Camerawoman: Das erste Fotomagazin für Frauen kommt!

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auch wenn es eine interessante Unterhaltung ist...
darf ich bitten, das wir zum eigentlichen Thread-Inhalt zurück kommen.
Camerawoman war das Thema.
Alles andere könnt ihr in einem eigenen Thread beschnacken.
 
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Das fehlt mir auch bei den meisten Fotos hier im Forum. Es wäre für mich und gewiss auch für andere ein großes Plus an Information, wenn die Fotografen/-innen die Exif-Daten jeweils zu ihrem Foto angeben würden.
Bei der überwiegenden Zahl der Bilder hier (meinem Empfinden nach) sind die Exif-Daten auslesbar, und da gibt es ja nette Browser-Erweiterungen (zumindest beim Firefox), die einem die wesentlichen Daten beim Überfahren des Bildes mit der Maus direkt anzeigen. Ich schreibe die Daten bei meinen Bildern auch nie nochmal extra dazu, solange der Betrachter sie auf so simple Weise sehen kann.

CB
 
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Nachdem ich das Heft in der Hand halte, finde ich selbst bei wohlwollender Betrachtung keinen Ansatz, die Leserin vom Smartphoneknipsen zur anspruchsvollen Fotografie zu führen. Um hier ebenfalls das Wort Pädagogik zu gebrauchen -->Pädagogik (aus altgriech. παιδός, paidos, dt. Kindheit und griech. ἄγειν, ágein, führen, transportieren, treiben, ziehen/ Danke Wikipedia) bedarf es der Stringenz und Konsequenz, besonders beim Erfassen komplexer Inhalte. Diese Einsicht war das Handwerkszeug aller Lehrmeister und Lehrer seit der Antike bis man sie in jüngster Zeit als altmodisches Denken in die Gruften
der Erziehungswissenschaft weggeschlossen hat. Das Konzept der camerawoman ist völlig up to date: wir sind alle beieinander und haben Spaß. Wir lernen uns kennen
und finden es toll, hübsche Bilder zu betrachten. Macht euch keine Sorgen, ihr könnt euch auf uns schon verlassen. Wir geben euch nix vor, dann müsst ihr euch nicht schlecht fühlen, wenn ihr mal was nicht rafft. Bei uns wird niemand diskriminiert weil wir euch keinen Ansatz geben zu merken, dass manche von euch einfach schneller kapieren als es der Rest tut....
Aber: Jedes Lernen hat mit Lernschwellen zu tun. Man muss ein paar mal vom Rad gefallen sein, bis man damit fahren kann. Radfahren lernt man nur durch den wiederholten Versuch, Rad zu fahren. Durch Übung und sonst nix. So wie lesen, schreiben fotografieren oder Kuchen backen auch.

Sorry, ich war mal wieder OT.
Herbert
 
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Ich kann euren Unmut nicht teilen. Auf den ersten Blick hatte mir Camerawoman gefallen, deswegen hatte ich es in den Einkaufswagen gelegt. Nach einer weiteren kurzen Analyse stechen 3 Artikel für mich raus. Maier, Haase und Sylvie. Man sieht auf den Bildern deutlich den subtileren Blick einer Frau. Die Bilder von E.Haase gefallen mir, genau wie ihr Kurzportrait und ihre Sicht der Dinge. Sylvies Artikel war hier im NFF präsenter, will sagen, da fehlt es im Magazin an Tiefgang, etwas mehr Hintergrundinformation hätte dem Artikel im Gesamten gut getan.

Das Heft ist dünn, zu dünn. 95 Seiten, davon 10 für Werbung, zuviel.

Wenn das Redaktionsteam es schafft, den 95 Seiten 40% draufzupacken und Ausgabe II mehr Tiefgang verspricht, weiterhin ohne Technikgefasel (interessiert mich eher weniger, bin nicht so der Fanatiker , habe nur eine Df und paar Linsen) dann bin ich durchaus bereit, auch Gang II einzuladen in den Warenkorb.

Zu dem, scheint allein der Titel des Magazins hier stark zu polarisieren. Darüber freut sich natürlich das Redaktionsteam. Denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass genau diese Art der Diskussion dazu führt, dass die Verkaufszahlen drastisch steigen.
 
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Die Zeitung habe ich leider noch nicht gesehen.......aber heute die SZ zum Thema "Spargel"....
..und das Foto war so, das es niemals eine Frage zum Geschlecht des Fotografen geben kann......
..den Bildredakteur kann ich nicht verstehen! (eine Frau war es sicherlich nicht!)...das ist ein Niveau auf "Männerwitz" Niveau...

...da kann ein anderer Ansatz wie hier vielleicht auch mal frischen Wind bringen!

Grüße,
Jan
 
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Das unterschreibe ich sofort!...."Technikgefasel" trifft es oft sehr gut...

Deutschland ist da Nummer 1 !....die ganzen Tests sind doch subjektiver als jeder Bericht über Fotografen(innen), die mit dieser Ausrüstung mal gearbeitet haben!....da geht mir der Hut hoch!

...und ich kenne es, ich bin ja vorsichtig! ...natürlich nur aus der "Audio" Branche für die ich jahrelang fotografiert habe.....selber erlebt beim Kunden!

..."schalten Sie eine Anzeige und wir können den Test nochmals anders formulieren...."......


Grundsätzlich lassen sich optische Wahrnehmung und Messdaten nicht immer auf einen Punkt bringen!...in der optischen Rechnung ist es nicht "grundsätzlich" ein Fehler bestimmte Bereiche nicht zu 100% zu korrigieren!...schaut aber in der Messung natürlich "nicht gut" aus...aber (fast) Alle glauben daran!

..als Beispiel unser "Powerbauer" mit seinen "LeMans" Fotos......den Thread über die Qualität der Linse habe ich mal überflogen.....für mich sind das sehr gute Fotos und die Linse scheint zu funktionieren.....ein Test, das die Linse XY besser wäre ist für mich unwichtig...ich möchte lieber lesen, wie er das macht!

http://www.nikon-fotografie.de/vbul...m/261806-alle-jahre-wieder-lemans-2015-a.html

...das ist doch ein Thema!



Grüße,
Jan
 
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nun warte ich gespannt auf das erste Exemplar von Camerawoman in meinem Briefkasten, denn
Was meine 21 jährige Tochter dann zu der Zeitschrift sagen wird, darauf bin ich sehr neugierig.

Nun, meine Tochter hat nie wieder über die Zeitschrift gesprochen.
Es ist wohl nichts so schlimm wie Totgeschwiegenwerden!
Ich wünsche der Zeitschrift, dass die Meinung einer mit der Nikon D3200 fotografierenden Studentin nicht maßgeblich für die Meinung anderer LeserInnen ist.
 
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Danke für die Rückmeldung, Stephan! Schauen wir mal, was die zweite Ausgabe bringt. Die Redaktion hat sich die diversen Feedbacks genau angeschaut, habe ich mir sagen lassen.
 
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Dass hier mehr Jungs als Mädels drüber berichten dürfte an der
Geschlechterverteilung liegen.
Das Heft hab ich nicht gekauft, fand es beim Blättern aber ganz ansprechend gemacht und die Themen auch gut gewählt.
Allerdings kann ich bei dem Titel nicht umhin immer an folgendes ( von mir bisher noch nicht gesehenes ) Theaterprogramm zu denken:

http://www.cavewoman.de/

Gibts natürlich auch anders:

http://www.caveman.de/
 
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Das die meisten Frauen anders fotografiere als Männer dürfte den Meisten ja klar sein )
Männer brauchen 3 Tele Objektive, 3 Stative, 5 Blitze,
wenigstens ein Laptop für Tethered und ein Ipad zur Kontrolle
uns sagen dann " oh mein Gott ich habe den Belichtungsmesser vergessen , so kann ich nicht fotografieren..."
Frauen fragen "wo ist bitte der Auslöser?" und fangen an zu fotografieren ..
ich weiß... nicht Alle !!

aber genau aus diesem Grund könnte Camerawoman ja ein Magazin werden was sich mehr mit Fotografie und weniger mit Technik befasst .
Ich bin jetzt nicht losgerannt und habe Sie gekauft, aber was ich auf der Website sah, schien mir recht vielversprechend
cg
 
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Ich finde die Kritik interessant und nicht ueberraschend. Ganz wertfrei, egal welche Fotozeitschriften ich mir bisher angeschaut habe, englische, amerikanische, kanadische oder deutsche, am Ende waren sie fuer mich persoenlich in der Regel totaler schrott. Egal ob fuer Maenner oder Frauen, fuer Landschafts-, Allgemein- oder Naturfotografie, von sagen wir mal 100 Seiten sind am Ende wirklich zwei, drei Artikel interessant und man zahlt den vollen Preis fuer 10 interessante Seiten. Mittlerweile lese ich keine einzige mehr.

Der Rest sind Portraits ueber Fotografen die mich nicht interessieren, Tests, Leserfotos und ein paar allgemeine Artikel und Kaufberatunen, alles zwischen zig Seiten Werbung zu suchen.
Die Qualitaet der Artikel, des Layout, der Tests, einfach des gesamten Heftes ist auch bei anderen Zeitschriften nicht viel besser oder noch schlechter. Mainstream eben.

Wenn ich wirklich ein Problem habe, Info suche, Werbung moechte, gibt es heute unzaehlige, bessere Moeglichkeiten sich nur ueber die Dinge zu informieren, die mich wirklich interessieren. Blogs, feeds, all das personalisiert, nicht verallgemeinert, damit es auch noch meinem Nachbarn gefallen koennte, der auch diesen blog liest.

Ob man jetzt eine Zeitschrift fuer Frauen/innen braucht, weiss ich nicht, muss ich mir als Sacktraeger aber auch keine Gedanken drum machen.

Vom wirtschaftlichen Aspekt her koennte es denke ich durchaus Sinn machen. Hier bei uns nehmen Workshops und Fototouren von Frauen fuer Frauen rasant zu. Wenn ich als aktiver oder passiver Teilnehmer von Seminaren oder Workshops gesehen habe und sehe, wie manche maennliche Mitglieder sich verhalten, wundert mich das auch nicht.

Da werden Frauen behandelt, als waeren sie geistig auf dem Niveau von Kleinkindern oder verunsichert/niedergemacht, mit dem Hinweis auf Hochzeits- und Babyfotografie, die doch auch ganz nett waeren. Schliesslich gibt es bei Kompaktknippsen ja extra Babies auf den Einstellraedern, hahaha...
Auch die 'Duennhaeutigkeit' der Frauen bei solchen Scherzen hab ich oft genug erlebt, wobei ich ehrlich gesagt ueber einen Witz nach dem zweiten Mal hoeren auch nicht mehr so richtig lache und die gequaelte Begeisterung ueber sowas nachvollziehen kann.

Einige Anbieter/innen dieser Workshops sind genau so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Da hat die moegliche Zielgruppe einfach kein Interesse gezeigt, was andere Frauen ermutigt hat, selber welche anzubieten, und das erfolgreich. Wird denke ich bei dieser Zeitschrift auch so kommen, entweder sie packen es, oder nicht.

Solange eine Zeitschrift mir nicht mit Werbung auf die Nerven geht, soll sie doch machen. Die zehn anderen Alternativen daneben sind, egal ob geschlechtslos oder nicht, in der Regel auch nicht besser
Allen hier an dem Ding beteiligten wuensche ich viel Erfolg, Arsch hochkriegen verdient immer erstmal Respekt. :up:
 
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