Colorfoto: D2Xs beste Auflösung

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NIK_ON

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Hi Forum,

im neuen CF 2/08, Seite 29, (ich weiß, ich weiß, ich weiß, die Vorbehalte, die wir gegen diese Magazine immer haben) lese ich: (zitat) "Die D2Xs erreicht die besten Auflösungswerte unter den aktuellen 12-Megapixel-SLRs von Nikon, inklusive der D300 und D3." (zitat ende). Beim Rauschen und Objektkontrast siehts dann anders aus. Aber in der Auflösung sehe ich auch keinen Unterschied, ich habe beide Kameras ausprobiert. Ich bin froh, dass man die D2Xs also doch noch nicht ganz zum alten Eisen werfen muss :)

Nik
 
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Hi Nik,

wie schon in einem anderen Thread gepostet, wurde die D3 mit dem 105er Macro gemessen und nicht mit dem besseren 60ger.

Macht mit Sicherheit einige Linienpaare aus.

Ich traue Nikon durchaus zu, dass sie den 105er als Referenz mitgegeben haben.

Was sollts!

Beide sind gut.

Zurücklehnen und geniessen.

Gruß

Peter
 
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ups... das mit den verschiedenen Objektiven habe ich glatt übersehen. Wenn man nicht das gleiche Objektiv zum Test verwendet, dann ist es freilich schwierig Qualitätsaussagen über einen Sensor (in einen wirklich eng begrenzten Qualitätsspielraum, Auflösung ein paar Linien hin oder her) zu machen. danke für den Hinweis.
 
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Vermutlich wollte man ähnliche Objektivbrennweiten verwenden (60x1,5=90 zu 105)
Ist das Nikon 105 denn so miserabel, ein Sigma oder Tamron besser?
 
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nein, das 105er ist sensationell gut, aber das 60er scheint eben noch einen Tick besser zu sein, und das könnte die paar Zeilen mehr in der Auflösung durchaus ausmachen.
 
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Hallo,

ehrlich gesagt würde ich auch gar keine großen Unterschiede bei der Auflösung erwarten - sind doch alles 12 Megapixel Kameras.

Was ich mir erwarte, ist eben ein besserer Objektkontrast und vor allem niedrigere Rauschwerte - ich liebe es eben, bei vorhandenem Licht zu fotografieren.

vg, stefan
 
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Der Witz an diesen Test war ja, dass die anderen Drei mit der 50/60 Makro-Brennweiten gestestet worden sind ( auch die Canon Mark III Ds ), nur die D3 mit dem 105er.

Und, wenn man CoFo und deren Messungen glauben darf, ist der 105er bei weiten nicht so gut wie der 60ger.

Wie der für Canon benutzter 50ger Makro diesbezüglich abschneidet, entzieht sich meiner Kenntnis.


Aber, wie gesagt – was solls, nur die Aufnahmen zählen.


Gruß

Peter
 
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Hi Forum,

im neuen CF 2/08, Seite 29, ...lese ich: (zitat) "Die D2Xs erreicht die besten Auflösungswerte unter den aktuellen 12-Megapixel-SLRs von Nikon, inklusive der D300 und D3." (zitat ende). Beim Rauschen und Objektkontrast siehts dann anders aus.

Moin,

Auflösung ist eben nicht alles und vielleicht lohnt es auch gar nicht, Kameras in Richtung mehr davon zu entwickeln. Wer ein Mikroskop oder Fernglas braucht, sollte sich eines kaufen oder näher heran gehen. Feininger schreibt in seiner Fotolehre, dass Fotografen alle Mittel der Technik ausschöpfen sollten, um aufsehenerregende Bilder zu machen. Mehr Auflösung ist für die Erfüllung von Feiningers Forderung nicht unbedingt geeignet, aber mit Sicherheit mehr Kontrastumfang oder die Fähigkeit mit kurzen Verschlusszeiten im Dunkel oder der Dämmerung zu arbeiten. Insofern gehts bei der D3 in die richtige Richtung. Der Test hat die falschen Prämissen.

My 2 Cents

Schönen Tag Euch allen!

Tim
 
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im neuen CF 2/08, Seite 29, (ich weiß, ich weiß, ich weiß, die Vorbehalte, die wir gegen diese Magazine immer haben) lese ich: (zitat) "Die D2Xs erreicht die besten Auflösungswerte unter den aktuellen 12-Megapixel-SLRs von Nikon, inklusive der D300 und D3." (zitat ende)

In welchem Kontext wurde "Auflösungswert" hier definiert? Die Anzahl der Pixel ist bei allen dreien gleich. Die D2Xs hat aber die kleinste Pixelgröße, kann mehr Linien/mm auflösen. Ist hiervon vielleicht die Rede?
 
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In welchem Kontext wurde "Auflösungswert" hier definiert? Die Anzahl der Pixel ist bei allen dreien gleich. Die D2Xs hat aber die kleinste Pixelgröße, kann mehr Linien/mm auflösen. Ist hiervon vielleicht die Rede?



…hier die CoFo - Aussage zu den Messverfahren:


Auflösung

COLROFOTO bestimmt die Auflösung bei zwei Empfindlichkeiten (ISO 100/21°und ISO 400/27°) und drei Zoombrennweiten. Das zusammen mit dem Lehrstuhl für physikalische Optik der Fachhochschule Köln entwickelte Messverfahren verwendet insgesamt
9 Siemenssterne mit sinusförmiger Modulation der Flanken.

Diese Sterne sind über das Bildfeld verteilt angebracht, um Unterschiede von der Mitte zum Bildrand zu erfassen. Anschließend wird über das Cologne – Fit - Verfahren die Modulationsübertragungsfunktion MTF bestimmt.

MTF bedeutet: Wie hoch ist der Kontrast eineraufgezeichneten ( fotografierten ) Struktur im Vergleich zum Original. Nur im Idealfall entspricht der Kontrast im Bild dem des Originals.

Bei rein optischen Systemen ist der Kontrast im Bild geringer und nimmt mit feineren Strukturen also mit höheren Frequenzen kontinuierlich ab. Digitalkameras heben deswegen den Kontrast an und können so bei groben Strukturen im Bild sogar einen höheren Kontrast als im Motiv erzielen.

Das Testlabor bestimmt nun über alle auslesbaren Frequenzen den Kontrast im Bild. Der Kontrast sinkt ab einer bestimmten Frequenz unter 10 Prozent. Die entsprechende Frequenz gilt nun als Grenzfrequenz, also als die feinste gerade noch auflösbare Struktur. Die Grenzfrequenz bestimmt das Labor für 8 Richtungen eines jeden Sterns. Über 9 Sterne auf
4 unterschiedlichen Bildhöhen vermitteln diese Werte ein exaktes Bild der Leistungsfähigkeit von Kamera und Objektiv.

In unseren Tabellen finden Sie bei einem Zoom für 3 Brennweiten je 4 Auflösungswerte: zwei für ISO 100 mit separaten Angaben für die Bildmitte und die Ecken sowie zwei für ISO 400 ebenfalls getrennt für Bildmitte und Ecken.

Bei der Punktbewertung gewichten wir die Bildecken mit 33 Prozent und das Bildzentrum mit 67 Prozent. Das neue Verfahren ist inzwischen an mehr als 200 Kameras getestet worden und führt zu deutlich zuverlässigeren Ergebnissen als alle bisherigen Verfahren auf der Basis einer anerkannten physikalischen Analysetechnologie. Diese Tatsache veranlasst derzeit die ISO-Kommission, der auch Dipl.-Ing. Dietmar Wüller von Image Engineering angehört, die Integrationsmöglichkeit in den Auflösungsstandard ISO 12233 zu prüfen.



Objektkontrast

Die opto - elektronische Übertragungsfunktion OECF (opto electronic conversion function) wird mit Hilfe eines kreisförmig angeordneten Graustufenkeils bestimmt, wie er als Testbild in der ISO-Norm 14524 beschrieben ist.

Bei der OECF geht es um die charakteristische Eigenschaft digitaler Kameras, die Helligkeiten des Bildes in digitale Werte umzusetzen. Die OECF - Kurve wird getrennt für alle drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau ermittelt und liefert zahlreiche entscheidende Informationen zur Beurteilung der Bildqualität.

Die wichtigste ist der Dynamikumfang, auch Objektkontrast genannt. Er beschreibt den maximalen Kontrast in der aufgenommenen Szene, den die Kamera wiedergeben kann. Überschreitet dieser Kontrast den Objektkontrast der Kamera, z. B. bei Sonnenschein, so geht die Zeichnung, d. h. die Wiedergabe von Details, verloren. Man spricht davon, dass Lichter ausfressen oder die Schatten zulaufen. Mit diesem Problem haben auch Diafilme zu kämpfen, die es auf einen Umfang von etwa 8 Blenden bringen. Negativfilm ist toleranter und kann Kontraste von bis zu 12 Blendenstufen aufzeichnen.

Neuere Digitalkameras schaffen bis zu 10 Blendenstufen, was in den meisten Situationen ausreichend ist – vorausgesetzt, die Belichtung stimmt. Um den maximal erfassbaren Objektkontrast zu bestimmen, wird die Differenz zweier „Grenz“ – Belichtungen bestimmt:

a) Die Belichtung, die zur Sättigung (rein weiße Fläche in der Bilddatei ) führt, und

b) die Belichtung, die nötig ist, um ein dunkles Graufeld zu erzeugen, bei dem die Bildstörungen, also das Rauschen, dreimal geringer sind als das Signal.

Der Objektkontrast, also das Verhältnis der Lichtreflexion von der hellsten zur dunkelsten Stelle im Bild, wird in Dichten ( der logarithmischen Angabe des Verhältnisses ) oder in Blendenstufen (1 Blendenstufe = ca. 0,3 Dichten ) angegeben.

Ein Objektkontrast von1000:1 entspricht 3 Dichten oder 10 Blenden. Der Objektkontrast, den eine Kamera erfassen kann, wird mit höherer Empfindlichkeitseinstellung geringer. Daher bestimmen wir den möglichen Kontrast bei ISO 100/21°und bei ISO 400/27°. Angegeben werden 2 Objektkontraste, die aus den Messwerten ermittelt werden.
 
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Hi,

In welchem Kontext wurde "Auflösungswert" hier definiert? Die Anzahl der Pixel ist bei allen dreien gleich. Die D2Xs hat aber die kleinste Pixelgröße, kann mehr Linien/mm auflösen. Ist hiervon vielleicht die Rede?
ein praktischer Nutzwert bzw. ein Vergleich unterschiedlicher Systeme läßt sich aus dem Wert der Auflösung nur ableiten, wenn das Aufnahmemedium selbst aus dem Wert herausgelöst wird. Auflösungen werden deshalb nicht in Linien/mm, sonder Linienpaare/Bildhöhe (LP/BH) normiert angegeben. Dann ist es egal, wie hoch genau das Bild ist.
Die Anzahl der Pixel alleine hat noch keine Aussagekraft über die Fähigkeiten der Objektiv-Kamera-Kombination feine Strukturen aufzulösen. Da spielen viele weitere Faktoren mit hinein - optische und mathematische.

Und darüber hinaus sind - wenn überhaupt - dann nur Auflösungswerte unter den identisch gleichen Messumgebungen miteinander vergleichbar. Die Messung selbst mag sehr präzise sein, die Messmethoden und -aufbauten (siehe CoFo Beitrag) sind aber sehr individuell (um nicht zu sagen willkürlich) ... je nach Kreativität der Tester (... nein, ich sag´ jetzt nicht "je nach Intension des Herausgebers"). Also sollte man tunlichst keine LP/BH Werte der CoFo mit Daten von der Zeiss-Seite oder einem der einschlägigen Foto-Gurus vergleichen.

Ciao
HaPe
 
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In welchem Kontext wurde "Auflösungswert" hier definiert? Die Anzahl der Pixel ist bei allen dreien gleich. Die D2Xs hat aber die kleinste Pixelgröße, kann mehr Linien/mm auflösen. Ist hiervon vielleicht die Rede?

Linien/mm ist gemeint:
D3: 1236/1225 LP/BH
D2Xs: 1354/1330 LP/BH
 
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Linien/mm ist gemeint

Falsch. LP/BH bedeutet Linienpaare pro Bildhöhe, also eben unabhängig von der Sensorgröße.

Daß die D300 und D3 in der Auflösung nicht an die D2X herankommen, ist keine Neuigkeit. Die D2X ist durch die schwache AA-Filterung ganz besonders scharf, ähnlich wie damals die D70 im Vergleich zur D100, hat aber auch die damit verbundenen Nachteile wie z.B. Moiréneigung.
 
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Die D2X ist durch die schwache AA-Filterung ganz besonders scharf, ähnlich wie damals die D70 im Vergleich zur D100, hat aber auch die damit verbundenen Nachteile wie z.B. Moiréneigung.

Also merken für die nächste Afrikasafari: die Zebras mit der D300, den Rest mit der D2X. :)

Maik
 
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Hi Forum,

"Die D2Xs erreicht die besten Auflösungswerte unter den aktuellen 12-Megapixel-SLRs von Nikon, inklusive der D300 und D3." Ich bin froh, dass man die D2Xs also doch noch nicht ganz zum alten Eisen werfen muss :)

Nik


Hallo Nik! .)
Diese hohe Auflösung war seinerzeit der Grund,mir die D2Xs zu kaufen.
Bereut habe ich es noch keinen Tag.
Mit dem Erscheinen der D 3 wurde natürlich auch diese für mich interessant,aber nur zur Ergänzung meiner D 2 X s,-denn mich von dieser zu trennen,kann ich mich einfach nicht durchringen.
Da die D 3 momentan noch zu teuer für mich ist,fotgrafiere ich eben leichten Herzens weiter mit meiner D 2 X s ohne das Gefühl zu haben,ein Stück Alteisen in den Händen zu halten!;)
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang! :)
 
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