Hallo,
angeregt durch David`s Thread „Was passiert genau beim Weißabgleich“, habe ich heute versucht eine komplette Bilderserie so aufzunehmen, dass die aufgenommenen Daten optimal für den RAW Workflow geeignet sind.
Sprich: Die Bilder so hell wie möglich aufzunehmen, um sie anschließend im RAW Konverter abzudunkeln.
Als Motiv diente die Baustelle des neuen Kohlekraftwerks in Neurath vor blauem Himmel und bei Sonnenschein.
Da man sich ja, wenn man in RAW fotografiert, nicht auf das JEPG Histogramm der Kamera verlassen kann, habe ich pro Motiv eine Belichtungsreihe mit fünf Aufnahmen erstellt und das ganze als RAW und JPEG Fine abgespeichert.
In Lightroom habe ich je das hellste Bild, welches gerade nicht in den Lichtern ausgefressen war entwickelt. Die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen.:up:
Neugierig wie ich bin, habe ich diese Bilder dann mit den JPEG Aufnahmen direkt aus der Kamera verglichen. Die JPEG Bilder, welche laut Kamera Histogramm richtig belichtet waren, waren genau so gut wie die RAW Entwicklungen.
Ich mache seit ca. eineinhalb Jahren mit meiner D70s nur RAW Aufnahmen und dies habe ich auch bei der D300 beibehalten. Doch mir kommen langsam Zweifel ob das Ganze wirklich Sinn macht.
Viele Funktionen der D300 wirken sich nur auf die JPEG Daten aus und haben keinen Einfluss auf die RAW Daten.
Leute wie David versuchen ihre Kamera total zu verbiegen, um das Histogramm wieder nutzen zu können.
Das tolle Rauschverhalten der D300 verliert schnell seine Wirkung, wenn man die RAW Daten in Lightroom öffnet und das Gefühl bekommt, dass die ISO400 Bilder der D70s auch nicht viel schlechter waren als die der D300.
Viele werden jetzt sagen, dass Capture NX die Lösung des Problems ist. Das mag für viele auch zutreffen, aber ich kann mich mit diesem Programm, auch nach vielen Versuchen, nicht anfreunden.
Ich vermute eher, dass die Lösung darin besteht, die hervorragende Technik einer D300 zu nutzen, gute und korrekt belichtete Bilder in der Kamera zu erzeugen und diese als JPEG auszugeben.
Mache ich hier einen Denkfehler, oder kommen dem Einen oder Anderen von Euch ähnlichen Zweifel?
angeregt durch David`s Thread „Was passiert genau beim Weißabgleich“, habe ich heute versucht eine komplette Bilderserie so aufzunehmen, dass die aufgenommenen Daten optimal für den RAW Workflow geeignet sind.
Sprich: Die Bilder so hell wie möglich aufzunehmen, um sie anschließend im RAW Konverter abzudunkeln.
Als Motiv diente die Baustelle des neuen Kohlekraftwerks in Neurath vor blauem Himmel und bei Sonnenschein.
Da man sich ja, wenn man in RAW fotografiert, nicht auf das JEPG Histogramm der Kamera verlassen kann, habe ich pro Motiv eine Belichtungsreihe mit fünf Aufnahmen erstellt und das ganze als RAW und JPEG Fine abgespeichert.
In Lightroom habe ich je das hellste Bild, welches gerade nicht in den Lichtern ausgefressen war entwickelt. Die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen.:up:
Neugierig wie ich bin, habe ich diese Bilder dann mit den JPEG Aufnahmen direkt aus der Kamera verglichen. Die JPEG Bilder, welche laut Kamera Histogramm richtig belichtet waren, waren genau so gut wie die RAW Entwicklungen.

Ich mache seit ca. eineinhalb Jahren mit meiner D70s nur RAW Aufnahmen und dies habe ich auch bei der D300 beibehalten. Doch mir kommen langsam Zweifel ob das Ganze wirklich Sinn macht.
Viele Funktionen der D300 wirken sich nur auf die JPEG Daten aus und haben keinen Einfluss auf die RAW Daten.
Leute wie David versuchen ihre Kamera total zu verbiegen, um das Histogramm wieder nutzen zu können.
Das tolle Rauschverhalten der D300 verliert schnell seine Wirkung, wenn man die RAW Daten in Lightroom öffnet und das Gefühl bekommt, dass die ISO400 Bilder der D70s auch nicht viel schlechter waren als die der D300.
Viele werden jetzt sagen, dass Capture NX die Lösung des Problems ist. Das mag für viele auch zutreffen, aber ich kann mich mit diesem Programm, auch nach vielen Versuchen, nicht anfreunden.
Ich vermute eher, dass die Lösung darin besteht, die hervorragende Technik einer D300 zu nutzen, gute und korrekt belichtete Bilder in der Kamera zu erzeugen und diese als JPEG auszugeben.
Mache ich hier einen Denkfehler, oder kommen dem Einen oder Anderen von Euch ähnlichen Zweifel?
