Nachdem wir endlich ein Zimmer hatten haben wir noch ein bisschen den Pool genossen, mit dem einen oder anderen Mojito übrigens. Davon erspare ich euch die Bilder.
Tag 3 auf Kuba, Tag 3 in Havanna, die oganisierte Rundreise beginnt. Als erste Station steht der Cementerio Cristóbal Colón auf dem Programm. Und hier zitiere ich mal einfach aus Wikipedia, weil es schon wirklich interessant ist:
"Der Cementerio Cristóbal Colón (dt. „Christoph-Kolumbus-Friedhof“) ist ein katholischer Friedhof in Havanna mit einer Fläche von etwa 56 Hektar und etwa einer Million Bestattungen. Insgesamt finden sich über 53.000 Familien-Grabstätten, Mausoleen, Galerien und Grabkapellen in der „Stadt der Toten“. Mehr als eine Million Menschen wurden bestattet, darunter dreimal mehr Arme als Reiche,[1] trotzdem belegen die Grabstätten der Wohlhabenden 98 Prozent der Gesamtfläche. Das Straßennetz des Friedhofs umfasst etwa zwanzig Kilometer – Straßen sind mit Buchstaben und Zahlen beschriftet und Karten sind zum Auffinden von Gräbern unabdingbar."
Das ganze Friedhofswesen ist übrigens, wie vieles andere auch in diesem sozialistischen System, kostenlos. Grabplätze, Grünpflege, Beerdigungen, all das geht aus dem Staatssäckel. Ok, für die eigene Hütte hier muss man dann aber schon bezahlen.
Auch das Friedhofsbauamt scheint eine sehr lockere Einstellung zu haben. Da geht schon mal eine Pyramide.
Er liegt seit 11 Jahren auch hier. Buena Vista Social Club. Einer der größten Musiker Kubas, Ibrahim Ferrer. Überall auf dem Friedhof sind Arbeiter und Gärtner und jeder möchte natürlich einem Touristen ein ganz besonderes Grab zeigen. Gerne auch gegen Trinkgeld ;-)
Dieses Grabmahl gehört den "Bomberos Muertos En Actos Del Servicio".