D200 mit nikkor 60, 2,8, micro

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mamusch

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Hallo zusammen,
ich hab da mal ne Frage zu meinem nikkor 60, 2,8, micro zusammen mit der D 200.
Woran kann es denn bitte liegen das ich es nicht schaffe (egal in welchem Modus) die Blende 2,8 einzustellen? Ich kann an und einstellen was ich will die größt mögliche Blende ist 3,2:mad:
Kennt jemand von Euch das Problem und kann mir sagen ob ich mit meiner Vermutung richtig liege das, das Objektiv nen schlag hat?

Danke schon mal Mamusch
 
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mamusch schrieb:
....kann mir sagen ob ich mit meiner Vermutung richtig liege das, das Objektiv nen schlag hat?
Vermutlich liegst du falsch.
Mach mal zwei Dinge:
Stell die Entfernung auf unendlich und schau mal was du dann für eine maximale Blende bekommst, evtl. auch mal irgendwo kurz vor Unendlich mit der Entfernung spielen, irgendwo da müßte es einen Punkt geben an dem du auf Blende 2.8 kommst.
Und dann such hier im Forum mal nach 'Auszugsverlängerung'.

Gruß
Dirk
 
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Im extremen Nahbereich hast du sogar nur 5.6. Ist aber normal. Manche Firmen sind da ehrlicher als andere :cool:
 
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Barney schrieb:
Im extremen Nahbereich hast du sogar nur 5.6. Ist aber normal. Manche Firmen sind da ehrlicher als andere :cool:

Hi,

das ist keine Frage der Ehrlichkeit.
Der Lichtverlust durch die Auszugsverlängerung ist eine technische Tatsache.
Die Lichtstärke der Optik ändert sich ja nicht, die Belichtungsmessung berücksichtigt aber den Lichtverlust bei der Anzeige.
Ansonsten muss man selbst rechnen: (Auszug / Brennweite) hoch 2 = Verlängerungsfaktor.
Bei 1 : 1 Abbildung ist der Auszug = doppelte Brennweite.

Bei welchem Auszug sollte denn der Hersteller die Brennweite angeben?
Bei den modernen Objektiven ist eh keine Auszugsveränderung mehr messbar, weil sich alles in der Röhre abspielt.

Grüße
Christian
 
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KrischanDO schrieb:
Bei den modernen Objektiven ist eh keine Auszugsveränderung mehr messbar, weil sich alles in der Röhre abspielt.

Die verkürzen bei Innenfokussierung die Brennweite, was letztlich zum gleichen Ergebnis führt beim Lichtverlust.
 
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Den Effekt zeigen fast alle Makroobjektive mit 1:1 Abbildungsmaßstab. Auch das AF-S 105/2.8 VR. Bei den Nikkoren zeigt die Kamera die verkleinerte Offenblende an , bei den Sigmas so weit ich weiß nicht - das meinte Barney mit Ehrlichkeit.

Grüßle Michel
 
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volkerm schrieb:
Die verkürzen bei Innenfokussierung die Brennweite, was letztlich zum gleichen Ergebnis führt beim Lichtverlust.

Hi Volker,

ich bin doch beim Tippen meiner Antwort nicht auf Wort "Innenfokusierung" gekommen... Man wird alt.

Aber warum sollte sich beim Fokussieren bei Innenfokusierung die Brennweite ändern? Das würde doch den Bildwinkel verändern, oder nicht?

grüße
Christian
 
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KrischanDO schrieb:
Aber warum sollte sich beim Fokussieren bei Innenfokusierung die Brennweite ändern? Das würde doch den Bildwinkel verändern, oder nicht?

Hi Christian,

tatsächlich ändert sich auch der Bildwinkel.

Es gibt grob gesagt zwei Methoden, wie man von Unendlich in den Nahbereich fokussieren kann und weiterhin die Linsengleichung erfüllt: bei fester Brennweite den Auszug vergrößern, oder bei festem Auszug die Brennweite verkleinern. Letzteres macht die Innenfokussierung.
 
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volkerm schrieb:
Hi Christian,

tatsächlich ändert sich auch der Bildwinkel.

Es gibt grob gesagt zwei Methoden, wie man von Unendlich in den Nahbereich fokussieren kann und weiterhin die Linsengleichung erfüllt: bei fester Brennweite den Auszug vergrößern, oder bei festem Auszug die Brennweite verkleinern. Letzteres macht die Innenfokussierung.

Grübel... :confused:
Klar, das stimmt beides.

Wenn ich z.B. eine 1:1 Abbildung haben will, gilt: Auszug = doppelte Brennweite. (mal eine "normale" Optik ohne verkürzte Baulänge angenommen)
Bei 60 mm also 120 mm Auszug. Das ist bei meinem Micro-Nikkor auch nur zu erahnen, weil die Hinterlinse fix ist und der Rest keine 60 mm nach vorne kommt.
Bei meiner Großbild mit dem 300er Apo-Sinaron war das nicht zu übersehen, die Kamera war dann von der (geschätzten) Schnittebene der Optik bis zur (messbaren) Filmebene 60 cm lang.

Wenn ich jetzt einen festen Auszug annehme, z.B. 60 mm, (den brauche ich ja bei 60 mm Brennweite, um auf Unendlich einzustellen), müsste ich die Brennweite auf 30 mm verkürzen, um 1:1 abzubilden. Da wäre die Bildwinkeländerung von 60 auf 30 mm aber durchaus bemerkbar. :eek:

Mir ist klar, dass z.B. unsere langen Brennweiten keine echten Fernbildlinsen sind, sondern verkürzte Baulängen haben (lt. K.D. Solf) also Teleobjektive zu nennen sind.
Und in den Zooms geht es sowieso in 17 Linsen und 5 Gruppen wild hin und her. Beim 17-55mm 2,8 schiebt sich in Richtung 17 mm sogar die Hinterlinse nach hinten und der Fronttubus kräftig nach vorne.

Meine Bewunderung für die Konstrukteure dieser "Scherben" wächst von Minute zu Minute.

Zurück zur Innenfokussierung: Könnte es nicht eher sein, dass durch das Verschieben der Linsen im Tubus der Auszug geändert wird, und nicht die Brennweite?

Ich will Dich nicht anbesserwissern, ich möchte das einfach verstehen. ;)

Bis die Tage, Christian
 
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KrischanDO schrieb:
Wenn ich jetzt einen festen Auszug annehme, z.B. 60 mm, (den brauche ich ja bei 60 mm Brennweite, um auf Unendlich einzustellen), müsste ich die Brennweite auf 30 mm verkürzen, um 1:1 abzubilden. Da wäre die Bildwinkeländerung von 60 auf 30 mm aber durchaus bemerkbar. :eek:

Es geht sogar noch schlimmer. Beim 18-200VR verkürzt sich die Brennweite von 200mm im Nahbereich auf unter 100mm, wobei das bei weitem nicht auf 1:1 kommt. Da ist die Brennweitenverkürzung stärker, als man es erwarten würde.

Aber zur Frage: Ja, die Brennweitenänderung kann man natürlich nachprüfen, z.B. indirekt durch einen Zwischenring und die resultierende Änderung des Abbildungsmaßstabes. Es gab dazu auch schon mal Testergebnisse hier im Forum.

KrischanDO schrieb:
Zurück zur Innenfokussierung: Könnte es nicht eher sein, dass durch das Verschieben der Linsen im Tubus der Auszug geändert wird, und nicht die Brennweite?

Bei einigen der AF-Makro ist das wohl eine Mischform aus Auszugsfokussierung und Innenfokussierung. Meine 55mm und 105mm Ai/AiS Micros sind auszugsfokussiert. Das Micro 200 AiS hat IF, da wird eine mittlere Linsengruppe bewegt, Frontlinse und Rücklinse stehen fest. An dem könnte ich die Brennweite mal per Zwischenringtest nachmessen, habe dazu aber erst nächste Woche Zeit.
 
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MichelRT schrieb:
Den Effekt zeigen fast alle Makroobjektive mit 1:1 Abbildungsmaßstab. Auch das AF-S 105/2.8 VR. Bei den Nikkoren zeigt die Kamera die verkleinerte Offenblende an , bei den Sigmas so weit ich weiß nicht - das meinte Barney mit Ehrlichkeit.

Grüßle Michel
Hallo Michel,

zumindest beim Sigma 2,8/150 wird es angezeigt ( D200)
 
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