D 300 und AF-S 2.8/17-55 ab Blende 8

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Jürgen B.

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Hallo Leute,

bisher fotografiere ich mit der D70 und nutze dazu als "immerdrauf" Linse das Tokina ATX 2.8/28-70 SV Pro.
Diese Objektiv ist zwar ab Blende 4 gut und ab 5.6 sogar tadellos, aber bei 2.8 einfach grottenschlecht und meiner Meinung nach völlig unbrauchbar.
Da ich sehr häufig Eventfotografie betreibe und mich auch hier und da mal bei extrem schlechten Licht- und Wetterbedingungen in der Reportagefotografie versuche, wird diese Kombi für mich immer mehr zu einem Problem.
Ich brauche eine "belastbarere" Kamera was z.B Spritzwasser und Staub angeht....Ais Objektive sollten funktionieren und beim Objektiv brauche ich 2.8er Arbeitsblende bei einem brauchbarem Weitwinkel und der Portraittauglichkeit.

Für die nächste Zeit plane ich daher den Kauf einer D 300 und aus der oben beschriebenen Bewertung des Objektives, zusätzlich den Kauf eines hochwertigen "immerdrauf" Zooms.

Ich habe die Forumssuche, Herrn Roslett und auch Michael Weber bemüht, und bin nun eher verwirrt als geholfen :gruebel:

Mehrere Varianten stehen nun für mich zur Entscheidung....und dabei brennt mir die Frage aus dem Threadtitel besonders auf den Nägeln.

1. Könnte ich es mit dem alten 2.8/20-35 versuchen...da ich auch noch häufig analog fotografiere, ein Klasse Teil, das vor allen Dingen Preislich sehr verlockend ist. Aber....am unteren Ende für digital etwas grenzwertig und am oberen Ende für meine bevorzugten Einsätze zu kurz. Ok, ich habe noch nen 1.8/50....aber immer hin-und herwechseln?

2. Wird überall das AF-S 2.8/17-35 gelobt. Besonders was die Verzeichnung und die Eignung für Architektur angeht muss das wohl ein echtes Referenzobjektiv sein. Untenherum für mich auch digital völlig ausreichend....aber oben halt auch etwas kurz :mad:

3. Mein Tokina behalten und es durch ein 12-24 oder ähnlich ergänzen....je nachdem wie sich das 28-70 an der D300 schlagen wird, eine Überlegung wert. Aber...auch wieder häufiger Objektivwechsel!

4. Das AF-S 2.8/17-55! Nach all dem stundenlangen Lesen mein Favorit. Aber.....Michael Weber schreibt auf Imagepower das das Objektiv gegenüber dem 2.8/17-35 ab Blende 8 deutlich abfällt.
Und da setzt jetzt meine Frage an... da brauch ich eure Hilfe, eure persönlichen Erfahrungen bzw. Einschätzungen.

Ist das wirklich so gravierend? Ist das sichtbar? Oder ist das Jammern auf sehr hohem Niveau?
Ich hatte zwar geschrieben das mir Blende 2.8 als Arbeitsblende sehr wichtig ist, aber es wird bei der Reportagefotografie und auch auf Events, Feiern etc. nicht ausbleiben, auch mal Blende 11 oder 16 einzusetzen.

Wer kann mir dazu etwas sagen? Welches Objektiv soll ich nehmen?

Vielen Dank im voraus!

Gruss Jürgen


BTW: es wird ein Secondhand Objektiv werden müssen.......800-1000 € sollten Limit sein.
 
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Ich empfinde die 17mm beim 17-35 als zu sehr verzeichnet um es unkorrigiert zu verwenden ... ansonsten ist das Objektiv klasse.
Und ja, es ist oben zu kurz ...

Dafuer habe ich ja noch das 24-70, das schon fast zum Immerdrauf geworden ist - leider ist es unten etwas zu lang ... und verzeichnet mir bei 24mm ebenfalls zu viel!

Vermutlich ist das 17-55 der richtige Kompromiss fuer Dich!
Ich habe mich deswegen fuer das 17-35 und gegen das 17-55 entschieden, weil ich es primaer fuer Landschaften, "Reportage" und abgeblendet einsetzen wollte.
Das 17-55 ist mehr das offenblendig einzusetzende Objektiv ...

An der D300 sollte man ohnehin nur unter Not bei mehr als Blende 11 verwenden ... daher faellt die Abblend-Problematik nicht so ins Gewicht.
 
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Bei den 10MP DX Kameras liegt die akzeptable Grenze bei Blende 13, bei den 12MP DX Kameras bei Blende 11 ... hoeher sollte man nur gehen, wenn weniger die Aufloesung als die Schaerfentiefe wichtig ist.
Jedenfalls nach einigen Webseiten, die sich dazu aeusserten.
Und ja, es geht natuerlich um die Beugungsgrenze - dachte, dass sei allgemein bekannt.
 
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Also auf diesen Bericht habe ich mich ja bezüglich des Leistungsabfalls auch berufen.
Allerdings war dort von Beugungsunschärfe als Grund dafür nicht die Rede.
Beugungsunschärfe als Problem kenne ich eigentlich nur aus der analogen Fotografie...dort waren die kritischen Blendenwerte aber so weit ich weiss deutlich weiter hinten (22 oder 32) angesiedelt.

Gruss Jürgen
 
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Bei den 10MP DX Kameras liegt die akzeptable Grenze bei Blende 13, bei den 12MP DX Kameras bei Blende 11 ... hoeher sollte man nur gehen, wenn weniger die Aufloesung als die Schaerfentiefe wichtig ist.
Jedenfalls nach einigen Webseiten, die sich dazu aeusserten.
Und ja, es geht natuerlich um die Beugungsgrenze - dachte, dass sei allgemein bekannt.


Nun, da werd ich mich dann im Netz nochmal auf die Suche machen müssen.
Dachte (analog) bisher immer, das Beugungsunschärfe ein Problem der Optiken sei, aber wenn ich jetzt lese, das auch FX oder DX und 10, 12 oder mehr MP dabei eine Rolle spielen......viel Lesestoff :mad:

Aber das beantwortet meine Frage immer noch nicht ganz.....sind die Bilder mit der Kombi ab Blende 8 wirklich sooo schlecht, oder ist das wie gefragt, Jammern auf hohem Niveau?

Kann wahrscheinlich derjenige am besten beantworten, der die Kombi nutzt.


Gruss Jürgen
 
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Dachte (analog) bisher immer, das Beugungsunschärfe ein Problem der Optiken sei, aber wenn ich jetzt lese, das auch FX oder DX und 10, 12 oder mehr MP dabei eine Rolle spielen......viel Lesestoff :mad:
Hier ist eine ganz gute Abhandlung zu dem Thema, finde ich: http://www.cambridgeincolour.com/tutorials/diffraction-photography.htm (da ist auch ein Onlinerechner dabei).
Aber das beantwortet meine Frage immer noch nicht ganz.....sind die Bilder mit der Kombi ab Blende 8 wirklich sooo schlecht, oder ist das wie gefragt, Jammern auf hohem Niveau? Kann wahrscheinlich derjenige am besten beantworten, der die Kombi nutzt.
Ich daher leider nicht. :)
 
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Ich würde mir beim 17-55er weniger über Blende 8 (und kleiner) Gedanken machen, als über das nun wirklich vergleichsweise schlechte Streulichtverhalten.
 
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Hallo.

Ich nutze das 17-55 seit fast drei Jahren, und seit Ende November an der D300. Die Ergebnisse finde ich - wie auch mit den vorherigen Kameras - exzellent. Für mich ist die Offenblendleistung ein erhebliches Kriterium.

Das hochgelobte 17-35 kam für mich wegen des zu kurzen oberen Endes nie in Frage, und Tests haben mir gezeigt, dass bei Offenblende das 17-55 sichtbar besser ist. Ab Blende 8 liegt dann das 17-35 vorne, aber dessen Stärke dort finde ich wesentlich weniger ausgeprägt als die Schwäche bei offener Blende.

Im Bereich der DX-Objektive habe ich einiges probiert und nicht besseres gefunden. Sollte der Umstieg auf FX ein Thema sein, sieht die Sache natürlich anders aus ...

Die Streulichtempfindlichkeit ist ein Thema, aber in meiner fotografischen Praxis eher nicht problematisch.

Insgesamt liegen aber das 17-55, 17-35 (und z. B. auch das 28-70 AF-S) auf sehr hohem Niveau - sicherlich höher als die Ansprüche vieler Anwender.

Grüße

Mattes
 
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Hallo.

Ich nutze das 17-55 seit fast drei Jahren, und seit Ende November an der D300. Die Ergebnisse finde ich - wie auch mit den vorherigen Kameras - exzellent. Für mich ist die Offenblendleistung ein erhebliches Kriterium.

Das hochgelobte 17-35 kam für mich wegen des zu kurzen oberen Endes nie in Frage, und Tests haben mir gezeigt, dass bei Offenblende das 17-55 sichtbar besser ist. Ab Blende 8 liegt dann das 17-35 vorne, aber dessen Stärke dort finde ich wesentlich weniger ausgeprägt als die Schwäche bei offener Blende.

Im Bereich der DX-Objektive habe ich einiges probiert und nicht besseres gefunden. Sollte der Umstieg auf FX ein Thema sein, sieht die Sache natürlich anders aus ...

Die Streulichtempfindlichkeit ist ein Thema, aber in meiner fotografischen Praxis eher nicht problematisch.

Insgesamt liegen aber das 17-55, 17-35 (und z. B. auch das 28-70 AF-S) auf sehr hohem Niveau - sicherlich höher als die Ansprüche vieler Anwender.

Grüße

Mattes

Abgesehen davon, dass ich mich (wegen des Steulichtverhaltens, das für meine fotografische Praxis sehr relevant ist) anders als du für das 17-35 und gegen das 17-55er entschieden habe...100% Zustimmung!
17-35: offen eher schwach, zu kurz für Reportage (auch Urlaub), dafür ab f 4/5.6 extrem scharf und (relativ) gutes Gegenlichtverhalten (aber schlechter als das 12-24/4 oder 28-70/3.5-4.5).
17-55: offen stark, guter Brennweitenbereich, abgeblendet nur bis f8 besser als offen, schlechtes Gegenlichtverhalten.
 
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