Hi Photoshop Freunde!
Im zweiten teil der Serie geht es um die verschiedenen Methoden der Konvertierung in ein B/W Bild.
Es gibt zwar massig Tutorials in den weiten des I-Nets aber besonders die letzte Methode in diesem Tutorial ist ein echter Insider Tip.
Ich habe mir ein "Free Stock" runtergeladen das wenn ihr an dem selben bild testen wollt HIER zu finden ist.
Als erstes kommt mal ein wenig Grundwissen zum Workflow:
Es empfiehlt sich im grunde immer mit "Hi-Bit" material aus einem NEF zu arbeiten, da diese über eine viel höhere Farbtiefe verfügen und somit der informationsverlust durch die bearbeitung so gering wie möglich ausfällt.
8-bit -> 2 hoch 8 = 256 <- Anzahl darstellbarer Farben
16-bit -> 2 hoch 16 = 65.536 <- Anzahl darstellbarer Farben
Wenn man bei einem Jpeg (8-Bit) nur einmal an den "Kurven" schraubt (um dem bild mehr tiefe zu verleihen) führt das zu einem abriss in den Tonwerten
den so genannten "Banding" das nichts anderes bedeutet als das bildinformationen verworfen wurden und somit auch immer details.
Was für veröffentlichungen im I-Net noch nicht so schlimm ist, kann im Professionellen Druck eine trauriges Endergebniss haben.
Ich werde heute trotzdem mit einem 8-Bit Jpeg arbeiten um zu zeigen das man auch mit Lo-Bit Material verlustfreie ergebnisse erziehlen kann.
Fangen wir also an:
1. Sättigung Verringern:
Entweder über --> Bild->Anpassungen->Farbton/Sättigung
Oder über --> Bild->Anpassungen->Sättigung verringern
Das ergebniss ist das selbe.
Würde aber jedem empfehlen sich anzugewöhnen IMMER mit einstellungseben zu arbeiten da so das bild erhalten bleibt
und mann später leicht (durch doppelklick auf das einstellungs Icon) änderungen an einem arbeitsschritt vornehmen kann.
Was jetzt hier noch nicht so schlimm ist kann dir bei anderen dateien echt den tag versauen.
Also: Ebene-->Neue Einstellungsebene-->Farbton/Sättigung
Das ergebniss ist nach einer leichten Kontrastverstärkung dann etwa in der art:
(Man beachte das histogramm)
2. Graustufen:
Funktioniert über --> Bild->Modus->Graustufen
Anders als bei der entsättigungsmethode werden hier zwar die farbanal Informationen verworfen,
andererseits versucht PS hier aus den ehemaligen farbkanälen über einen speziellen Algorythmus das aussehen von einem Kodak Plus-X film zu simulieren.
Ergebniss:
(Mit leichter änderung an den kurven)
3. Lab Modus Nr.1:
Über --> Bild->Modus->Lab-Farbe
Hier werden dann einfach in der Kanalpalette die farbkanäle "a+b" gelöscht:
Ergebniss:
4. Kanalmixer:
Eine weit verbreitete Methode die gerade deswegen sehr beliebt ist weil es die erste Methode ist bei der man
Kontrolle über das Endergebnis hat. :up:
Aber leider auch nicht ganz verlustfrei.
Diese methode ist bei Photographen auch deshalb so beliebt weil mann mit ihr
den "Look" von auf Film aufgenommenem material simulieren kann.
Wir erstellen uns zuerst mal eine "Kanalmixer Einstellungs-Ebene"
Über --> Ebene->Neue Einstellungsebene->Kanalmixer
Dann machen wir im Pop-Up einen Haken bei "Monochrom"
Was dann sofort auffällt ist das PS in den Kanälen nur 20% im blaukanal vorgibt
das hat den einfachen Grund das der Blaue Kanal das meiste rauschen beherbergt.
wenn man sich jetzt dran macht an den einzelnen Kanälen rumzuschrauben
sollte man nur beachten das die gesamt %, 100 nicht übersteigt.
Dem menschlichen sehen am nächsten kommt eine einstellung von:
Rot=30%, Grün=59%, Blau=11%
Will man den "Film-Look" simulieren hab ich hier noch eine liste für die ich
aber keine Garantie geben kann, da diese schon lange auf meiner Festplatte herumliegt
und ich nicht mehr weiß woher sie ursprünglich stammt
Will sie euch aber trotzdem nicht vorenthalten:
Jeweils Von Links nach Rechts die kanäle Rot->Grün->Blau in %
Da heutige Kameras zu gute ergebnisse liefern um einen "alten" film zu
simulieren wird man nicht um etwas künstliches "Korn" rumkommen
Ergebniss:
(mit den RGB-Werten für "Ilford XP2 Super")
5. Lab-Modus Nr.2:
Diese Methode ist die erste bei der man Detailreiche Bilder OHNE Verlust von bildinformationen zustande bekommt bei 100%iger kontrolle über den Konvertierungsprozess.
Nicht so weit verbreitet da sehr arbeitsintensiv, aber bei manchen bildern (professioneller grossformat druck) lohnt es sich wirklich darauf zurückzugreifen.:up:
Darum richtet sich diese methode in erster linie an fortgeschrittene Photoshopper die das maximum aus ihren bildern raushohlen wollen.
Als erstes erstellen wir eine Kopie des zu konvertierenden bildes
über Bild->Duplizieren und schließen das original.
Dann erstellen wir eine zweite Kopie von der Kopie
Man hat jetzt also 2 Kopien vom Original vor sich liegen an denen wir die konvertierung vornehmen.
Wir nehmen uns Kopie eins vor und trennen die Kanäle.
Dazu wechseln wir in die Kanalpalette und trennen über den Palettenbefehl "Kanäle Teilen" die Farbkanäle.
PS erstellt jetzt aus den Farbkanälen 3 neue dateien.
Nun wird auch klar warum wir NICHT am original arbeitet, der Palettenbefehl "Kanäle Teilen"
hinterlässt KEIN originalbild und kann auch nicht rückgängig gemacht werden.
Jetzt haben wir also 4 Dateien 1 RGB bild (Kopie2) und die 3 farbkanäle die man jetzt auf Details überprüft welche in dem jeweiligen Kanal unbedingt erhalten werden sollten.
Dazu nimmt man sich am besten ein Blatt Papier und notiert
sich die richtigen stellen von dem jeweiligen Kanal.
Bei diesem schritt sollte man sich wirklich zeit nehmen und die einzelnen Kanäle sorgfältig analysieren da das ausschlaggebend ist für das Endergebniss.
Man möge mir mögliche Fehler bei der Analyse zu dieser späten Stunde verzeihen
Bei diesem speziellen Bild sind das meiner Meinung nach:
Im Blaukanal-->Haare,Stirn,Augenbrauen,Zigarette
Im Rotkanal-->Hemd,Hals
Im Grünkanal-->Rest Gesicht
Jetzt nehmen wir das RGB Bild und konvertieren dieses in den Lab-Modus:
Über --> Bild->Modus->Lab-Farbe
Schalten in die Kanalpalette->Markieren den Helligkeits Kanal
Kopieren Über "Strg+A"(alles auswählen) --> "Strg+C"(kopieren)
Blenden durch klicken auf den "Lab-Kanal" wieder alle Kanäle ein
Wechseln wieder zur Ebenenpalette
Und fügen mit "Strg+V" den kopierten Helligkeitskanal (den wir auch so benennen) ein.
Das selbe machen wir auch mit den einzelnen von PS erstellten Farbkanal-Dateien.
Das ganze sollte dann ungefähr so aussehen:
Der Helligkeitskanal dient nur dazu um mögliche bereiche im bild abzudecken an denen keine korrektur vorzunehmen ist.
Jetzt versehen wir die Farbkanal Ebenen (Rot,Grün,Blau) mit einer Maske:
Über -->Ebenen->Ebenenmaske->Alles Ausblenden
oder über den entsprechenden Palettenbefehl.
Was jetzt folgt dürfte eigentlich schon längst schon klar sein
Wir nehmen eine weiche Pinselspitze und beginnen damit die vorher ausgewählten
Bereiche der Farbkanal Ebenen wieder zu Vorschein zu bringen.
Was dann so ausschauen sollte:
Das Ergebniss dieser Methode ist was die Details betrifft nicht mehr zu überbieten:
Zu letzt muss man das Bild nur noch zurück in den RGB modus umwandeln und kann es im Format seiner wahl speichern.
6. Kanalberechnung:
Die letzte und eigentlich meine liebste Methode, weil einfach zu bedienen, verlustfrei und mit sehr gutem ergebniss führt über die "Kanalberechnung"
Eine Funktion in PS die kaum einer kennt und nutzt.
Die Methode kann je nach bild variieren und andere
Füllmethoden in den einzelnen schritten verlangen um zu einem ansehnlichen ergebniss zu führen,
wie immer heißt es hier "Versuch führt zum Ziel":up:
Wir beginnen damit uns
über --> Bild->Kanalberechnungen
einen (ersten) Alphakanal zu erstellen.
Zuerst nehmen wir uns den Grünen Kanal vor
Mit folgenden Optionen:
Füllmethode --> Ineinanderkopieren
Deckkraft --> 100%
Ergebniss --> Neuer Kanal
Diesen schritt wiederholen wir mit dem Roten Kanal
Mit dem kleinen unterschied das wir hier als Füllmethode -->Multiplizieren nehmen.
Jetzt erstelle wir noch einen dritten Alphakanal mit dem unterschied das wir
dieses mal in der Kanalberechnung die Kanäle "Alpha 1" und Alpha 2"
als "Kanal" auswählen und die Füllmethode nehmen wir -->"Abdunkeln"
Was dann zu so einem ergebniss in der kanalpalette führt:
Wir kopieren den "Alpha 3" Kanal der nach dem letzten schritt automatisch ausgewählt sein sollte
über "Strg+A"(alles auswählen) --> "Strg+C"(kopieren)
Blenden durch klicken auf den "RGB-Kanal" wieder alle Kanäle ein
Wechseln wieder zur Ebenenpalette
Und fügen mit "Strg+V" den kopierten "Alpha 3" kanal als neue ebene ein.
Diese ebene bekommt den Ebenenmodus "Farbe"
Als belohnung bekommt man ein schwarz/weiss bild das (wenn man bedenkt das diese methode sehr einfach durchzuführen ist)
sich sehen lassen kann. Und (man beachte das Histogramm) nochdazu völlig verlustfrei konvertiert wurde.
Diese methode verwende ich in erster linie zur weiterverarbeitung in zb. Colo-Keys oder sonstige Methoden die ein B/W Bild benötigen, indem man zb. die hintergrundebene kopiert an die oberste stelle verfrachtet,
Und als Ebenenmodus "Ineinanderkopieren" auswählt und die Deckkraft stark reduziert, in dem fall hier 30%
Was dann ungefär so aussieht:
So das wars auch schon für diesesmal,
und ich hoffe das anfänger wie fortgeschrittene gleichermassen nutzen
aus diesem Tutorial ziehen können.
Viel Spass Beim Ausprobieren
Und Schöne Grüsse:hallo:
Manfred
Im zweiten teil der Serie geht es um die verschiedenen Methoden der Konvertierung in ein B/W Bild.
Es gibt zwar massig Tutorials in den weiten des I-Nets aber besonders die letzte Methode in diesem Tutorial ist ein echter Insider Tip.
Ich habe mir ein "Free Stock" runtergeladen das wenn ihr an dem selben bild testen wollt HIER zu finden ist.
Als erstes kommt mal ein wenig Grundwissen zum Workflow:
Es empfiehlt sich im grunde immer mit "Hi-Bit" material aus einem NEF zu arbeiten, da diese über eine viel höhere Farbtiefe verfügen und somit der informationsverlust durch die bearbeitung so gering wie möglich ausfällt.
8-bit -> 2 hoch 8 = 256 <- Anzahl darstellbarer Farben
16-bit -> 2 hoch 16 = 65.536 <- Anzahl darstellbarer Farben
Wenn man bei einem Jpeg (8-Bit) nur einmal an den "Kurven" schraubt (um dem bild mehr tiefe zu verleihen) führt das zu einem abriss in den Tonwerten
den so genannten "Banding" das nichts anderes bedeutet als das bildinformationen verworfen wurden und somit auch immer details.
Was für veröffentlichungen im I-Net noch nicht so schlimm ist, kann im Professionellen Druck eine trauriges Endergebniss haben.
Ich werde heute trotzdem mit einem 8-Bit Jpeg arbeiten um zu zeigen das man auch mit Lo-Bit Material verlustfreie ergebnisse erziehlen kann.
Fangen wir also an:
1. Sättigung Verringern:
Entweder über --> Bild->Anpassungen->Farbton/Sättigung
Oder über --> Bild->Anpassungen->Sättigung verringern
Das ergebniss ist das selbe.
Würde aber jedem empfehlen sich anzugewöhnen IMMER mit einstellungseben zu arbeiten da so das bild erhalten bleibt
und mann später leicht (durch doppelklick auf das einstellungs Icon) änderungen an einem arbeitsschritt vornehmen kann.
Was jetzt hier noch nicht so schlimm ist kann dir bei anderen dateien echt den tag versauen.
Also: Ebene-->Neue Einstellungsebene-->Farbton/Sättigung
Das ergebniss ist nach einer leichten Kontrastverstärkung dann etwa in der art:
(Man beachte das histogramm)
2. Graustufen:
Funktioniert über --> Bild->Modus->Graustufen
Anders als bei der entsättigungsmethode werden hier zwar die farbanal Informationen verworfen,
andererseits versucht PS hier aus den ehemaligen farbkanälen über einen speziellen Algorythmus das aussehen von einem Kodak Plus-X film zu simulieren.
Ergebniss:
(Mit leichter änderung an den kurven)
3. Lab Modus Nr.1:
Über --> Bild->Modus->Lab-Farbe
Hier werden dann einfach in der Kanalpalette die farbkanäle "a+b" gelöscht:
Ergebniss:
4. Kanalmixer:
Eine weit verbreitete Methode die gerade deswegen sehr beliebt ist weil es die erste Methode ist bei der man
Kontrolle über das Endergebnis hat. :up:
Aber leider auch nicht ganz verlustfrei.
Diese methode ist bei Photographen auch deshalb so beliebt weil mann mit ihr
den "Look" von auf Film aufgenommenem material simulieren kann.
Wir erstellen uns zuerst mal eine "Kanalmixer Einstellungs-Ebene"
Über --> Ebene->Neue Einstellungsebene->Kanalmixer
Dann machen wir im Pop-Up einen Haken bei "Monochrom"
Was dann sofort auffällt ist das PS in den Kanälen nur 20% im blaukanal vorgibt
das hat den einfachen Grund das der Blaue Kanal das meiste rauschen beherbergt.
wenn man sich jetzt dran macht an den einzelnen Kanälen rumzuschrauben
sollte man nur beachten das die gesamt %, 100 nicht übersteigt.
Dem menschlichen sehen am nächsten kommt eine einstellung von:
Rot=30%, Grün=59%, Blau=11%
Will man den "Film-Look" simulieren hab ich hier noch eine liste für die ich
aber keine Garantie geben kann, da diese schon lange auf meiner Festplatte herumliegt
und ich nicht mehr weiß woher sie ursprünglich stammt

Will sie euch aber trotzdem nicht vorenthalten:
Jeweils Von Links nach Rechts die kanäle Rot->Grün->Blau in %
- Agfa 200X
18 41 41 - Agfapan 25
25 39 36 - Agfapan 100
21 40 39 - Agfapan 400
20 41 39 - Ilford Delta 100
21 42 37 - Ilford Delta 400
22 42 36 - Ilford Delta 400 Pro & 3200
31 36 33 - Ilford FP4
28 41 31 - Ilford HP5
23 37 40 - Ilford Pan F
3 36 31 - Ilford SFX
36 31 33 - Ilford XP2 Super
21 42 37 - Kodak Tmax 100
24 37 39 - Kodak Tmax 400
27 36 37 - Kodak Tri-X
25 35 40
Da heutige Kameras zu gute ergebnisse liefern um einen "alten" film zu
simulieren wird man nicht um etwas künstliches "Korn" rumkommen
Ergebniss:
(mit den RGB-Werten für "Ilford XP2 Super")
5. Lab-Modus Nr.2:
Diese Methode ist die erste bei der man Detailreiche Bilder OHNE Verlust von bildinformationen zustande bekommt bei 100%iger kontrolle über den Konvertierungsprozess.
Nicht so weit verbreitet da sehr arbeitsintensiv, aber bei manchen bildern (professioneller grossformat druck) lohnt es sich wirklich darauf zurückzugreifen.:up:
Darum richtet sich diese methode in erster linie an fortgeschrittene Photoshopper die das maximum aus ihren bildern raushohlen wollen.
Als erstes erstellen wir eine Kopie des zu konvertierenden bildes
über Bild->Duplizieren und schließen das original.
Dann erstellen wir eine zweite Kopie von der Kopie
Man hat jetzt also 2 Kopien vom Original vor sich liegen an denen wir die konvertierung vornehmen.
Wir nehmen uns Kopie eins vor und trennen die Kanäle.
Dazu wechseln wir in die Kanalpalette und trennen über den Palettenbefehl "Kanäle Teilen" die Farbkanäle.
PS erstellt jetzt aus den Farbkanälen 3 neue dateien.
Nun wird auch klar warum wir NICHT am original arbeitet, der Palettenbefehl "Kanäle Teilen"
hinterlässt KEIN originalbild und kann auch nicht rückgängig gemacht werden.
Jetzt haben wir also 4 Dateien 1 RGB bild (Kopie2) und die 3 farbkanäle die man jetzt auf Details überprüft welche in dem jeweiligen Kanal unbedingt erhalten werden sollten.
Dazu nimmt man sich am besten ein Blatt Papier und notiert
sich die richtigen stellen von dem jeweiligen Kanal.
Bei diesem schritt sollte man sich wirklich zeit nehmen und die einzelnen Kanäle sorgfältig analysieren da das ausschlaggebend ist für das Endergebniss.
Man möge mir mögliche Fehler bei der Analyse zu dieser späten Stunde verzeihen

Bei diesem speziellen Bild sind das meiner Meinung nach:
Im Blaukanal-->Haare,Stirn,Augenbrauen,Zigarette
Im Rotkanal-->Hemd,Hals
Im Grünkanal-->Rest Gesicht
Jetzt nehmen wir das RGB Bild und konvertieren dieses in den Lab-Modus:
Über --> Bild->Modus->Lab-Farbe
Schalten in die Kanalpalette->Markieren den Helligkeits Kanal
Kopieren Über "Strg+A"(alles auswählen) --> "Strg+C"(kopieren)
Blenden durch klicken auf den "Lab-Kanal" wieder alle Kanäle ein
Wechseln wieder zur Ebenenpalette
Und fügen mit "Strg+V" den kopierten Helligkeitskanal (den wir auch so benennen) ein.
Das selbe machen wir auch mit den einzelnen von PS erstellten Farbkanal-Dateien.
Das ganze sollte dann ungefähr so aussehen:
Der Helligkeitskanal dient nur dazu um mögliche bereiche im bild abzudecken an denen keine korrektur vorzunehmen ist.
Jetzt versehen wir die Farbkanal Ebenen (Rot,Grün,Blau) mit einer Maske:
Über -->Ebenen->Ebenenmaske->Alles Ausblenden
oder über den entsprechenden Palettenbefehl.
Was jetzt folgt dürfte eigentlich schon längst schon klar sein
Wir nehmen eine weiche Pinselspitze und beginnen damit die vorher ausgewählten
Bereiche der Farbkanal Ebenen wieder zu Vorschein zu bringen.
Was dann so ausschauen sollte:
Das Ergebniss dieser Methode ist was die Details betrifft nicht mehr zu überbieten:
Zu letzt muss man das Bild nur noch zurück in den RGB modus umwandeln und kann es im Format seiner wahl speichern.
6. Kanalberechnung:
Die letzte und eigentlich meine liebste Methode, weil einfach zu bedienen, verlustfrei und mit sehr gutem ergebniss führt über die "Kanalberechnung"
Eine Funktion in PS die kaum einer kennt und nutzt.
Die Methode kann je nach bild variieren und andere
Füllmethoden in den einzelnen schritten verlangen um zu einem ansehnlichen ergebniss zu führen,
wie immer heißt es hier "Versuch führt zum Ziel":up:
Wir beginnen damit uns
über --> Bild->Kanalberechnungen
einen (ersten) Alphakanal zu erstellen.
Zuerst nehmen wir uns den Grünen Kanal vor
Mit folgenden Optionen:
Füllmethode --> Ineinanderkopieren
Deckkraft --> 100%
Ergebniss --> Neuer Kanal
Diesen schritt wiederholen wir mit dem Roten Kanal
Mit dem kleinen unterschied das wir hier als Füllmethode -->Multiplizieren nehmen.
Jetzt erstelle wir noch einen dritten Alphakanal mit dem unterschied das wir
dieses mal in der Kanalberechnung die Kanäle "Alpha 1" und Alpha 2"
als "Kanal" auswählen und die Füllmethode nehmen wir -->"Abdunkeln"
Was dann zu so einem ergebniss in der kanalpalette führt:
Wir kopieren den "Alpha 3" Kanal der nach dem letzten schritt automatisch ausgewählt sein sollte
über "Strg+A"(alles auswählen) --> "Strg+C"(kopieren)
Blenden durch klicken auf den "RGB-Kanal" wieder alle Kanäle ein
Wechseln wieder zur Ebenenpalette
Und fügen mit "Strg+V" den kopierten "Alpha 3" kanal als neue ebene ein.
Diese ebene bekommt den Ebenenmodus "Farbe"
Als belohnung bekommt man ein schwarz/weiss bild das (wenn man bedenkt das diese methode sehr einfach durchzuführen ist)
sich sehen lassen kann. Und (man beachte das Histogramm) nochdazu völlig verlustfrei konvertiert wurde.
Diese methode verwende ich in erster linie zur weiterverarbeitung in zb. Colo-Keys oder sonstige Methoden die ein B/W Bild benötigen, indem man zb. die hintergrundebene kopiert an die oberste stelle verfrachtet,
Und als Ebenenmodus "Ineinanderkopieren" auswählt und die Deckkraft stark reduziert, in dem fall hier 30%
Was dann ungefär so aussieht:
So das wars auch schon für diesesmal,
und ich hoffe das anfänger wie fortgeschrittene gleichermassen nutzen
aus diesem Tutorial ziehen können.
Viel Spass Beim Ausprobieren
Und Schöne Grüsse:hallo:
Manfred