Bhagwati Marg, Kathmandu

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patel.djl

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Hallo Leute. Hier ein paar Fotos von einem meiner Nepalprojekte.
Die Bhagwati Marg ist eine Straße in Kathmandus Stadtteil Naxal. Die Serie handelt von den kleinen Läden in der Straße. Die Bilder hier sind aus den Abend und Stromausfall-Teilen. (die Details sind leider bei den Bildgrößen im Forum nicht wirklich abbildbar...)

Das Grundprinzip der Bilder ist das Puppenhaus - wie die einzelnen Zimmer in einem solchen sind die Läden am Abend vollständig einsehbar. Das fotografieren am Abend hat zwei Vorteile: erstens gibt es deutlich weniger Verkehr auf der Straße und die Läden sind somit überhaupt vollständig zu sehen, zweitens hat man tagsüber das problem mit der Belichtung - ist sie bei der Fassade korrekt, ist der Innenteil dunkel, ist dieser sichtbar, überstrahlt die Fassade (und die ist in den wenigsten Fällen wichtig).

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ein Laden, der Gas- und Kerosinkocher repariert und verkauft

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ein typischer Kirana-Store ("Tante Emma Laden")

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einer der vielen Fisch- und Huhnverkäufer

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(aus der Powercut-Serie) ein Milch-, Yoghurt- und Käseladen

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des Schneiders Frau bewacht den Laden mit ihrem Kind im Arm, während man bei Nachbars Fern sieht

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Fischverkäufer mit Kundschaft

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(aus der Powercut-Serie) Frieseurladen beim Licht einer Kerze

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ein Geflügelhändler

gruß jan
 
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Hallo patel.djl,

Deine Einstellung zu Nachtaufnahmen hast Du schon in der Galerie kunt getan:
...Das ist die Grundidee von Nachtfotos. Wer das Bild mit Licht füllen will, soll tagsüber fotografieren...
Übertrieben gesehen könnte man damit ableiten, dass ein rein schwarzes Bild das beste Nachtfoto wäre, weil es die dunkle Nacht am besten darstellt. Diese Meinung kan ich allerdings nicht teilen. Ich kann nur etwas interessant finden wenn ich etwas sehe. Mit dem was ich (auf einem Bild) nicht sehe, kann ich nichts anfangen.

Es gibt genug Nachtaufnahmen, auf denen genaug zu sehen ist und doch eine wunderbare Nachtstimmung zu finden ist. Diese Stimmung finde ich auf Deinen Aufnahmen nicht. Das Ergebnis entsprechen auch nicht dem normalen Seheindruck - auch ein Nachtmarkt ist viel heller. Die Bilder sind für mich durchweg viel zu dunkel. Die Marktstände - das eigentliche Motiv- werden hier von einem dicken dunklen Rahmen umgeben und werden selbst viel zu klein abgebildet. Auf den meisten Bildern verschenkst Du so gut 50% der Bildfläche an ein schwarzes Loch.

Ich würde bei allen Bidlern das eigentliche Motiv freistellen und die dicken schwarzen Rahmen verschwinden lassen, dann werden die Bilder sicher sehr nett. Gerade dem ersten - offenbar sehr interessanten Motiv - würde das gut tun.
 
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tolles projekt!
macht neugierig auf (noch) mehr.

die reduktion auf den jeweiligen laden,
umfangen von der schwärze der nacht,
bringt eine ganz excellente konzentration
auf den jeweiligen bildgegenstand hervor.

(was ich damit sagen will: ist OK so.)

gruesse
ralf

ach so: der wermutstropfen:
alle auf die gleiche bildgroesse
gebracht, das wäre es:p
 
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Hallo patel.djl,

Deine Einstellung zu Nachtaufnahmen hast Du schon in der Galerie kunt getan:
Übertrieben gesehen könnte man damit ableiten, dass ein rein schwarzes Bild das beste Nachtfoto wäre, weil es die dunkle Nacht am besten darstellt. Diese Meinung kan ich allerdings nicht teilen. Ich kann nur etwas interessant finden wenn ich etwas sehe. Mit dem was ich (auf einem Bild) nicht sehe, kann ich nichts anfangen.

Es gibt genug Nachtaufnahmen, auf denen genaug zu sehen ist und doch eine wunderbare Nachtstimmung zu finden ist. Diese Stimmung finde ich auf Deinen Aufnahmen nicht. Das Ergebnis entsprechen auch nicht dem normalen Seheindruck - auch ein Nachtmarkt ist viel heller. Die Bilder sind für mich durchweg viel zu dunkel. Die Marktstände - das eigentliche Motiv- werden hier von einem dicken dunklen Rahmen umgeben und werden selbst viel zu klein abgebildet. Auf den meisten Bildern verschenkst Du so gut 50% der Bildfläche an ein schwarzes Loch.

Ich würde bei allen Bidlern das eigentliche Motiv freistellen und die dicken schwarzen Rahmen verschwinden lassen, dann werden die Bilder sicher sehr nett. Gerade dem ersten - offenbar sehr interessanten Motiv - würde das gut tun.

Schade. für mich sind gerade die Sachen, die man nicht sieht, die interessantesten. Die dicken dunklen Rahmen sind die reale Dunkelheit, d.h. keine Vignettierung und keine EBV. So sieht es auf der Bhagvati Marg an Winterabenden zwischen fünf und neun aus.
Es geht hier nicht prinzipiell um das, was auf dem Bild ist, sondern um das Gefühl beim betrachten desselbigen. Bilder von Märkten (das hier sind keine Marktbilder) gibt es genug, auch von Verkäufern. Die Serie versucht, diese Läden in ihrer Isolation zu Zeigen (ein Paradox in einem derartig bevölkerten Land)(deswegen sind auch - weitestgehend - keine Kunden auf den Bildern). Anders als in hiesigen Breiten gibt es in Indien und Nepal (außerhalb der Touristengebiete und Neubauviertel der oberen Mittelschicht) kein Abendshopping. Mit Einbruch der Dunkelheit zieht man sich in den Kreis der Familien zurück. Auf diese Art und Weise funktionieren auch die Läden als verlängertes Wohnzimmer (abgesehen vom Laden eines Fischhändlers)(man trifft sich dann im Laden nebenan)
Und wie gesagt: das ist nur ein Ausschnitt...

Trotzdem Danke für die Anregungen.

Gruß Jan
 
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ach so: der wermutstropfen:
alle auf die gleiche bildgroesse
gebracht, das wäre es:p

ich arbeite daran (es sind halt nur ein paar Bilder aus der Serie). Grundsätzlich sind die quadratischen 35x35cm groß. Leider sind einige Bildmotive einfach nicht auf ein Quadrat zu beschränken. Die sind dann wenigstens gleich hoch. An der Wand sieht es deutlich besser aus, wenn Dich das tröstet :D

Gruß Jan
 
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Die dicken dunklen Rahmen sind die reale Dunkelheit, d.h. keine Vignettierung und keine EBV.
Hallo Jan,

wenn das Vignettierung wäre, oje... :D

So sieht es auf der Bhagvati Marg an Winterabenden zwischen fünf und neun aus.
Es geht hier nicht prinzipiell um das, was auf dem Bild ist, sondern um das Gefühl beim betrachten desselbigen.
Ja, den Effekt, den Du errichen willst hast Du schon in der Einleitung beschrieben, kommt bei mir aber nicht so ganz rüber. Das ist aber nicht tragisch, denn jeder hat bei Fotos eine andere Empfindung und das soll ja auch so sein. Was ich hier etwas schade finde, ist, das was tatsächlich zu sehen ist im Verhältnis zur Gesamtbildfläche einfach zu knapp wegkommt.

BTW: 1999 hatte ich nach einer Indien-Reise auch Kathmandu besucht. Kann mich gut daran erinneren, da ich direkt im Anschluß das Rauchen aufgegeben habe. :rolleyes:
 
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Hallo,

ich kenne Kathmandu auch ganz gut ... war das letzte Mal vor zwei Jahren da, genau zu dem Zeitpunkt, als die Unruhen in Nepal waren.

Das von Horst Gesagte kann ich nur unterstreichen. Eine Lösung wäre, etwas früher am Abend zu fotografieren (blaue Stunde), so dass der Rand zwar deutlich dunkler bleibt als die Bildmitte, aber eben noch ein paar Dinge erkennbar sind.
Dann wäre vielleicht etwas mehr davon transportiert worden, was Kathmandu so farbenfroh macht. Die Auslagen der Läden geben da ja viele Möglichkeiten.
 
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Hallo,

ich kenne Kathmandu auch ganz gut ... war das letzte Mal vor zwei Jahren da, genau zu dem Zeitpunkt, als die Unruhen in Nepal waren.

Das von Horst Gesagte kann ich nur unterstreichen. Eine Lösung wäre, etwas früher am Abend zu fotografieren (blaue Stunde), so dass der Rand zwar deutlich dunkler bleibt als die Bildmitte, aber eben noch ein paar Dinge erkennbar sind.
Dann wäre vielleicht etwas mehr davon transportiert worden, was Kathmandu so farbenfroh macht. Die Auslagen der Läden geben da ja viele Möglichkeiten.

was soll ich sagen. das ist ja nun keine serie, die in zwei stunden entstanden ist (mal davon abzusehen, das sie noch im entstehen begriffen ist). und ein wenig hab ich auch schon überlegt, was ich da eigentlich tu. ich versuchs mal zu erklären:
a) es gibt so gut wie keine blaue stunde in kathmandu, der sonnenauf- und untergang geht um einiges schneller vonstatten als in hiesigen gegenden.
und b)ich WOLLTE, das ein Rand entsteht. weil 1. Kitlinse (also kaum begrenzte tiefenschärfe, 2. ist es die einzige lösung (meiner meinung nach) um das im allgemeinen chaotische umfeld zu begrenzen bzw. auszublenden.
ich habe auch tagaufnahmen von den gebäuden und sie sind außer für dokumentation für nichts zu gebrauchen.
und: es ging mir in keinster weise um die "farbenpracht asiatischer Märkte", sonst hätte ich warscheinlich in Thamel touristenfotos geknipst :D

Letztlich geht es bei der Gesamtserie (die weit über Kathmandu hinausgeht) nicht um einen bestimmten Ort und eigentlich nicht mal um die Läden. Was ich fotografiert habe, ist Licht (anhand von Läden, die sich in diesem Beispiel in Kathmandu befinden):fahne:

Gruß Jan
 
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