Die D80 brachte zwei Neuheiten bei der Bleichtung.
Erstens belichtet sie eher grosszügig (alle Nikon davor haben eher knapp belichtet). Das stellt man mit dauerhaft auf -0.3 oder -0.7 ab, je nach Geschmack.
Dazu nimt die matrixmessung sehr stark Rücksicht auf den Fokuspunkt. Das war vorher auch anders. Sowas ist völlig unbrauchbar, sofern man auch mit älteren Nikon Kameras fotografiert. Wer nur mit Kameras D80 oder neuer fotografiert, wird sich irgendwann vielleicht dran gewöhnen. Gewöhnen in dem Sinn,d ass er beim Blick durch den Sucher erkennt: jetzt wird die Matrixmessung Blödsinn machen, wähle eine andere Belichtungsmethode.
Wichtig: Das zweite Problem tritt nur auf, wenn der Kontrast so gross ist, dass man entweder in den Lichtern oder Schatten kaum mehr Zeichnung hat. Und zwar dann, wenn der Fokuspunkt im Schatten liegt, der Fotograf das im Bild aber auch als Schatten dargestellt haben will. Ich kenne neben dauernd Foto nochmal machen, weil das Histogramm eine Fehlbelichtung zeigt, nur zwei einfache Methoden, das zu verhindern: 1. Konsequent Belichtungsriehe in so einer Situation. 2. Spotbelichtung und nach Zonensystem arbeiten.
Dann hat die Cam noch ein kleines Problem: Sie hat in den Lichtern weniger Reserve als andere. D.h. auch bei einem korrekt belichteten landschaftsbild mit blauem Himmel, etwas weissen Wolken und womöglich noch Polfilter gibt es weisse Flecken statt Wolken. Da hilft nur RAW und nachher alles ausser den Lichtern aufhellen. Letztlich das, was die neuen Nikons mit Active Dlighting automatisch machen (Das Dlighting der D80 taugt nichts bei JPEG, das macht das gleiche, wie wenn man es später am PC selber macht, wenn man das nutzen will, NUR für RAW + JPEG, dann bekommt man ein zweites JPEG aus dem RAW ohne Löcher im Histogramm)