D3 - erster Eindruck eines Knipsers

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Hufi

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Hallo liebe Fangemeinde,

am 22.02.08 bekam ich nach langer Wartezeit (11 Wochen) endlich meine D3 nebst passenden Linsen (24-70mm 1:2.8 und 70-200mm 1:2.8 VR). Als Nicht-Profi und daher eher technikverliebter Knipser versuche ich immer auf dem Stand der Technik zu sein. So war die D3 logische Konsequenz für einen D2X Nachfolger bzw. als „Add-On“ (die D2X bringt ja nicht mehr viel im Verkauf).

In erster Linie brauche ich die Digi für Produktfotografie (Prospekte, Kataloge, Internet etc.). Eine D3 wäre also als „available light Monster“ nicht unbedingt nötig. Da ich auch auf Ausstellungen und Messen fotografiere, ist die Rauscharmut der D3 hingegen interessant (kein Blitz). Bestärkt in meinem Handeln hat mich dieses Forum und die teils professionellen Berichte (DANKE!). Ich möchte nun etwas zurückgeben und aus meiner Sicht schildern, was ich von der D3 halte. Das meiste wurde schon geschrieben – aber eben eher von Profis .

Verarbeitung und Haptik:
Da gibt es nicht viel zu sagen: Nikon ist eben Nikon. Alles professionell und wie eh und je und leicht zu bedienen. Alles ist da, wo es hingehört. Die taktile Rückmeldung des Multifunktionswählers ist dank fühlbarem Klick besser als bei der D2X.

Sucher:
Der Unterschied zur D2X fällt m.E. nur im direkten Vergleich auf (D3 = heller und größer). Ansonsten wäre mir das nicht sofort aufgefallen. Die Positionen der AF-Kreuzsensoren sind alle (schwach) beleuchtet und die Kontur ist nicht mehr mit dicken schwarzen Strichen in die Mattscheibe gemeißelt. Der jeweils aktivierte Keuzsensor ist heller und somit sofort erkennbar. Diese Art der Darstellung lässt mehr Blick auf das Motiv zu und lenkt nicht von diesem ab – ist aber gewöhnungsbedürftig, zumal es bei der D3 ja erheblich mehr Kreuzsensoren sind. Mir gefällt das aber sehr gut und das ist eine echte Verbesserung.

Display:
Das Display begeistert durch seine Größe und die hervorragendes Auflösung. Das ist ein Meilenstein und erlaubt eine viel bessere Beurteilung der Fotos auf die Schnelle. Auch die Menütexte sind dank großer Schrift sehr gut ablesbar. Ohne Lesen der Anleitung können die meisten Einstellungen vorgenommen werden (auch dank der Online-Hilfetexte). Ich gebe der Bedienung bzw. Bedienbarkeit eine glatte 1!

Speicherkarten:
Super Idee, mit zwei Speicherkarten arbeiten zu können. Ich speichere links RAW und rechts JPG. So hat man JPG-komprimierte Fotos sofort und ohne Nacharbeit zur Verwendung. Besonders gute Bilder lassen sich dann von RAW in bester Qualität weiterverarbeiten.

Gewicht:
Das Mehrgewicht zur D2X fällt nicht besonders auf. Ich erhoffte, für die Kamera das 24-70mm 1:2.8 als „Immerdrauf“ verwenden zu können. Diese Kombi bringt aber schon mächtig Gewicht auf die Waage. Das ist schon sehr grenzwertig für meinen Geschmack – aber vermutlich Gewöhnungssache.
Der „labbrige“ Umhängeriemen weckt nicht viel Vertrauen. Hier wurde am falschen Ende gespart – Schade! Er wird wohl einem Nikonians Pro Schulterriemen weichen müssen.

Rauschen:
Der Hauptgrund für den Kauf der D3. Ein früherer Thread eines Herrn Steiner hat hier für viel Wirbel gesorgt. Meine erste Einschätzung: der Mann hat(te) nicht so unrecht! Es wird immer geschrieben: 6400 ASA ist kein Problem. Hier muss man sehr stark differenzieren. Die ersten paar Fotos machte ich im Wohnzimmer (spät Abends ohne Blitz mit schlechter Beleuchtung bei 6400 ASA). Zuerst die Überraschung: diese Kamera ist tatsächlich ein Restlichtverstärker. Wow!!! Kaum zu glauben: aber es geht! Ohne Blitz in schlecht beleuchteten Räumen bekommt man Fotos, die ansehnlich sind und die für eine Ausbelichtung auf sagen wir 13x18 geeignet sind. Mehr brauche ich persönlich nicht. Soweit so gut. Beim Zoomen in Details erkennt man aber doch ein gravierendes Rauschen, welches ich ob der vielen Diskussionen so nicht erwartet hätte. Gut: ich bin technikverliebt und weiß als „Funkenschlosser“, wo die (technischen) Grenzen sind. Wunder darf man daher nicht erwarten. Ich würde aus meiner Sicht sagen, dass Aufnahmen bis 800 ASA sehr gut zu gebrauchen sind und dies wohl die Grenze für wirklich perfekte Fotos sein wird (wenn es so etwas überhaupt gibt – ich rede hier eher von der Physik und nicht von der Motiv-Qualität an sich).
Aber: ich vermute einmal, dass die zur Verfügung stehende Menge Licht hier einen Einfluss hat. Bei mehr Licht (besserer Beleuchtung) kommt mir das Rauschen bei gleicher ASA-Zahl geringer vor. Warum, weiß ich noch nicht. Entweder ein subjektiver Eindruck oder aber eine Folge der Blende, was ich eher anzweifele. Positiv überrascht hat mich hier der Entrauschfilter der Nikon-Software. Der funktioniert gut und stimmt mich wieder versöhnlicher – auch für hohe Empfindlichkeiten. Insofern bin ich also zufrieden und würde die Note 2- vergeben, wo ich 1 erwartet hätte.

Objektive:
Der Body ist nur so gut wie seine Objektive. Ohne messtechnische Grundlagen (eben aus der Praxis) meine erste Einschätzung hierzu. Das 24-70mm 1:2.8 und auch das 70-200mm 1:2.8 VR haben mich von der Verarbeitung positiv überrascht (gute stabile Konstruktion, Dichtlippe zum Gehäuse etc.). Alles ist perfekt und macht einen sehr hochwertigen Eindruck (kann man bei dem Preis auch erwarten). Und SCHWER ist das Ganze!
Das 24-70mm gefällt mir sehr gut. Schneller Autofokus, guter Zoombereich (vielleicht doch das “Immerdrauf“ ....), scharfe Fotos, auch im WW gut. Die Schärfe erscheint mir besser als die des 17-35mm 1:2.8 und die Farbwiedergabe neutraler. Ich bilde mir ein, dass das 17-35mm 1:2.8 im direkten Vergleich leicht rotstichig abbildet (kann das überhaupt sein?).
Der Autofokus des 70-200mm arbeitet ebenfalls schnell, geräuscharm und zuverlässig. Dank der Lichtstärke ist diese Linse auch vielseitig verwendbar (mit 1.7-fach Konverter deckt es auch (fast) meinen Wunschbereich ab). Die Unschärfe zum Rand hin bei voller Brennweite hat mich dann doch ein wenig enttäuscht (wohl gemerkt: nicht bei Offenblende!). Das muss ich noch genauer testen.
Was mir positiv auffiel: das Spiel mit der Schärfentiefe dank Vollformatsensor. Die D3 ist, vermute ich, eine hervorragende Portraitkamera! Mit beiden Objektiven gelangen auf Anhieb schöne Portraits mit weichem Hintergrund und sehr gutem Bokeh. Hier merkt man einfach den Unterschied von professionellen Linsen zu „Standard“-Zooms (ich hatte oft das Nikon 18-200 VR auf meiner D2X – das wird wohl weichen müssen ). Die Objektive waren auf jeden Fall die richtige Entscheidung und sind eine Bereicherung in jeder Hinsicht – Gewicht hin oder her! Der Leitsatz: „teurer ist besser“ bewahrheitet sich hier auf jeden Fall.

Fazit:
Alles in allem denke ich, dass es ein guter Kauf war und ich freue mich auf die nächsten Tage und Wochen um die Eindrücke zu vertiefen und um vieles besser zu verstehen. Ich denke, erst eine Ausbelichtung auf Papier in verschiedenen Formaten wird das wahre Potential der D3 zeigen. Fotos auf dem Monitor sind immer relativ. Ich persönlich neige auch dazu, die Qualität an 100% Crops zu beurteilen. Das ist eigentlich unfair, weil man dann eine Ausbelichtung auf annähernd DIN A0 im Vergleich berücksichtigen müsste. Und wer macht schon Bilder in A0?!?! Aus meiner Sicht ist die D3 (mit den passenden Objektiven!) eine Kaufempfehlung auch für Knipser und Amateure, die es sich leisten wollen (und dürfen). Der Umstieg der D2X auf die D3 ist nach meiner Meinung nur dann sinnvoll, wenn man wirklich hohe ISO-Werte benötigt, die Vorteile eines Vollformatsensors für sich nutzen möchte oder einfach nur Freude am neuen und technisch machbaren hat.
 
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Hallo Robert,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem Kauf. Ich beneide Dich.
 
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Hallo,
herzlichen Glückwunsch zu der tollen Kombi!
Ich beneide dich nicht nur, ich bin so zu sagen "neidisch"

Harald
 
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Hi Hufi,

ich teile Deine Meinung zur D3 voll und ganz. Ich bin auch ambitionierter "Knpiser" und genieße es mit bestem Equipment meinem Hobby nachzugehen. Die Ergebnisse mit der D3 sind schon erstaunlich.
Ich habe mir zusätzlich noch das 14-24 gegönnt. Der Traum für SWW-Fans. Da kann im Moment nichts anderes mit (komme von Canon und hatte dort das 16-35).

Gut Licht

Dieter
 
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Danke für Deinen Bericht. Übermäßig respektables SetUp für's Hobby!

Zum Sucher muss ich sagen, die Lösung der AF Sensoren nur innerhalb des DX Feldes anzuordnen finde ich mittlerweile eine Notlösung. 52 Sensoren auf der Fläche sieht jedenfalls schwer danach aus. Klar man kann ab- oder wegschalten, aber keine außerhalb des Bereichs dazu.

Je nach Lichteinfall sieht man die AF Sensoren leuchten und das empfinde ich als störend. Außerdem, je nach Situation, stört die Tönung des Suchers mal mehr mal weniger.

Ich bin nach wie vor sehr, sehr begeistert von der Kamera!
 
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Hallo Robert,

vieles von dem über das Du berichtest, kann ich bestätigen.
Das Gewicht mit dem 24-70 ist maximal das, was ich noch (er)tragen kann.
Mehr geht definitiv bei mir nicht.

Den Gurt habe ich sofort gegen einen Op/Tech ausgetauscht. Was Nikon sich bei diesem "Schnürsenkel" bloß gedacht hat.......

Die Fokusfelder sind gewöhnungsbedürtig und von der Anzeige her nicht ganz optimal, aber man gewöhnt sich dran.
Mein SB 800 kommt kaum noch zum Einsatz, bis 1600 ISO sehen meine Bilder von meinem 6monatigen Enkel bei Tageslicht (oft reichen auch 800 ISO) bei 20x30 Abzügen hervorragend aus. Kein Rauschen. Und das 24-70 stellt bei 70mm und entsprechender Blende den Hintergrund sehr gut frei.

Habe die Kamera seit dem 1.12. und nicht einen Tag die Anschaffung bereut. Meine D200 kommt kaum so gut wie nicht mehr zum Einsatz.

Carsten
 
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Hallo und guten Abend,

erst einmal vielen Dank für eure netten Kommentare!

@Dieter: da ich das 17-35mm 1:2.8 noch „rumliegen“ habe, warte ich erst einmal ab. 3mm mehr machen ja nicht sooo viel aus. Auch beginne ich erst langsam zu realisieren, wie viel man mit einem WW machen kann. Bisher habe ich das kaum genutzt.

@Chris und Carsten: mal sehen, wie sich das mit den AF-Feldern entwickelt bzw. wie ich mich daran gewöhne. Ich habe heute die ersten "Actionfotos" gemacht (Hund) und festgestellt, dass es eine elende Drückerei ist, bis man mal das passende Feld gefunden hat. Vermutlich fahre ich hier mit MF besser. Das muss sich erst zeigen.

Jetzt ist halt wirklich Üben angesagt. Hinzu kommt die Umgewöhnung durch die fehlende Brennweitenverlängerung. 200mm sind definitiv zu wenig für Actionfotos mit Hund (oder für Modellflugzeuge). Hund (Jagdhund) und Modellflieger sind einfach zu schnell . Mit 1.7-fach Konverter geht´s schon deutlich besser.
 
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Hallo Hufi,
auch von mir herzlichen Glückwunsch. Neidisch bin ich auch. Aber nur solange, bis der goldene Karton samt Inhalt und div. Zubehör bei mir zuhause auf dem Schreibtisch steht und darauf wartet, ausgepackt zu werden.
Gruß
Rainer
 
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Den Gurt habe ich sofort gegen einen Op/Tech ausgetauscht. Was Nikon sich bei diesem "Schnürsenkel" bloß gedacht hat.......

Hallo Carsten,
der Schnürsenkel ist auch nur dazu da, den Kollegen zu zeigen, dass man auf dem neuesten Stand ist und den Rest der Welt (die Hobby-Knipser) vor Ehrfurcht erblassen zu lassen. Mir passiert es immer wieder, dass ich irgendwo unterwegs bin und die an mir vorübergehenden Personen beim Blick auf die D200 ungefähr folgendes von sich geben: "Boah ey, was für ne geile Kamera"... Wie wird das erst, wenn die D3 an der Seite baumelt? *grübel*

Was mir aber spontan noch so als "kleines" Ausstattungsdetail einfällt, ist eine Vorrichtung am Handgriff die es ermöglicht, den Trageriemen auch im "Hochformat" an der Kamera zu befestigen...

Gruß
Rainer.
 
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Danke für den Bericht, aber ...

... In erster Linie brauche ich die Digi für Produktfotografie (Prospekte, Kataloge, Internet etc.) ...

sieht mir ja auch nicht gerade nach einem Knipser Profil aus

LG Martin
 
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Danke für den Bericht, aber ...

... In erster Linie brauche ich die Digi für Produktfotografie (Prospekte, Kataloge, Internet etc.) ...

sieht mir ja auch nicht gerade nach einem Knipser Profil aus

LG Martin

Hallo Martin,

.... könnte man meinen! Aber ich verdiene damit kein Geld. Es geht nur um die Produkte der eigenen Firma. Da ich die Kamera also geschäftlich nutze, ist der Kauf überhaupt erst möglich. Privat könnte ich mir das so auch nicht leisten .

Hallo Hufi,
auch von mir herzlichen Glückwunsch. Neidisch bin ich auch. Aber nur solange, bis der goldene Karton samt Inhalt und div. Zubehör bei mir zuhause auf dem Schreibtisch steht und darauf wartet, ausgepackt zu werden.
Gruß
Rainer

Hallo Rainer,
Vorfreude ist ja bekanntlich die größte Freude! Ich war schon kurz davor, alles abzusagen. So lange möchte keiner wirklich warten. Andererseits wollte ich meinem Händler treu bleiben und nicht bei XYZ kaufen. Also: nur nicht den Mut verlieren .


Zur Not und für´s Ego kann man den zugekauften Tragegurt ja bei einer Stickerei passend besticken lassen. Ich denke da an D3X oder D4 .
 
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Cool, dass Du das mit der Liebe für High-End Technik so offen schreibst und vor allem lebst. Das Leben ist einfach zu kurz um das nicht zu tun.
 
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Hi

Bin noch neu hier und finde das Forum ausgezeichnet. Hier wird sehr konstruktiv diskutiert aber ich habe bisher immer nur passiv mitgelesen. Ich bin kein Profi aber ich stelle an meine Ausrüstung hohe Ansprüche, da ich mich nicht mit technischen Unzulänglichkeiten beschäftigen möchte.

Das war bei Canon aufgrund der doch sehr starken Qualitätsschwankungen immer wieder ein Problem und das hat mich dann auch veranlasst komplett umzusteigen und ich habe es nicht bereut.

Auch ich habe vor kurzem dann zusätzlich den Umstieg von der D300 auf die D3 vollzogen und bin wirklich nur noch begeistert, obwohl ja die D300 auch schon sehr sehr gut ist.

Aber die Unterschiede merkt man eben. Der AF ist viel präziser und von 10 Bildern sind auch 10 Bilder im Fokus. Das war bei der D300 leider nicht immer der Fall. Auch die Farbübergänge der D3 sind feiner und homogener. Insofern gibt es neben der High Iso
Empfindlichkeit auch noch eine Menge anderer Vorteile.

Eine englische Zeitung hat inzwischen auch die D3 mit der 1DSMKIII verglichen und kommt zu der Aussage, das sich beide Kameras auflösungstechnisch nicht sehr stark unterscheiden. Das hat mich dann doch sehr überrascht !!!

Gott sei Dank habe ich mir schon vorher für die D3 das 14-24, das 24-70 und das
70-200 zugelegt. Die Optiken laufen wirklich zur Höchsform auf. Auch mein 85 1,4 und auch das 105 2,8 Micro VR sind auf einmal kaum wiederzuerkennen. Das 85 1,4 war allerdings auch wie das 70-200 bereits an an der D300 erstaunlich gut.

Ich kann mich also der aktuellen Meinung nur anschließen. Nikon hat hier wirklich mit
beiden Kameras eine Super Vorstellung abgeliefert und ich hoffe, das Nikon im jetzt doch immer wettbewerbsintensiveren Umfeld (Sony 24 MP, Pentax 14,6, Canon ??) ein glückliches Händchen behält. Ich würde es der Firma wünschen.

In diesem Zusammenhang noch eine kurze Farge and die Experten hier. Ich habe bisher mit Lightroom und CS3 gearbeitet und erst mal zu Testzwecken nur JPG´s gemacht. Wenn ich nun auf RAW *.NEF umsteige wuerde ich gerne wissen, welche Erfahrungen Ihr so habt und ob man doch generell auf Capture NX welches ja beigefügt ist umsteigen sollte, da dieses Programm ja die Daten der Kamera komplett ausliest und verwendet.

Danke für einige Inputs in dieser Richtung


Stefan
 
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Hallo Stefan,

das interessiert mich auch. Am optimalen Workflow arbeite ich noch und bin für jeden Tip dankbar.
Bei den Linsen werde ich mir auch bald das 105/2,8 Micro VR holen. Mit dem 85/1,4 will ich noch warten, bis die Überarbeitung (AF-S und VR) kommt. Soll noch in 2008 sein (wenn man der Glaskugel glauben kann).
Was machst Du bei höheren Brennweiten - Konverter, 300/4,0, 400/2,8 oder 200-400/4,0 ?

Gruß

Dieter
 
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Hallo Dieter,

Ich habs heute Abend noch mal versucht mit RAW in Capture NX und dann das gleich nochmal in Lightroom. Ich hab nen 24 Zoll Monitor und ich muss ehrlich sagen ich hatte den Eindruck, das die Bilder in Lightroom besser aber zumindest gleichwertig waren. Ich hab aber keine Ahnung ob man in diesem Fall eher einen Ausdruck machen sollte.

Ich hab nen Quad mit 4GB Ram und ich bin von der Performance von Capture X sehr enttäuscht. Das geht mit Lightroom ungleich viel flotter. Aber eventuell muss ich da noch was an den Einstellungen (Cache etc) ändern. Na ja, wenn jetzt im April die U-Point Software von Nik als Plugin für Photoshop erscheint, werde ich mir das auf jeden Fall noch mal überlegen.

Das 105er Micro VR gefällt mir immer besser. Hat allerdings so ein bischen Probleme mit dem Fokusieren (Pumpen). Das lässt sich aber gut abstellen wenn man nicht auf (FULL) schaltet wenn mans nicht braucht. Ich hatte an der D300 das 60er Macro und hab das gegen das 105 getauscht weil ich weiter weg sein wollte. Das war auch an der D300 gut. Allerdings gefällt mir die Optik an der D3 wesentlich besser.

Das 85 1,4 hatte ich gebraucht in einem Super Zustand gekauft und ich hätts mir auch nicht als neue Optik leisten können aber ich bin sehr zufrieden. Man merkt auch das die D3 einfach mehr Strom liefert und der Fokusmotor die Optik irgenwie präziser und zupackender fokussiert. Das gefällt mir im Vergleich zur D300 viel besser. Das 24-70 benutz ich als immerdrauf und ich muss sagen nach anfänglicher Skepsis bin ich jeden Tag mehr und mehr begeistert.

14-24 benutz ich im Moment weniger, da ich aus beruflichen Gründen immer nur die Wochenenden zur Verfügung habe. Aber das wird schon noch öfter eingesetzt. An der D300 wars jedenfalls auch sehr sehr gut.

Na ja, höhere Brennweiten hab ich nicht. Da hat mir ja an der D300 das 70-200 mit dem 1,7ner Konverter gut gereicht. Vorige Woche hab ich mir das 200 / 2.0 angeschaut und da kommt man schon ins grübeln aber das tu ich mir im Moment nicht an. Also werde ich wohl erst mal mit dem 70-200 und dem 1,7 Konverter ne Zeit zurecht kommen müssen bis wieder Geld zur Verfügung steht.

Was ich auf jeden Fall mal machen werde ist nach alten Optiken Umschau halten oder auch mal ne Zeiss Optik einfach probieren. Einfach um mal zu sehen, was da geht.

Ansonsten hab ichs mit der D3 nicht bereut. Hab gestern von meiner Frau Bilder mit 3200 ISO gemacht und das ist mehr als akzeptabel. Höher ist auch OK aber da muss man dann schon entrauschen denke ich. Klar kommt eine höherauflösende Version der D3 aber ich bin da mal realistisch und glaube kaum das ich das brauchen werde.

Ich würde mich freuen, wenn Du auch mal Deine Erfahrungen bezüglich des Workflows posten würdest. Das wird jetzt für mich immer wichtiger, da ich mich entgültig festlegen möchte und nix davon halte, dann nach nem halben Jahr wieder umzuschwenken.

Gruß

Stefan
 
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Eine Frage aus der Praxis an alle D3-User:

Die D3 verfügt über keine Abdeckung/Schutz des hochwertigen Displays. Wie geht ihr damit um? Einfach verkratzen lassen oder Schutzfolie oder?

Danke für das Feebback im voraus.
 
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Hallo,

Die D3 verfügt über keine Abdeckung/Schutz des hochwertigen Displays. Wie geht ihr damit um? Einfach verkratzen lassen oder Schutzfolie oder?

mal ganz dumm gefragt:
Hast Du eine Schutzabdeckung für Deine Armbanduhr? Wie gehst Du damit um wenn das Glas bei Deiner Uhr verkratzt?

Viele Grüsse,
Ralf

PS: bei der D50 ist auch keine Schutzabdeckung dabei und ich habe sie auch noch nie vermisst (genausowenig wie bei meiner Uhr)
 
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Das Display kann durchaus verkratzen bei nicht sorgsamer Behandlung. Es ist bei weitem nicht kratzfest und ein Austausch vergleichsweise teuer. Mein Uhrglas ist dagegen definitiv KRATZFEST. Insofern ist mir Dein Gedankengang nicht ganz schlüssig.
 
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Hm, ich war der Meinung, dass hier im Forum schon geschrieben wurde, dass die D3 ein Display mit gehärtetem Glas haben soll. Das soll nicht kratzfest sein?

Viele Grüsse,
Ralf
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Zwischen unterschiedlichen Glassorten liegen auch noch einmal Welten. Mineralglas z.B. ist lange nicht so kratzfest wie Saphirglas. Die Frage wäre also, ab das D3-Display wirklich aus Glas ist (was ich nicht glaube) oder aus einem - wenn auch sehr harten - Kunststoff.
 
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