W
War die Frage zu schwierig?
Nö.
Das mit dem Lichtverlust ist einfach. Bei Unendlich ist die Bildweite gleich der Brennweite. Bei Abbildungsmaßstab 1:1 ist die Bildweite gleich der doppelten Brennweite und dadurch wird das Licht nun auf eine 4x so große Fläche verteilt (doppelte Breite, doppelet Höhe). Die Helligkeit ist dadurch nur noch 1/4 der Helligkeit, die man bei Fokussierung auf Unendlich hatte. Das sind genau die 2 Blenden Helligkeitsverlust, die du angesprochen hattest.
Die geometrische Blendenöffnung bleibt natürlich f/2.8 in deinem Beispiel.
Nö.
Das mit dem Lichtverlust ist einfach. Bei Unendlich ist die Bildweite gleich der Brennweite. Bei Abbildungsmaßstab 1:1 ist die Bildweite gleich der doppelten Brennweite und dadurch wird das Licht nun auf eine 4x so große Fläche verteilt (doppelte Breite, doppelet Höhe). Die Helligkeit ist dadurch nur noch 1/4 der Helligkeit, die man bei Fokussierung auf Unendlich hatte. Das sind genau die 2 Blenden Helligkeitsverlust, die du angesprochen hattest.
Die geometrische Blendenöffnung bleibt natürlich f/2.8 in deinem Beispiel.
Es könnte also weiterhin Blende 2,8 angezeigt werden.
.... Die Einrechnung des Lichtverlustes in die Blendenangabe ist ein nutzloses Gimmick, welches nur Missverständnisse provoziert. Da die Belichtung immer durch das Objektiv gemessen wird, ....
wolfilein schrieb:Nun arbeiten ja heutige Makroobjektive oftmals statt mit reiner Auszugsverlängerung mit Brennweitenverkürzung.
....
wolle schrieb:Wenn dem so ist, müsste das doch eigentlich bedeuten, dass bei Offenblende - egal ob 2,8 oder 5,6 angezeigt wird - die Tiefenschärfe mit dem Wert 2,8 berechnet werden muss.
....
Gibt es hier jemanden, der sich die Tiefenschärfe bei Makrofotos ausrechnet?
Wenn ich mir mein Micro-Nikkor AF 60 2,8 D (BJ 2007) anschaue, frage ich mich, wo da eine Brennweitenänderung herkommen soll. Da wird ein Linsenpaket vor und zurück geschoben, sonst nix.
Und: wenn sich beim echten Makro-Objektiv (Universalzooms mit Makro-Zusatz-Möglichkeit zähle ich nicht dazu) die Brennweite verändern würde, wenn ich den Auszug verlängere - dann müsste ja auch etwas mit dem Abbildungsmaßstab passieren. Also nicht : Halbe Entfernung = doppelt so große Abbildung, sondern sonstwas?
Wenn ich mir mein Micro-Nikkor AF 60 2,8 D (BJ 2007) anschaue, frage ich mich, wo da eine Brennweitenänderung herkommen soll. Da wird ein Linsenpaket vor und zurück geschoben, sonst nix.
Wenn sich die Brennweite dabei nicht verkürzen würde, müsste das AF-D 60/2,8 aber doch über einen 60 mm Auszug verfügen. Ein Sigma 105/2,8 gar über einen 105 mm langen Auszug. Haben diese Objektive aber nicht.
Wie gehts dann?
Da es ja durchaus Leute gibt, die Licht benutzen, das nicht durch die Kamera gesteuert wird, z.B. Studioblitzanlagen oder andere nicht ansteuerbare Blitzgeräte ...
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