Bildtagebuch einer Krankheit ...

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Lieber Sam.

Seit längerem bin ich kein aktiver Teilnehmer mehr in diesem Forum. Ab und an lese ich noch. Dein Beitrag hier hat mich sehr bewegt. Deshalb möchte ich mich auch daran beteiligen.

Das Bild, das ich für deine Frau und dich ausgewählt habe, ist kein besonders perfektes, aber das braucht es auch nicht zu sein.

Es zeigt tanzende Menschen am Port Saint-Bernard in Paris. Eigentlich nichts besonderes. Besonders ist es für mich aber deshalb, weil ich das Bild am Samstag nach dem Attentat von Nizza aufgenommen habe. Mir zeigt es, dass sich die Menschen dort auch durch schlimme Ereignisse die Freude am Leben nicht nehmen lassen. Mich würde es stolz machen, Teil dieses "Mut-mach-Buches" sein zu dürfen.



Für dich und deine Frau. Alles Gute.
 
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Verzeiht die Unschärfe, zu mehr mag ich heute nicht mehr. Die erste Behandlung ist erfolgreich über die Bühne.

Ich habe meiner Frau das "Kraftbuch" in der Zwischenzeit organisiert und den Ort, am Eingang, eigerichtet.

Eure Bilder sind ausgedruckt und mit Namen versehen.

Meine Frau war gerührt, berührt. Sie schaute sich jedes Bild genau an und fragte nach dem Namen, und wer es ist. Ich sagte ihr, dass dies alles Menschen seinen, so wie ich es auch im Kraftbuch geschrieben habe, welche an sie denken. Sie bedankt sich bei Euch ganz herzlich.

Sie möchte auch die Texte dazu. Und wenn ihr nichts dagegen habt, dann drucke ich die Texte, und stelle sie zum Bild.

Ihre Tasche hat sie heute Morgen noch gewechselt. Berlin bleibt dennoch. Für heute ist Schluss. Wir beide geniessen mit unserer Tochter noch den Abend und schauen uns die Biographie von Beatrix Potter an ... die Malerin mit den Häschen ...


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Lieber Sam, es tut mir sehr leid von Claudias Krankkeit zu lesen. Aber ihr habt schon so oft und so viel Kraft und Geduld bewiesen und Unmögliches möglich gemacht, dass du und deine Familie auch die nun vor euch liegende, schwierige Zeit meistern werdet.

Auch von Leon sende ich Grüße, besonders an Jonny und Leonie. Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt für deine Frau.


Herzlichen Gruß,
Angelika
 
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Sam,ich musste mir erstmal das Krankheitsbild ergooglen ,um mir nen Kopp darüber zu machen.Das werden schwierige Zeiten werden,aber ihr habt oft gezeigt ,das ihr Probleme richtig anfassen könnt,um diese zu lösen.Deshalb hab ich viel Zuversicht,dass ihr der Zukunft hoffnungsvoll begegnen könnt.


 
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Ich bin hinten nach mit Daumen verteilen. Aber ich verteile sie hier, alle. Ich/wir sind sehr berührt ob all diesen Beiträgen. Danke Euch herzlich.

Es ist schon jetzt ein Ritual geworden, die Beiträge und Bilder anzuschauen, sie auszudrucken und ins Kraftbuch zu kleben....

Ich hoffe ich komme am Wochenende dazu, meine Bretagnebilder weiter zu sichten. Ich merke aber schon, dass auch die von der Diagnose beeinflusst waren. So wird das eine oder andere Bild auch hier auftauchen ...
 
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Die Weltesche (Yggdrasil)





Eine Esche erhebt sich,
Yggdrasil heißend,
Aus weißem Letten
Mit luftigem Wipfel.
Ihr enttaut, was feuchtend
Fällt in die Täler;
Über dem Urdbronn
Immergrün steht sie.


Ich wünsche dir, lieber Sam und deiner Frau ganz viel Kraft und Stärke im Glauben und dass sich alles zum Gutern wenden möge!
Meine Frau und ich, sind bei Euch. Leide selbst an "Colitis ulcerosa" und kann in etwa nachfühlen, wie es in dir aussieht ...
 
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Lieber Sam, das Bild dieser Kerze aus der Bergkirche in Mogno widme ich Deiner Frau und Dir. Ich weiß, das diese kleine Kirche
auch ein Ort der Stille und Kraft für Dich ist, erinnere Dich daran wenn Du eines der Täler durchqueren musst, die noch vor Dir liegen.
Unsere Gedanken begleiten Euch.


 
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Was vor den Ferien bei uns beiden wie eine Bombe einschlug, entlud sich vermutlich visuell in der Bretagne ...

Ein Stück weit habe ich den Eindruck, dass sich bei diesemMotiv mein Inneres nach Aussen gekehrt hat ...

Das Kraftbuch füllt sich, und wir geniessen es so ...


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Wunderbare Bilder sind das ... die Daumen reiche ich nach.

Meine Frau hat mich heute Morgen früh gefragt, ob schon wieder Bilder eingestellt seien ... Sie schaut öfters am Tag ins Buch und freut sich über all das sehr ...

Die Nebenwirkungen zeigen schon jetzt langsam ihre Symptome. Die Müdigkeit ist nur ein Teil davon. Die frühmorgendlichen gemeinsamen Wochenendspaziergänge werde ich wohl künftig zu einem Teil alleine machen müssen.

Heute Morgen habe ich bei dieser Szene gedacht, dass ich nicht in einen Ballon steigen muss, um die Übersicht zu behalten. Ich mache das geistig, wenn ich merke, dass es mich runterzieht ... Dennoch: für mich eine ganz schöne Symbolik ...


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Lieber Sam, liebe Claudia,

leider muss man im Leben auch Wege gehen, die steil bergauf führen. Die Anstrengung ist groß, das Ende des Weges kann man nicht sehen.

Dass ihr gerade solch einen Weg beschreiten müsst, tut mir sehr leid, aber ich bin mir ganz sicher, dass ihr jetzt ernten könnt, was ihr euer Leben lang gesät habt.
Wer so wie ihr immer für andere da ist, sei es Mensch oder Tier, wird am Ende des Weges das Glück finden. Daran glaube ich und wünsche es euch sehr.

 
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Ach Sam,

als ich den Thread eben entdeckte ist mir ganz schwer um´s Herz geworden. Ich wünsche Dir und Deiner Frau ganz viel Kraft auf dem bevorstehenden, gemeinsamen Weg. Mögt ihr allen Unbillen trotzen und am Ende gestärkt aus der Sache hervorkommen.

So wie diese Eibe, der angeblich älteste Baum Europas in Schottland:







Liebe Grüße,
Peter
 
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