D5300: Welches Reiseobjektiv?

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TR6_Stefan

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Hallo,

ich bin mit dem Fotografieren noch nicht so vertraut. Ich besitze eine Nikon D5300, mit dem dazu gelieferten Kit-Objektiv 18-140.
Gerne würde ich den Telebereich erweitern, was aber mit einem Objektiv abgedeckt werden sollte, also EIN Reiseobjektiv.

Meine Kandidaten wären:
1. Nikon Nikkor AF-S DX 3,5-5,6/18-140 mm G ED VR (im Besitz)
2. Das Sigma 3,5-6,3/18-250 mm DC Makro OS HS
3. Nikon Nikkor 18-300mm f3.5-6.3G ED VR
4. Nikon Nikkor 55-300mm F/4.5-5.6G ED VR (Vorgänger von oben)

Ich tendiere zu Nr.2, da Nr.3 doch noch sehr teuer ist.
Sind die Bilder von Nr.2 zu meinem jetzigen Nr.1 mind. genau so gut, oder sollte ich aus Qualitätsgründen bei meinem Kit-Objektiv bleiben?
Wie schon erwähnt, es soll später nur ein Objektiv zur Verfügung stehen.

Wer weiß Rat?

Schöne Grüße

Stefan
 
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Ein tolles Foto ist nicht nur Schärfe und ein Telezoom als 99% Schrott zu bezeichnen, klingt in meinen Ohren sehr überheblich.​
Nix für ungut...aber hattest du DIESES Reisezoom schon? Ich denke nicht. Den sonst würdest du das "ist halt einfach nur enttäuschend und kann nix" durchaus verstehen.
 
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Ein Objektiv das vom Weitwinkel bis zum Tele ALLES abbildet ist zu 99% einfach nur Plunder.

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Man kann das doch nicht verallgemeinern, es gibt schrottige Telezooms aber auch gute. Ich selbst habe mich von zwei Zooms getrennt und bin mit dem neuen Tamron 16-300mm sehr zufrieden.

Gruß Werner
 
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bin mit dem neuen Tamron 16-300mm sehr zufrieden.

O.K. das ist natürlich immer eine Frage der persönlichen Einstellung, der persönlichen Empfindung...

Ich für meine Person würde für dieses "Objektiv" nicht einmal einen Euro ausgeben. Eine "Lichtstärke" von 6,3 ist schon nahe bei einem geschlossenen Objektivdeckel. Ein Objektiv mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2,9 als Macro-Objektiv zu bezeichnen, halte ich schon für ziemlich kühn. (Alle meine Macro-Objektive "können" 1:1) Die Tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkelbereich, und die Kissenförmige Verzeichnung im Telebereich, und die ausgeprägte Neigung zu Farbsäumen, die Vignettierung usw. all das sind für mich absolute k.o. Kriterien.

Meine Anforderungen an ein Objektiv, an ein Bild sind deutlich höher. Ich kaufe mir nicht eine hochwertige DSLR um sie dann mit einem "minderwertigen" Objektiv zu kastrieren.

Aber, das ist halt meine ganz persönliche Meinung.
 
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Ein Objektiv das vom Weitwinkel bis zum Tele ALLES abbildet ist zu 99% einfach nur Plunder.

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Man kann das doch nicht verallgemeinern, es gibt schrottige Telezooms aber auch gute. Ich selbst habe mich von zwei Zooms getrennt und bin mit dem neuen Tamron 16-300mm sehr zufrieden.

Gruß Werner

OK....das freut mich für dich das du damit zufrieden bist. Ich nicht. ich formuliere aber gerne meine Aussage neu: Ein Objektiv das sowohl Weitwinkel als auch Tele kann ist zu 99% einfach ein fauler Kompromiss. ;)

Im Ernst. Zuwas kauft man sich eine DSLR wen man eh nur mit dem einen Objektiv rumrennt das alles kann, aber von der physikalischen Seite schonmal garnicht prickelnd sein kann? Natürlich macht das Teil Bilder. U.U. vielleicht sogar gute. Das macht meine Babylens, 800mm Russentrommel oder meine Lochlinse auch. Trotzdem sind das keine "guten" Objektive die man ohne Einschränkung empfehlen kann.

Vielleicht setzt du auch andere Ansprüche? Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber ich denke mal so im Urlaub und Rimmini am Strand macht das Teil vielleicht eine gute Figur. Das macht eine 100€ Kompakte auch. In einer dunklen Kirche, bei bewölktem Wetter is dann halt aber Schicht im Schacht.

Allein die Tatsache das die Bewertungen in den gängigen Portalen für sich sprechen (immer die negativen lesen....den die sind halt immer die selben!) sagt schon viel aus. Und ich wiederhole mich gerne: Mit einem Lada Niva kann man nicht Formel 1 fahren sondern muss froh sein wen der Eimer morgends anspringt. Dafür kost er halt nix. Is halt die Frage ob man sich diesen Kick leisten will. Schön zu sehen ist halt auch das fast die Hälfte aller guten Bewertungen beim grossen Fluss NICHT verifiziert sind. Ein Schelm wer böses bei denkt. ich gehe mal von aus das diese guten Bewerter ausnahmslos im grünen Programm knipsen und sich bei Familienfesten für ihre teure Cam beömmeln lassen...Dann ist auch klar das man sowas "toll" findet und gut beim grossen Fluss bewertet.

Wen jemand einen Sportwagen baut der 300 läuft, 9 Sitzplätze hat, 40 Tonnen zuladen kann und dabei nur 3l Sprit verbraucht...da würde jeder sofort den Vogel zeigen und ihn in die Klapse einliefern lassen...warum dann nicht bei so einem Objektiv? Den das ist das selbe.

Und ja du hast durchaus Recht das es bei einem Foto nicht immer auf Schärfe ankommt. Aber durchgehend unscharf, verwaschen und einfach schlecht ist ja auch nicht wirklich prickelnd?
 
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Im Ernst. Zuwas kauft man sich eine DSLR wen man eh nur mit dem einen Objektiv rumrennt das alles kann, aber von der physikalischen Seite schonmal garnicht prickelnd sein kann? Natürlich macht das Teil Bilder. U.U. vielleicht sogar gute. Das macht meine Babylens, 800mm Russentrommel oder meine Lochlinse auch. Trotzdem sind das keine "guten" Objektive die man ohne Einschränkung empfehlen kann.

Vielleicht setzt du auch andere Ansprüche? Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber ich denke mal so im Urlaub und Rimmini am Strand macht das Teil vielleicht eine gute Figur. Das macht eine 100€ Kompakte auch. In einer dunklen Kirche, bei bewölktem Wetter is dann halt aber Schicht im Schacht.

Allein die Tatsache das die Bewertungen in den gängigen Portalen für sich sprechen (immer die negativen lesen....den die sind halt immer die selben!) sagt schon viel aus. Und ich wiederhole mich gerne: Mit einem Lada Niva kann man nicht Formel 1 fahren sondern muss froh sein wen der Eimer morgends anspringt.

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Wen jemand einen Sportwagen baut der 300 läuft, 9 Sitzplätze hat, 40 Tonnen zuladen kann und dabei nur 3l Sprit verbraucht...da würde jeder sofort den Vogel zeigen und ihn in die Klapse einliefern lassen...warum dann nicht bei so einem Objektiv? Den das ist das selbe.

Und ja du hast durchaus Recht das es bei einem Foto nicht immer auf Schärfe ankommt. Aber durchgehend unscharf, verwaschen und einfach schlecht ist ja auch nicht wirklich prickelnd?

Und wie viele Leute, die in Deutschland Auto fahren, sind echte Formel 1 Piloten, die einen Rennwagen brauchen? Und wie viele sind mit einem Touran besser bedient?

Ein Kollege hat mir Fotos von seiner Katze gezeigt, die er mit dem Tamron 18-270 gemacht hat. Die Bilder sind gestochen scharf, darauf siehst Du jedes Haar einzeln.

Dass ein Reisezoom durchgaengig nur unscharfen Pixelbrei produziert ist schlicht Quatsch und eine D5300 wird ein einer dunklen Kirche auch mit so einem Objektiv noch eine 100 Euro Kompaktknipse gnadenlos an die Wand tackern.

Ich dachte frueher auch wie Du, inzwischen haette ich keinerlei Bedenken mehr mir so ein Objektiv zu kaufen und bevor Du da wirklich Schaerfeunterschiede auf einem realen Foto siehst muss Du schon laecherlich grosse Drucke machen, an denen Du Dir die Nase platt drueckst.

Gruss

Martin
 
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Stimmt. Von durchweg hat ja auch keiner geredet. Wiegesagt bei gutem Licht macht das gute Bilder. Aber das wars dann auch schon.

Wenn das Dein Argument ist musst Du schon konsequent sein und sagen, dass jedes Zoom, mit weniger als f/2.8 Offenblende nur bei gutem Licht zu gebrauchen ist.

Gruss

Martin
 
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Hallo Stefan,
gehe mal bei Youtube rein und gebe ein ,Krolop Gerst, und dann Paris ein. Da bekommst du den richtigen Ratschlag, der auch zu deinem Budget passen sollte.

Gruß Werner
 
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... jedwedes Zoom ist immer nur ein Kompromiß.

Jedes Objektiv ist nur ein Kompromiss... ;)
Nur eine Lochkamera ist abbildungsfehlerfrei :D

Aber mal Scherz beiseite...
Seit es das 18-200 I gibt (ich glaube es kam 2006 auf den Markt), prallen Welten aufeinander, wenn in Foren darüber ge"sprochen" wird...

Ich habe es selbst seit 2006 und es erledigt das, was es soll, ganz hervorragend (und wesentlich besser als Festbrennweiten und 2,8er Zooms) - es deckt quasi den gesamten alltäglich erforderlichen Brennweitenbereich ab. Ich besitze jede Menge hochwertigste Festbrenner, Makros, PC-E Linsen, ich habe die 2,8er Zooms aber mein 18-200 habe ich auch noch (und ich verdiene sogar regelmäßig Geld damit).

Es ist ein Spezialist... ein Spezialist für einen großen Brennweitenbereich.
Nicht für extreme Lichtstärke, nicht für größtmögliche Abbildungsqualität und nicht für den extremen Nahbereich. Dafür gibt es auch Spezialisten. Und alle haben ihre Berechtigung.
Und wenn man sich mal an den Gedanken gewöhnt hat, dass man mit gewissen Einschränkungen leben muss (das muss man übrigens bei allen Objektiven!), dann macht es seine Sache ganz hervorragend.

Vom 18-300 Nikkor weiß ich, dass der Bereich zwischen 200 und 300 wirklich mies ist (aus meiner Perspektive), ich weiß aber auch, dass es in meinem Bekanntenkreis wesentlich mehr Leute gibt, die das gar nicht merken würden, als es welche gibt denen das wirklich wichtig wäre. Für erstere sind "300 haben" ganz subjektiv mehr wert, als "nicht haben" - auch wenn diese 100 mm für manch anderen nicht nutzbar erscheinen.

Also wenn es für wenig Geld ein Objektiv mit mehr Brennweite sein soll (ich glaube das wollte der TO ursprünglich mal), dann kann ich das 18-200 als gut erhaltenes Gebrauchtobjektiv ruhigen Gewissens empfehlen... (vorausgesetzt man gibt sich nicht der irrigen Illusion hin, dass es wirklich alles kann... ;) )
 
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18-200 und 1.8/35 sind eine Kombi mit denen ich heute auf jede Reise gehen wuerde.

Und ich glaube nicht, dass ich vom Ergebnis enttaeuscht waere.

Gruss

Martin
 
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Jedes Objektiv ist nur ein Kompromiss... ;)
Nur eine Lochkamera ist abbildungsfehlerfrei :D

Es ist ein Spezialist... ein Spezialist für einen großen Brennweitenbereich.
Nicht für extreme Lichtstärke, nicht für größtmögliche Abbildungsqualität und nicht für den extremen Nahbereich. Dafür gibt es auch Spezialisten. Aber alle haben ihre Berechtigung.
Und wenn man sich mal an den Gedanken gewöhnt hat, dass man mit gewissen Einschränkungen leben muss (das muss man übrigens bei allen Objektiven!), dann macht es seine Sache ganz hervorragend.



Ich habe auch nicht per se ein Problem mit einem großen Zoombereich, denn ich schleppe immer ein 25-400 mit mir rum. Allerdings habe ich mich nach diversen Tests (u. a. bei Traumflieger gegen das Tamron 16-300) dann gleich für eine Super-Bridge entschieden. Zusätzlich darf dann noch was mit einer FB mit, wenn ich "ernsthaft" fotografieren will.
 
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Paßt schon, wenn Du die Suche ein paar Jahre zurück benutzt wirst Du auch von mir diverse Postings zum Thema Suppenhuhn (Superzoom) finden. Zwischenzeitlich besaß ich auch selber ein Sigma 18-200 OS, das war allerdings wirklich grottig.

Ich ziehe allerdings eine Kamera vor, die komplett auf das Objektiv abgestimmt wurde und daher auch -in Grenzen- die immer vorhandenen Bildfehler automatisch korrigieren kann. Geht mit einer Wechseloptikkamera zwar tlw. auch, aber halt nicht so konsequent. Zudem sind mir die Superzooms schlicht zu groß und zu schwer.


Um mal BTT zu kommen: Bei mir ist die D5300 eigentlich immer in der Kombi 18/55 oder 16/85 zusammen mit dem 55-300DX dabei. Da decke ich mit nur zwei relativ kleinen leichten Optiken den gesamten BW-Bereich ab. "Ständige" Objektivwechsel die manche hier befürchten sind da eher nicht dabei.
 
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