Der Versuch ging daneben, fürchte ich
Grundsätzlich einmal:
Bei dem angesprochenen Thema muss man unterscheiden, welchen Sensor man bedient. Die älteren Nikon-Kameras vertragen keine Unterbelichtung, da bringt das gar nichts.
Die modernen Nikons (ab der D800) vertragen da reichlich, man kann also unterbelichten und die Bilder später in der Nachbearbeitung hochziehen. Dies tut man aber eigentlich nicht um Rauschen zu vermeiden. Wenn die Datei weniger rauscht, weil sie unterbelichtet (also zu dunkel) ist, dann verstärkt man das Rauschen wieder, wenn man sie heller macht, also Jacke, wie Hose.
Unterbelichten ist nur aus zwei Gründen angesagt:
1. Um die Lichter zu retten. Dann werden später die Tiefen per EBV hochgezogen
2. Um kürzere Zeiten zu generieren, wenn man mit der ISO bereits am Anschlag ist (Notlösung)
Die Belichtungskorrektur dient, wie das Wort schon sagt und wie es früher schon war, der Korrektur der Belichtung bei unterschiedlicher Motivhelligkeit. Knipst man einen Schornsteinfeger vor einer schwarzen Wand, regelt man runter, damit das Bild nicht zu hell wird. Beim Schimmel im Nebel korrigiert man nach oben (belichtet reichlicher), damit das Fell schön weiß wird und nicht grau.