Hallo NFF-ler!
Nun gut, ich gebe es zu - meine D2H macht bereits jenseits der ISO 800 schlapp, dunkle Bildteile mutieren zum funkelnden Farbenrausch.
"Hermann - Du muß unser Bundesliga-Spiel knipsen..." Gesagt getan. Ich kann die Zeit nicht vordrehen, meine ausgedruckten 4.850 - Euro Scheine mag auch niemand annehmen - blieb mir also noch die Miete einer D3.
Nikon, diverse Händler - keiner konnte zum Termin ein Gehäuse bereit stellen. Nächst-schlechtere Lösung: D300.
Sagen wir mal so - ich weiß wieder, warum ich mir keine Consumer-Box kaufen werde. Der AF findet längst nicht immer sein Ziel - selbst der D2H-Digiknipsen-Methusalem ist in dieser Disziplin einer D300 weit voraus!
Und findet sie mal ihr Ziel, dann werden eher harmlose Bildchen selbst mit Schärfepriorität gar nicht - oder irgendwo im Hintergrund fokusiert.
"Hübsche" Motive, wie unser 24fache DM@Workbench (André: Fokusfeld lag auf dem Ohr) oder ein akuter Weltmeister beim Fletschen (Basti: Fokuspunkt auf dem Kopf) - völlig unverständliche Fehlfokusierung sind das Resultat.
Nach ein paar Probeschüssen im hohen ISO-Bereich ins heimische Bücherregal habe ich mich für den natürlich blitzlosen Sporthalleneinsatz für ISO 2k und ISO 2,5k entschieden. ISO3200 ist nicht zu empfehlen.
Hat der D300-AF mal funktioniert (und das war Gott sei dank die Regel), so kamen berauschende Bildchen aber eben ohne Rauschen heraus. Die Technik ist tatsächlich weiter fortgeschritten und hat auch im Consumerbereich alles auf den Kopf gestellt. Schade, dass es nicht mit einer Miet-D3 geklappt hat - da habe ich bereits direkte Vergleichsaufnahmen mit der D2H bei der Promo geschossen. Der Empfindlichkeisgewinn liegt bei min. vier Lichtstufen.
Hunderte D2H-Volleyball-Aufnahmen bei ISO 1600 sind Müll - eine D3 ist bei ISO 25k mindestens nicht schlechter und liefert bei 6400 für meine Zwecke mehr als hinreichende Qualität.
Ok, der Titel war jetzt etwas harsch, vll. habe ich auch nicht alles mit der 300er-Knipse richtig gemacht. Immerhin gab es ja bei über 90% der Bilder keine D300-AF-Probleme. Für's Hobby wahrscheinlich hinreichend - bei Auftragsfotos aber mehr als nur ärgerlich - man wird nicht unbedingt gelassener, wenn das Vertrauen in die Technik nicht gegeben ist.
Der Mai wird mir zeigen, ob sich die dreifache Kohle rentiert. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: ja.
Weitere Eindrücke von der D300 (mit 17-55 & 70-200VR)
- Display: wirklich prima. Ist wohl das der D3? Sehr empfehlenswert. Zoomfkt. etc. ist gut gelungen. Eigentlich sogar einfacher als bei der D2 - leider irgendwie völlig anders. Hatte einfach zu wenig Gelegenheit zur Eingewöhnung.
- Akku-Laufzeit: inkl. ca. 80% am 70-200VR: 898 Bildchen und noch 47% Kapazität vorh. (Zwischendurch nur 1x 10 Minuten geladen). Das ist recht ordentlich für solche Zwergenakkus, glaube ich. Habe aber nur wenige Bilder am Display kontrolliert.
- sonstige Bedienung: von der D2 her kommend gewöhnungsbedürftig - aber nicht unangenehm.
- Blitz: der eingebaute Blitz ist ein Kompromiß - eben besser als nix. Mit dem SB-800 und recht heftiger Belichtungskorrektur und etwas mekwürdiger Voreinstellung, die erst mal verändert werden wollte, konnte ich bei ISO 2500 mit indirekter Blitzerei eine Dreifachhalle mit sehr gerichteter Deckenbeleuchtung ganz gut aufhellen. Irgendwie unglaublich.
Die Beispiel-Bildchen sind übrigens Crops aus den Orginal-JPEGS (fine). Gar nix bearbeitet.

*edit* Ich vergaß zu erwähnen, dass ich die Kamera nur für 1 WoE gemietet hatte...
Nun gut, ich gebe es zu - meine D2H macht bereits jenseits der ISO 800 schlapp, dunkle Bildteile mutieren zum funkelnden Farbenrausch.
"Hermann - Du muß unser Bundesliga-Spiel knipsen..." Gesagt getan. Ich kann die Zeit nicht vordrehen, meine ausgedruckten 4.850 - Euro Scheine mag auch niemand annehmen - blieb mir also noch die Miete einer D3.
Nikon, diverse Händler - keiner konnte zum Termin ein Gehäuse bereit stellen. Nächst-schlechtere Lösung: D300.
Sagen wir mal so - ich weiß wieder, warum ich mir keine Consumer-Box kaufen werde. Der AF findet längst nicht immer sein Ziel - selbst der D2H-Digiknipsen-Methusalem ist in dieser Disziplin einer D300 weit voraus!
Und findet sie mal ihr Ziel, dann werden eher harmlose Bildchen selbst mit Schärfepriorität gar nicht - oder irgendwo im Hintergrund fokusiert.
"Hübsche" Motive, wie unser 24fache DM@Workbench (André: Fokusfeld lag auf dem Ohr) oder ein akuter Weltmeister beim Fletschen (Basti: Fokuspunkt auf dem Kopf) - völlig unverständliche Fehlfokusierung sind das Resultat.
Nach ein paar Probeschüssen im hohen ISO-Bereich ins heimische Bücherregal habe ich mich für den natürlich blitzlosen Sporthalleneinsatz für ISO 2k und ISO 2,5k entschieden. ISO3200 ist nicht zu empfehlen.
Hat der D300-AF mal funktioniert (und das war Gott sei dank die Regel), so kamen berauschende Bildchen aber eben ohne Rauschen heraus. Die Technik ist tatsächlich weiter fortgeschritten und hat auch im Consumerbereich alles auf den Kopf gestellt. Schade, dass es nicht mit einer Miet-D3 geklappt hat - da habe ich bereits direkte Vergleichsaufnahmen mit der D2H bei der Promo geschossen. Der Empfindlichkeisgewinn liegt bei min. vier Lichtstufen.
Hunderte D2H-Volleyball-Aufnahmen bei ISO 1600 sind Müll - eine D3 ist bei ISO 25k mindestens nicht schlechter und liefert bei 6400 für meine Zwecke mehr als hinreichende Qualität.
Ok, der Titel war jetzt etwas harsch, vll. habe ich auch nicht alles mit der 300er-Knipse richtig gemacht. Immerhin gab es ja bei über 90% der Bilder keine D300-AF-Probleme. Für's Hobby wahrscheinlich hinreichend - bei Auftragsfotos aber mehr als nur ärgerlich - man wird nicht unbedingt gelassener, wenn das Vertrauen in die Technik nicht gegeben ist.
Der Mai wird mir zeigen, ob sich die dreifache Kohle rentiert. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: ja.
Weitere Eindrücke von der D300 (mit 17-55 & 70-200VR)
- Display: wirklich prima. Ist wohl das der D3? Sehr empfehlenswert. Zoomfkt. etc. ist gut gelungen. Eigentlich sogar einfacher als bei der D2 - leider irgendwie völlig anders. Hatte einfach zu wenig Gelegenheit zur Eingewöhnung.
- Akku-Laufzeit: inkl. ca. 80% am 70-200VR: 898 Bildchen und noch 47% Kapazität vorh. (Zwischendurch nur 1x 10 Minuten geladen). Das ist recht ordentlich für solche Zwergenakkus, glaube ich. Habe aber nur wenige Bilder am Display kontrolliert.
- sonstige Bedienung: von der D2 her kommend gewöhnungsbedürftig - aber nicht unangenehm.
- Blitz: der eingebaute Blitz ist ein Kompromiß - eben besser als nix. Mit dem SB-800 und recht heftiger Belichtungskorrektur und etwas mekwürdiger Voreinstellung, die erst mal verändert werden wollte, konnte ich bei ISO 2500 mit indirekter Blitzerei eine Dreifachhalle mit sehr gerichteter Deckenbeleuchtung ganz gut aufhellen. Irgendwie unglaublich.
Die Beispiel-Bildchen sind übrigens Crops aus den Orginal-JPEGS (fine). Gar nix bearbeitet.

*edit* Ich vergaß zu erwähnen, dass ich die Kamera nur für 1 WoE gemietet hatte...



