Belichtungsunterschiede

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emanuel750

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Nachdem ich tatsächlich Probleme mit meinem älteren Tamron hatte, das Objektiv schließt die Blende nicht schnell genug, so dass die Bilder mit hoher Blendezahl gnadenlos überbelichtet waren, wurde das Objektiv zur Seite gelegt, und ein Nikon 16-85 angeschafft.

Aber irgendwie stimmt hier immer noch etwas nicht. Ich gehe davon aus, dass Bilder, die bei normalen Lichtbedingungen geschossen werden, gleich belichtet werden. Dem ist es aber nicht so. Prinzipiell sind Bilder, die mehr abgeblendet sind (F22), satter in Farben und leicht dunkler, sprich für meinen Geschmack goldrichtig.
Öffne ich die Blende, bis zu 4 oder 5,6, werden die Bilder heller. Nicht ganz dramatisch, aber merklich. Und die Einstellung "Lichter" zeigt die ersten kleinen ausgefransten Flächen bei den Wolken.
Diese Tendenz steigert sich wenn ich von ISO200 bis zu ISO3200 gehe.
Bei ISO200 liegt der Unterschied noch unterhalb von der Korrektur von +0,3EV.

Bin ich jetzt zu anspruchsvoll? :nixweiss:
 
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Wenn Du das testest, dann muss auf alle Fälle die Belichtungsmessung, die ja bei jedem Auslösen aktiv wird, als Einflussfaktor ausgeschlossen werden. Also mit manueller Belichtung arbeiten ist hier in erster Linie wichtig. Mach mal eine Bildreihe mit manueller Belichtung. Wenn es dann immer noch vorhanden ist, dann muss man weitersehen.
 
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ich denke, das die manuelle Reihe an sich nicht notwendig ist. Die Werte, die die Belichtungmessung der Kamera ermittelt hat, können nicht besser sein. So kommen Kombinationen wie z.B. 1/640 F4 und 1/20 F22 zusammen. Das bedeutet in meinen Augen, dass die ermittelten Werte für die Belichtung identisch sind. Trotzdem sind die Ergebnisse eben ein bisschen unterschiedlich. Als würde irgendwie der Sensor z.B. abhängig vor der Belichtungsdauer unterschiedliche Werte liefern, obwohl die gesamte Lichtmenge gleich ist. Sie setzt sich aber anders zusammen.
 
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Kann es sein, daß Du diese Ergebnisse mit der Matrixmessung bekommst? Bei meiner D300 habe ich die Individualfunktion b6 Feinabst. der Bel.-Messung auf bei der Matrixmessung auf -2/6 gestellt, weil es eher eine Tendenz zum überbelichten gibt.
Gruß Tinto
 
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Du fragtest nach Hilfe und ich habe dir den Start für einen Lösungsweg aufgezeigt. Wenn Du glaubst es doch besser zu wissen, warum fragst Du dann?

Es geht nicht um eine bessere oder schlechtere Belichtung sondern darum, dass sich durch die Automatik und speziell die Matixmessung bei jedem Auslösen eine etwas andere Belichtung und dadurch Helligkeit ergeben kann.

Daher nochmal die Empfehlung: Neue Bildreihe, Motiv mit gleichmäßiger Beleuchtung, mittelbetonte Messung, und manueller Belichtung.
Du kannst für den Start die Blenden/Verschlusszeit-Kombi vorher mit der automatischen Belichtungsmessung ermitteln und dann diese Werte in die manuelle Messung übernehmen und die Reihe machen.
 
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bitte nicht böse sein:fahne:

ich habe die Reihe laut deiner Anleitung gemacht. Die Bilder sind m.E. absolut identisch. Das ist die gute Nachricht.
Die schlechte Nachricht ist, dass ich jetzt nicht weiß, was ich mit diesem guten Ergebnis anfangen soll:frown1:
 
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ich denke, das die manuelle Reihe an sich nicht notwendig ist. Die Werte, die die Belichtungmessung der Kamera ermittelt hat, können nicht besser sein. So kommen Kombinationen wie z.B. 1/640 F4 und 1/20 F22 zusammen. Das bedeutet in meinen Augen, dass die ermittelten Werte für die Belichtung identisch sind. Trotzdem sind die Ergebnisse eben ein bisschen unterschiedlich.

Die Blende wird mechanisch gesteuert. Ein kleiner Weg eines Hebels stellt den Wert zwischen Offenblende und f/22 ein, und kleine mechanische Ungenauigkeiten führen zu einer falschen Blendenöffnung und damit zu Belichtungsabweichungen.

Gerade deshalb ist die manuelle Reihe sinnvoll, bei konstanten Lichtverhältnissen. Dann weiß man noch nicht, ob es an der Kamera oder am Objektive liegt, aber dann wäre zumindest der Fehler eindeutig der mechanischen Blendensteuerung zuzuordnen.
 
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ich habe die Reihe laut deiner Anleitung gemacht. Die Bilder sind m.E. absolut identisch.

Mist ... zu langsam. Also ist dann alles ok bei der Blendensteuerung.
Vermutlich war bei den hohen ISO dann einfach die kürzestmögliche Belichtungszeit zu lang. Bei f/1.4 passiert das bei Sonnenschein schon bei ISO 100, bei f/4 entsprechend ab ISO 800.
 
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Ich halte den Ratschlag von Helmut für gut, denn er weist auf den Grundsatz hin, dass man beim Prüfen eines möglichen Fehlers möglichst alle variablen Einflussgrößen (hier die möglicherweise nach einem leichten Kameraschwenk geänderte Belichtung) ausschalten soll.

Gruß Norbert

Mist - auch zu langsam
 
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Diese Ungenauigkeit kann man wunderbar auch am
Tokina 4.0/12-24 beobachten ( jedenfalls auch an meinem )
 
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danke Volker, das wollte ich gerade schreiben. Erspart mir die Arbeit :D
 
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