Was ich nicht nachvollziehen kann ist, das Jpgs aus der Kamera als teufelszeug angesehen wird und das man nur mit teurer Bildbearbeitungssoftware aus RAWs brauchbare Ergebnisse bekommt.
schreibt wer und wo?
Ich finde auch, dass mein Umgang mit den Bildern sich sogar verändert hat, weil ich mir mehr Ruhe nehme und genauer hinschaue.
Meiner Ansicht nach bietet RAW sogar VIELE PS mehr, um ein vorangegangenes Post aufzugreifen, und der Workflow muss prinzipiell auch nicht wirklich langsamer sein. Wenn die Fotos als RAW in View NX gesichtet werden, braucht man sie ja nur einfach als JPG abspeichern, falls keine Änderungen gewünscht sind.
Wenn Du Deine RAWs lediglich mit ViewNX als JPEGs exportierst, musst Du Dir schon die Frage gefallen lassen, warum es so toll ist, wenn Du das mit ViewNX machst, aber pfui-gaga, wenn die Kamera dasselbe macht.
Das war auch mein ursprünglicher Gedanke. Das klein wenig mehr an Schärfe das man bekommt wenn man die RAWs mit ViewNX in Jpegs umwandelt erreicht man auch wenn man die Scharfzeichnung in der Kamera um ein, zwei Stufen erhöt. Man kann sich dann den Umweg über RAW sparen. Das Problem Lichter und Schatten bekommt man sehr gut mit automatischen Activ D-Lighting gelöst.
Wenn man schon 2000,-€uronen in eine Kamera investiert kann man auch ihre möglichkeiten nutzen, sonst hätte man auch bei einer D70 bleiben können.
Das war auch mein ursprünglicher Gedanke.
Zur Frage RAW oder Jpeg. Wenn man bei Jpegs die Scharfzeichnung gegenüber RAW um ein, zwei Stufen anhebt, gibt es keinen Unterschied zwischen RAW und Jpeg. Bei der Belichtung und Farbwiedergabegabt gibt es mitunter winzige Unterschiede mal zu gunsten für RAW, mal zu gunsten für Jpeg. Wer auf möglichst Naturgetreue Bildwiedergabe wert legt kann sich den Umweg über RAW sparen.
Genau das hat aber nichts mit natürlicher Bildwiedergabe zu tuen. Deine Bilder zeigen die Dinge so wie du sie sehen möchtest, nicht wie sie sind.
Unter natürlichkeit verstehe ich das was da ist, nicht wie es sein sollte und wie man es in seiner Phantasie erschaft.
Das möchte ich mal dezent in Frage stellen. Aufgrund meiner Experimente mit jpg und RAW kann ich zweierlei feststellen:Es ist bloß so: wenn ich den Auslöser drücke habe ich das Bild vor Augen,daß ich später am Monitor bzw.auf Papier auch so wiedersehen möchte.Mit Jpeg allein komme ich da nicht allzu weit.Da bieten sich doch mit Raw-Dateien ganz andere Möglichkeiten.
Um die ganze Diskusion abzuschliesen, wer möchte kann sich meine letzten unbearbeiteten D700 Jpegs aus der Kamera ansehen und sich sein eigenes Urteil zu diesem Thema bilden.
http://cid-4b4ccc7261261aed.skydrive.live.com/browse.aspx/3 Freunde
http://cid-4b4ccc7261261aed.skydrive.live.com/browse.aspx/Eggkleiva im März
http://cid-4b4ccc7261261aed.skydrive.live.com/browse.aspx/Letzte Wintertage
Ach ja, Spart euch bitte irgendwelche Bildkretiken!!
......
Ok, es mag Fotografen geben, die solche Hilfen nicht brauchen, weil sie entweder selbst perfekt sind, oder aber weil sie eine absolut geniale Cam besitzen, die einfach immer alles richtig macht
Es ist schon ein Unterschied, ob man die Kamera es machen lässt oder man selber bei ständiger Kontrolle ein Fine-Tuning vornimmt.
Natürlich wird man bei sauberer Belichtung mit der JPG-Engine in 90% der Fälle ein sehr ähnliches bis gleiches Ergebnis hinbekommen, wie man das mit einer Aufnahme in Raw hinbekommt, aber was ist mit den restlichen 5%?
Warum soll es sinnvoll sein, für dasselbe Ergebnis einen relativ hohen Aufwand zu treiben? Was spricht denn bitte dagegen, die Kamera so einzustellen, dass sie JPEGs produziert und dabei die RAW-Daten nicht wegwirft? Warum eigentlich immer dieses dogmatische Entweder-Oder, dieses irrationale Denken in falschen Alternativen, welches letztendlich nur einschränkt? Warum nicht alle Möglichkeiten nützen und jeweils die beste auswählen?
Von denen, die so penetrant dogmatisch die RAW-Only-Position vertreten und Leuten, die nur JPEGs schießen, die fotografische Kompetenz von Maulwürfen zusprechen, müssen hingegen noch zeigen, bessere Bilder zu machen, weil sie ausschließlich RAW schießen, sofern ihre Bilder überhaupt besser sind.
Warum soll es sinnvoll sein, für dasselbe Ergebnis einen relativ hohen Aufwand zu treiben? Was spricht denn bitte dagegen, die Kamera so einzustellen, dass sie JPEGs produziert und dabei die RAW-Daten nicht wegwirft? Warum eigentlich immer dieses dogmatische Entweder-Oder, dieses irrationale Denken in falschen Alternativen, welches letztendlich nur einschränkt? Warum nicht alle Möglichkeiten nützen und jeweils die beste auswählen?
Man sollte auch ein mal die nicht unerheblichen Fehlerquellen der heimischen Bildbearbeitung ansprechen.
-Das fängt schon mit dem PC und der verwendeten Grafikkarte an.
-Die Verbindung zum Monitor. Einfaches VGA oder das sehr viel bessere HDMI.
-Bild und Farbwiedergabe der Monitors.
-Die Einstellung der Monitors. Ich habe 5 Grundeinstellungen zur Verfügung mit jeweils leicht anderer Bildqualität.
-Das Umgebungslicht und die damit veränderte Wahrnehmung von Farben, Kontrast, Schärfe.
-Ist es einfallendes Tageslicht, ist es früh am morgen oder mittags oder abends. Ist es bewölkt oder sonnig. Scheint die Sonne direkt ins Zimmer und wird teilweise vom Monitor reflecktiert.
-Zimmerbeleuchtung, jeh nach verwendeter Glühbirne, Energiesparlampe, neutrales Laborweislicht gibt es gewaltige unterschiede die die Wahrnehmung am Monitor verändern können.
-Die eigene Verfassung. Ist man ausgeschlafen oder etwas müde und gestrest. Die ganz allgemeine Gemützverfassung die grundsätzlich die eigene Wahrnemung verändert.
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