D3 NEF´s und Lightroom und Bildoptimierung

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Siggi Mueller

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Hallo,

ich habe mir eine Aufnahmekonfiguration gemacht die B/W Fotos macht mit entsprechenden Kontrastwerten etc..
Wenn ich die mir ViewNX anschaue, bleiben die erstmal auch B/W, auch im CNX wird da nix geändert - solange bis ich es will. Importiere ich sie in LR werden sie zwar beim Importieren in B/W dargestellt aber nach dem Importieren werden sie alle farbig.
Frage: Kann man LR default-mässig so einstellen das diese Bilder in der Bibliothek erstmal so bleiben wie sie NEF-mässig mit den entsprechenden Werten in der Cam abgespeichert wurden?

Irgendwie stehe ich da auf dem "Schlauch..." :nixweiss:

Gruss, Siggi
 
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Frage: Kann man LR default-mässig so einstellen das diese Bilder in der Bibliothek erstmal so bleiben wie sie NEF-mässig mit den entsprechenden Werten in der Cam abgespeichert wurden?

Nein, das funktioniert nur mit der Nikon-Software. Die anderen RAW-Konverter werten nur die Kamera-Rohdaten aus und ignorieren die Kameraeinstellungen.
 
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Nein, das funktioniert nur mit der Nikon-Software. Die anderen RAW-Konverter werten nur die Kamera-Rohdaten aus und ignorieren die Kameraeinstellungen.

Danke Volker! Hätte fast gewettet das es geht und nur ich zu blöd bin.

Schade... wollen eigentlich andere "Shooter" von euch diese Möglichkeit nicht im LR haben, oder bin ich der Einzige? :confused:

Gruss, Siggi
 
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Danke Volker! Hätte fast gewettet das es geht und nur ich zu blöd bin.

Schade... wollen eigentlich andere "Shooter" von euch diese Möglichkeit nicht im LR haben, oder bin ich der Einzige? :confused:

Gruss, Siggi

Das wird wohl kaum gehen. Dazu müsste Nikon das Format offenlegen mit denen die Kameraeinstellungen im NEF abgelegt sind. Das würde aber Capture NX einer seiner Alleinstellungsmerkmale berauben.
 
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Ich vermute, daß es eher die Hersteller der RAW-Konverter sind, die sich hier Aufwand ersparen wollen.

Die eigentlichen RAW-Daten sind relativ simpel auszuwerten, da kann man denselben Code für fast alle Modelle benutzen. Und die, bei denen es etwas speziell wird wie bei der D1X mit ihren doppelt breiten Pixeln, die werden dann von diversen RAW-Konvertern einfach nicht unterstützt.

Und nun stellen wir uns vor, die Hersteller der RAW-Tools sollen all die vielen Kameraeinstellungen der vielen Kameramodelle berücksichtigen ... wo fängt man an, wo hört man auf? Da gibt es ja auch solche Details wie Rauschreduzierung oder D-Lighting, die Fremdkonverter ganz anders lösen oder die dort fehlen. Farbmodi, ein Konzept das bei Fremdkonvertern ziemlich unbekannt ist. Da ist es schon konsequent, sich auf die nackten Rohdaten zu beschränken und den Rest wegzulassen. So richtig passend zu dem, was in der Kamera mit den Daten gemacht wird, wird man das als Fremdhersteller sowieso nicht berücksichtigen können.
 
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Volker hat natürlich wie "immer" Recht.
Es ist eine Sache die Einstellungen aus dem NEF lesen zu können, eine ganz andere ist es diese Informationen dann auf das Bild anzuwenden. Nur Nikon weiß wie die entsprechenden Einstellungen in der JPEG-Engine der Kamera verarbeitet werden und nur Nikon kann das dann in Capture NX und View NX so implementieren, dass auch das gleiche Ergebnis dabei herauskommt.
 
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Tja, dann ist bei mir umdenken angesagt. Eine schnelle Übersicht nicht mehr mit LR sondern mit VNX dann zu Capture...

Dank euch!

Gruss, Siggi
 
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Es sind einfach zwei verschiedene Konzepte.

Lightroom & Co arbeiten von den Rohdaten ausgehend, Capture NX nimmt für die Basiskonvertierung die Kameradaten. Mir gefällt das Rohdatenkonzept besser, da es meinem Workflow entspricht und mir die Einstellungen der Kamera"optimierung" zu grob sind. Hängt natürlich auch von deinen Fähigkeiten in Sachen Bildbearbeitung ab.
 
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Lightroom & Co arbeiten von den Rohdaten ausgehend, Capture NX nimmt für die Basiskonvertierung die Kameradaten. Mir gefällt das Rohdatenkonzept besser, da es meinem Workflow entspricht und mir die Einstellungen der Kamera"optimierung" zu grob sind.

Ich finde es enorm praktisch, daß die Kameraeinstellungen übernommen werden. Gerade bei den guten modernen Gehäusen sind die Automatikfunktionen (Kontrast, Weißabgleich, Schärfung usw.) schon recht weit entwickelt, zuverlässig und relkativ fein dosiert. Da sehe ich absolut keinen Sinn darin, für jedes Bild manuell bei Adam und Eva zu beginnen, wenn die Kamera sehr gute Startwerte liefern kann. Verändern kann man doch trotzdem, was man verändern möchte.

Hängt natürlich auch von deinen Fähigkeiten in Sachen Bildbearbeitung ab.

Ich denke, es ist eher die Frage, wie viel unnötige Arbeit man sich machen möchte.
 
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Es sind einfach zwei verschiedene Konzepte.

Lightroom & Co arbeiten von den Rohdaten ausgehend, Capture NX nimmt für die Basiskonvertierung die Kameradaten. Mir gefällt das Rohdatenkonzept besser, da es meinem Workflow entspricht und mir die Einstellungen der Kamera"optimierung" zu grob sind. Hängt natürlich auch von deinen Fähigkeiten in Sachen Bildbearbeitung ab.

Ich bin faul, wieso soll ich an mehr als 90% meiner Bilder Hand anlegen, wenn Sie aus der Kamera schon so kommen wie ich mir das vorstelle?
Ich will knipsen und nicht am PC sitzen, das mach ich schon beruflich den ganzen Tag.
 
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Wenn ich faul bin, dann fotografiere ich JPEG und nicht RAW. :)

Aber mich wundert, dass Du 90% deiner Bilder für so gut befindest, dass sie es Wert sind eine Bearbeitung zu erfahren. Bei mir sind 90% Ausschuss und landen im Papierkorb. Von den restlichen 10% bearbeite ich vielleicht am Ende 1% ausführlich. Bei denen mache ich mir dann aber richtig Mühe und gebe mich nicht mit den Kameraeinstellungen zufrieden.

Aber wie bereits gesagt, das sind unterschiedliche Konzepte...
 
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