D700 - die ersten 30. Tage

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Ich denke Gregor(?) will darauf hinweisen dass man bei der D700 keinen besseren Weißabgleich und keine ausgeglichenere Belichtung (Matrix?!) erwarten kann als z.B. bei den D200, D300 - Modellen. ...und diesen Hinweis finde ich nützlich.
Angesichts der Modellplatzierung (und des Preises) könnte man ja davon ausgehen, bzw. erwarten, dass hier Verbesserungen zu erwarten sind.

Soweit man auf dem Histogramm erkennen kann sind Reserven in den Tiefen vorhanden und es ist mir nicht klar warum hier ausgefressene Lichter in den Hautpartien in Kauf genommen werden müssen.
Es ist wohl auch bei der D700 notwendig sich mittels Kontrasteinstellung, Belichtungsfeinabgleich, Tonwertkurve usw. eine möglichst ausgeglichene Belichtung "zu basteln" und wg. der konstanteren Ergebnisse auf die mittenbetonte Messung zurückzugreifen.
Gruß, Roland
 
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Also ich habe das eher so bisher raus gelesen, dass die die D3 das besser kann.
Hatte ich auch so verstanden.

Die Matrixmessung gewichtet auch das aktive AF-Feld mit. Es könnne also bei zu großen Helligkeitsunterschieden Partien im Bild durchaus unter- oder überbelichtet werden, die nicht im Schärfebereich liegen. Interessant wäre es nun, die D3 und D700 bei exakt gleichen Bedingungen zu vergleichen.

Auch finde ich den Preisunterschied auf diesem Level zwischen den beiden FX Kameras nicht mehr so dramatisch, ....
Den kleinen Preisunterschied einer D300, was soll's...
 
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Interessant wäre es nun, die D3 und D700 bei exakt gleichen Bedingungen zu vergleichen.

Das habe ich mit dem Einstelllicht, Halogen Hotlights und HMI Lampen der Studioanlage gemacht (alles von Profoto = recht stabiles Licht für reproduzierbare Ergebnisse). Dabei wurde das Objektiv auf das Stativ geschraubt und nur die Bodies ausgetauscht, damit der gleiche Ausschnitt gemessen wird.

Die D700 belichtet in der Regel um eine 1/3 Blende knapper als die D3. Das war in der Vergangenheit auch zwischen der D100 und D1X der Fall. Scheinbar traut Nikon den "Profi's" eine bessere Belichtungskonrolle zu und sichert sich in der Produktebene "darunter" mit der knapperen Belichtung ab. Bei der D200/D2X Kombo war dieser Unterschied nicht so ausgeprägt.

Dort wo ich einen Unterschied zwischen der D3/D700 feststelle, ist in der Art und Weise wie Highlights bearbeitet werden. Die D3 geht viel "sanfter" mit Lichtspitzen um, als jede andere Nikon (einschließlich der D700). Es könnte aufgrund besonders hocherwertiger analoger Bauelemente in der Verarbeitungspipeline sein.

Meine Erfahrungen zum schlechteren Weißabgleich der D3 und der D700 gegenüber der D2-Serie habe ich mit einem getrennten Post schon ausgedrückt.

LG, Andy
 
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Hallo Andy,

danke für die Information!

D. h., dass ich mit der D700 sogar ein geringeres Risiko für Überbelichtungen hätte, als mit der D3. Eine knappe Unterbelichtung von 1/3 Blenden sind sehr einfach per TWK ohne einbußen auszugleichen.
 
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Hallo Andy,

danke für die Information!

D. h., dass ich mit der D700 sogar ein geringeres Risiko für Überbelichtungen hätte, als mit der D3. Eine knappe Unterbelichtung von 1/3 Blenden sind sehr einfach per TWK ohne enbußen auszugleichen.

Ja.

Ich "fahre" die D3 standardmäßig bei der Matrixmessung mit -2/3 und die D700 mit -1/3. In dem Moment, wo ich mich bewußt um die Belichtung kümmere, hängt es halt von der jeweiligen Situation ab welcher Ansatz am geeignesten ist.
 
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Also ich meine in einem Interview mit dem "Senior Product Manager SLR" von Nikon gehört zu haben, dass die Belichtungsmessungs-, AF-Module und der Bildprozessor (!) der D3 und D700 identisch sind und Nikon davon ausgeht, dass unter gleichen Bedingungen die Kameras quasi identische Ergebnisse zu erwarten sind... Sobald ich das Interview wieder finde, poste ich es hier...

Michael
 
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Hallo zusammen,

jetzt laßt mich ´mal, als fast ausschließlich analog fotografierenden, fragen: Was hätte denn die Kamera bei dem Bild mit den 2 Frauen von sich aus besser machen sollen?

Gibt es da Systeme, die da zum Beispiel einen gößeren Kontrastumfang, oder wie auch immer man das nennt, eingestellt hätten? Vom (Dia-)Film her kenne ich das halt nur so: ich muß ggf, eine Belichtungsreihe anfertigen um dann das ausgewogenste Dia zu nehmen. Mit der Einschränkung, entweder ausgefressene Lichter oder zu dunkle Stellen/Schatten zu haben.

Ansonsten natürlich einen weicheren Film, z.B. Negativfilm nehmen, aufhellen usw. - dasist klar.

Gruß - und schon jetzt danke für die Info :)
Tysker
 
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...also ich habe die D700 seit drei/vier Tagen und kaum Zeit gehabt sie zu testen. In den letzten Tagen habe ich ein wenig mit dem 50/1.4 und dem 35/2 gespielt und über die Feinabstimmung die Belichtung um -3/6 justiert. Das funzt ganz gut. Vorhin hatte ich mal mein Tokina 100 Makro dran und damit hat sie heftig überbelichtet. -2 Belichtungsstufen runter und dann ging es. Mit dem 85/1.8 war es auch nicht optimal. Von der D200 bin ich das nicht gewohnt und frage mich, ob ich in dem riesigen Menü der Kamera eine Einstellung verbaselt habe oder ob sie gar einen Schaden hat.

Stimmt die Belichtung, dann sind die Ergebnisse fantastisch. Am Nachmittag hatte ich ein paar Produktfotos auf der Agenda, u.A. auch mit einer Hand, die ein Produkt hält, und da waren die Hauttöne super, da gibt es nichts.

LG

Thomas
 
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Zu dem Bildbeispiel:
Es ist von den bisherigen Nikon Kameras bekannt, dass Motive vor grünem Hintergrund zu hell belichtet werden, also eine Minuskorrektur notwendig ist.
Scheint bei der D700 also auch der Fall zu sein...

Grüße,
Bene
 
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Also ich habe das eher so bisher raus gelesen, dass die die D3 das besser kann. fermin bestätigt ja auch das Korrekturen immer wieder notwendig sind.

Es wäre in der Tat interessant zu wissen, wie die D3-Besitzer ihre Kamera eingestellt haben. Wie gesagt, ich verwende sie meist mit ca 0.7 Unterbelichtung und muss noch ein paar Tests machen um zu sehen, ob ich mich vom ADL wieder verabschiede. Ich hatte es in der D300 ausgeschaltet, jetzt in der D700 eingeschaltet. Kann sein, dass ich dann die konstante Unterbelichtung auch sein lassen kann.
 
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...
Dort wo ich einen Unterschied zwischen der D3/D700 feststelle, ist in der Art und Weise wie Highlights bearbeitet werden. Die D3 geht viel "sanfter" mit Lichtspitzen um, als jede andere Nikon (einschließlich der D700). Es könnte aufgrund besonders hocherwertiger analoger Bauelemente in der Verarbeitungspipeline sein.
...

Das ist ja das was Gregor schreibt, dass die Dynamik der D3 besser ist. Ist natürlich jetzt die Frage, in welchem Bereich sich "sanfter" abspielt? Für Gregor schein das wohl zu "hart" zu sein. Ich bin jetzt kein Elektronikspezialist, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass bei Verwendung der gleichen Bauteile in einem kleinerem Gehäuse Störeinflüsse merkbar werden und damit entsprechend andere Ergebnisse produzieren kann.
 
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Wo Licht ist auch Schatten. Habe die D700 seit einigen Wochen als Ergänzung zur D3 im Einsatz......
.....Handling wie gewohnt unproblematisch.....

Hallo gregorcwolf,
Noch eins zu Licht und Schatten: Verwendest du die D700 mit dem MB-D10? Mache mir bei meinen großen Pratzen:hallo: wegen dem Hand/ling doch etwas Sorgen...
Ich konnte gestern die D700 (und die D3) leider nur ein paar Minuten austesten.:motz: Die D3 liegt mir einfach griffiger in den Händen:dizzy:.
Du hast ja die D3 auch... Wie geht´s Dir damit?

Gruß, Michael
 
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Hallo gregorcwolf,
Noch eins zu Licht und Schatten: Verwendest du die D700 mit dem MB-D10? Mache mir bei meinen großen Pratzen:hallo: wegen dem Hand/ling doch etwas Sorgen...
Ich konnte gestern die D700 (und die D3) leider nur ein paar Minuten austesten.:motz: Die D3 liegt mir einfach griffiger in den Händen:dizzy:.
Du hast ja die D3 auch... Wie geht´s Dir damit?

Gruß, Michael

Der objektive Unterschied im handeling liegt beim geringerem Gewicht der D700 und das beim wechseln von Quer- auf Hochformat es mit der D3 angenehmer zu arbeiten (Auslöserposition) ist. Subjektiv liegt mir die D3 besser in der Hand, da ich beim aufnehmen/ senken der Kamera den Handballen über ein grösser Auflagefläche verteilen kann. Dieser Vorteil kommt aber selten zum tragen, da die D3, bedingt durch Geschwindigkeit und hohe ISO, da ich die D3 zunehmend für Sportfotografie innen verwende und dort mit Monopod etc. arbeite. Am besten mal beim Fachhändler für ein WE leihen/ mieten.

Anbei Studio Bilder D3 und D700. Profoto Anlage. Stativ montiert. Bodies getauscht ohne Objetiv 70-200mm, 2.8 zu verändern. ISO 200, F10, 1/160. Manuelle Belichtung.
D3

D700

Histogram D3 und 700


D3 mit ISO 4000, 1/500, 2.8f mit einem 70-200mm jpg aus der Kamera. D700 war zu langsam bei diesem Einsatz.



Schönen Abend und Spass bei fotografieren.
 
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Hallo Horst. Habe Dir ein paar vergleichende Bilder D3/ D700 aufgenommen. Sind im Beitrag eingestellt. Das Thema Belichtung ist anscheinend bekannt. Habe mehrere Stellungnahmen in dem US Nikon Forum gefunden. Suchen unter ETTR -exposure to the right-.
Herzlichen Gruss
 
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Hallo Gregor,

danke für den Vergleich. Du schreibst "Manuelle Belichtung". D. h., dass es lt. Histogramm offenbar bei gleichen Einstellungen leicht unterschiedliche Belichtungen. Warum und was ist nun die bessere Belichtung? Eigentlich auch egal, denn wenn man sein Werkzeug kennt, weiß man was man einstellen muss um eine optimale Belichtung zu erhalten.
 
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