Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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In seiner Regierungserklärung heute morgen droht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun ganz konkret mit einer Ausgangssperre für den ganzen Freistaat. «Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein», sagte Söder.
...

Da hat er absolut recht!
 
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Sollte eine Tute Mehl einkaufen, Regal leer.

Gestern habe ich ich einen größeren Treff von Jugendlichen gesehen die haben da so rumgehangen.
Denen geht doch das alles am Arsch vorbei.
 
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aber seit Tagen werde ich mehr und mehr zum Markus Söder Fan. (y)

Hilfe, fallt nicht darauf rein. Söder ist genau der Typ, der sich als harter Mann positioniert, weil er... (bitte gedanklich selbst ausfüllen).

Aus den falschen Gründen das Richtige tun, klar, das kann jedem mal passieren.
 
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Nur mal kurz zur Erinnerung: keine politischen Personaldiskussionen, bitte!

... und ich finde, es reicht jetzt auch mit der Klopapier/Mehl/Kondom/...-Knappheit. Das war jetzt lustig mit dem Rechner, hab ich sebst auch gerne auf FB geteilt und ein paar Freunden geschickt, aber es reicht dann auch damit hier im Thread.
 
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So - da dies hier unter anderem auch ein Fotoforum ist,
hat Hugo :D mal ein Bildchen passend zum Thema " menschlichen Isolation " für Euch
zur zwischenzeitlichen Erbauung herausgesucht :


full



für den Lotsen, der mir den Weg empfohlen hat ...
 
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Sollte eine Tute Mehl einkaufen, Regal leer.
In den 8 Rewes, in denen ich gestern war, konnte man überall viel Geld sparen für Hygienepapiere aller Art, Haferflocken, Grieß, Mehl, Nudeln, Zwieback, Konserven. Auch Backzutaten gab es fast keine mehr (backen jetzt alle?), und Putzmittel waren stark dezimiert. T-Papier gab es kein einziges Blatt!!

An die Kleinmütigen / to the faint-hearted: Das bedeutet nicht, daß es all diese Dinge erst wieder in einem Jahr oder in drei Monaten gibt.
Das bedeutet in erster Linie, daß die Kunden derartig unnormale Mengen davon kaufen, daß es den Händlern unmöglich ist, den Bestand im Laden gleich wieder aufzufüllen.
Niemand muß jetzt fünf Päckchen T-Papier und drei Kilogramm Nudeln kaufen, wenn gerade etwas da ist.

Denn das ganze Zeug ist auf Lager. Aber es muß erst mal in die Läden transportiert werden. Es mangelt an Transportkapazitäten.
Und wenn es dann geliefert ist, muß die Ware eingeräumt werden. Und das ist eine unmäßige Arbeit. Um -zig Meter leere Regale wieder
zu füllen, braucht man viele fleißige Hände, viel Kraft und viel Zeit.

Die Angestellten in den Drogerie- und Lebensmittelmärkten leisten zur Zeit erstaunliches, zum Teil auch übermenschliches.

Ich finde, das mußte mal klar gesagt werden. (Merkel hatte das ja auch angesprochen)
 
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Nur mal kurz zur Erinnerung: keine politischen Personaldiskussionen, bitte!

... und ich finde, es reicht jetzt auch mit der Klopapier/Mehl/Kondom/...-Knappheit. Das war jetzt lustig mit dem Rechner, hab ich sebst auch gerne auf FB geteilt und ein paar Freunden geschickt, aber es reicht dann auch damit hier im Thread.

Find ich gut. Aber wundere Dich nicht, wenn hier Söder applaudiert wird und Du selbst den Beitrag mit einem Like adelst... da zuckt es schon mal in den Fingern. :biggrin:
 
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Find ich gut. Aber wundere Dich nicht, wenn hier Söder applaudiert wird und Du selbst den Beitrag mit einem Like adelst... da zuckt es schon mal in den Fingern. :biggrin:
Es durfte ja auch zucken, Du hast ja gesehen, dass Dein Beitrag noch da ist :) Ich wollte nur vorbeugen, weil ich euch kenne und weiß, was ggf losbrechen kann. Eigentlich bin ich nämlich gerade dabei, den nächsten Testbericht für euch zu veröffentlichen - da ist moderieren im Sekundentakt kontraproduktiv ;)
 
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Moin,

habe vorhin ein paar Gesprächsfetzen von "Jungangestellten", die wohl draußen ihre Mittagspause verbracht haben, mitbekommen:

"..da sollen die alten Rentner ruhig an Corona sterben, dann sind wenigsten unsere Renten später sicher, die wir einzahlen..."

So geht's aber auch nicht.

Gruß
Thomas
 
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...wenn alle zu Hause bleiben sollen, gibst Du kein gutes Vorbild ab, wenn Du 8 Geschäfte durchsuchst.
Einerseits hast Du natürlich recht, und ich habe auch beschlossen, mich zu "verbessern" (habe ich oben schon erwähnt),
andererseits mache ich ja nichts anderes als rein, eine Runde durch den Laden gedreht, und gleich wieder raus. Ich rede mit
niemandem, ich fasse nichts an, ich halte mich, wenn nicht das da ist, was ich möchte, vielleicht zwei oder drei Minuten dort
auf.
Nur in dem Falle, daß ich etwas finde, muß ich eben zur Kasse. Dabei achte ich dann darauf, daß ich dem Kassenmenschen
nicht genau Gesicht zu Gesicht gegenüberstehe, denn eine völlig trockene Aussprache kann niemand garantieren. Eineinhalb
Meter Abstand sind dabei allerdings mit der durchschnittlichen Länge menschlicher Arme nicht zu erreichen. Das schaffen nur
Gibbons.
 
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mache ich ja nichts anderes als rein, eine Runde durch den Laden gedreht, und gleich wieder raus.

Vielleicht merkst Du irgendwann, dass genau das es ist, was Du falsch machst.
Indem Du meinst, nur für Deinen süßen sauberen Popo durch die Gegend rennen zu müssen, während alle anderen zu Hause bleiben sollten,
bist Du der erste, von dem ein anderer dann meint, er könne auch.
Solidarität bedeutet, dass auch Du ein Vorbild für andere sein könntest. Wach auf !


P.S. Hugo :D hat meinen Text gelesen und meint, " wach auf " hat hier nichts zu tun mit " Erwachet ! "
 
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Moin,

so unterstützen unsere nördlichen Nachbarn die von der Corona-Schließung betroffenen Unternehmen:

Alle Geschäfte und Unternehmen in Dänemark, die aufgrund der Coronakrise von der Regierung auferlegt bekommen haben zu schließen, können 100 Prozent ihrer festen Ausgaben erstattet bekommen. Dies sagte Finanzminister Nicolai Wammen auf einer Pressekonferenz am Donnerstagvormittag.

„Der Coronavirus ist ein Test für die dänische Gesellschaft. Wir müssen unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze schützen“, so der Minister. Alle Parteien im dänischen Parlament haben sich auf eine entsprechende Vereinbarung geeinigt.

Nach Meinung des Interessenverbandes Dansk Industri ist die Vereinbarung ein in seinem Umfang einmaliges Hilfspaket, mit dem die Regierung Zehntausenden an Firmen und Arbeitsplätzen unter die Arme greift.

Die wichtigsten Punkte des Hilfspakets:
  • Kompensation für freie Mitarbeiter und Einzel-Unternehmen, die Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent haben. Sie erhalten bis zu 75 Prozent des Umsatzes, allerdings maximal 23.000 Kronen monatlich. Geltend vom 9. März bis 9. Juni.
  • Kompensation für feste Ausgaben: Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von 40 Prozent oder mehr haben, können zwischen 25 und 80 Prozent ihrer Ausgaben finanziert bekommen.
  • Kompensation für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen schließen mussten, bekommen 100 Prozent ihrer festen Ausgaben finanziert, darunter sind unter anderem Restaurants, Bars, Fitnesszentren, Einkaufszentren.
  • Kleine und mittelgroße Unternehmen bekommen Zugang zu Exportkrediten.
  • Der öffentliche Einkauf und Projekte in Staat, Regionen und Kommunen sollen die Privatwirtschaft ankurbeln.
  • Der Topf für Reiserückerstattung wird um 1,5 Milliarden Kronen erweitert, damit Reiseunternehmen bestellte Reisen der Kunden kompensieren können.
  • Der Zugang zu Tagegeldern wird für Arbeitslose bis zum 9. Juni erleichtert.
  • Studierende und Azubis, die in Gefahr sind, ihre Freizeitjobs zu verlieren, können günstige Darlehen aufnehmen.
Gruß
Thomas
 
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.So haben das die Chinesen gelöst, sagt meine Tageszeitung...

Nunja, im ARD Morgenmagazin wurde heute berichtet, dass die Lebensmittel-Lieferdienste so einen Ansturm an Neukunden haben, dass neue Kunden erst Anfang April beliefert werden können... ;)
Das mögen lokale Einzelfälle gewesen sein, erscheint mir aber nicht ganz weit hergeholt zu sein.
 
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Moin,
so unterstützen unsere nördlichen Nachbarn die von der Corona-Schließung betroffenen Unternehmen:

Alle Geschäfte und Unternehmen in Dänemark, die aufgrund der Coronakrise von der Regierung auferlegt bekommen haben zu schließen, können 100 Prozent ihrer festen Ausgaben erstattet bekommen...

Hört sich erst mal gut an!
Ich habe mir heute mal das Formular und die Bedingungen für Soforthilfe in Bayern angesehen:


Hier muss ich erst mal mein verfügbares Privatvermögen (keine Immobilien, keine Aktien oder Anlagen) bis zum letzten Cent ausgegeben haben, bevor ich als Selbständiger mit weniger als 5 Angestellten eine Soforthilfe von max. 5.000,- € beim bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft beantragen kann...

Zitat:
“Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen.“

Sobald ich als Selbständiger meine Rücklagen, also mein Privatvermögen (= “Firmen“Vermögen) ausgegeben habe, bin ich de fakto pleite.
Die 5000,- Euro Soforthilfe bringen mich dann nicht unbedingt sehr viel weiter, meine monatlichen Fixkosten sind höher...

Ich hoffe mal, dass da noch andere Angebote kommen, denn damit bin ich kein Einzelfall.
 
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