Belichtung bei der D80

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amat80

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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mich in meine noch relativ neue D80 einzuarbeiten und die für mich beste Einstellungen zu finden - und jetzt hänge ich bei einer Frage zur Belichtung. :confused: Keine Sorge, es ist nicht die übliche Frage zur möglichen Überbelichtung mit der 3D-Color-Matrixmessung! ;) Es geht um etwas anderes ... Ich hab' auch schon die Suchfunktion bemüht, bin aber leider zu keiner befriedigenden Antwort gekommen. :confused:

Also, wie gesagt, ich bin gerade dabei, die für mich besten Einstellungen zu finden: Ich möchte jetzt ausprobieren, wie ich damit zurechtkomme, wenn ich auf dem Auslöser (bei halbem Durchdrücken) nur die Scharfstellung speichere und die Belichtung mit der AE-L/AF-L-Taste speichere. In einer schwierigen Belichtungssituation bei uns in der Wohnung - im Bildbereich liegen ganz im Dunkeln liegende Bereiche ebenso wie ein von der Sonne strahlend hell erleuchtetes Fenster - habe ich damit jetzt ein bisschen experimentiert und komme zu Ergebnissen, die ich (bei der 3D-Color-Matrixmessung) nicht ganz nachvollziehen kann.

Aber zunächst zur mittenbetonten Integralmessung:
  1. Beim ersten Bild habe ich in der Bildmitte fokusiert und in der Bildmitte die Belichtung gemessen - das Ergebnis bei einer Belichtungszeit von 1/3200 s erscheint mir gelungen: Die Mitte ist richtig belichtet und dass bei solchen Helligkeitsunterschiede die anderen Bereiche im Dunkeln versinken, ist klar.
  2. Beim zweiten Bild habe ich sowohl schärfemäßig als auch belichtungsmäßig auf den rechten unteren Bildrand (das rote Teelicht) gemessen: Auch hier ist das Ergebnis bei einer Belcihtungszeit von 1/320 s für mich nachvollziehbar - das rote Teelicht ist scharf und richtig belichtet und das Fenster in der Bildmitte ist natürlich überstrahlt.
  3. Beim dritten Bild habe ich aufs Teelicht am Rand scharfgestellt, dann (ohne die Belichtung zu speichern) in die Mitte geschwenkt und dort die Belichtung gemessen: Das Ergebnis ist für mich nachvollziehbar - das Teelicht am Rand ist scharf wie im zweiten Bild und die Bildmitte ist richtig belichtet wie im ersten Bild, ebenfalls mit einer Belichtungszeit von 1/3200 s.







Jetzt also zur 3D-Color-Matrixmessung:
  1. Beim ersten Bild - Schärfe und Belichtung in der Bildmitte gemessen - kommt die Matrixmessung auf eine Belichtungszeit von 1/2000 s und das Bildergebnis erscheint mir plausibel: Die Mitte ist scharf und richtig belichtet.
  2. Beim zweiten Bild ist die Schärfe und die Belichtung wieder am rechten unteren Bildrand, am roten Teelicht gemessen: Die Kamera kommt auf eine Belichtungszeit von 1/200 s und das Ergebnis ist für mich klar - Teelicht scharf und korrekt belichtet, Fenster überstrahlt.
  3. Jetzt beim dritten Bild kommt meine Frage: Es ist genauso gemacht wie das dritte Bild in der oberen Testreihe: Die Schärfe wurde auf dem Teelicht gemessen und gepeichert, dann habe ich in die Bildmitte geschwenkt, um dort die Belichtung zu messen. Nun dachte ich, dass die Kamera - da ja keine Belichtung gespeichert wurde - auf das gleiche Belichtungs-Ergebnis wie in Bild eins kommen müsste: Das tut sie aber nicht, sie belichtet mit 1/640 s und das Fenster ist (zwar nicht so sehr wie im zweiten Bild dieser Testreihe, aber immerhin deutlich) überstrahlt. Warum ist das so - wo hat sich bei mir ein Denkfehler eingeschlichen?







Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe und viele Grüße,
Andreas
 
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Da es zwar schon einige Hits bei diesem meinem Threat gibt, aber noch keine Antwort, fürchte ich, die Frage etwas zu unklar gestellt zu haben. :frown1: Ich möchte darum meine Frage noch etwas verdeutlichen:

Mir ist ganz klar, warum es es Unterschiede zwischen den Belichtungen mit der 3D-Matrix-Messung und der mittenbetonten Integralmessung gibt - sprich: Mir ist vollkommen klar, warum die jeweils ersten Bilder meiner beiden Testreihen unterschiedlich belichtet sind.

Was ich hingegen nicht verstehe, sind die Unterschiede zwischen den Bildern eins und drei der zweiten (mit 3D-Color-Matrixmessung gefertigten) Testreihe: Bei beiden Fotos wurde die Belichtung in der Mitte, beim hellen Fenster, gemessen und trotzdem sind sie unterschiedlich belichtet - der Unterschied liegt bloß darin, dass beim ersten Foto auch das AF-Messfeld in der Mitte liegt und beim dritten Foto auf dem Teelicht am rechten unteren Bildrand.

Woher kommen diese Unterschiede? :confused:

Vielen Dank für Eure Hilfe,
Andreas

P. S.: Und weil ich ja (wie eingangs beschrieben) gerade dabei bin, die für mich ideale Einstellung zu finden, möchte ich noch die Frage zur Praxisrelevanz meiner Beobachtung stellen: Wie habe ich damit umzugehen, wenn ich auf dem ersten Druckpunkt des Auslösers nur den AF speichere und den Belichtungsspeicher auf die AE-L/AF-L-Taste lege? :confused:
 
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Ich versuche es mal. Bei der Matrixmessung kann schon eine leichte Veränderung des Bildausschnitts dazu führen, dass das Ergebnis anders ausfällt.
Die Kamera vergleicht dabei das "Muster" auf dem RGB-Belichtungssensor mit einer kamerainternen Muster-Datenbank und wählt danach die Belichtung.
 
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Moin

Die Matrixmessung bezieht bei der D80 besonders stark den aktuellen Focuspunkt in die Belichtung mit ein. Das sieht man hier sehr gut (Mitte, Teelicht, Bild 1 und 2). Verwendest Du nun den Belichtungsspeicher, bei der Matrixmessung, funktioniert dies ganz anders, als bei der mittenbetonten Messung.

Denn:

Der erste Wert wird zwar gespeichert, aber nach dem Schwenk noch einmal aktualisiert, so dass ein Durchschnittswert zwischen beiden "Anvisierungen" ermittelt wird, der nun letztendlich die Belichtung bestimmt.

Deshalb ist es bei Verwendung der Matrixmessung besser, nicht zu schwenken, sondern mit dem Wähler den geeigneten Focuspunkt auszuwählen. Ansonsten kann dies zu unerwarteten Ergebnissen führen.

Mal ganz davon abgesehen ist die Gewichtung des Focuspunktes schon geöhnungsbedürftig genug. Man darf die Matrixmessung nicht als "eierlegende Wollmichsau" betrachten, sondern eher als eine Art Spotmessung, die auch umliegende Bildanteile mit einbezieht. Dann kriegt man langsam ein Gefühl dafür.


Bei der D300 scheints prinzipiell übrigens genauso zu sein, nur ist hier die Gewichtung auf den Focuspunkt (meiner Meinung bzw.- Erfahrung nach) nicht ganz so stark wie bei der D80.

Ich hoffe, Dir etwas geholfen zu haben.

Gruß,
Bernd
 
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Ich versuche es mal. Bei der Matrixmessung kann schon eine leichte Veränderung des Bildausschnitts dazu führen, dass das Ergebnis anders ausfällt.

Hallo Michel,

vielen Dank für Deine Antwort! :)

Ja, das war auch mein erster Gedanke, dass minimale Änderungen des Bildausschnitts der Grund für das von mir beobachtete Verhalten sein könnten. Andererseits ist dieses Verhalten von mir zwischenzeitlich in vielen verschiedenen Fotosituationen so systematisch reproduziert worden, dass ich an zufällige Schwankungen infolge unterschiedlicher Bildausschnitte nicht so recht glauben mag ... Sonst könnte es doch z. B. auch einmal so sein, dass die dritte der von mir ausgetesteten Konstellationen ein dunkleres Bild liefert als die erste - das ist aber bei mir (bisher) noch nicht vorgekommen.

Istdenn eigentlich das von mir geschilderte Verhalten von anderen D80-Usern reproduzierbar?

Viele Grüße
Andreas
 
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Moin

Die Matrixmessung bezieht bei der D80 besonders stark den aktuellen Focuspunkt in die Belichtung mit ein. Das sieht man hier sehr gut (Mitte, Teelicht, Bild 1 und 2). Verwendest Du nun den Belichtungsspeicher, bei der Matrixmessung, funktioniert dies ganz anders, als bei der mittenbetonten Messung.

Denn:

Der erste Wert wird zwar gespeichert, aber nach dem Schwenk noch einmal aktualisiert, so dass ein Durchschnittswert zwischen beiden "Anvisierungen" ermittelt wird, der nun letztendlich die Belichtung bestimmt.

Deshalb ist es bei Verwendung der Matrixmessung besser, nicht zu schwenken, sondern mit dem Wähler den geeigneten Focuspunkt auszuwählen. Ansonsten kann dies zu unerwarteten Ergebnissen führen.

Mal ganz davon abgesehen ist die Gewichtung des Focuspunktes schon geöhnungsbedürftig genug. Man darf die Matrixmessung nicht als "eierlegende Wollmichsau" betrachten, sondern eher als eine Art Spotmessung, die auch umliegende Bildanteile mit einbezieht. Dann kriegt man langsam ein Gefühl dafür.


Bei der D300 scheints prinzipiell übrigens genauso zu sein, nur ist hier die Gewichtung auf den Focuspunkt (meiner Meinung bzw.- Erfahrung nach) nicht ganz so stark wie bei der D80.

Ich hoffe, Dir etwas geholfen zu haben.

Gruß,
Bernd

Hallo Bernd,

erstmal vielen Dank für Deine Erklärung! :up:

Wahrscheinlich hab' ich's jetzt verstanden. ;)
Es ist dann also so, dass bei der Matrixmessung in der von mir durchgespielten Testkonstellation in der dritten Variante nicht nur der aktuelle Bildausschnitt berücksichtigt wird, sondern auch die Helligkeit beim Fokuspunkt in die Berechnung besonders mit eingeht - und dabei wird die Helligkeit beim Fokuspunkt mit einberechnet, auch wenn ich ich den Belichtungsmesswert gar nicht über die AE-L/AF-L-Taste speichere.

Hab' ich's richtig verstanden?

Viele Grüße
Andreas
 
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Ich bin mir nicht sicher ....

Es ist weniger der Bidlausschnitt, der die Belichtung beeinflusst (das schon auch), viel mehr der Focuspunkt. Änderst Du den Bildausschnitt, dann ändert sich auch das, was unter dem gewählten Focuspunkt liegt und damit die Belichtung.

Der Belichtungsspeicher bei der mittenbetonten Messung speichert die Belichtung ein für allemal. Du schwenkst und der vorher gespeicherte Belichtungswert wird verwendet. Dieses Verfahren hat man sich normalerweise angewöhnt, wenn man früher häufig die mittenbetonte Messung verwendet hat.

Bei der Matrixmessung wird trotz der gedrückten AEL Taste der Belichtungswert nach dem Schwenk noch einmal angepasst, in Richtung Durchschnitt zwischen erster Speicherung und endgültiger Lage des Focuspunktes während der Auslösung nach dem Schwenk.

Darauf hingewiesen hat erstmals (meines Wissens) jemand bei luminous landscape.

Unäbhängig von der Belichtungsspeicherung erklärt auch die starke Gewichtung auf den Focuspunkt die vermeintliche Tendenz der D80 zur Überbelichtung - die tatsächlich gar nicht da ist.

Bei der Matrixmessung musst Du eben tierisch aufpassen, wo Dein Focus sitzt...

Wegen der scheinbaren Tendenz zur Überbelichtung (weil eben oft Focus auf dunkleren Motiv vor hellerem Hintergrund) wird oft geraten, immer um 0.7 unter zu belichten. Das bringt aber dann oft auch zu dunkle Aufnahmen.

Als Faustregel - wenn Du nicht dauernd höllisch auf den Focuspunkt achten willst - kannst Du je nach Situation unterschiedliche Belichtungsanpassungen verwenden. Bei mir hat gut geklappt:

Innen: 0.0

außen, kontrastarm, stark bewölkt, etc. 0.0 - -0.3

außen mittlere Kontrastunterschiede -0.3 - -0.7

starke Kontraste (Sonne, Strand) -0.7 - -1,0, selten -1,3


Damit bist Du zu 95% auf der sicheren Seite. Aufpassen musst Du nur noch bei hellen Motiven vor dunklem Hintergrund, da ists dann genau andersherum.

Und noch was: Mich hat diese Charakteristik der D80 am Anfang höllisch genervt und es hat gedauert, bis ich ein Gefühl dafür bekommen hatte. Nicht aufgeben... :fahne:

Und wenn Du Dir nicht sicher bist - im Zweifelsfalle miittenbetont verwenden - die funktioniert zuverlässig nach Lehrbuch

Gruß,
Bernd

P.S. Warum zum Teufel kann ich im obigen Beitrag eigentlich nicht mehr meine Tippfähler wegeditieren ???
 
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Hm, jetzt gehts wieder ...

Nochwas:

Die Matrixmessung greift auch auf einen Datensatz zurück, der aus Testbildern ermittelt wurde.

Das funktioniert so:


Nehmen wir an, Du fotografierst Landschaft (dunkel) mit Himmel (hell).

Hast Du nun 2/3 Himmel und 1/3 Landschaft, erkennt die MM den Himmel als bildwichtig und belichtet danach.

Bei 1/3 Himmel wird nun der Himmel als unwichtig angenommen und nur die dunkle Landschaft richtig belichtet - das führt dann zu dem oft bemängelten ausgefressenen Himmel.

Und jetzt kommt noch der Focuspunkt hinzu und beeinflusst das ganze nochmal ...

Da kann man schon verstehen, dass manche die Matrixmessung der D80 für völlig unkalkulierbar halten ...

Sehr gut erklärt ist das ganze übrigens im ebook zur D80 von Thom-Hogan (kostet was, ists aber dreifach wert).

Gruß,
Bernd
 
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Hallo Bernd,

nochmals ein Dankeschön für Deine ausführlichen Erläuterungen! :)

Es ist weniger der Bidlausschnitt, der die Belichtung beeinflusst (das schon auch), viel mehr der Focuspunkt. Änderst Du den Bildausschnitt, dann ändert sich auch das, was unter dem gewählten Focuspunkt liegt und damit die Belichtung.

Der Belichtungsspeicher bei der mittenbetonten Messung speichert die Belichtung ein für allemal. Du schwenkst und der vorher gespeicherte Belichtungswert wird verwendet. Dieses Verfahren hat man sich normalerweise angewöhnt, wenn man früher häufig die mittenbetonte Messung verwendet hat.

Bei der Matrixmessung wird trotz der gedrückten AEL Taste der Belichtungswert nach dem Schwenk noch einmal angepasst, in Richtung Durchschnitt zwischen erster Speicherung und endgültiger Lage des Focuspunktes während der Auslösung nach dem Schwenk.

Darauf hingewiesen hat erstmals (meines Wissens) jemand bei luminous landscape.

Ja, ich denke, das habe ich jetzt verstanden. :D

Als Faustregel - wenn Du nicht dauernd höllisch auf den Focuspunkt achten willst - kannst Du je nach Situation unterschiedliche Belichtungsanpassungen verwenden. Bei mir hat gut geklappt:

Innen: 0.0

außen, kontrastarm, stark bewölkt, etc. 0.0 - -0.3

außen mittlere Kontrastunterschiede -0.3 - -0.7

starke Kontraste (Sonne, Strand) -0.7 - -1,0, selten -1,3


Damit bist Du zu 95% auf der sicheren Seite. Aufpassen musst Du nur noch bei hellen Motiven vor dunklem Hintergrund, da ists dann genau andersherum.

Und noch was: Mich hat diese Charakteristik der D80 am Anfang höllisch genervt und es hat gedauert, bis ich ein Gefühl dafür bekommen hatte. Nicht aufgeben... :fahne:

Einen ganz, ganz ähnlichen Umgang mit der Matrixmessung und der Belichtungskorrektur habe ich mir inzwischen auch ausgetüftelt. Da ist es sehr schön, das auch von erfahrenen D80-Usern zu lesen - dann weiß man, dass man selbst nicht völlig schief gewickelt ist. :)

Wie gesagt, mir ging es jetzt gerade primär darum, für mich herauszufinden, wie ich damit zurecht komme, die Belichtung nicht ebenfalls mit dem ersten Druckpunkt des Auslösers zu speichern, sondern separat mit der AE-L/AF-L-Taste und auf dem ersten Druckpunkt des Auslösers nur für die Scgarfstellung zu verwenden. Kannst Du mir da evtl. noch Hinweise geben, was Vor- bzw. Nachteile dieser Handhabe sind? (Oder wenn jemand anderers antworten mag, natürlich auch herzlich gerne! :))

Viele Grüße
Andreas
 
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Hallöle ...

Die Belichtungsspeicherung verwende ich ausschließlich bei Spot und mittenbetonter Messung, niemals bei Matrix ... weil mir die Ermittlung des Durchschnittswertes schlicht ein unkalkulierbarer Faktor zuviel ist.

Ich gehe - bei Matrixmessung - so vor:

ist das Motiv dunkler als der Hintergrund?
Wenn ja, Belichtungsanpassung nach obiger Tabelle. (ansonsten umgekehrte Richtung)

Festlegung des Bildauschnittes

Wahl des passenden Focuspunktes

Auslösen


Das funktioniert ganz gut in 95% aller Fälle, vor allem bei statischen Motiven oder solchen, die auf Dich hören :D Bei Sportfotografie (was nicht mein Metier ist) kommst Du aber ums mitziehen nicht herum, da würde ich aber eher spot oder mittenbetont verwenden - oder einen Fachmann fragen - haben wir ja hier ...

Gruß,
Bernd

Edit: Oder einfacher gesagt: Die Schwenkmethode, die ich mir durch 15 jähriger Canon AE1 Benutzung angeöhnt habe, vermeide ich bei Verwendung der MAtrixmessung mit der D80 tunlichst ... (und auch mit der D300 ...)
 
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Die Hinweise von Bernd zur Matrixmessung gelten prinzipiell auch für alle anderen Nikon-DSLRs. Bei der D80 ist nur die Gewichtung des Bereiches des Fokusmessfeldes etwas stärker.
 
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Ja,

bei der D50 wars - was man so hört - noch nicht so stark. Die D40 und D40x ist anscheinend ziemlich so wie die D80. Bei der D300 hat Nikon es (meiner Meinung nach) wieder abgeschwächt. Belichtungskorrekturen um eine ganze Stufe ins Minus habe ich zumindest noch nicht gebraucht. Außerdem kann man bei Außenaufnahmen hilfsweise ganz gut Active D-lighting als automatische Belcihtungskorrektur verwenden (ich verwende nicht NX - deshalb wirkt sich bei mir nur das A - die leichte Unterbelichtung des Nefs - aus). In Innenräumen schalte ich es aber ab ...

Gruß,
bernd

Edit: was man so hört, scheint die Matrixmessung bei der D200 am besten eingestellt zu sein, so gut, dass die der D300 wieder als Rückschritt empfunden wird. Nach meinen ersten Testshots mit der D300 war ich auch erstmal mächtig angefressen, als ich diese Tendenz entdeckte ... hat sich aber gelegt ...
 
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Ich bin genau anderer Meinung. Die Matrixmessung der D300 ist deutlich besser als die der D200. Bei der D300 korrigiere ich kaum, bei der D200 war ich oft mit -0,7 unterwegs. Selbst so schwierige Dinge wie Eisbären in der Sonne meistert die D300 meistens ohne Korrektur.

Edit: was man so hört, scheint die Matrixmessung bei der D200 am besten eingestellt zu sein, so gut, dass die der D300 wieder als Rückschritt empfunden wird. Nach meinen ersten Testshots mit der D300 war ich auch erstmal mächtig angefressen, als ich diese Tendenz entdeckte ... hat sich aber gelegt ...
 
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Echt?

Ich habe immer wieder gelesen, gehört (nikon cafe, nikonians, dpreview, ...) dass, die D200 recht sauber eingestellt sein soll. Wenn es so ist wie Du sagst (und das glaube ich +/- die üblichen 0.3) dann wäre, die D200 doch der D80 ähnlicher (ich betone deshalb ja auch immer, was ich so lese oder höre im Unterschied zu meinen persönlichen Erfahrungen).

Auf alle Fälle meine ich auch , dass die D300 auf alle Fälle recht ok ist, auf jeden Fall besser als die D80. Die Tendenz ist schon ähnlich, aber nicht so ausgeprägt.. Im Moment teste ich noch, welche Einstellung als Basiseinstellung sinnvoller ist:

Matrix - 3/6 ADL aus, innnen 0.0, oder ....

oder Matrix +/- 0.0 ADl High, aber nur außen ...

Beide bringen recht zuverlässig gute Ergebnisse .... endgültig wird es sich erst in wirklichen Extremsituationen zeigen, was ich zukünftig als Basiseinstellung bevorzuge ..

Lass mal Deine momentane Standardeinstellung hören ...


Gruß,
Bernd
 
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Der erste Wert wird zwar gespeichert, aber nach dem Schwenk noch einmal aktualisiert, so dass ein Durchschnittswert zwischen beiden "Anvisierungen" ermittelt wird, der nun letztendlich die Belichtung bestimmt.

...Hallo Bernd,
bin heute durch Zufall auf Deine interessanten Ausführungen gestoßen.

Das bei der Matrixmessung eine Gewichtung auf den Fokuspunkt erfolgt, war einem ja nicht neu - aber die Sache mit dem Durchschnittswert von beiden Fokuspunkten beim Schwenken ist eine höchst interessante Neuigkeit für mich :)

Mit den neuen Erkenntnissen habe ich gleich ein paar Tests durchgeführt.
Wenn man zwei Fokuspunkte mit stark unterschiedlicher Helligkeit wählt, kann man sehr schön Deinen beschriebenen Effekt nachvollziehen.

Bei zwei weiteren von Dir beschriebenen Effekten bin ich aber zu anderen Ergebnissen gekommen:
Der Belichtungsspeicher bei der mittenbetonten Messung speichert die Belichtung ein für allemal. Du schwenkst und der vorher gespeicherte Belichtungswert wird verwendet. Dieses Verfahren hat man sich normalerweise angewöhnt, wenn man früher häufig die mittenbetonte Messung verwendet hat.

Bei der Matrixmessung wird trotz der gedrückten AEL Taste der Belichtungswert nach dem Schwenk noch einmal angepasst, in Richtung Durchschnitt zwischen erster Speicherung und endgültiger Lage des Focuspunktes während der Auslösung nach dem Schwenk.

...verhält sich bei mir anders: Ich kann schwenken soviel und wohin ich will - der Messwert bleibt bei gedrückter AEL-Taste unverändert.

Deshalb ist es bei Verwendung der Matrixmessung besser, nicht zu schwenken, sondern mit dem Wähler den geeigneten Focuspunkt auszuwählen. Ansonsten kann dies zu unerwarteten Ergebnissen führen.

...ich habe den Eindruck, dass es keinen Unterschied macht, ob man Schwenkt oder einen anderen Fokuspunkt auswählt.
Wenn ich einen anderen Fokuspunkt auswähle, erhalte ich den gleichen Messwert als wenn ich erst diesen Punkt mit dem mittleren Fokus anvisiere und dann mit gedrücktem Auslöser auf den selben Bildausschnitt schwenke.

Einen Nachteil hat das Schwenken aber auf jeden Fall (den ich schon häufig in der Praxis bemerkt habe - mir jedoch bislang nicht erklären konnte):
Wenn man schwenkt und anschließend mehrere Fotos hinteinander schießt, ist das erste Foto etwas anders belichtet, als die nachfolgenden Fotos (gilt auch im Serienbildmodus).
 
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Die D300 belichtet etwas heller als die D200. ABER: Wenn die Gefahr besteht dass es Spitzlichter gibt, belichtet sie knapper als die D200.
In den RAWs gibt es nur in Extremsituationen ausgefressene Lichter.
Die D80 und die D200 belichten in 90% aller Fälle sehr ähnlich.
 
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Moin Guido!

Erstmal danke für die PN - ein kurzer Hinweis, dass ich hier reinschauen sollte, hätte auch genügt ...;)

Das mit dem anderen ersten Bild ist doch genau der Hinweis, durch den damals der Poster im luminous landscape Forum auch draufgekommen ist (also auf die Durchschnittsermittlung.)

Was die D300 betrifft, kann ich Michel bestätigen. Es hängt auch von der Af-Einstellung ab. Bei AF-Vollautomatik (= hinterer Schalter ganz oben) achtet sie am allermeisten auf Spitzlichter, etwas weniger bei AF-Einzelfeld, aber das ist ja klar.
Unterm Strich auf alle Fälle viel gutmütiger als die D80 (die man aber auch in den >Griff kriegen kann... nach einigem :motz: )


:D

Gruß,
Bernd
 
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