Frage Belichtungsmessung D750

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Neokt

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Hi,


bei der Pentax K3 gibt es wohl eine Möglichkeit der Matrixmessung mit Priorität auf das Fokusfeld.

Kann die D750 das auch?
Im Handbuch hab ich nichts dergleichen gefunden.

mfg
 
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Ich muss sagen, dass ich das eigentliche Problem grad nicht verstehe?

Wozu sollen wir sagen, was wir davon halten? Was genau stört Dich, womit bist Du zufrieden?
 
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Ich glaube ich weiß was Du meinst.

1. Die ISO nur so viel wie nötig hochstellen. Bewegungsunschärfe abdecken!!!
2. Auf alle Fälle dann Stativ oder? Bei der Brennweite.
3. Wenn die Belichtungsmessung Matrix mit Prio auf Fokusfeld liegt
hat 1.) wohl nicht gegriffen.
4. Mit der Dynamik hab ich verstanden. Die Kontraste gehen verloren ?

Was hättest Du in den gezeigten Fällen für Einstellungen genommen?
 
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Ich will perfekte Fotos machen.
Und stelle fest, sie werden nie so wie ich mir das gedacht habe.
Ist ein bisschen frustrierend.
Ich bin immer froh wenn Ihr mir Tips geben könnt, wie:
Das hätte ich so oder so eingestellt. Aus diesem und jenem Grund.
Das ist ja der Grund warum ich frage.

Habt Ihr auch das Problem, dass die Bilder nie dem entsprechen, was Ihr zum Zeitpunkt
des Fotografierens gesehen habt.
 
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also der aller aller wichtigste tipp ist natürlich: suche nicht nur das passende motiv, sondern auch das richtige licht. zur not musst du (manchmal seeehr lange) darauf warten oder echt unbequeme positionen einnehmen. ;)

und dann sind wir hier in einem technischen bereich des forums. stell doch bitte ein oder zwei (nicht mehr!) fotos im einsteiger-bildbereich zur besprechung ein und formuliere möglichst genau, wo du ein problem siehst oder dich verbessern möchtest.
 
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Ich will perfekte Fotos machen.

Dann musst Du aber hier besser mitlesen und umsetzen, was Dir vorgeschlagen wird.

Konsens nach den ersten Bildern war, dass der Kontrast durch den zu hohen Sonnenstand zu hoch war und die Bilder primär darum nicht so toll geworden waren.

Entweder hast Du diese Aussage falsch verstanden, oder ignoriert, jedenfalls machst Du einen zweiten Versuch, ebenfalls bei hartem Licht.

Perfekte Bilder brauchen perfektes Licht. Das perfekte Licht zu sehen und gut umzusetzen, das ist die eigentliche Herausforderung. Das aber braucht reichlich Erfahrung, die Du innerhalb eines Jahres nicht sammeln kannst.

Insbesondere weißes Gefieder ist fast immer problematisch. Das perfekte Bild eines weißen Vogels kriegst Du ohne Nachbearbeitung selten zustande.

Die Kamera hat hier alles richtig gemacht, die Matrixmessung war die rechte Wahl. Du hast Fehler bei der Motivgestaltung gemacht (Schatten in des Gesichtern der Vögel), bei der Wahl der Lichtrichtung (zu viel Gegenlicht, auch wenns von rechts vorn kam), wie auch bei der Wahl der Tageszeit.

Bei blauem Himmel ists oft schwer gutes Licht zu finden. Ein paar Wolken und eine halb verdeckte Sonne kann da schon helfen.

Zum Deinem vorletzten Beitrag:

Deine Ausführungen zu 3. verstehe ich nicht. Was hat die Messmethode mit der Belichtungszeit und der ISO zu tun? Da hast Du was falsch verstanden.

Zu Deiner Frage: Aus 1. (ISO so hoch, wie nötig) folgt: Bei 600mm aus der Hand brauchts keine 1/4000sec., schon gar nicht vom Stativ. Bei stehenden Vögeln brauchts keine 1/1000sec., die für die 600mm aus der Hand aber schon angebracht wären.
 
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Perfekte Bilder brauchen perfektes Licht. Das perfekte Licht zu sehen und gut umzusetzen, das ist die eigentliche Herausforderung. Das aber braucht reichlich Erfahrung, die Du innerhalb eines Jahres nicht sammeln kannst.

Dann kann ich ja hoffen, das ich das mit der Zeit besser hin bekomme.
Bin vielleicht auch zu ungeduldig. Vor allem mit mir.
 
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Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Wenn es eines ist, was ich nach vielen Jahren des Fotografierens gelernt habe, dann ist es, dass das richtige Licht sehr viel ausmacht. Du kannst Deine D750 noch so gut begreifen, aber hartes Sonnenlicht ist schwierig in den Griff zu bekommen.

Das bedeutet für Dich: Früher aufstehen, oder erst später am Abend Fotos machen ;)
 
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Ich will perfekte Fotos machen.
Und stelle fest, sie werden nie so wie ich mir das gedacht habe.

Da liegt meist der Hund begraben.
Wir wissen nicht was du unter "perfekt" verstehst.
D.h. du muesstest uns auch sagen was du dir so vorgestellt hast und wie das Endprodukt halt aussehen soll. Dann koennen wir dich am ehesten auf den rechten weg geleiten ;)

lg redy
 
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Naja,

1. Gras ist unnatürlich hell teilweise weiß.
2. Fiese Schatten. Ich hätte vielleicht den Blitz nehmen sollen.
Ich konnte nur aus dieser Richtung fotografieren.
3. Die Strukturen im Gefieder sind nicht gut erkennbar. Und das habe ich mit
ISO 1000 noch verschlimmert.

Fazit und damit muss ich Carnologe recht geben. Es ist für einen Anfänger wie mich nicht leicht einzuschätzen, wie das Resultat des Bildes tatsächlich sein wird. Dazu braucht man die Erfahrung wie er meinte.

Ich habe im Internet einiges gefunden, was diese Gegenlicht Geschichte ausgiebig beschreibt. Und es stimmt, dazu braucht man viel Geduld und ein geübtes Auge und auch einige Versuche Stichwort "Belichtungsreihe".

Ich hoffe die nächsten Fotos werden besser.
Dann im Forum: Einsteiger-Fotografen zeigen ihre Bilder

Dank an alle
 
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2. Fiese Schatten. Ich hätte vielleicht den Blitz nehmen sollen.

[MENTION=11436]blitz[/MENTION]: Bitte nicht
Bevor du das machst, schalt lieber das Aktives D-Lighting an.
Ausserdem kannst du (fallst du in RAW fotografierst) die Schatten in der EBV problemlos wieder hochziehen (wenn du mit den ISO niedrig bleibst, sonst gibt's Rauschen).
 
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[MENTION=108859]Neokt[/MENTION]:

Vergiss eines nicht:

Es ist doch eigentlich fast ein Zufall nen Storch zu sehen. Hinzu kommt der Zufall, dass das Licht gut ist. Und dann noch das Glück haben zu müssen ein gutes Foto zu machen, das ist echt viel verlangt.

Wenns so einfach wäre, das perfekte Foto zu machen, dann wäre Fotografieren doch viel zu einfach, fast uninteressant.

Der wichtigste Tipp, wenn Du die Viecher mal wieder aufsuchst: Such Dir ne Stelle, von der aus Du wenigstens Licht im "Gesicht" des Storches hast. Und geh auf Augenhöhe mit den Tieren, das macht schon viel aus. Deine Bilder sehen aus, als hättest Du lustlos hinterm Busch auf ner Leiter gestanden, da halte ich die Belichtung für das geringste Problem.

(Ich hör mich heute meckerig an, oder? Ich mein das nicht so.)
 
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Ja Ja. Ich hab's verdient ;)

In dieser Situation gab es zwar Sonne, aber trotzdem zeigte die Kamera bei ISO 100 und offener Blende eine Belichtungszeit < 1/80 an.

Also hab ich in meinem jugendlichen ;) Leichtsinn die ISO hochgeschraubt in der Hoffnung, die D750 hat so ein gutes HI ISO Verhalten, dass trotzdem gute Bilder rauskommen. In der Serie sind auch Fotos bei ISO 100 mit sehr viel Bewegungsunschärfe. Das richtige Licht hat man eben nicht immer zur Hand. Ich hatte immer im Hinterkopf Belichtungszeit sollte mindestens 1/Brennweite haben.
Und mit dem Blitz, hmm. Ich hab es immer als albern empfunden wenn ich jemanden mit Blitz fotografieren sah, bei strahlendem Sonnenschein.

Ich habe im Internet ein Youtube Video gesehen das fotografieren bei Gegenlicht zeigt. Aber das war ein Profi, der genau wusste was er machte.

https://www.youtube.com/watch?v=Xi36yejN_9I

Also erst mal versuchen mit der Sonne im Rücken. Geht aber leider nicht immer.

Und Hanner. Hier in NRW sind in diesem Jahr auch im Raum Kleve ~10 Jungstörche geschlüpft. Das ist Rekord, aber dazu müsste ich ~150 km fahren. Ich bin darüber froh und freue mich wenn ich welche sehe. Das war Jahrzehnte nicht so. Meine Erfahrung: Je älter man wird, je mehr kann man sich an der Natur erfreuen. Und darüber hinaus macht das Fotografieren einen riesen Spaß. Man müsste es nur besser können. ;)

Danke für Eure Tipps.
 
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Hallo zusammen,

ich habe mal eine Belichtungsreihe in meinen Alben gestellt.
Mit dem Tamron 150-600. Blende 6,3 weiter runter gehts nicht.

Sieht für mich so aus, als müsse man daran nichts ändern als +/- 0.

Seht Ihr das auch so?

Das Tamron 70-200 ist in Köln bei Tamron zwecks Überprüfung.

mfg
 
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Hallo zusammen,

ich habe mal eine Belichtungsreihe in meinen Alben gestellt.
Mit dem Tamron 150-600. Blende 6,3 weiter runter gehts nicht.

Sieht für mich so aus, als müsse man daran nichts ändern als +/- 0.

Seht Ihr das auch so?

Das Tamron 70-200 ist in Köln bei Tamron zwecks Überprüfung.

mfg

Unfassbar, wie Du mit der Beratung hier umgehst.

Weswegen ist das 70-200er zur Überprüfung bei Tamrom? Sag nicht, deswegen: http://www.nikon-fotografie.de/vbul.../260846-tamron-70-200-f2-8-vc-di-zu-hell.html
 
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Oha,

muss ich mich ducken?

Tamron schließt das auf jeden Fall nicht aus.

Aussage des Tamron Mitarbeiters: Die Objektive haben einen kleinen Computer mit sehr viel Software.
Da kann man nicht ausschließen das da mal was korrigiert werden muss.

Und ich werde mich anschließend besser fühlen.

Wenn bei 3 Tamron Objektive meines Erachtens immer eine korrekte Belichtung haben und bei einem muss ich ständig korrigieren, kann man doch mal hinterfragen. Das Teil hat schließlich 1300 € gekostet.

Und seid mir doch deswegen nicht böse oder sauer. Für mich sieht es halt falsch aus.

:fahne:
 
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ich habe mal eine Belichtungsreihe in meinen Alben gestellt.
...
Sieht für mich so aus, als müsse man daran nichts ändern als +/- 0.
...
Seht Ihr das auch so?

Grundsätzlich:

Du verwendest die Matrixmessung. Simpel ausgedrückt betrachtet diese den gesamten Bildausschnitt und bildet aus den dort dargestellten Tonwerten einen Mittelwert von 18% grau, den die Kamera hernach auch auf dem Bild so darstellt, wenn die Belichtung nicht korrigiert wird.

Die Spotmessung tut dies ebenso, jedoch nur mit einem winzigen Bereich des Gesamtmotivs, nämlich dem Fokusmessfeld.

Die Integralmessung geht ebenso vor, jedoch mit einen Bereich inmitten des Bildes, der auch kleiner ist, als das Gesamtmotiv.

So, und nun ...

Du wählst ein Motiv für Deinen Test, das zu 90% aus blauem Himmel besteht, belichtest mittels Matrixmessung. Was meinst Du passiert, wenn Du die Belichtung nicht korrigierst? Wird das Bild zu hell, oder zu dunkel?
 
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Jaja,

In den Beispielbildern sehe ich trotzdem bei +/- 0 keinen Korrekturbedarf. Da macht die Kombination meiner Ansicht nach alles richtig.

Mit 70-200 hätte ich mindestens -0,6 korrigieren müssen.

Das nur das ist der Grund.

Tamron sagt ja auch, in den Objektiven ist eine Menge Software. Und man hat mir gesagt, lassen Sie doch das Objektiv mal hier. Wir können das gerne prüfen. Nichts wäre unmöglich.
 
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