Bescheuerte Frage: Tonwerte, Gradationskurven etc.

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Urvieh

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Wenn ich bescheuert bin, sagt es, aber gebt mir gleich eure Adresse. :)

Ich bin Neuling bei PS CS3, habe mich durch Scott Kelbys "Glorreiche 7" gewühlt -- sehr gut, das Buch -- und durch verschiedene Videolektionen.

Was ist denn nun aber die richtige Vorgehensweise? Kelby vermeidet die Arbeit mit der Tonwertkorrektur. Andere propagieren sie als ersten Schritt nach Camera Raw. Mich verunsichert, daß nach der TWK nix mehr übrig bleibt, was in der Gradationskurve korrigiert werden müßte.

Klar, es gibt wichtigere Probleme auf der Welt, gerade zur heutigen Zeit, aber interessieren täte mich eure Meinung schon.

Danke im voraus!

Das Urviech.
 
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Ich verwende beides, Tonwertkorrektur und Gradationskurven.
Erstere momentan noch häufiger als letztere.

Rein theoretisch könnte man natürlich ganz auf die Tonwertkorrektur
verzichten, da man mit Gradationskurven genau dasselbe erreichen kann.

Viele bevorzugen die Gradationskurve, weil mit dieser feinere Einstellungen
möglich sind und seit CS3 ist da dort auch das Histogramm eingblendet.

Ich mache einfach deshalb noch viel mit der Tonwertkorrektur, weil es für
mich schon lange Gewohnheit ist - ich taste mich aber immer weiter an
die Gradationskurve ran, um die Tonwertkorrektur bald durch diese ganz
zu ersetzen.
 
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Ich arbeite sowohl in CNX als auch in Ps nur mit Gradationskurven. Bei CNX habe ich übrigens beides in einem Dialog.

Im Ergebnis sind beide identisch. So ist es übrigens immer bei diesen Sachen: es gibt mehr als einen Weg. Viele schärfen zum Beispiel über "Unscharfmaskieren", ich arbeite fast ausschließlich mit "Hochpass".

Von den ganzen Werkzeugen nimm dass, was zum Ziel führt. Hast Du dann noch ein bis drei weitere Wege, nimm den, der für Dich dann am einfachsten oder logischtem ist.

Schaue Dir nur mal an, wieviele Wege es zur Hautglättung gibt. Erstaunlich: viele haben ein ähnliches Ergebnis.
 
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Grundsätzlich haben Gradationskurve und Tonwertkorrektur die gleichen
Auswirkungen, Du kannst den Weiß/Grau und Schwarzwert beeinflussen.
Bei der Gradationskurve kannst Du aber bestimmte Bereiche individuell
verstärken bzw. abschwächen (eben mit der Kurve).
Bei der Tonwertkorrektur funktioniert das Ganze nur linear.
 
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Hi
Einfacher ist mit Tonwertorkorrektur für Proffi Gradationskurve.
Ich mache manchmall auch Autotonwertorkorrektur.
 
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Ich gehe zuerst in die Tonwertkorrektur und anschl. Gradationskurve- da meine olle PS-Version noch keine Möglichkeit die spätere Versionen mit "Tiefen/Lichter" kennen aufweist, arbeite ich hierzu immer individuell auf jedes Bild angewandt mit der Kurve.

Jock-l
 
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Hallo,

ab der PS Version CS3 kann man mit der Tonwertkorrektur nichts machen, was mit der Gradationskurve nicht auch ginge. Trotzdem verwenden offensichtlich ganz viele EBVler (ich auch) beides, wahrscheinlich aus Gewohnheit - vielleicht aber auch, weil die Veränderungen im Tonwert leichter, einsichtiger sind als die gleichen Änderungen in der Gradationskurve. Darüber hinaus passiert es mir manchmal, dass ich gerne an der Anmutung einer Bilderreihe etwas ändern will und das als Aktion für die Gradationskurve beschreibe (z. B. Kontrast mit einer 5% S-Kurve anheben, oder Hauttöne ent-magenta-isieren :dizzy:). Wenn das so ist, verteile ich über die Tonwertkurve manuel die Tonwerte so wie ich mir das vorstelle (mit Auto-Tonwert habe ich nur negative Erfahrungen gemacht) und die Aktion findet anschließend eine jungfräuliche Gradationskurve vor, so dass die Aktion auch tut was sie tun soll.

Ciao
HaPe
 
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man sollt es kaum glauben, aber manchmal bringt die autotonwertkorrektur richtig brauchbare ergebnisse, ohne dass man sich an den tonwerten oder der gradation einen wolf schrauben muss
ansonsten benutze ich die option, die für mich in dem einzelfall die besseren ergebnisse bringt... und das ist manchmal die gradation, machmal die tonwerte und glücklicherweise immer häufiger brauche ich keines von beidem...
 
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twk und gradationskurven sind doch letztlich dasselbe werkzeug in unterschiedlicher verpackung. nur kann man in der twk keine willkürlichen sprünge anlegen, sondern "nur" kurven. ich habe tatsächlich früher mehr mit den gradationskurven gearbeitet. derzeit bevorzuge ich die twk:D
jeder sollte für sich herausfinden, was er wirklich braucht...

(ansonsten mein alter wahlspruch: jede minute, die man NICHT vor dem computer verbringt, ist ein gewinn)
 
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Danke. :) Ich meinte eine Kurve, die wie Tiefen/Lichter wirkt. Ich habe mal Hand an eine Kurve gelegt und das nicht hinbekommen. Also bin ich noch zu blöd. Deswegen die Frage, quasi als Denkanstoß, auch wenn CS3 T/L mitbringt ...
 
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Danke. :) Ich meinte eine Kurve, die wie Tiefen/Lichter wirkt. Ich habe mal Hand an eine Kurve gelegt und das nicht hinbekommen. Also bin ich noch zu blöd. Deswegen die Frage, quasi als Denkanstoß, auch wenn CS3 T/L mitbringt ...

Das geht auch mit der Tonwertkorrektur und der Gradationskurve - der Befehl
Tiefen und Lichter bietet jedoch feinere und bedienfreundlichere Einstell-
möglichkeiten.

Anbei zwei Grafiken, die zeigen, wie es auch mit Tonwertkorrektur und der
Gradationskurve funktioniert:


1783648aa6cd8b69d3.jpg



1783648aa6cd89e331.jpg
 
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Danke. Das isses schon, einfach die Grenzwerte verändern? :platsch: Ich bin mal kurz weg, den Kopf an die Wand schlagen. :wall:

Danke!
 
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... wobei Du mit der Gradationskurve denke ich ein bisschen mehr herauskitzeln kannst. Suche mal unter "S-Kurve" oder umgekehrter S-Kurve oder schau Dir den ersten Link (weitr unten eines der letzten Bilder) genauer an... Aber hier gibt es noch einige praktische Dinge- Kurven und Auswirkungen auf ein Beispielbild -> Link.

Gruß

Jock-l

@Stefanie: Danke fürs Einspringen, war knapp mit der Zeit heute ... :)
 
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