Bildstabilisierung bei kürzeren Verschlusszeiten ausschalten?

are-bure-boke

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hab gestern ein Video gesehen, wo der Fotograf sich gewundert hat warum seine Bilder seiner OM-5 (MFT) so weich waren.
Er hatte trotz Blende 5.6, ISO 200 und 1/400 Sek. weiche Fotos.
Er sagt es geht weg wenn man bei höheren Zeiten das IBIS ausschaltet.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Habe da noch nie von gehört.



 
Anzeigen
Wird immer wieder mal gemutmaßt - ich kann mich erinnern, dass es zumindest mal Empfehlungen bei Fotografie vom Stativ gab - da sollte dann eine Stabilisierung ausgeschaltet werden, oder man konnte die Stabilisierung irgendwie umschalten - zwischen "active" und "fixed" oder ähnlich. Ich meine aber das bezog sich auf Stabis in Linsen.

Zumindest bei meinen letzten beiden Cams macht es eigentlich keinen Unterschied, aber ich mache es aus alter Gewohnheit trotzdem. So ab 1/300 schalte ich die Stabis ab (wenn ich dran denke :) ). Aber prinzipiell bin ich von den Bildern nicht enttäuscht, wenn er doch angeblieben ist.

Dass es Systeme gibt die anfällig sind mag ich aber nicht ausschließen, das ist ja eine ziemlich komplexe technische Implementierung., und die wird sicher von den Herstellern völlig unterschiedlich implementiert und optimiert.
 
Kommentar
Da habe ich mir noch nie drüber Gedanken gemacht. Es ist mir aber auch noch nie aufgefallen, dass Bilder unscharf wären, ohne dass ich dafür einen richtigen Grund dafür gefunden hätte. Wenn die Kamera einen IBIS hat, ist er dauerhaft eingeschalten. Wenn dies zu Fehlern führt, sollte die Kamera von sich aus reagieren.
 
Kommentar
Ich lasse meinen Stabi bei Zeiten von 10s bis 1/4000s immer an, auch auf dem Stativ. Nur wenn es in die Langzeitbelichtung geht schalte ich ihn ab.
Weil ich glaube er ist nicht unbedingt dafür gebaut minutenlang zu laufen.

Vermutlich auch Quatsch denn beim Ansuchen mit Sucherbild läuft er ja auch immer.

Aber ob er dazu gebaut ist, im Zweifel 2 Minuten ununterbrochen das selbe stabilisierte Bild zu halten???
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Vermutlich auch Quatsch denn beim Ansuchen mit Sucherbild läuft er ja auch immer.
Optischer VR und IBIS werden nach meinem Verständnis unmittelbar vor der Aufnahme zurückgestellt auf Mittenposition. Wenn die Aufnahme beginnt bevor das Bild dann stabil steht wäre das allerdings ein Konstruktionsfehler bzw. Timingfehler.

Edit: Oder wird bei den kurzen Zeiten NICHT zurückgestellt und die Aufnahme geschieht durch einen nicht optimal zentrierten optischen VR? Das wäre auch ungünstig, wird bestimmt nicht so gelöst sein.
 
1 Kommentar
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das mit dem Rückstellen stimmt, das sieht man ja (bei Teleobjektiven) deutlich. Und in der Tat springt dadurch manchmal der Bildausschnitt erheblich, also man hat ein scharfes Bild aber einen anderen Bildauschnitt. Das kann man wie gesagt selber sehen.
 
Diese Hochfrequenz-Vibrationsthese kaufe ich nicht.

Der Ibis kennt ja die jetzt kommende Verschlusszeit.
Er kennt auch die räumliche Bewegung der Kamera (wegen Benutzerbewegung) und misst auch weiter nach.

Und dann wird er den Sensor in ausgleichender Richtung zum Kamerabewegung bewegen, möglichst kontinuierlich.

Das ganze Gerede von den hochfrequenten Schwinungen, die bei 1/30 unsichtbar sind aber bei 1/400 sichtbar werden, ich habs nicht kapiert. (Oder nicht verstanden wegen gruseligem Akzent) Und das bei kurzen Zeiten der (elektrische) Verschlussvorhang abläuft hat er auch nicht betrachet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten