MiTi schrieb:öhm... habe 2 Sigmas, 2 Tamrons und 2 Nikons für meine D50... und lauf eigentlich mit jedem mit -0,7 EV herum
Die Schwachstelle beim Nikon-Bajonett ist die mechanische Blendenübertragung. Der Hebelweg pro Blende ist sehr klein. Deshalb reicht schon eine klitzekleine Verformung des Blendenhebels hinten am Objektiv um einen solchen Fehler zu produzieren. Das kann man genau so gut mit Nikon- wie mit Sigmaobjektiven produzieren, wenn man sie mal etwas ungeschickt behandelt.wolfgang590326 schrieb:Kann eigentlich jemand erklären, warum bei meinem Sigma die Belichtung so unzuverlässig klappt, bzw. warum solche Effekte auftreten können ?
AndreasH schrieb:Es ist doch ganz einfach, den Fehler systematisch einzukreisen.
Wenn das Objektiv überbelichtet, dann schließt die Blende nicht genug. Da sie bei Offenblende nicht offener als offen sein kann gibt es in diesem Fall eine Abweichung zwischen Offenblende und abgeblendet. Einfach mal zwei Bilder machen, wenn dieser Unterschied da ist dann ist die Blendenmechanik dingfest gemacht.
Wenn das Objektiv unterbelichtet, dann schließt die Blende zu weit. Offenblende einstellen, vorn ins Objektiv hineinsehen und Abblendtaste drücken. Wenn sich die Blendenlamellen bewegen, dann ist es auch wieder eine dejustierte Blendenmechanik.
kaizen schrieb:Hallo Olaf,
stellst du dieses Verhalten nur bei der Matrixmessung fest?
Kai
Mein Sigma belichtet korrekt. Laß es doch einfach justieren.wolfgang590326 schrieb:Parallelversuch: Nikon 17-55 und Sigma 17-70
Nikon: Bei -0,3 EV ist Belichtung ok, egal welche Blende.
Sigma: Überbelichtung ist bei mir sowohl bei Offenblende, als auch abgeblendet.
Wie schon gesagt, Korrektur -0,7 bis -1,0 EV, passt.
AndreasH schrieb:Mein Sigma belichtet korrekt. Laß es doch einfach justieren.
Schwankungen müßten eine andere Ursache haben. Nach den bisherigen Beschreibungen bin ich von einer konstanten Abweichung ausgegangen. Die kann nur eine Ursache haben: die mechanische Ansteuerung der Blende. Das ist justierbar. Auch zu viel Spiel im Bajonett wäre denkbar, allerdings sollte das Ergebnis dann streuen.wolfgang590326 schrieb:Wie soll man Belichtungsschwankungen justieren lassen ?
Wenn die Belichtung korrekt ist, dann verschenkt man doch nicht mehr in den Schattenpartien als bei anderen Objektiven. Oder stört dich daß das 17-70 recht kontrastreich zeichnet? Wenn wir uns über korrekte Belichtung unterhalten, dann doch hoffentlich über die korrekte Wiedergabe eines mittleren Graus. Lichter und Schatten können dann - je nach Kontrast des OBjektivs - schon mal etwas abweichen.wolfgang590326 schrieb:...auch wenn ich etwas Dynamik in den dunklen Bildbereichen verschenke, wenn ich auf -0,7 gehe.
AndreasH schrieb:Schwankungen müßten eine andere Ursache haben. Nach den bisherigen Beschreibungen bin ich von einer konstanten Abweichung ausgegangen. Die kann nur eine Ursache haben: die mechanische Ansteuerung der Blende. Das ist justierbar. Auch zu viel Spiel im Bajonett wäre denkbar, allerdings sollte das Ergebnis dann streuen.
AndreasH schrieb:Wenn die Belichtung korrekt ist, dann verschenkt man doch nicht mehr in den Schattenpartien als bei anderen Objektiven. Oder stört dich daß das 17-70 recht kontrastreich zeichnet? Wenn wir uns über korrekte Belichtung unterhalten, dann doch hoffentlich über die korrekte Wiedergabe eines mittleren Graus. Lichter und Schatten können dann - je nach Kontrast des OBjektivs - schon mal etwas abweichen.
AndreasH schrieb:Eine Abweichung von 0,7 Blenden wäre mir zu viel. Ich würde das justieren lassen, schon allein um den Wert bei einem möglichen Wiederverkauf nicht zu senken. Mein 17-70 belichtet so daß Unterschiede zum 18-70 und zum 18-200VR nicht sichtbar sind.
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