D 300 mit Alt-Nikkoren

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Loewendrache

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Bin mit meiner neuen D 300 in Urlaub und habe die Gebrauchsanweisung zu Hause liegen gelassen. :mad:Wer schreibt mir kurz, welche Einstellungen ich an der Kamera vornehmen muss, wenn ich mit meinen Alt-Nikkoren ohne AF fotografieren will? Derzeit ist es ein Glücksspiel, die richtige Belichtung per manueller Verstellung der Blende zu erwischen. Meine Nikkore: 50 mm /1:1,2, 105mm/1:2.0 und 200mm/1:4. Danke!
 
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mal verschoben ins passende Forum :)

Eigentlich sind keine besonderen Einstellungen notwendig

nur für die Matrixmessung ist die Brennweite von Belang.

Im Menü, den Punkt weiss ich grad nicht, kannst du die Objektive
mit Anfangsöffnung und Brennweite eingeben, dann wird die eingestellte Blende auch angezeigt
 
Kommentar
Ich zitiere einfach mal den Teil der Bedienungsanleitung:

Objektive ohne Prozessorsteuerung

Wenn Sie ein Objektiv ohne Prozessorsteuerung verwenden und
dessen Eigenschaften (Brennweite und Lichtstärke) eingeben, können
Sie von vielen Kamerafunktionen profitieren, die sonst nur Objektiven
mit CPU zur Verfügung stehen. Wenn Sie die Brennweite des Objektivs
eingeben, stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
• In Verbindung mit den Nikon-Blitzgeräten SB-800 und SB-600
(optionales Zubehör) kann die Zoomautomatik der Blitzgeräte
genutzt werden.
• Die Objektivbrennweite wird in den Bildinformationen angegeben
(mit Sternchen).
Wenn Sie die Lichtstärke des Objektivs (größte Blendenöffnung)
eingeben, stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
• Der eingestellte Blendenwert wird im Sucher und auf dem Display
angezeigt.
• Die Blitzleistung wird an die eingestellte Blende angepasst.
• Die Blende wird in den Bildinformationen angegeben (mit Sternchen).
Wenn Sie sowohl die Brennweite als auch die Lichtstärke des Objektivs
(größte Blendenöffnung) eingeben, stehen folgende Funktionen zur
Verfügung:
• Die Color-Matrixmessung kann genutzt werden. Bitte beachten Sie,
dass bei einigen Objektiven (z.B. Reflex-Nikkoren) zufrieden stellende
Ergebnisse nur mit mittenbetonter oder Spotmessung möglich sind.
• Die mittenbetonte Belichtungsmessung, die Spotmessung und der
i-TTL-Aufhellblitz für digitale Spiegelreflexkameras arbeiten mit
höherer Präzision.
> Nicht aufgeführte Brennweite
Wenn die Brennweite des Objektivs nicht in der Liste enthalten ist, wählen Sie
aus der Liste den nächsthöheren Wert.
> Zoomobjektive
Bei Zoomobjektiven ohne Prozessorsteuerung kann die Kamera nicht
erkennen, ob das Zoom gegenüber den eingestellten Objektivdaten verstellt
wurde; die Objektivdaten werden nicht automatisch angepasst. Wenn Sie das
Zoom verstellt haben, sollten Sie die neue Brennweite und die dazu passende
Lichtstärke neu eingegeben bzw. auswählen, ansonsten geht die Kamera von
falschen Werten aus.

Eingabe der Objektivdaten

1 Wählen Sie die Option
»Objektivdaten«.
Markieren Sie im Systemmenü
die Option »Objektivdaten«
(Seite 312) und drücken Sie den
Multifunktionswähler rechts (2).

2 Wählen Sie eine
Objektivnummer.
Markieren Sie die Option
»Objektivnummer« und drücken
Sie den Multifunktionswähler
links oder rechts (4 oder 2), um
eine Objektivnummer von 1 bis 9 auszuwählen.

3 Markieren Sie eine
Brennweite.
Markieren Sie die Option
»Brennweite (mm)« und drücken
Sie den Multifunktionswähler
links oder rechts (4 oder 2), um
eine Brennweite von 6 bis 4.000 mm auszuwählen.

4 Wählen Sie eine Lichtstärke.
Markieren Sie die Option
»Lichtstärke« und drücken Sie
den Multifunktionswähler links
oder rechts (4 oder 2), um eine
Lichtstärke von f/1,2 bis f/22
auszuwählen. Die Lichtstärke eines Telekonverters ergibt sich aus
der Kombination der Lichtstärken von Objektiv und
Telekonverter.

5 Wählen Sie die Option »Fertig«.
Markieren Sie die Option »Fertig
« und drücken Sie die Taste J.
Brennweite und Lichtstärke des
Objektivs werden unter der ausgewählten
Objektivnummer
gespeichert. Die eingegebene Kombination aus Brennweite und
Lichtstärke kann jederzeit aktiviert werden, indem Sie die Objektivnummer
wie im Folgenden beschrieben auswählen.
 
Kommentar
Bin mit meiner neuen D 300 in Urlaub und habe die Gebrauchsanweisung zu Hause liegen gelassen. :mad:Wer schreibt mir kurz, welche Einstellungen ich an der Kamera vornehmen muss, wenn ich mit meinen Alt-Nikkoren ohne AF fotografieren will? Derzeit ist es ein Glücksspiel, die richtige Belichtung per manueller Verstellung der Blende zu erwischen. Meine Nikkore: 50 mm /1:1,2, 105mm/1:2.0 und 200mm/1:4. Danke!

Systemmenü - Objektivdaten und dort für jedes Objektiv die Brennweite und Lichtstärke eintragen.
Dann am besten der Funktionstaste mit der Option "Taste und Einstellräder" die Belegung "Objektivdaten" zuweisen.

Funktionstaste drücken und am hinteren Rad das gewünschte Objektiv auswählen.

Folgende Funktionen stehen dir so zur Verfügung:
t
Objektive ohne Prozessorsteuerung
Wenn Sie ein Objektiv ohne Prozessorsteuerung verwenden und
dessen Eigenschaften (Brennweite und Lichtstärke) eingeben, können
Sie von vielen Kamerafunktionen profitieren, die sonst nur Objektiven
mit CPU zur Verfügung stehen. Wenn Sie die Brennweite des Objektivs
eingeben, stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
•In Verbindung mit den Nikon-Blitzgeräten SB-800 und SB-600
(optionales Zubehör) kann die Zoomautomatik der Blitzgeräte
genutzt werden.
•Die Objektivbrennweite wird in den Bildinformationen angegeben
(mit Sternchen).
Wenn Sie die Lichtstärke des Objektivs (größte Blendenöffnung)
eingeben, stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
•Der eingestellte Blendenwert wird im Sucher und auf dem Display
angezeigt.
•Die Blitzleistung wird an die eingestellte Blende angepasst.
•Die Blende wird in den Bildinformationen angegeben (mit Sternchen).
Wenn Sie sowohl die Brennweite als auch die Lichtstärke des Objektivs
(größte Blendenöffnung) eingeben, stehen folgende Funktionen zur
Verfügung:
•Die Color-Matrixmessung kann genutzt werden. Bitte beachten Sie,
dass bei einigen Objektiven (z.B. Reflex-Nikkoren) zufrieden stellende
Ergebnisse nur mit mittenbetonter oder Spotmessung möglich sind.
•Die mittenbetonte Belichtungsmessung, die Spotmessung und der
i-TTL-Aufhellblitz für digitale Spiegelreflexkameras arbeiten mit
höherer Präzision.

Schönen Urlaub

Stefan
 
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Im Menü "System"...dann Objektivdaten...erklärt sich von selbst. Schönen Urlaub...... Paul
 
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Hallo,

Bin mit meiner neuen D 300 in Urlaub und habe die Gebrauchsanweisung zu Hause liegen gelassen.

Nur so am Rande (da die Frage ja schon beantwortet ist): Kannst Du Dir nicht die PDF-Version des Handbuchs von den Nikon-Support Seiten laden?

Das könnte auch in Zukunft helfen...

Viele Grüsse,
Ralf
 
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Bin mit meiner neuen D 300 in Urlaub und habe die Gebrauchsanweisung zu Hause liegen gelassen. :mad:


Das ist genau das, was mich jahrelang davon abgehalten hat, mich überhaupt mit der Digitalfotografie zu beschäftigen.

Meine analogen Kameras beherrsche ich im Schlaf (so viele Einstellmöglichkeiten gibt es ja nicht, die haben nicht einmal Autofocus, und was bei der Digitalen der Computer macht, macht bei der Analogen der Kopf des Fotografen) Auch wenn ich einmal eine längere schöpferische Pause eingelegt hatte benötigte nie eine Bedienungsanleitung um zu wissen wie sie funktionieren.

Bei meinem nächsten Urlaub wird mich meine relativ neue D300 und die 450!! Seiten starke Bedienungsanleitung begleiten. Ob ich mich da noch auf das Motiv konzentrieren kann?

Vom handling her sind mir die Analogen lieber, was ich aber nicht mehr missen möchte sind die Bildkontrolle bei der Digitalen sofort nach der Aufnahme und die nachträgliche Verarbeitung am Computer anstatt in der Dunkelkammer.

Gruß
Jürgen
 
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Ich benutze mit den manuellen Objektiven meist den Belichtungsmodus A (Zeitautomatik). Blende am Objektiv wählen und die Kamera wählt die passende Zeit.
Das Objektiv kann man im Menü einstellen, muß es aber nicht unbedingt. Ohne Objektiveintrag im Menü benutzt die Kamera die mittenbetonte Messung, so wie das früher bei den manuellen Nikons Stand der Technik war.

Also "A" einstellen und los geht's.
 
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Ich benutze mit den manuellen Objektiven meist den Belichtungsmodus A (Zeitautomatik). Blende am Objektiv wählen und die Kamera wählt die passende Zeit.
Das Objektiv kann man im Menü einstellen, muß es aber nicht unbedingt.
......
Also "A" einstellen und los geht's.

Ist das wirklich so? Ich dachte immer man muss der Kamera wenigstens die Lichtstärke des manuellen Objektivs "mitteilen" damit sie anschließend "weiß" welche Blende am Blendenring vorgewählt ist.

Lasse mich aber gerne eines besseren belehren!

Grüße

Michael
 
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Ist das wirklich so? Ich dachte immer man muss der Kamera wenigstens die Lichtstärke des manuellen Objektivs "mitteilen" damit sie anschließend "weiß" welche Blende am Blendenring vorgewählt ist.

Ja, das ist so, absolut definitiv ganz sicher.

Für eine normale mittenbetonte Messung oder Spotmessung muß die Kamera nur die Blendendifferenz zur Offenblende kennen. Die wird mechansich übertragen vom Ai Kuppler am Blendenring. Um noch etwas präziser zu sein: Bei dem alten System vor Ai wurde noch der absolute Blendenwert übertragen, bei Ai nur noch die Differenz zur Offenblende. Die Kamera kennt dann zwar nicht den Blendenwert, aber die Belichtungsmessung funktioniert. So haben die Nikons der Ai Generation gearbeitet mit diesen Objektiven.

Die Matrixmessung wertet auch absolute Helligkeiten (Lichtwerte) aus. Damit kann die Matrixmessung zum Beispiel bei Sonnenlicht im Schnee erkennen, daß das Motiv sehr hell sein muß - heller als eine Graukarte im Sonnenlicht jemals sein könnte. Für die Matrixmessung muß die Kamera also die Lichtstärke des Objektivs absolut kennen. Die kann man entweder über einen speziellen Steuernocken der AiS Objektive abfragen (nicht der Ai Nocken, sondern ein anderer; wird in den modernen Kameras nicht benutzt) oder man gibt es über das Menü ein. Ohne diese Information benutzt die Kamera mittenbetonte Messung, mit (grob) falscher Eingabe der Lichtstärke verwirrt man die Matrixmessung.
 
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Die Kamera kennt dann zwar nicht den Blendenwert, aber die Belichtungsmessung funktioniert.

Das ist interessant und war mir in dieser Tiefe nicht klar - danke. Interessieren würde mich nur noch, was mir meine Kamera im Display als "vorgewählte Blende" anzeigt, wenn ich das Objektiv nicht per Menü "definiert" habe.

Muss ich nachher direkt mal ausprobieren...

Nochmals Grüße

Michael
 
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Interessieren würde mich nur noch, was mir meine Kamera im Display als "vorgewählte Blende" anzeigt, wenn ich das Objektiv nicht per Menü "definiert" habe.

Die D2 zeigt dann Differenzen an, also zum Beispiel "Delta F 1" für eine Blende Unterschied zur Offenblende.
 
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Ich frage mich da immer was ich bei einem Zoom mache?

Mein altes 80-200 hat konstant Lichtstärke 4.5, hier habe ich also kein Problem, aber soll ich als brennweite die kurze oder die lange eingeben? Aus der BDA entnehme ich, das man immer die aktuelle eingeben sollte, was ja nicht wirklich praxistauglich ist.


Oder einfach gar keine Brennweite eingeben?

grüße aus Wien,
 
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Joseph, gib einfach irgendeine Brennweite an, den Anfangswert oder den Endwert oder was in der Mitte, egal. Das ist für die Matrixmessung nicht wirklich kritisch, die unterscheidet nur recht grob nach Tele und Weitwinkel.
 
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Die D2 zeigt dann Differenzen an, also zum Beispiel "Delta F 1" für eine Blende Unterschied zur Offenblende.

Ich habs mit meiner D200 ausprobiert, die zeigt das gleiche an, und die ermittelten Belichtungszeiten verhalten sich analog (obwohl es eine Digital-Kamera ist):eek:

Die D300 habe ich gerade nicht dabei, wird wohl genauso sein. Wieder was dazugelernt!

Grüße

Michael
 
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