Eine Frage und eine Bemerkung:
Was ist Dein schwarzes Loch?
Bei Deinen Portraits ist manchmal viel EBV - hier ist zu wenig.
Das Material gibt mehr her!!!
Ja, die Bildqualität ist leider nicht so gut - war sehr düster und ich hatte
stellenweise bis ISO1600 hochgeregelt, hat leider auch einige Male nicht
ganz gereicht.
"Könnte überall sein" - ja und jetzt, soll ich 'ne Landkarte mitposten?!
Ist sicher kein berühmtes Camp/Gebäude, nichtsdestotrotz hat es mich
fasziniert.
Ja, die Bildqualität ist leider nicht so gut - war sehr düster und ich hatte
stellenweise bis ISO1600 hochgeregelt, hat leider auch einige Male nicht
ganz gereicht.
"Könnte überall sein" - ja und jetzt, soll ich 'ne Landkarte mitposten?!
Ist sicher kein berühmtes Camp/Gebäude, nichtsdestotrotz hat es mich
fasziniert.
Mein erster Gedanke: Déjà-vu.Mein erster Gedanke : Wilde ideenlose Knipserei eines Anfängers.
Stephanie, ich kann mich den positiven Bewertungen von Werner leider nicht anschließen; es sind zuviele Bilder, sie sind zu beliebig fotografiert und viele von ihnen sind technisch einfach zu schlecht. Du mußt an so ein Projekt anders herangehen. Ich finde es aber grundsätzlich gut, dass Du Dich neuen photographischen Herausforderungen stellst. Vielleicht kannst Du mit folgenden Tips etwas anfangen:
1. Deine bisherigen Motive lebten sehr von Deiner Intuition und von der Spontanität der Szenerie, inbesondere bei den Portraits. Deshalb war es in Ordnung, auch spontan und freihand zu fotografieren. Du hast mit dem Modell kommuniziert und Dich stark darauf konzentriert - das Ergebnis waren meist spontane, lebhafte Gesichtsausdrücke; zu kurz kam gelegentlich der Hintergrund, dem Du häufig nicht genügend Aufmerksamkeit schenktest (ist auch schwer, beides gleichzeitig). Aber mit der Zeit hast Du auch sehr gute Ergebnisse erzielt.
2. Bei Architekturaufnahmen zählt nicht die Spontanität. Das Motiv läuft nicht weg. Wichtig ist es daher, das Motiv, Motivdetail, den Raum, das Gebäude sorgfältig in Szene zu setzen, um die Wirkung, die man selbst verspürt, auch für den Betrachter erkennbar zu machen. Dabei sollte man verschiedene Perspektiven, Hochformat/Querformat, Brennweiten ausprobieren, sich Zeit lassen, die richtige Beleuchtung suchen etc.; drauflosknipsen kann in Ordnung sein, wenn man eine spontane Szene spontan einfangen möchte - bei Architektur ist das nie das Mittel der Wahl.
3. Die technische Umsetzung muß perfekt sein. Mit Spontanität, ungünstigen Lichtverhältnissen etc. kannst Du bei statischen Motiven nichts entschuldigen. Es gibt die Erfindung des Statives, die Dir ermöglicht, von statischen Objektiven bei niedrigst möglicher Empfindlichkeit jede beliebige Verschlußzeiten-Blendenkombination zu erzielen. Darüber hinaus hilft das Stativ bei der sorgsamen, überlegten Bildgestaltung.
4. Wenn Du uns ein Objekt vorführst, tue es nicht mit vielen 08/15-Bildern, sondern mit wenigen aussagekräftigen. Abstrahiere mehr. Gehe erst einmal ohne Kamera in Ruhe durch das Gebäude, drumherum usw. Mach ein Pause. Überleg Dir, ob und wenn ja (nur dann), was Dich an diesem fasziniert hat. Dann überlege Dir, mit welchen Bildern Du dieses Faszinosum zum Ausdruck bringen kannst. Diese Bilder zu machen, nimm Dir Zeit. Zeit für die Gestaltung, Zeit für die technische Umsetzung.
5. :up:
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