D700 - die ersten 30. Tage

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gregorcwolf

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Wo Licht ist auch Schatten. Habe die D700 seit einigen Wochen als Ergänzung zur D3 im Einsatz mit denObjektive 14-24mm 2.8, 24-70mm 2.8, 70-200mm 2.8 . Nach ca. 3.000 Bildern ein kurzes Fazit.

D700 hat ihre Stärke im available-light Umfeld; wenig Licht und hohe ISO führen zu ausgewogenen Bildern fast ohne Rauschen. Unschlagbar bei dieser Disziplin. Farben etc. wirklich gut. Schwierigkeiten hat die D700 bei Aufnahmen in einen hohen dynamischen Umfeld wo die Kamera 0,5EV bis 1,0EV zu hoch belichtet und Details verloren gehen. Kritisch ist der Umgang mit Hauttönen mit natürlichen Licht. Manuelle Nachsteuerung der Belichtung ist notwendig. (erhöhter Arbeitsaufwand).

Alle drei Objektive liefern gute Resultate ab, besonders das 14-24mm besticht durch Schärfe bis an den Rand und liefert in Verbindung mit D700 im RAW ausgesprochen gute Bilder.

Handeling wie gewohnt unplroblematisch. Live-View nur bedingt nützlich im Aussenbereich.

Insgesamt gute Kamera, die aber nicht alle Erwartungen -Belichtung- trifft.
 
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Die Ausführungen bez. der Belichtung finde ich ein wenig sehr knapp. Meist liegen Fehlbelichtungen an Fehlbelichtungsmessungen. Von welchem "hohen dynamischen Umfeld " und welchen Belichtungsmessarten sprechen wir hier?
 
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Die Ausführung zum Thema Belichtung war zugegeben knapp. Zum dem Thema Hauttöne und Blown-Out (70-200mm, bei 200mm, 1:3.2, 1/40s Programmautomatik, Matrix, ISO 640) (


Hoffe das hilft.
Gruss
 
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Wie sind die Ergebnisse im Vgl. zu Deiner D3?

D3 bis jetzt wirklich super. Kann nur gutes berichten. Zeichnungen auch bei schwierigen Lichtistuationen (spiegelungen, uneinheitlicher Lichteinfall) wirklich gut.

Achso hatte vergessen Horst eine dynamischen Bereich darzulegen. Die Relation zwischen max nd min messbaren licht Intensität. Aber ich denke das weis er.

Herzlichen GRuss
 
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Hab ich zu meinem Leidwesen auch feststellen müssen. Beim 85 f/1.8 zum Teil mit -0.7 oder sogar -1.0 unterwegs, sogar beim Tamron gibt's Situationen, wo ich von Anfang an -0.5 einstellen muss. Bin ich mir so von der D300 nicht gewohnt.
 
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Die Ausführung zum Thema Belichtung war zugegeben knapp. Zum dem Thema Hauttöne und Blown-Out (70-200mm, bei 200mm, 1:3.2, 1/40s Programmautomatik, Matrix, ISO 640) (


Hoffe das hilft.
Gruss

Gut, das Bild ist unscharf, weil die Belichtungsparameter falsch eingestellt worden sind ... und das ist der Beweis für D700-Probleme mit Hauttönen? Verstehe ich nicht so ganz.
 
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Ich glaube nicht dass die D3 das anders belichtet hätte.
Ich sehe auch kein Problem mit den Hauttönen.

Die Ausführung zum Thema Belichtung war zugegeben knapp. Zum dem Thema Hauttöne und Blown-Out (70-200mm, bei 200mm, 1:3.2, 1/40s Programmautomatik, Matrix, ISO 640) (


Hoffe das hilft.
Gruss
 
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zum besseren Verständnis was ich meine. Anbei 100% crop inkl Daten aus NX2. Sie Histogramm und eingekreiste Flächen. Für eine einfache Kamera wäre das ok. Aber wir haben es hier mit einer wirklich sehr guten (und $$$) Kamera zu tun, die auch schwierige Aufgaben in den "Kasten" bekommen sollte.

 
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Ich dachte der Dynamikbereich der D3 ist identisch mit dem der D700 und in etwa vergleichbar mit den Canon-Pendant.

Gruss, Udo
 
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Sorry,
das ist für mich Jammern auf ganz hohem Niveau.
Abgesehen vom Unscharfen kann man es auch richtig belichten.
Es gibt noch eine Mitten betonte und eine Spotmessung.
Wenn ich auf den Lichteinfall achte und richtig anmesse passiert das nicht.
Die Hauttöne sind gut. Im Freien benutze ich meistens den bewölkten Weißabgleich um es gleich ein bisschen Wärmer zu haben.
Aber das sind Sachen die man in NX2 oder CS3 mit einem Klick oder Zug am Schieberegler beheben kann.
Ich bin jetzt nach 2000 Auslösungen restlos zufrieden.
 
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Ich kann an dem eingestellten Bild kein >problem der D 700 mit der Wiedergabe von Hauttönen bei Tageslicht< erkennen.
An meiner eigenen Cam übrigens auch nicht.
Was ich aber weiß,daß die D700 sehr lichtempfindlich ist und man generell etwas unterbelichten sollte,je nach Situation.
Mag sein,daß diese Eigenheit der Empfindlichkeit des Sensors geschuldet ist,aber ein Problem ist es nicht.
Ich kann damit inzwischen recht gut umgehen.
Die Hauttonwiedergabe der D 700 finde ich übrigens sehr natürlich.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!
 
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Der relativ dunkle Hintergrund und die dunklen Haare im Gegensatz zu der weißen Bluse führen die Matrixmessung etwas in die Irre. Vom Prinzip her hat die Kamera das Bild trotzdem ziemlich ausgeglichen belichtet. Aber die Kamera ist nicht so intelligent dass sie ahnen kann welche Bildteile Dir wichtig sind.
Bei solchen Bedingungen mußt Du immer kontrollieren ob die "Lichter" im Gesicht ausgefressen sind und die Belichtung entsprechend korrigieren.
 
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Ich glaube kaum, dass das eine andere Kamera besser hin bekommen hätte. Die Messung kann ja bei einem solchen Motiv nicht wissen, auf was es ankommt. Eine Gesichtserkennung gibt´s bei der Kamera (noch) nicht.
 
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Ich denke (hoffe?) auch, dass D700 und D3 sich in den Bereichen Belichtungsmessung und Wiedergabe von Hauttönen sehr ähnlich sind. Wenn schon, könnte es höchsten sein, dass es für die D700 mal ein Firmwareupdate gibt, das aus der Hardware das Gleiche rausholt wie bei der D3.

Die Unterschiede sind ja in anderen Bereichen, z.B. eingebauter Blitz bei D700, im Formfaktor näher bei D300 (also kleiner, leichter), kein 5:4, Handling von DX Linsen etwas abweichend, weniger fps, andere Batterie, nur 1 statt 2 CF Slots und Sensor Reinigung. Ich hab bis jetzt noch nirgends was über Unterschiede beim Sensor und AF-System gelesen, im Gegenteil.
 
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Damit keine Missverständnisse aufkommen. Für mich stellt sich nicht die Frage ob mit der D700 hervorragende Bilder aufgenommen werden können. Das geht unbestritten. Mir stellte sich eher die Frage wo ist die D700 besonders gut und wo ich sie einsetzen kann. Das gezeigte Bild kann auch mit einer D200/ D80 in min. gleicher Qualität fotografiert werden, dafür ist es nicht notwendig das Geld auf den Tisch zu legen. Spotmessung, EV kompensierung und EBV nachher und wups ein prima Bild. Dadurch steigt aber der Aufwand der zu betreiben ist um ein jpg zu schiessen und produktionsfertig zubekommen. Das geht nicht immer. Für mich soll die D700 nicht dafür eingesetzt werden mit Aufwand einzelne gute Bilder zu produzieren, sondern den Arbeitsalltag problemlos bewältigen. Die Vorteile aus meiner Sicht der D700 liegen m.E. bei availale-light wo hohe ISO, schnelle Verschlusszeiten und eine ausgewogene Belichtung notwendig ist. Da werde ich gerne auf sie zurückgreifen.
 
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Äh, ich fotografiere ohne Aufwand, d.h. meist mit Matrixmessung. Wenn ich aus Erfahrung weiß, dass die evtl. aufgrund des Motives Probleme hat, dann nehme ich andere Messmethoden. Das ist bei jeder Kamera so. Egal, ob das Ding D700, D3 oder auch 1Ds MKIII für 8.000 Euro heißt.

Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es noch nicht.
 
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Dem kann ich mich nur voll anschließen. Wenn ich eine 100% richtige Belichtung haben möchte, dann muss ich mir eben Zeit nehmen und richtig messen. Wenn nicht, muss ich halt nehmen was die Belichtungsautomatik daraus macht. Die Belichtungsgrenzen dazu legt die Physik fest.
 
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Also ich habe das eher so bisher raus gelesen, dass die die D3 das besser kann. fermin bestätigt ja auch das Korrekturen immer wieder notwendig sind. Dass ich mit maximalen Aufwand bessere Ergebnisse erreiche halte ich nur für logisch. Da ich auch mit dem Gedanken spiele auf FX umzusteigen finde ich die Betrachtung sehr interessant, dass bei der Belichtungsmessung doch Unterschiede zwischen D3 und D700 sind. Ich gehöre auch eher zu denen, die lieber hinter der Kamera stehen als vor dem PC zu sitzen um nachzufriemeln. Auch finde ich den Preisunterschied auf diesem Level zwischen den beiden FX Kameras nicht mehr so dramatisch, wenn das Innenleben doch nicht so identisch ist.
 
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