Nicht vergessen die D3 ersetzt beide D2s und ist nicht komplementär!
Das mit dem Konverter ist natürlich ein Argument(vorausgesetzt die Objektive sind optisch gut genug um auch mit Konverter nicht gravierend schlechter zu werden und lichstark genug, damit der AF auch mit Konverter noch richtig läuft(bei zu lichtschwachen Objektiven mit Konverter ist er langsamer und nicht so sicher als ohne)).
Nur bei denen, die sich das leisten können.
(Und wer keine hohen ISOs braucht, braucht auch keine D3, oder?)
Weil die Spitzenprodukte eines Marktsegments immer den zukünftigen Normalstandard vorzeichnen... (bei Autos waren das Gurte, Airbags, ABS, ASR usw. die anfangs nur bei Daimlers S Klasse oder 7er BMWs oder so zu finden waren und heute weitgehend Standard sind):winkgrin:
Die von dir genannten Dinge sind sicherheitsrelevante Einrichtungen im Auto, die im Falle des Falles Menschenleben retten können. Das sie sich durchgesetzt haben, ist nicht zuletzt auf Druck von Interessengemeinschaften und Verbänden geschehen, oder weil sie der Gesetzgeber sogar vorgeschrieben hat.
Du redest hier von "Spitzenprodukten". Ich bezweifle weder, dass die D3 noch ihr Sensor ein Spitzenprodukt ist, oder dass sich das FF in nächsten Jahren weiter etablieren wird. Aber sie definiert keinen Meilenstein (wie damals der Airbag, das ABS etc.) in der Entwicklung der Sensortechnik. Ihre Rauscharmut ist einmal physikalischer Natur. Durch größere Pixel läßt sich mehr Licht sammeln, wodurch das ein besser Störabstand bei der Signalverstärkung entsteht. Und zweitens durch die fortschreitende Entwicklung. Die Fertigungstechnik hat sich verbessert und neue Erkenntnisse wurden gewonnen. Beim physikalischen Aspekt wird das FF dem DX Format immer überlegen sein. Beim letzteren zieht aber auch der DX Sensor und alle noch kleineren Formate nach.
Zu diskutieren, welches Format sich durchsetzt, ist denke ich zwecklos. Das ist schon oft genug geschehen und dazu habe ich auch keine Lust. Der Markt und dessen Nachfrage werden das entscheiden. Die Vorteile von FF liegen auf der Hand. Aber es gibt auch genug Gegenstimmen, die sich lieber ein DX Sensor in der D3 gewünscht hätten. Und manche Hersteller, wie Olympus und Kodak mit dem Four-Thirds Standard, scheinen dem FF sogar auf längere Sicht den Rücken gekehrt zu haben.
Wenden wir uns also wieder der eigentlich Frage des Threadstellers zu...
Warum sollte ein FX Sensor teurer sein als ein DX Sensor wenn davon ähnliche Stückzahlen produziert werden?
Warum sollte ein FX Sensor teurer sein als ein DX Sensor wenn davon ähnliche Stückzahlen produziert werden?
Weil in der Halbleitertechnik mit steigender Chipfläche und wachsender Miniaturisierung der Ausschuss an Fehlerhaften Chips rapide ansteigt. Die Gründe sind Verunreinigung, Materialausdehnungen durch Temperaturschwankungen und Fertigungsungenauigkeiten.
Der FX Sensor ist größer... richtig! Gleicht sich das in Sachen Ausschuss dann nicht irgendwie aus?
@an alle DX Fans hier: warum wohl benutzen die Hasselblads und Mamiyas keine DX Chips? Nur wegen des Status? Oder weil sie etwa bewusst schlechtere Qualität für bis zu 30.000€ verkaufen?
Also nochmal: eine größere Fläche bedeutet dass man mehr unterbringen kann, folglich wächst die Qualität... dieses mehr an Qualität wird in Zukunft seinen Wegh zunächst in die Semiprofessionellen, dann in die engagierten Hocbbykameras und schließlich in die Einstieger DSLRs finden, das mag sicher zehn Jahre oder leicht länger dauern, ist aber vorgezeichnet.
Christian, dieser Argumentation nach hätten wir in zehn Jahren alle eine Mittelformat in der Hand, wenn sich dadurch die Qualität unserer Bilder steigern würde. Und jetzt?
Ich habe nicht gesagt, dass FX in Zukunft nicht billiger wird.@Ferdinant: das ist zu kurz gedacht, bei Canon gibt es das Vollformat schon jetzt deutlich billiger als D3 oder 1DsMkIII, FX wird in Zukunft billiger werden, das steht außer Frage.
Ich bezweifle nur, dass FX billiger wird als DX, weil die Herstellung aus bereits genannten Gründen einfach teurer ist.
Ja, das werde ich tun.Ja, warts mal ab, [...]
@an alle DX Fans hier: warum wohl benutzen die Hasselblads und Mamiyas keine DX Chips? Nur wegen des Status? Oder weil sie etwa bewusst schlechtere Qualität für bis zu 30.000€ verkaufen?
Naja, schau mal genau hin. Die haben gegenüber dem analogen Mittelformat ihre Chipabmessungen deutlich verkleinert. Und neue, dafür gerechnete Crop-Weitwinkel eingeführt wie das 28mm zur H3D.
Und wer sagt denn, dass nicht auch im Mittelformat die klassischen Maße bald zurück sein werden?(denn gerade die Mittelformatis sind sehr konservativ und qualitätsbewusst... die werden Hurra brüllen, wenn 6x4,5, 6x6 und 6x7 wieder das sind!)
Mir scheint es, dass Ferdinant und ich an die Wand reden: Der Grund heißt Kosten. Der Sensor einer H3D ist 36,7x49mm groß, in der Welt der Halbleitertechnik ein gigantisches Werkstück und sehr kostenaufwändig. Eine Vergrößerung auf das klassische 6x6 Format würde den Preis der Kamera vorsichtig geschätz vermutlich verdoppeln.
Was Du beschreibst sind Funktionen. Dafür haben sich heute Modelltypen (wie die Edelgeländewagen oder die Minivans) etabliert, die es früher so noch gar nicht gab. Aber trotzdem ehe ich es auch so, dass sich das Kleinbldformt auch bei DSLRs wieder mehr etablieren wird.Weil die Spitzenprodukte eines Marktsegments immer den zukünftigen Normalstandard vorzeichnen... (bei Autos waren das Gurte, Airbags, ABS, ASR usw. die anfangs nur bei Daimlers S Klasse oder 7er BMWs oder so zu finden waren und heute weitgehend Standard sind):winkgrin:
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