Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Kommt jetzt darauf an wen Du fragst:

Den ängstlichen Bürger?
Den Wissenschaftler?
Den Pragmatiker, der Respekt hat, sich vorsichtig aber nicht ängstlich verhält und sieht dass sich trotz verstopfter Busse und Bahnen sowie voller Supermärkte keine Hotspots daraus ergeben?
 
Kommentar
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@Kay
Noch mal in aller Deutlichkeit ... deine Kritik zäumt das Pferd von der falschen Seite auf. Es wird am Ende alles verimpft, was geliefert wird. So oder so. Wie perfekt die Termine organisiert sind und ob Einzelne einige Tage verlieren, ist im Großen und Ganzen absolut irrelevant. ...
Du weißt, ich kann und will nicht rechnen.
Aber, mit ein wenig logischem Verstand betrachtet, kann es sein, dass etwas schneller geht, wenn es vorbereitet ist
und wenn die vorhandenen Kapazitäten genutzt werden können.

Du hattest das Modell entworfen, dass die zu impfenden Personen zur gemeinsamen Belehrung sich in einer Halle versammeln könnten.
Jetzt gibt es in Hamburg keinen Impfstoff. Warum soll man dann die Impfungen nicht mit allem, was sonst verzögert, vorbereiten ?
Fragebögen verteilen, Beratungen durchführen und dokumentieren, Impfpläne machen ... und wenn Impfstoff nach Hamburg kommt,
im Impfzentrum, das in der Spitzenbelastung für 7.000 Impfungen pro Tag ausgelegt ist, durchimpfen ?
Statt dessen wird von Impfungen in Arztpraxen geredet. Du kannst ja mal ausrechnen, wie lange nur mal 500.000 Personen
in Arztpraxen zu impfen dauern würden mit Beratung und Garderobe am Haken und allem Tüdelüt, was dauert
im Gegensatz zu Schlangestehen im Impfzentrum, Ärmel hoch und Vollgas. - Dazwischen liegt Zeit, viel Zeit.
Rechne gern aus, wie viele Menschen inzwischen sterben.

Es geht nicht um " ein paar Tage " - Du bist doch sonst genau !
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
und ich wenns einer von beiden wird
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Schlimmer noch, es wird "das Kobold".... :a030:
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Man kann sich ja sowieso nur die Frage nach dem geringsten Übel stellen, um zu einem Ergebnis zu kommen.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
:back2topic:
 
Den Pragmatiker, der Respekt hat, sich vorsichtig aber nicht ängstlich verhält und sieht dass sich trotz verstopfter Busse und Bahnen sowie voller Supermärkte keine Hotspots daraus ergeben?
Hotspots sind das Eine, diffuse Verbreitung das Andere.
Hab gelesen (Quelle vergessen), dass 75% der Ansteckungen nicht nachvollziehbar waren. Da hilft nur Kontaktreduzierung. Überall.
Rt muss unter 1, drastisch und schnellstmöglich.
 
G
Gianty kommentierte
Die Hoffnung besteht darin dass der Durchschnitt erreicht wird wenn sich ALLE Mühe geben - besser formuliert?

Wenn jeder im Hinterkopf hat dass es ausreicht wenn sich andere Mühe geben da dadurch der Durchschnitt erreicht wird, drehen wir uns im Kreis.
 
Kay
Kay kommentierte

Das Ziel braucht nicht zu sein, O zu erreichen und dass 100 % der Bevölkerung auf 100 % der Kontakte verzichtet. - Das geht nicht. Also nicht alle, weil 1. klappt nicht und 2. auch nicht erforderlich, um Virus zu kaputten.
Hab das so verstanden, sobald sich ziemlich viele ziemlich viel Mühe geben, kann man auf unter 1 kommen. Das muß man dann " nur " eine weile halten.
Und dann fehlt dem Virus die Verbreitung und das isses dann.
 
falconeye
falconeye kommentierte
G
Gianty kommentierte
Dann halt wenn sich "viele" Mühe geben :rolleyes: und die Mühe nicht nachlässt. Ach herje, wir wissen doch was gemeint ist.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Immer noch nein. Du suchst einfach nicht nach deinem Denkfehler, das nehme ich langsam persönlich ;)
Noch eine Analogie, vielleicht hilft sie dir ... die Mathematik verursacht den Effekt eines Riesen-großen Ein/Ausschalters. Wenn sehr viele dagegen drücken, beginnt er sich zu bewegen. Und dann plötzlich, durch ein ganz klitzeklein wenig mehr Drücken, macht es klack, und er springt in die andere Position. Wir drücken ihn momentan fast bis an die Stelle, wo er springt. Aber wir sind dumm genug, nicht noch ein bisschen mehr zu drücken, damit es klack macht. Und dafür müssen mitnichten alle, viele, oder was auch immer, drücken. Nur minimal mehr als bereits jetzt.
Was dir nur fehlt, ist vermutlich nur die mathematische Intuition, diesen Riesen-großen Ein/Ausschalter vor deinem geistigen Auge klar genug zu sehen.

Das einzige, was bei diesem Ein/Ausschalter blöd ist, ist, dass er zwar mit einem Klack umspringt, man ihn aber danach eine Weile gedrückt halten muss, damit er nicht von alleine zurück springt. Diese Zeit liegt bei einigen Wochen. Oder anders formuliert, das Klack geschieht leider quasi in Zeitlupe. Aber es geschieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gianty
Macht uns alle zu Beamten oder Rentnern und wir bleiben notfalls Jahre zuhause. Aber eins ist auch klar: Ohne uns gäbe es keine Renten und keine Pensionen. Irgendwer muss sie erwirtschaften.
...Dann sollten die Renten und Pensionen sowie Diäten auch an die Einkommensverluste angepasst werden. Wer rundum versorgt ist hat gut lachen. Mir persönlich ist das auch ziemlich egal. Wer Dauer-Lockdown fordert bis alles vorbei ist, bekäme von mir auch dauerhaft nur eine Grundversorgung. Dann würden viele etwas weniger laut rufen. Nicht alle haben die Möglichkeit, sich Alternativen zu suchen.
Niemand redet die Gefahr klein aber so lange warten bis überhaupt keine Restgefahr mehr besteht - na dann viel Ausdauer und Spaß.
Besonders diese Teile aus deinem Post sprechen mir und sicher auch vielen anderen aus der Seele(y).
 
5 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Dann sollten die Renten und Pensionen sowie Diäten auch an die Einkommensverluste angepasst werden
Zumindest das wurde gerade gemacht, die Renten legen eine Nullrunde ein. Sie sinken nur deshalb nicht, weil irgendwann einmal ein Gesetz dagegen verabschiedet wurde. Ob der eigentlich fällige Rückgang auf die Anpassung vorgetragen wird, weiss ich nicht.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Wo endet denn deine Gerechtigkeit.
Sollten wir die Hartz 4 Saetze dann auch anpassen?
Ich kenne eine Familie mit 3 Kindern und 2 Erwachsenen in der Gemeinde und weiss zuverlaessig das diese mit 2800 netto plus Miete nach Hause gehen?
Dafuer zahle ich doch gerne meine Gewerbesteuer zum erhoehten Satz vor Kurzarbeitergeld fuer die Aermsten der Armen.

Beste Gruesse Bernd
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte

... habe ich da den Ironiemodus übersehen :cool:
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte

Corona ist ganz ganz sicher nicht das Hauptproblem unserer Rentenversicherung. Das Hauptproblem taucht auf, wenn die Babyboomer aus dem Arbeitsleben verschwinden - so in 5-8 Jahren. Es sei denn, die dritte Welle holst sich jetzt vornehmlich diesen Personenkreis.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
:back2topic:
 
Update 20. März 2021

Germany
New Cases 19.03.2021: 15476
Weekly average: 13634
7 day incidence: 115,0
Rt: 1,33 (1,06 - 1,67) | 1,18 (7-day avg)
Forecast 16.04: 59226 (10366 - 338373)
Alert Value A: 1,73 very high risk

Screen Shot 2021-03-20 at 10.17.16.png

Die meisten haben es den Medien entnommen, die dritte Welle ist da. Der Alertlevel entspricht in etwa dem 29.10. oder 11.12. Und wird ungebremst vor Ostern out of control erreichen.

In den meisten Berichten wird noch nicht deutlich, wie explosionsartig sich die Fälle gerade vermehren. Das geht auch nicht auf vermehrtes Testen zurück. Der jüngste Anstieg übersteigt auch die Modellrechnungen zu B.1.1.7 deutlich (dazu später mehr). Es ist vor allem ein Effekt von Lockerungen und Nachlassen der Anstrengungen in der Bevölkerung, die es oft nicht wahrhaben will, dass es eben noch nicht vorbei ist.

Ein Rt von 1,33 wird von keinen Impfungen und saisonalen Effekten wieder eingefangen. Wir dürfen uns auf einen neuen Lockdown ab Ostern gefasst machen. Ob davor oder danach, darüber wird nächste Woche vermutlich eifrig diskutiert ;)

Die Zahl der Toten im Wochenschnitt ist gefallen, auf nun 180. 8,5% haben nun mindestens eine Impfdosis erhalten, dies beginnt nun langsam, einen signifikanten Effekt auf Rt zu haben, von ca. ∆Rt -0.09. Um den jetzigen Ausbruch zu stoppen, müssten aber mindestens weitere 20% geimpft sein. Wenn uns jemand sofort 16 Mio. zusätzliche Dosen verkauft und liefert, dann wäre das eine Lösung (Drogenhändler an Bord?) ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Ausland...
Austria
New Cases 19.03.2021: 3515
Weekly average: 2865
7 day incidence: 226,3
Rt: 1,08 (1,04 - 1,13) | 1,08 (7-day avg)
Forecast 16.04: 4868 (3459 - 6849)
Alert Value A: 1,66 very high risk

Switzerland

New Cases 19.03.2021: 1748
Weekly average: 1423
7 day incidence: 116,3
Rt: 1,13 (1,05 - 1,22) | 1,09 (7-day avg)
Forecast 16.04: 3030 (1715 - 5356)
Alert Value A: 1,42 very high risk

France

7 day incidence: 245,4
Rt: 0,99 (0,90 - 1,09) | 1,10 (7-day avg)
Alert Value A: 1,73 very high risk

Italy

7 day incidence: 259,5
Rt: 1,00 (0,95 - 1,05) | 1,03 (7-day avg)
Alert Value A: 1,75 very high risk

United Kingdom

7 day incidence: 56,1
Rt: 0,93 (0,88 - 0,98) | 0,98 (7-day avg)
Alert Value A: 0,97 high risk

Czechia

7 day incidence: 682,6
Rt: 0,94 (0,91 - 0,98) | 0,95 (7-day avg)
Alert Value A: 2,03 out of control

US

7 day incidence: 115,1
Rt: 0,99 (0,93 - 1,05) | 0,99 (7-day avg)
Alert Value A: 1,36 very high risk

Israel

7 day incidence: 117,2
Rt: 0,66 (0,56 - 0,77) | 0,73 (7-day avg)
Forecast 16.04: 92 (27 - 314)
Alert Value A: 0,60 high risk
Möglicherweise beginnen wir in Israel zu sehen, dass Impfen funktioniert. Der 4-Wochen Forecast sieht Israel bei nur noch ca. hundert Fällen.
 
Cassie
Cassie kommentierte
Ich hätte mal eine Frage, bzw. deine Einschätzung zu dem Satz, "Die Zahl der Toten im Wochenschnitt ist gefallen":
Ist das ein Effekt durch die voranschreitenden Impfungen der Älteren, und damit für einen tödlichen verlauf anfälligeren Personengruppen, oder doch erklärbar mit der in den Vergangenen Wochen "relativ" niedrigen Aktiven Infektionen?
Vielen Dank für deine Mühen mit der Statistik (y)(y)(y)
 
falconeye
falconeye kommentierte

Hi Cassie. Die Zahl der Toten läuft ja nach und befindet sich nun im Plateau der Fallzahlen von vor 3 Wochen. Die geringe zusätzliche Abnahme (von 214 auf 180) führe ich auf den Effekt der Impfungen zurück. Die Zahl der Hospitalisierungen hat vor ein paar Tagen bereits wieder zu steigen begonnen. Die Zahl der Toten wird wohl wieder ansteigen, wenn auch nicht in dem Maße, wie die Inzidenz es nahelegen würde. Ab Inzidenzen von 500 allerdings ...
 
Cassie
Cassie kommentierte

Vielen dank für deine Einschätzung :)
 
Variants of Concern (VoC) 20. März 2021

Screen Shot 2021-03-20 at 10.16.42.png

Der jüngste Effekt der Lockerungen und allgemeinen Entspannung hat mein Modell noch von letzter Woche deutlich überholt.

Aktuell (laut RKI Surveillance) liegt der VoC-Anteil (KW10) bei 72,2%. Für KW11 schätze ich ihn auf 85%. ∆Rt(VoC) = +0,38±0,08

Neu im Graph zu meinem Modell oben ist die hellgrüne Kurve für Rt: Sie zeigt den Verlauf von Rt in der Vergangenheit und die Prognose für Rt für die Zukunft, aufgrund der Virus-Varianten und saisonaler Effekte. Allerdings werden für diese Prognose die Entwicklungen der letzten Wochen gemittelt und der jüngste, explosionsartige Anstieg ist im Forecast noch gar nicht vollständig abgebildet (man sieht, wie die grüne Kurve den Rt-Wert von heute (1,33) noch für einen Ausreisser hält.

Das Modell macht auch unmissverständlich klar, dass der jüngste Inzidenz-Sprung nicht auf die Virusmutationen zurückgeht.

Im weiteren Verlauf ist kein Impfeffekt modelliert, aber ein saisonaler Effekt mit ∆Rt ±0,164. Laut Modell steigt die Inzidenz zu Ostern auf 180, aber dieser Wert ist vermutlich unterschätzt. In meinem normalen Forecast-Modell ergibt sich zu Ostern bereits eine Inzidenz von 270! Ich fasse das mal mit "Inzidenz zu Ostern über 200" zusammen.

Übrigens könnten saisonale Effekte die dritte Welle immer noch knapp einfangen (mit einem Peak bei dann 500), aber nur, wenn der jüngste Sprung von Rt zu Ostern wieder auf ein moderateres 1,14 oder weniger gebracht werden kann..

Zu Ostern wird der VoC-Anteil ca. 95% erreichen. Danach macht dieses spezielle Update keinen Sinn mehr und es wird nur noch zweimal zum 27.3. und 3.4. erscheinen.
 
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2 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
falconeye
falconeye kommentierte

Zum genauen Ausmaß des saisonalen Effektes bei SARS-CoV-2 habe ich mich an dieser Stelle letzte Woche bereits geäussert. Der Modellwert ∆Rt ±0,164 entspricht dem aktuellen Stand der Forschung. Dieser Effekt ist klein, aber nicht Null.
 
Kay

100% Zustimm

Es ist einfach ein WITZ wenn man sich nicht mal anmelden kann - egal ob Impfstoff da ist oder nicht.

Beste Gruesse Bernd

Dann erkläre uns doch mal bitte, wie Du einen verbindlichen Impftermin vergibst, von du überhaupt nicht weißt, ob 10 oder 20 Tage überhaut Impfstoff vorhanden ist!

VG Franz-Josef
 
2 Kommentare
gelenkpfanne
gelenkpfanne kommentierte
Ich weiß nicht, was woanders anders oder ggfs. schief läuft. In Sachsen meldet man sich in dem (einen) Impfportal an. Das kann jeder, der die derzeitigen Priorisierungskriterien erfüllt (aktuell: mindestens Gruppe 2 oder Hochinzidenzgebiet). Dann sucht man sich eines der landesweiten Impfzentren aus, das für einen erreichbar ist. Ob man dann dort einen Termin ergattert, ist dann vermutlich etwas Glücks- oder Klicksache und hängt sicher auch davon ab, wer wann und wo einen Termin zurückgegeben hat. Mein Kollege hatte dann einen am nächsten Morgen, ich wartete eine Woche und mein Zahnarzt und mein Großvater hatten zwei Wochen Frist bis zum Termin. Man muss manchmal etwas dranbleiben, wiederholt probieren und auch mehrere Zentren in die Auswahl nehmen, dann bekommt man zumindest hier recht wahrscheinlich einen Termin. Es gibt zudem sicher Reserverücklagen, so dass man, auch unter Berücksichtigung von Lieferschwankungen, Termine in 10 oder 20 Tagen planen kann.
 
Kay
Kay kommentierte
@Molly_1

Das ist doch Quatsch - natürlich kannst Du jetzt keine festen Termine zusagen.

Man könnte Namen, Anschrift, Alter notieren, also in etwa das, was auf einer Gesundheitskarte stehen würde, wenn wir eine hätten.
Man könnte Berechtigungen prüfen, Reihenfolgen zur Abfertigung erarbeiten.

Macht man bei jeder (Auto-)Fähre, bevor geladen wird und es losgeht.

@gelenkpfanne : Genau so !!!
 
Zuletzt bearbeitet:
In Bayern scheint die Impfanmeldung sowie die Organisation des Impfens problemlos zu funktionieren.
Meine Frau hatte sich am Online-Portal angemeldet, vor drei Tagen einen Termin zugewiesen bekommen, wurde mit dem Impfstoff von BionNTech geimpft und hatte anschließend keinerlei Impfreaktionen zu verspüren.
Darüber bin ich sehr froh.
Ich warte noch ein wenig mit dem Impfen und lasse anderen den Vortritt, zumal da ich mich bei genauer Befolgung der AHA-L-Regeln auch bislang gut schützen konnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Das Forum hier hat einen etwas höheren Altersdurchschnitt, das Durchschnittseinkommen liegt sicherlich auch über dem deutschen Durchschnitt und Armutsrentner gibts hier eher wenige. Somit ist es logisch, dass viele für mehr Sicherheit plädieren und die wirtschaftlichen Folgen weniger priorisieren.

Das mit den Renten- und Pensionszahlungen kann noch eine Weile so weitergehen, Staatsverschuldung, munteres "Gelddrucken" von EZB und Fed kompensieren ein schrumpfendes BIP.... aber irgendwann kommt dann der Knall. Mindestens Inflation, vielleicht auch eine Währungsreform, da werden sich einige noch wundern.
25 Cent ist der Liter Sprit mit und durch die Ökosteuer teuer geworden. 40 Mio. KFZ und zig Mio. LKW verbrauchen tägl. hunderte Mio. Liter Diesel und Benzin. Grob gerechnet 1 Mrd. Euro mehr Einnahmen am Tag. Ich glaube wir brauchen uns um die Coronabelastungen des Bundes nicht zu sorgen. Den Gros der Hilfen zahlt der Steuerzahler, leider an die Falschen. Kleine Unternehmer gucken in die Röhre und wir bezahlen den Großunternehmen das Kurzarbeitergeld und Coronahilfen.
Es ging noch nie gerecht zu auf der Welt.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte

"Aber man hätte z.B. ins Kurzarbeitsgesetz schreiben können, dass Gewinne bis zur Höhe des erhaltenes KAG höher besteuert werden. "
Das KuG ist ja nicht für Situationen wie die derzeitige erfunden worden. An so etwas haben wohl weder SPD noch Gewerkschaften gedacht.
Das Problem bei den beiden Autokonzernen ist wohl eher, dass die generell zu viel Personal haben. Es gab mal einen CEO der die Zentrale als Bullshit-Castle bezeichnet hat. Hat sich offenbar so viel nicht geändert ...
 
falconeye
falconeye kommentierte

finanzielle Unabhängigkeit
Die finanzielle Unabhängigkeit des einen ist immer die finanzielle Abhängigkeit des anderen. Das ist eine einfache Gleichung. Begriffe wie Gerechtigkeit müssen zu Ende gedacht werden, aber dann haben die meisten Menschen die gleiche intuitive Vorstellung davon, was gerecht ist, und was nicht.
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte


ich denke es geht in erster Linie um diese beiden prominenten deutschen Firmen:

 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte


Verstehe ich nicht... warum soll ich andere ärmer machen, wenn ich die finanzielle Unabhängigkeit schaffe? Auf dem Weg dahin habe ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Einkommen anderer verbessert.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
:back2topic:
 
In Bayern scheint die Impfanmeldung sowie die Organisation des Impfens problemlos zu funktionieren.
Meine Frau hatte sich am Online-Portal angemeldet, vor drei Tagen einen Termin zugewiesen bekommen, wurde mit dem Impfstoff von BionNTech geimpft und hatte anschließend keinerlei Impfreaktionen zu verspüren.
Wie alt ist deine Frau?
Wir haben uns beide bereits im Januar angemeldet und nichts passiert.
Beide >65 eine Person Hochrisiko.

Beste Gruesse Bernd
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Was in den Priogruppen nicht abgearbeitet wurde ist mMn dann unerheblich, ja
 
L
LandyMaddin kommentierte
Läuft doch super bei Euch :rolleyes::

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) könnten die Bewohnerinnen und Bewohner der Hansestadt Ende des Sommers weitgehend geimpft sein. "Wenn es gut läuft, die Hausärzte bald eingebunden sind und genug Impfstoff kommt, könnten wir im Juli oder August mit dem Gröbsten durch sein", sagte KVH-Vorstandschef Walter Plassmann dem "Hamburger Abendblatt"
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
L
LandyMaddin kommentierte
Ich wusste, dass dir das gefällt;).
Im Ernst: Ich frage mich bei solchen "Mitteilungen" schon lange: Wie muss man eigentlich drauf sein, um den Leuten so einen Blödsinn als sinnvolle Bratwurst verkaufen zu wollen.
 
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hansolo22
hansolo22 kommentierte
Was haben den unsere Experten vor einem Jahr alles postuliert?
Ob es einen Impfstoff gibt weiss man nicht - sehr schwierig - wir haben etliche.
Ob die Impfung dann ueberhaupt wirkt? Sie tut es
Ob Infizierte und Erkrankte dauerhaft Immunschutz haben ist - sehr - zweifelhaft - wegen der Antikoerper die man manchmal nicht mehr findet.
Haben sie und zwar inzwischen bestaetigt mehr als 8 Monate - denn da gibts noch T-Zellen.
Vielleicht sollten wir einige der Experten nochmal in einen Immunologiekurs schicken.

Und nun sind die Mutationen dran die das Verderben bringen.

Wenn die Pandemie mir eines gezeigt hat dann, dass eine Regierung die sich staendig bei jedem Problem hinter Experten versteckt am Ende nicht nur scheitern wird sondern das Land gegen die Wand faehrt.

Ich brauch keine Experten um zu erkennen das es ein NoGo ist Fluege nach Mallorca zu erlauben, Campingurlaub an der Ostsee aber nicht.
Und Kontaktbeschraenkungen die kein Mensch ueberpruefen kann und will bringen null, wenn gleichzeitig im Berufsleben Mitarbeiter in engstem Kontakt miteinander arbeiten ohne Maske - weil es dafuer keine Vorschriften und Kontrollen gibt - im Supermarkt aber schon und huh in anderen Laeden ist es krach gefaehrlich also zu.

Wenn die Pandemie durch ist erwarte ich Verfassungsklagen das es nur so scheppert, und wir werden erleben dass die Pandemie dann nochmal richtig teuer wiederallala
Denn ich glaube nicht das man per Order de Mufti eine Branche umbringen kann und andere koennen froehlich ohne Vorschriften weiter produzieren.
Einfach weil man "glaubt" - mehr ist es nicht - das sich Menschen bei einem Konzert z.B. mit Hygieneregeln mehr anstecken als im Supermarkt.

Beste Gruesse Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
Irrenhaus, normal ist anders..... :heul:

Statt :ei11: und :hasi2: gibts Osterruhe..... durch besser organisiertes Impfen, durch flächendeckend verfügbare Schnelltests und viele andere technische Maßnahmen ließe sich dieser Wahnsinn vermeiden.

Frau Merkel muss ja die wirtschaftlichen Folgen des "never ending Lockdowns" nicht mehr auslöffeln.


Stattdessen im "Drittweltland" Thailand hat man Corona im Griff und das tägliche Leben ist fast normal.
Ich wage die Fotos vom Wochenende kaum zu zeigen, Beachaktivitäten nach Sonnenuntergang:



Beachvolleyball und Beachparty......


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falconeye
falconeye kommentierte

SARS2 ist durch wenige technische und organisatorische Maßnahmen beherrschbar. |...] Merkel interessiert das nicht
@HaDiDi so sehr ich deine Grundaussage unterschreibe (die technischen Möglichkeiten wurden und werden zu wenig ausgeschöpft), so sehr bezweifle ich dennoch, dass das in der Praxis einen so grossen Unterschied gemacht hätte, wie Du aus der wirkliche großen Entfernung annimmst.

Vieles, was heute im Einzelfall geht, geht in der Fläche erst nach Jahren. Das Großkonzert in Amsterdam hatte Monate an Vorbereitungen. Milliarden von Schnelltests pro Monat in D würden vermutlich schon an den Kunststoffkartuschen scheitern, für die man dann ein Recycling potentiell virenverseuchter Kartuschen einführen müsste. Etc.pp. Die von mir schon letztes Frühjahr geforderte Auflage/Förderung von Luftreinigern in allen Büros, Fitnessstudios, Clubs, Gastros, Schulen etc. wären laut Auskunft von Bauexperten, die ich dazu befragt habe, von der Bauwirtschaft nicht zu stemmen gewesen.

Ich glaube schon, dass Merkel sich für Tübingen und Rostock sehr interessiert. Dafür muss ein Kanzler da nicht extra hinfahren, die Ansätze sind ja einfach genug, dass Du dir sogar aus Thailand ein Urteil erlaubst. Nur können weder Du noch ich wirklich beurteilen, was sich in der Fläche wie schnell tatsächlich umsetzen lässt.

Gefühlsmäßig gebe ich dir recht, da müsste mehr gehen. Schliesslich ist Deutschland bei den Nachbarn als "Les Ersatz" bekannt, die für fehlende Materialien immer Ersatz beschaffen konnten und im Krieg durch Blockade nicht kleinzukriegen waren. Ein wenig mehr "wir sind im Krieg und werden siegen" Mentalität könnte D tatsächlich gebrauchen. Vermutlich geht es D trotz Corona immer noch zu gut ... Andererseits, wie gesagt, kann man es nicht wissen - der Teufel steckt im Detail.
 
Kay
Kay kommentierte

Mir fehlt die Risikobereitschaft.
Jede strategische Entscheidung birgt die Gefahr, irgendetwas zu übersehen.
Sich deshalb nicht zu trauen, bringt niemanden nach vorn.
Die Offenheit, warum und wieso etwas gemacht und anderes gelassen wird, macht auch Rückschläge verständlich.
 
gannet
gannet kommentierte
Sich über den Lockdown zu beschweren, ist wie über eine schlecht sitzende Schwimmweste zu jammern, während man nach einem Schiffsunglück im Wasser dümpelt. Wenn die Kapitänin und Steuermänner dann aber Holzplanken (Luftreiniger, Schnelltests usw.), die einem das Schwimmen erleichtern würden und vielleicht sogar die Schwimmweste etwas öffnen lassen könnten, einfach vorbeischwimmen lassen, dann fühlt sich das sehr frustrierend an...
Mag sein, dass flankierende Maßnahmen einen Lockdown nicht verhindern würden, aber mir fehlt bei der Pandemiebekämpfung die Kreativität. Ggf. ist es aber auch nur ein Mangel an Transparenz...
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Sich über den Lockdown zu beschweren, ist wie über eine schlecht sitzende Schwimmweste zu jammern, während man nach einem Schiffsunglück im Wasser dümpelt.
Die treffendste Aussage seit langem!
 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Absolut, gutes Bild.
Und deutlich steigende Ansteckungs- und Inzidenzzahlen mit einem einzelnen “Ruhetag“ am Gründonnerstag zu “bekämpfen“, ist so, als würde die Crew nach dem Schiffsunglück zu den Passagieren sagen “Schwimmwesten haben wir leider keine, aber jeder bekommt eine Papiertüte, die er sich selbst aufblasen kann...
 
Mir ist gestern so richtig alles hochgekommen als ich hören musste
daß man bei den kalten Kriegern findet Sputnik V würde nicht benötigt.
Die EMA hat anscheinend den Antrag auf Zulassung erst mal 2 Monate
liegen lassen bis überhaupt eine Eingangsbestätigung kam, und politisch
motiviert wird das Verfahren jetzt auf dem Rücken der Bevölkerung
ausgebremst.

Ich hätte gute Lust den Breton wie man früher sagte "an die Ostfront"
zu schicken. Die können den Krieg ja anscheinend kaum abwarten.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Nach dem, was ich höre, bemüht sich seitens Sputniks/Russland niemand ernsthaft, sich auf das Zulassungsverfahren bei einer ernstzunehmenden Behörde (FDA, EMA, MHRA) einzulassen. Es fehlen wohl auch viele der erforderlichen Daten, z.B., weil die Phase III Studie fehlt. Als das klar wurde (ist ja erst einmal überraschend), hat die EMA den Russen Berater zur Seite gestellt, um das ganze zu beschleunigen.

Persönlich finde, wenn man hierzulande eine Zulassung beschleunigen sollte, dann CureVac. Der Impfstoff ist fertig, viele 10.000de bereits geimpft und überwacht, und mit einer Produktion, die mehrheitlich für D reserviert wurde.

Ich würde CureVac sofort (sofern die bisherigen Daten dies hergeben) eine Notfallzulassung erteilen und an aufgeklärte Freiwillige verimpfen. Nach der ersten Million wird man wissen, was der Impfstoff taugt ... Aufgrund der Wirkungsweise (mRNA) sollten Impfreaktionen kurzfristig auftreten und mittlerweile bekannt sein. Unbekannt ist nur noch die Effizienz, aber die darf man gerne aus BioNTech und Moderna rückschliessen, da das Prinzip extrem ähnlich ist.

Also CureVac statt Sputnik. Wenn man schon meint, die Zulassung sei unnötige Bürokratie ... Diskutiert das hierzulande irgendjemand?
 
Exportbeschränkung für Impfstoffe, ja oder nein...?

Einerseits fordert die langjährige EU-Politik (nicht ganz uneigennützig) freien Welthandel.
Andererseits produziert AstraZeneca u.a. in der EU (und Indien), liefert von hier aus Impfstoffe nach Großbritannien während gleichzeitig Lieferzusagen für die EU nicht erfüllt werden und während GB keinen Tropfen exportiert.
Boris Johnson stellt sich wegen seiner Impfstrategie stolz wie ein Pfau vor die Presse und macht sich über die langsamen Impf-Fortschritte der EU lustig, während seine Einkäufer dafür sorgen, dass für die EU zugesagte Chargen nach GB gehen.
Wenn dann aus dem EU-Parlament Stimmen laut werden, man müsse die Exporte kontrollieren, antwortet Johnson, man dürfe keinen “Impfkrieg“ führen...
In diesem Zusammenhang sollte man auch wissen, dass die Inhaltsstoffe (bei z.B. BioNTech sind es 82) der einzelnen Vakzine von keinem Hersteller national eingekauft werden (können). Aber das gilt auch für Jonson & Johnson, die in den USA produzieren und 0% exportieren sowie für AZ, die aus GB heraus ebenfalls 0% exportieren. Selbst China und Russland exportieren dort entwickelte und produzierte Impfstoffe in andere Länder...

Ich persönlich bin grundsätzlich absolut für einen liberalen Welthandel. Und doch bin ich im Moment angesichts der Umstände geneigt, dem EU-Parlamentsabgeordneten Manfred Weber (CSU) zuzustimmen, der sagt, dass zumindest die vertraglich vereinbarten Lieferungen für die EU per Exportkontrolle sichergestellt werden sollten.

Das meint die SZ (contra): https://www.sueddeutsche.de/meinung/astrazeneca-exportverbot-corona-1.5226202
Das meint das Handelsblatt (pro): https://www.handelsblatt.com/meinun...ml?ticket=ST-4497886-ycbo2xNNv1lueVpfScVH-ap2
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Spontan ist man wohl schon geneigt das Exportverbot ggü. solchen Foulspielern zu bejahen.

Ggü. USA muss man es sich aber dann wieder 2x überlegen weil soweit ich verstanden habe gibt es dort exclusive Grundstoffe ohne die Europa nichts produzieren kann. Da sitzt man dann ja am kürzeren Hebel.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wenn ich mich nicht völlig täusche, gibt es in den Lieferverträgen der EU mit AZ keine verbindlichen Liefermengen und Liefertermine sowie keine Konventionalstrafe, wenn Lieferungen nicht erfolgen.

Die EU scheint mehr Wert auf den Preis und die Haftung gelegt zu haben, als auf verbindliche Liefertermine. Ob es ein "Foulspiel" gibt, entscheidet dann auch nicht Frau vdL, sondern Gerichte. Wenn die EU der Meinung ist, dass AZ gegen Verträge verstößt, soll man klagen.

Und meine persönliche Einschätzung, ich traue AZ mehr, als vdL.
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot
luckyshot kommentierte
@HaDiDi

Hmmmh... ;)
Italienische Behörden haben am 24. März in der Nähe von Rom in einem Abfüllwerk 29 Mio Dosen des Astra Zeneca Impfstoffs gefunden.
AZ hatte der EU ursprünglich die Lieferung von 120 Mio Dosen für das erste Quartal zugesagt, diese Zusage aber auf 30 Mio gekürzt. Selbst diese Zahl ist “noch lange nicht“ erreicht. Deutschland hat Stand heute 3,631 Mio Dosen erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Die waren gar nicht versteckt "isch aabe gar kein Auto..." weil sie noch nicht durch die Endkontrolle gegangen sind.
Italiener sind nie verlegen um eine innovative Ausrede.

Beste Gruesse Bernd
 
Curevac-Impfstoff zeigt Wirkung bei Südafrika-Variante

Curevac gab heute bekannt, dass CVnCoV vor Infektionen mit B.1.351, der sogenannten südafrikanischen Variante, schützt. Das zeigt eine Studie in einem präklinischen Mausmodell.

„Die neuen Sars-Cov-2-Stämme haben das Potenzial, einer bestehenden Sars-Cov-2-Immunität auszuweichen. Das stellt ein zunehmendes Risiko für die derzeitigen globalen Impfbemühungen dar“, wird Igor Splawski zitiert, der Chief Scientific Officer von Curevac. „Nach unserem Wissen ist dies die erste Challenge-Studie in einem humanen ACE2-transgenen Mausmodell mit schwerer Erkrankung, die einen vollständigen Schutz vor einer der bedrohlichsten Virusvarianten bietet.“
[Quelle unbekannt, aber vgl. https://www.curevac.com/en/2021/03/...rican-variant-in-preclinical-challenge-study/ ]
 
Kommentar
Stehe ich selber auf dem Schlauch?
Heute 2000 Neuinfizierte mehr als vor einer Woche. 7-Tage-Inzidenz bleibt gleich, sagen die Nachrichten.
Wenn der heutige Wert in die Inzidenz eingeht und der von vor einer Woche rausfällt, müsste die Inzidenz doch steigen, oder?
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

oooohhhhhh warte nur ein Weilchen dann meldet sich Anja bei Dir :):):)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Vorsicht Leute.... Sonst heißt es ganz schnell: Durch die Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz. Der Nächste!
;)

uuuund jetzt:
:back2topic:
 
falconeye
falconeye kommentierte
Stehe ich selber auf dem Schlauch?
Nein, aber das RKI macht eine komplizierte Rechnung auf, gleich mehr dazu.
Bei meiner Inzidenz, wie ich sie hier publiziere, verhält es sich exakt so, wie Du vermutest. Diese Inzidenzkurve ist die orange Kurve in meinen Charts (die Punkte sind die Tageswerte).

Das RKI veröffentlicht u.a. 2 Zahlen:
1. Neuinfizierte: die Veränderung der dem RKI bekannten Fälle gegenüber dem Vortag
2. 7-Tages Inzidenz, die Inzidenz der dem RKI mit Datum der letzten 7 Tage gemeldeten Fälle (also NICHT "in den letzten 7 Tagen bekannt gewordenen" Fälle!)

Jeder gemeldete Fall hat einen ganzen Schwung von Datums, u.a.: Empfangsdatum beim RKI (also, an welchem Tag war der Fall "neu"), Meldedatum, Infektionsdatum und weitere. Oft fehlt das Infektionsdatum (das ist nur bekannt, sofern der Infizierte das Infektionsereignis zuordnen konnte, sonst ersetzt vom Datum des Tests und nur, sofern das Gesundheitsamt dieses erfasst), manchmal auch das Meldedatum (i.d.R. das Datum der Erfassung vom GA). Für die Berechnung von Rt wird das Infektionsdatum geschätzt, wenn es fehlt, für die Berechnung der 7-Tages Inzidenz wird das Meldedatum geschätzt, wenn es fehlt. Damit ist die 7-Tagesinzidenz des RKI nur ein Schätzwert. Hinzu kommt, dass natürlich in der Zukunft Fälle neu gemeldet werden, deren Meldedatum heute ist. Daher findet man in späteren Berichten des RKI 7-Tages Inzidenzen, die von den an den jeweiligen Tagen publizierten Werten abweichen. Dito für die publizierten Werte von Rt.

Das kann man selbst nachvollziehen. Dafür nimmt man am besten einen LK mit wenigen Fällen, z.B. LK Cochem mit 6 Fällen. Diese sieht man in der Grafik "Fälle/Tag (Meldung)" (NICHT Fälle/Tag (Erkrankung)!): Dies sind die 6 Fälle vom 17.3. bis 23.3., wobei 1 Fall neu gemeldet wurde (gelb). In anderen LK sind diese neuen Fälle (gelb) aber manchmal wild verteilt, oft nicht gestern ... In Suhl z.B. haben mehr neue (gelbe) Fälle ein Meldedatum von vorgestern statt gestern.

Daher gibt es bei den RKI-Zahlen keine strenge mathematische Beziehung zwischen der 7-Tage-Inzidenz und der 7-Tage Differenz der Fallzahlen.

Das macht das RKI, um Werte der Inzidenz und für Rt zu erhalten, die dem tatsächlichen Infektionsgeschehen nicht ganz so weit hinterherlaufen.

Wenn also ein LK grundsätzlich seine Fälle immer 10 Tage verspätet meldet, hätte er per definitionem aktuell immer eine RKI 7-Tages Inzidenz von 0! Diese würde erst in der Rückschau für die Vergangenheit korrigiert.

Ich verwerfe die Publikation von Meßwerten, die sich nachträglich noch ändern können, und setze lieber auf eine Quelle (JHU), die die Daten (über Zwischenquellen wie deutsche Zeitungen) von den Landesämtern abgreift, bevor sie beim RKI landen. Ich habe empirisch gefunden, dass meine Meßwerte denen des RKI kaum nachlaufen, teilweise sogar aktueller sind (so der jüngste Anstieg von Rt auf über 1.3, den ich vor dem RKI gesehen habe).

Der Presse würde ich empfehlen, entweder meine Werte zu veröffentlichen (lassen sich einfach genug berechnen, bis auf meinen Alertlevel), oder aus der Differenz der täglich publizierten RKI-Zahl "insgesamt gemeldete Fälle" eine eigene 7-Tages Inzidenz zu berechnen.
 
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falconeye
falconeye kommentierte

die Inzidenz [...] ist sowieso grottenfalsch. Würde man nun, wie in Greiz, deutschlandweit auch Reihen-PCR-Tests in Kitas und Grundschulen machen, würden die Inzidenzen wohl sprunghaft ansteigen.
Das würde ich so nicht sagen. Es gibt eine Dunkelziffer. Ob die in Greiz nun tatsächlich kleiner ist, darüber kann man nur spekulieren.

In Greiz wurden z.B. 1000 asymptomatische Kontaktpersonen der Kategorie I gestestet (keine RKI Empfehlung), dabei wurden 300 neue Fälle entdeckt. Aber das sind nur 300 von 2000 Fällen in dem Monat insgesamt, wo dies gemacht wurde. Wie viele Fälle genau durch Reihentests in Schulen gefunden wurden konnte ich nicht verifizieren (Kinder und Schüler werden dort seit 2 Wochen getestet). Die Landrätin schiebt die Inzidenz auf die K1 Kontakte, was aber rechnerischer Unsinn ist, ein Bürgermeister auf die Kinder, was aber den Anstieg Wochen zuvor nicht erklärt. Ich denke, die Inzidenzexplosion in Greiz ist real und die Verantwortlichen vor Ort suchen die Ursache woanders ...

Ich denke, bei starkem Anstieg der Inzidenz wird
1. mehr getestet (Aktionismus)
2. steigt zweitens die Dunkelziffer (wegen Überlastung der GA)
beide Effekte halten sich in erster Näherung erst einmal die Waage.
Sich bei den Maßnahmen an die Inzidenz zu halten, ergibt daher durchaus Sinn.
Bei den absoluten Werten halte ich selbst mich an den Alertlevel. Der sieht aber aktuell auch nicht gut aus, vor allem wegen des Anstiegs von Rt.
 
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Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Achtung ist etwas sarkastisch
aber das hat sich ja jetzt erledigt...
nun kann man doch in D am Gründonnerstag shoppen bis man ins Corona-Koma fällt
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Beim ORF funktioniert das genau so, wie von Falk beschrieben. Der TV-Seher und Radiohörer bemerkt davon gar nichts.

Die Redaktion ist in zwei Gruppen geteilt, immer nur eine Mannschaft ist da, die andere ist in Klausur. Kein Mitglied eines Teams darf in die Räume der anderen. Alles strikt getrennt.

Passiert etwas, springt die andere Mannschaft ein. Wobei der ORF mittlerweile schon so gut vernetzt ist, dass nicht mal Senderausfälle wie auch Studiozusammenbrüche praktisch von außen kaum bemerkt werden. Ja, die Moderatorenstimme wechselt, das war’s.

In der Technik, EDV und anderen Bereichen läuft das genauso.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Ich hatte mich eigentlich auf einen zusätzlichen, freien Tag gefreut, allerdings hatte ich auch weder einen Impf-, noch einen Friseurtermin ;)
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Alber es steht dir doch frei deinen Laden am Gründonnerstag dicht zu machen:)
 
falconeye
falconeye kommentierte

Aber es steht dir doch frei deinen Laden am Gründonnerstag dicht zu machen
In manchen Verträgen stehen auch feste Liefertermine ;)
Und aus mir unbekannten Gründen ist die Bauwirtschaft nie schon vorher fertig ;)
 
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