Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Das Stadtbild von München heute hat mir gezeigt dass es kein Problembewusstsein in der Bevölkerung gibt.
Wenn jeder nur mal kurz rausgeht, um mal zu gucken, ob sich die anderen sich an die Vorgaben halten, sind die Straßen eben voll.

Diese Verhaltensweise erlebe ich fast täglich in der S-Bahn: Es geht nicht weiter, weil noch jemand in der Lichtschranke steht. Tf macht Durchsage, bitte aus den Türen treten, damit es weitergeht. Die Türen werden aufgerissen, um zu sehen, warum es nicht weitergeht

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die einschlägige Industrie genauso schnell produzieren kann, wie aktuell gehamstert wird
Ich frage mich auch, ob sich die Leute nicht doof vorkommen, wenn sie morgens wieder vor vollen Regalen stehen. Dauerhaft leere Regale habe ich noch nirgends gesehen, selbst wenn mal eine Reihe abends mal leer sein sollte, ist sie nach der nächsten Anlieferung wieder voll und zusätzlich stehen gleich noch ein paar Rollies daneben.
 
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Ich frage mich auch, ob sich die Leute nicht doof vorkommen, wenn sie morgens wieder vor vollen Regalen stehen.
Sofern nicht durch massenhafte Erkrankungen der Geschäftsbetrieb solcher Fabriken nachhaltig beeinträchtigt wird, kann die Konsumgüterindustrie dank unseres teils dekadenten Überflussverhaltens derart viel Ware in kurzer Zeit liefern, dass es hier keine relevanten Knappheiten geben wird. Da muss dann statt der Lieblingsmarke halt mal die zweit- oder drittliebste Marke gewählt werden. Sollte der Rohstoffnachschub für Klopapier stocken, kann immer noch von 3-lagig auf 2-lagig umgestellt werden, um die Anzahl der ausgestoßenen Rollen hoch zu halten, und daran geht niemand zugrunde. An sich sollten die Handelsketten den offensichtlichen Panik-Hamsterern an der Kasse coram publico den Wagen wegnehmen und sie des Geschäfts verweisen, und wenn das alle Ketten geschlossen so machten, würden die Leute schnell wieder zur Besinnung kommen und vernünftig einkaufen.
 
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Dauerhaft leere Regale habe ich noch nirgends gesehen,..
Dann warst Du noch nicht hier bei uns.
Wegen T-Papier mußte ich ein paar Tage warten (und zwischenzeitlich mehrmals nachsehen gehen), und
gerade am Freitag habe ich den fünffachen Weg beim Einkaufen gemacht (per Rad), um all das, woran ich
Bedarf hatte, zusammen zu bekommen.

Zum Glück habe ich mehrere Rewes, DMs und Läden anderer Ketten im Umkreis von fünf Kilometern. Auch
weitere Strecken zurückzulegen wäre mir ohne großen Zeitaufwand möglich.

Vorhin habe ich übrigens - endlich mal - ein gutes Video zum Thema Vorbeugung gefunden:

Und noch dieses. - Wobei ich allerdings der Meinung bin, daß auch hier das Händewaschen nicht wirklich richtig
gezeigt wird, denn die Hand besteht nicht nur aus Fingern und Handfläche, sondern da ist noch der Handrücken,
der unbedingt auch gewaschen werden möchte. - Und am besten auch das Handgelenk dazunehmen:

Grüße, Christian
 
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Gestern benötigte ich tatsächlich 1(eine) Packung Toilettenpapier, weil nichts mehr im Hause war.
Beim Einkauf habe ich mich doch tatsächlich dabei ertappt, dass es mir an der Kasse kurz peinlich war, die
Rollen aufs Band zu legen. Kann das der Beginn einer Klopapierrollenneurose sein?
 
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.

Mmh, der Unterschied zwischen einer Lungen-
und einer Durchfallerkrankung ist halt nicht
jedem bewußt …

Auf'm Plumpsklo meiner Oma weiland selig
war immer nur Zeitungspapier das Mittel …
.
 
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Aber das ergibt gar keinen Sinn. Viel besser ist, R0 gleich unter 1 zu senken. Z.B. 0.7. Dann läuft die Epidemie aus! Dann kann man die Maßnahmen beenden (zumindest bis zum Wiederaufflammen).

Nicht Flatten - StopTheCurve

Für einen Inselstaat, der durch entsprechendes Containment den R0 unter 1 gedrückt hat, das Virus quasi austrocknet und parallel die Neueinschleppung durch Grenzschließungen unterbindet, ist das ein gangbarer Weg.

Für eine EU ohne echte Grenzen wird es sehr schnell ein Wiederaufflammen geben. Drosten & Co. haben das verstanden und wissen, dass sich letztendlich 50 -70% der Bevölkerung infizieren muss, damit der R0 durch Herdenimmunität auf unter 1 sinkt.

Man kann das Erreichen der Herdenimmunität schnell zulassen, dann sterben zwar mehr Menschen aus den Risikogruppen, aber die Wirtschaft stürzt nicht völlig ab (England hat sich wohl zu diesen Weg entschieden, China macht das seit drei Wochen auch so). Oder man geht den Weg von Westeuropa, man verlangsamt die Neuinfektionen durch einen gemäßigten Lockdown und versucht so, die geringere Anzahl der Schwererkrankten durch das Gesundheitssystem zu managen. - Dabei kommt dann das soziale Leben fast zum Erliegen und die Wirtschaft nimmt großen Schaden, die Pleiten werden rasant ansteigen.

Ich denke Deutschland wird den jetzt eingeschlagenen (halbherzigen) Weg nur wenige Wochen durchhalten. Dann wird man auch in Westeuropa den Weg Chinas gehen - Augen zu, schnelle Durchseuchung und man kann wieder zur normalen Tagesordnung übergehen.
 
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Wer sich die aktuelle Infektions- und Todesstatistik von Italien anschaut, der kann abschätzen, wie grotesk die gemeldeten Zahlen von China sind, China hat etwa die 23fache Einwohnerzahl von Italien.

Schon vor einem Monat haben die "Funeral Homes" (Krematorien) in Großraum Wuhan 24/7 gearbeitet:


Im Großraum Wuhan hat mittlerweile eine Durchseuchung von 70% der Bevölkerung stattgefunden und es besteht dort die sogenannte Herdenimmunität. In den meisten Provinzen und Millionenstädten gibt es diese aber noch nicht, entsprechend hoch sind dort derzeit die Infektionsraten, die aber nicht mehr registriert werden.
 
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Guten Morgen!

Wisst Ihr, was das Schöne am Homeoffice ist? Man kann einfach völlig ungestylt den Arbeitstag beginnen. Sieht ja keiner. Unser Bad ist gerade durch meine beiden neuen Home Office Kumpane belegt. Ich könnt jetzt noch auf das Spülbecken in der Küche ausweichen, aber wozu? Sitz ich halt im Schlafanzug an der Tastatur. Wenn ich da an den Stress früher denke, als ich noch ins Büro musste - da fing jeder Morgen schon mit Hektik an .

Also, mein "schöner Gedanke" für heute morgen: Rumgammeln macht Spaß und schränkt die Arbeitseffizienz nicht ein.

Und ihr so?
 
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Da das hier ein Fotoforum ist, glaube ich dir ohne Bild kein Wort
 
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Da das hier ein Fotoforum ist, glaube ich dir ohne Bild kein Wort
Netter Versuch Aber ich steh nicht so auf Handyselfies. Außerdem bin ich so früh morgens noch nicht fotogen, denn wie viele Frauen in meinem Alter brauche ich jeden Morgen 2 Stunden um mich zu entfalten - besonders im Gesicht

Ich hab aber grad gesehen, dass wir ein passendes Homeoffice-Smiley haben, wusste ich gar nicht:
 
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Hier ist was los. Jeder, der sich auf Arbeit räuspert, wird von den Arbeitgebern aus dem Büro gejagt, und soll sich beim Arzt vorstellen.
 
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Man kann das Erreichen der Herdenimmunität schnell zulassen, dann sterben zwar mehr Menschen aus den Risikogruppen, aber die Wirtschaft stürzt nicht völlig ab
Nur, weil ich jetzt zu faul bin,alles nachzuschlagen und auch der Meinung, dass wir das hier alle (bis auf die Experten) wissen wollen: Herdenimmunität. Was bedeutet das in der Praxis?

Also ist die Herde jetzt so durchseucht (wie nett das klingt), dass es vielen eh schon wiurscht ist, weil sie schon immun sind. Gut für die 60-70%. Was ist mit den restlichen 30-40%. Die werden weiterhin krank, sie sind ja noch nicht immun. Ich verstehe schon, dass 30-40% Kranke das (Gesundheits-)System weniger belasten als 60-70%. Aber, nachdem es derzeit keine Impfung gibt: Was ist mit den Risikogruppen? Die können, wie andere auch, auch weiterhin erkranken, soweit sie die Krankheit noch nicht hinter sich haben. Und auch die Herde trägt das Virus hurtig weiter; wie wir wissen, ist dieses Virus besonders lange stabil, ganz ohne Wirt.

Bleiben wir >70-Jährigen jetzt bis zu eine Impfung (irgendwann) in Isolation. Oder wagen wir irgendwann in den nächsten Monaten das Experiment, ob uns das Virus umbringt oder immun macht? Wobei wir gar nicht wissen, ob das Überstehen der Krankheit immun oder "nur" gesund macht und wie lange. Wir wissen also in Wirklichkeit noch wenig.

Zum Vergleich und auch zur Ermahnung: In der Kalenderwoche 10 hatten wir nur in Wien etwa 10.600 Grippe-Neuerkrankungen. In ganz Österreich waren zu dem Zeitpunkt etwa 100.000 Grippekranke vorrätig, manche sprechen von 150.000 (da weiß ich nicht, was die alles dazuzählen, aber die 100.000 sind bestätigte Fälle, Typ A und B zusammengerechnet). Ja, wir haben "Herdenimmunität" bei Grippe in Österreich.
 
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Aktuell aus der gerade laufenden Pressekonferenz des RKI:

RKI stuft die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ab sofort als "hoch" ein.

Damit sind sie zumindest in dem Bereich schon mal in der Realität angekommen. Bisher wars ja noch "mäßig". Und das Argument, die Gesundheitsämter könnten die Fälle nicht schnell genug melden, deswegen wären die RKI-Zahlen so hinter der Aktualität, lasse ich nach wie vor nicht gelten. Die Berliner Morgenpost, die John-Hopkins-Uni und andere schaffen es ja auch und sind immer aktueller als das RKI.
 
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... die RKI-Zahlen so hinter der Aktualität, lasse ich nach wie vor nicht gelten. Die Berliner Morgenpost, die John-Hopkins-Uni und andere schaffen es ja auch und sind immer aktueller als das RKI.

Das Abgreifen der Zahlen erfolgt anders.

Das ist aber wurscht : Mitarbeiter von Kliniken werden nicht getestet, wenn sie nicht aus Risikogebieten kommen.
Es stehen - zumindest in manchen Krankenhäusern - noch immer nicht genug an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln zur Verfügung.
( Quelle : Direktinformationen von Krankenhausmitarbeitern in anderem Forum )
Das Dunkelfeld kann bestenfalls geschätzt, oder berechnet werden - wie genau das geht, mögen andere wissen.
 
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Rein theoretisch hast Du Recht, aber durch die Tumulte, die sich dann nicht immer vermeiden lassen, kommt es möglicherweise zu mehr Infektionen (wenn einer oder mehrere Akteure Virusträger sind)
 
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Was bedeutet das in der Praxis?

Es geht um den R0, also um die Ansteckungsrate.

Sind etwa 60-70% einer Population immun gegen einen Erreger, dann kann ein Neuerkrankter nur recht selten weitere Menschen anstecken, weil nur noch ein Drittel der Bevölkerung infiziert werden können, entsprechend entstehen keine Erkrankungscluster mehr.

Herdenimmunität und Durchseuchung ist üblicher Epidemie-Sprech, da hat bisher die allgegenwärtige Sprachpolizei noch nicht eingegriffen. Wäre sicherlich mal ne Aufgabe, naturwissenschaftliche Termini auf gender-correctness, Rassismus und Diskriminierung zu untersuchen. - (Die Leute die so etwas tun, haben in der Regel nicht genug Hirnzellen, um sich mit anspruchvolleren Themen zu beschäftigen....).

Grippeviren mutieren extrem schnell, so dass die bestehende Herdenimmunität nicht völlig ausreicht, um komplett vor Erkrankungen zu schützen. Zudem ist nicht jeder Erreger, jedes Antigen, gleich stark, verursacht unterschiedlich starke Immunantworten und "Gedächniszellen" sind manchmal nur wenige Jahre aktiv. Dann muss neu immunisiert werden.

Hoffen wir mal, dass das Wuhan Virus nicht zu stark mutiert und eine erworbene Immunität lange aktiv bleibt.
 
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