Belichtungsmesser immer zum gleichen Ergebnis kommen - und das bei jeder Kamera mit Belichtungsmesser.

Ach ja, wo genau kann ich denn bei der D700 die Tiefenschärfe einstellen? Wird die in Metern oder Zentimetern angegeben?

...wäre ja so, als ob man sich eine S-klasse gekauft hat aber Trabbi fährt wegen des besseren Fahrgefühls.

Ich habe eher das Gefühl, als würde es hier um einen Porschebesitzer handeln, der keinen Führerschein hat und dem niemand gezeigt hat, wie man in den zweiten Gang schaltet.
 
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Hei Norden, dir kann geholfen werden. Schau doch einfach mal bei google unter den Begriff "Grundlagenkurs Fotografie". Oder in der Bediehnungsanleitung deiner D300. Da werden dir geholfen. :taetschel:
 
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Hei Norden, dir kann geholfen werden. Schau doch einfach mal bei google unter den Begriff "Grundlagenkurs Fotografie". Oder in der Bediehnungsanleitung deiner D300. Da werden dir geholfen. :taetschel:

ich denke nicht, das Carsten da geholfen werden muss.

Im übrigen kann man das Gezänk auch mal beenden, es führt zu nichts
 
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...
Im übrigen kann man das Gezänk auch mal beenden, es führt zu nichts

...da hast Du absolut recht.
...in diesem Thread ist es wie im Kindergarten...
Ich denke unser Gründer hat das so nicht gewollt. Alle die sich hier kleinkarriert zanken sind m.E. einfach nur unhöflich.
Ich sehe einen Thread auch immer als eine Einladung des jeweiligen Gründers.
...also einfach mehr Achtung vor dem Anderen und nett und beim Thema bleiben ...
:hallo:
 
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Solch Dummgeschwätz muß einfach beantwortet werden. Man stellt die D700 als ein kaum zu beherschendes technisches Monstrum dar. Das man froh übert jedes halbwegs gelungenes Fotoi ist, das aber noch stundenlang aufwendig bearbeitet werden muß, wozu RAW zwanghaft notwendig ist. Potenzielle Käufer und Interesierte glauben diesen .... vieleicht noch und sehen vom kauf einer D700 ab.
Selbst ein blutiger Anfänger der über ein klein wenig fotografisches Gundwissen verfügt, das man sich im internet schnell anlesen kann, bekommt mit der Kamera erstklassige Ergebnisse hin. Mit der Info Taste erklärt sich die Kamera von selbst. Ein Bildbearbeitungsprogramm und fotografieren in RAW ist grundsätzlich nicht notwendig
Zum zuschneiden der Fotos auf 16.9 benutze ich Windows live Fotogalerie. Mit dem mitgelieferten ViewNX kann auch eine kleine Nachbearbeitung (Schärfe, Kontrast, Licher und Schatten) der Jpegs vorgenommen werden. Im internett findet man zahlreichge kostenlose Bildbearbeitungsprogramme für Jpeg Bilddatein. Wichtig ist nur eine Sicherungskopie bevor man die Jpegs bearbeitet. Grundsätzlich ist eine Nachbearbeitung am PC nicht notwendig, wenn man sich seine Kamera im Menüpunkt - Bildoptimierung - nach seinen Wünschen einstellt und beim Fotogrfieren mit etwas sorgfalt - Belichtungskorrektur und Weisabgleich - vorgeht.
Mit der D700 erhalten sie ein Bildqualität das ihnen das Grinsen nicht mehr vergeht. :up::up:
 
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Henry, es reicht. Du sabbelst Dich hier um Kopf und Kragen.

Zurück zum Thema:

Ich hab die D700 hier vor mir liegen und sie strahlt mich an. Gleich wird sie verpackt, und ich freu mich schon drauf, heute abend in New York auf dem Times Square zu fotografieren. Endlich mit beherrschbaren Belichtungszeiten. :up::up::winkgrin::winkgrin::hallo::hallo:


Gruß, Matthias
 
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