D3s vs D750

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Tkphotoart

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Ich möchte mir ein neues Body zulegen und kann mich zwischen den beiden nicht entscheiden.
Was mir sehr wichtig ist, ist auf jeden Fall ein niedriges Rauschverhalten bei hoher ISO, da ich oft Hochzeiten/Reportagen fotografiere. Die d3s galt immer als die isomonstermaschine und geschwindigkeitswunder aber ist sie auch aus heutiger sicht immer noch der fall? Preislich liegen die beiden nicht weit voneinander entfernt, eine gebrauchte d3s kriegt man für ca 1800/1900€.

12MP.. nun ja, nichts hochauflösendes, aber damit könnte ich leben. Ein pluspunkt ist auf jeden fall der eingebaute batteriegriff. Merkt man der d3s die 7 jahre an, oder kann man damit immernoch gut arbeiten? Wie siehts mit dem Dynamikumfang aus?

Hatte jemand Erfahrung mit beiden Kameras und könnte mir nen Tipp geben?

Vielen Dank schonmal ;-)
 
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Ganz unwissenschaftlich:

Ich habe meine D3s vor 2 Jahren durch eine D810 abgelöst und bin sehr froh.
Die Megapixel-Reserve ist wertvoll.
Die Video-Fähigkeiten sind besser.
Das Rauschen ist bezogen auf das Ausgabeformat keineswegs schlechter.
Es gibt einen Silent-Mode (für die Kirche).
Einen Hochkantgriff kann man anschrauben.

Einzig die Bildrate ist natürlich viel schlechter.
Das ist aber IMO bei Sport und Tierfotografie wichtig, sonst eher nicht.

Also: ich bin froh.
wie die D750 mit der D810 zu vergleichen ist müssen andere sagen. Der Sensor sollte ja neuer sein.
 
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Hatte schon die Gelegenheit, ne Zeit lang mit der D810 zu fotografieren. Die 36mp machen auf dem monitor zwar einen guten eindruck aber:

- sehr große Datemenge
- 36mp brauchen die besten objektive- selbst das 24-70 ist schon fast nicht gut genug
- sie rauscht bei iso6400 stark
-zu teuer
-durch die große daten, ist das bearbeiten manchmal laggy- evntl.folgekosten



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Ich hatte eine D3s da und habe von der D750 nicht viel besseres gehört, im Gegenteil - von der D3s sind mir keine Eigenartigkeiten oder Defekte bekannt geworden.
Dass der alte Sensor der D3s nur deshalb so relativ rauscharm hohe ISOs kann, liegt ja nicht am Sensor selbst, sondern an der analogen Nachverstärkung seiner Signale, bevor sie digitalisiert werden.
Das Rauschen der D3s erschien mir mehr Helligkeitsrauschen denn Farbrauschen zu sein, wie das Rauschen der D750 dagegen ist, weiß ich nicht (hatte noch keine da) - vermutlich dürfte es nach Herunterskalieren deren 24 MP auf die 12 MP der D3s ähnlich sein.
Der Vorteil der D3s gegenüber der D750 ist die mechanische Robustheit der Kamera, der gute und schnelle AF, der etwas größere Sucher und eine Verschlusszeit von max. 1/8000s.
Die D750 hat dagegen nur max. 1/4000s und einen etwas kleineren Sucher, dafür aber ein Klapp-Display für LiveView - wer's braucht....
 
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Hi TK,
ich will Dich nicht bekehren. Aber ein paar Kommentare hätte ich noch...

1- sehr große Datemenge
2- 36mp brauchen die besten objektive- selbst das 24-70 ist schon fast nicht gut genug
3- sie rauscht bei iso6400 stark
4-zu teuer
5-durch die große daten, ist das bearbeiten manchmal laggy- evntl.folgekosten

1: max 40MB pro Bild. Ist das viel? Kostet 0,13 Eurocent bei den heutigen Plattenpreisen. Bzw. bei 6-facher speicherung wg. Backup dann ca 1 Eurocent
2: die vorhandenen Objektive werden nicht schlechter als sie am 12 MPix Gehäuse sind.
3: bezogen auf identisches Ausgabeformat (!!!) rauscht die D810 nicht stärker. Nur wenn man Pixelpeeping macht. Das ist aber nicht fair. Dann müßte man wenigstens 3 Pixel von der D810 zusamenrechnen und mit einem Pixel der D3s vergleichen.
4: ist doch nur Geld
5: bei mir ist da nix langsam. Das ewige IT Problem, der PC von gestern ist immer langsamer als der von morgen.
 
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Pixelpeeping? Naja ich weiß nicht: http://salzbrunn.info/high-iso-test-nikon-d3s-vs-d800-vs-d750/ im anbetracht des alters der d3s schneidet sie hier sehr gut ab (und auch am besten).
Die vorhandenen objektive werden zwar nicht schlechter, aber nicht jedes objektiv kann die auflösung der d810 handeln, was ab und zu zu optischen fehlern führt.
Ausserdem brauche ich keine 36mp und habe auch nicht nach der d810 gefragt :)




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Hallo!
Die vorhandenen objektive werden zwar nicht schlechter, aber nicht jedes objektiv kann die auflösung der d810 handeln, was ab und zu zu optischen fehlern führt.
Bitte erkläre mir (Fotograf und Techniker seit 40 Jahren), in wie fern eine höhere Auflösung des FX-Bildsensors zu "optischen Fehlern" führen soll. :confused:
Dass ein höher auflösender Sensor, das Bild bei 100% betrachtet (="Pixelpeeping"), die optischen Fehler welche jedes Objektiv mehr oder weniger hat stärker sichtbar macht, ist natürlich unbestritten.
 
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Das habe ich sehr sehr oft von nikon d810 usern gehört. Ich selbst habe bei der d700/d300 z.b. nicht so viele chromatische aberrationen wie bei der d810 bei gleichen objektiv. Und das ist für mich keine erbsenzählerei.
Wie auch immer. Weiß jetzt ehrlivh gesagt nicht warum hier eine diskussion über die d810 geführt wird, dafür gibts sicherlich andere threads. Wenn du mit der d810 glücklich bist- schön für dich.

Nochmal: hier geht es um die d3s und d750!


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In der ISO-Performance ist die D750 gleich zur D3s wenn man Prints vergleicht. Am Monitor hat die D750 Vorteile. Der Dynamikumfang ist bei der D750 bei Basis-Iso um mehr als 2 Blenden besser als D3s und gleicht sich bis ISO 800 an. Danach gibt es keinen Unterschied.
In diesen beiden Punkten liegt die D750 also etwas vorne.


"Trotzdem" ist die D3s eine super Kamera mit der man tolle Bilder machen kann. Sie ist aber nur mehr gebraucht erhältlich während bei einem Neukauf der D750 (oder junger Gebrauchter) noch die Garantie dabei ist.


P.S: Das Klappdisplay ist bei Reportagen/Hochzeit übrigens eine feine Sache für Überkopffotos. Das habe ich begonnen schätzen zu lernen.
 
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Hatte die d750 mal in der hand und muss sagen, so gut hat sich noch nie eine dslr angefühlt 😂 um längen besser als die d800.

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Erstens muss ich sagen, dass ich kein Profi bin und solche Events nie fotografiert habe. Meine Frage ist, warum die D500 gar nicht in Frage kommt? Ja, es ist keine FX-Kamera, bzw. hat gewisse Nachteile im Bereich Porträts, aber wenn es um Hohe ISO-Werte, AF-Geschwindigkeit (und Treffigkeit im Low Light) und Bildrate geht, ist sie, sofern ich gelesen und gesehen habe, einfach besser. Oder geht es nur darum, dass die 24-70mm und 70-200mm an DX zu eng sind?
 
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Erstens muss ich sagen, dass ich kein Profi bin und solche Events nie fotografiert habe. Meine Frage ist, warum die D500 gar nicht in Frage kommt? Ja, es ist keine FX-Kamera, bzw. hat gewisse Nachteile im Bereich Porträts, aber wenn es um Hohe ISO-Werte, AF-Geschwindigkeit (und Treffigkeit im Low Light) und Bildrate geht, ist sie, sofern ich gelesen und gesehen habe, einfach besser. Oder geht es nur darum, dass die 24-70mm und 70-200mm an DX zu eng sind?

Langsam sollte das Gerücht aus den ersten Tagen nach der Ankündigung, dass es die D500 bei High ISO mit FX aufnehmen kann, aber widerlegt sein.
 
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Dass ein höher auflösender Sensor, das Bild bei 100% betrachtet (="Pixelpeeping"), die optischen Fehler welche jedes Objektiv mehr oder weniger hat stärker sichtbar macht, ist natürlich unbestritten.

Dazu kommt der Mehraufwand bei der Bildretouche - da wo niedrigauflösende
Kameras den Mantel der verwaschenen Unschärfe ausbreiten bildet die 800er
Reihe noch feinste Strukturen und Details ab - versuche mal Stoff oder ähnliche
Texturen auszuflecken Du wirst "zum Hirsch" !
 
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Langsam sollte das Gerücht aus den ersten Tagen nach der Ankündigung, dass es die D500 bei High ISO mit FX aufnehmen kann, aber widerlegt sein.

Hi,

pauschal richtig, spezifisch falsch. Im Vergleich zur hier angesprochenen D750 geht der Vergleich pari aus. Oft genug verglichen.
 
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