D40 zu einer Lochkamer umfunktioniernen. brauche etwas hilfe

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annadustin

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hallo,

von der Schule aus sollen wir eine Lochkamera bauen und damit ein paar Fotos machen.
Eine Anleitung habe ich zwar schon im Internet gefunden, aber ich bekomme nur schwarze Bilder.
Man sollte nur das Objektiv abnehmen und eine schwarze Pappe mit einem kleinen Loch davorkleben. Durch den Sucher sehe ich zwar was, aber auf der digitalen Anzeige sehe ich im Nachhinein nur ein schwarzes Bild.

Vielleicht kann mir einer helfen den Fehler zu finden.
Ich weiß nämlich gar nicht genau ob das überhaupt so klappt :)

mfg anna
 
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Hallo Anna, Papier und Loch einstechen ist problematisch, da meist die Ränder ausfransen. Am besten ist du nimmst einen Gehäusedeckel für die Kamera und machst in die Mitte ein größers Loch in das Du eine etas dickere Alufolie mit einem kleine Loch einklebst. Über Lochgröße und Belichtungszeiten erhältst Du hier Infos:
http://www.die-lochkamera.de/
Eine Anleitung zur Herstellung des Lochs findest Du hier:
http://www.foto-net.de/net/dyo/pinhole.html
Selbst habe ich mit meiner D50 schon solche Aunahmen gemacht und werde sie hier einstellen, wenn ich sie noch finde.
Viel Erfolg
 
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Ob das klappt? Und ob das klappt. Wie es aussieht hast Du einfach eine zu kurze Belichtungszeit. Ich würde zunächst einmal die ISO hochdrehen und dann ausprobieren was die richtige Belichtungszeit ist (durch die hohe ISO Zahl brauchst Du pro Belichtung nicht so lange zu warten). Von der gleichen Situation würde ich noch eine korrekte Belichtung mit Objektiv machen, dann kannst Du die die Blendenzahl Deiner Lochblende ausrechnen und in Zukunft einfach von einer normalen Belichtung auf die Belichtungszeit mit der Lochblende schließen. Ob Du mit den Ergebnissen zufrieden bist wird sich herausstellen. Einfach ein Loch in ein Stück Pappe zu machen ist zwar ein Anfang, aber eigentlich möchte man ein möglichst rundes Loch haben und die Lochblende sollte auch möglichst dünn sein. Das Blech einer Getränkedose eignet sich. Da kann man auch mal nachmessen, ich glaube auf einer der Seiten (oben oder unten) sind die dünner. Die Blende sollte auch keinen Grat haben. Wenn Du es Dir einfach machen willst, es gibt Kameradeckel mit eingebauter Lochblende zu kaufen. Da ist dann meist auch klar welche Blendenzahl diese Löcher an der Kamera ergeben.

Ich war mit den Ergebnissen an der Digitalkamera (D70) nie wirklich zufrieden. Auf Film sind die Ergebnisse besser. Viel bessere Ergebnisse bekommst Du auch mit einem größeren Format.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Ach, da war ich wohl zu langsam. Aber trotzdem noch eine Bemerkung zu Papier und Löchern. Ich habe ganz gute Ergebnisse bekommen indem ich das Rückpapier von Rollfilm genommen habe, das ist dünn, auf der einen Seite tief schwarz und einigermaßen reißfest. Aber wie gesagt, besser ist feine Metallfolie wobei ich Alufolie wie man sie im Haushalt findet zu dünn finde um vernünftig ein Loch hinein zu bekommen.

Grüße
-- Rüdiger
 
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ok ich werd nochmal ein bisschen rumprobieren.
Vielen Dank schonmal für eure schnellen Antworten!
 
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Den Titel finde ich interessant! Wenns jetzt nicht gleich dunkel werden würde, würde ich gleich loslegen. Denke aber mal erst am Wochenende wird Zeit dafür vorhanden sein.
Werde dann meine Ergebnisse mit euch teilen.
Lg Paul
 
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Fertig gebrannte, sauber Löcher gibt es zum, Beispiel hier

http://stores.ebay.de/pinhole-shop

Es gibt aber noch etliche andere Lieferanten.

Der Vorteil solche Lösungen: Die Löcher sind sauber gebrannt und vermessen und damit ist auch die Belichtungszeiten leicht zu bestimmen.

Typische Werte (auch bei selbstgestochenen) iegen zwischen 150 und 200, also miss mit einem normalen Objektiv und dann zähl die Blenden ab.

1.4
2
2,8
4
5,6
8
11
16
22
32
45
64
90
128
181
256
362
512
...
 
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D40, ein Streifen Alufolie, zwei Gummibänder um beides zu verbinden.
JPEG out-of-the-cam, nur verkleinert, nicht nachgeschärft. :winkgrin:

1736482b42a54d52f.jpg


Das Loch war nicht das kleinste, die Folie lag nicht exakt auf Bajonettebene und die Kamera stand nur auf dem Tisch, nicht auf einem Stativ - und so richtig hell war's auch nicht mehr draußen. Anyway: Kamera auf Aufnahmeprogramm 'M', Fokusbetriebsart auf MF, Zeit auf 'bulb', Finger 105 Sekunden auf dem Auslöser (IR-Auslöser wäre natürlich nicht übel), geht doch - Und ich will kein Wort zum Staub auf dem Sensor hören, das war vermutlich Blende 2048!

Gruß
Dirk
 
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Als Beispiel hier an einer Canon 350D.:fahne:
Sorry, aber meine D300 habe ich noch nicht so lange.;)

Mit so einem gekauften Gehäusedeckel ergab sich bei 800 ISO eine Belichtungszeit von einer Sekunde.

31249482b481240002.jpg


31249482b49073fae9.jpg
 
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Wobei, meiner Meinung nach, die Lochkamera erst mit großen Formaten richtig interessant wird.

Hier ein Scan eines 8x10" Kontaktabzuges:

FFM_rotfeder_ring_forum.jpg


Die Kamera ist selbst gebaut, Abstand Loch zu Filmebene ist 90mm und das Negativformat eben 8x10", was einen Bildwinkel von ca 113° ergibt, also recht weitwinkelig. Das Korn stammt nicht vom Film sondern von der Lithentwicklung.

Grüße
-- Rüdiger
 
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danke für die schnellen antworten.
Habe jetzt mit meiner Kamera etwas rumprobiert und langsam wirds besser.

dsc0056dc7.jpg
 
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