Azoren: jeden Tag ein Bild

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achim kostrzewa

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Wir sind auf die Azoren „geflohen“, um der Hitze zu entkommen. Aber nicht nur der Hitze wegen, sondern wollen den Urlaub auch nutzen, um nach Walen, besonders Pottwalen zu schauen. Genau genommen war das mit der Hitze nur ein positiver Nebeneffekt, weil Renate hatte die Planung schon mit fast zwei Jahren, wegen der beiden zu mietenden Häuschen mit Meerblick, eine sehr knappe Recource, im Vorlauf. Ziel sind die Hauptinsel, Sao Miguel, für die wir uns zwei Wochen Zeit nehmen wollen und dann Pico für eine weitere Woche. Die Vulkane sind eine weiteres Argument für diese Inselgruppe. Derzeit sind es hier tags 20-23°C und des Nachts eher 15°C, immer mit einer leichten Seewindbrise, toll. Für die engen, kurvenreichen Inselsträßchen haben wir einen kleinen Citroen C3 gemietet.

Wir reisen wieder nur mit kleinem Fotobesteck: Der Laptop kommt mit, eine abgespeckte Fotoausrüstung auch. Die Fuji (XF 2,8/14, XF 2/18, XF 2/50mm) und eine Nikon mit manuellem 28mm WW, 70-200 AF-S Zoom und Tele (420mm) müssen reichen. Es soll auch diesmal in erste Linie ein Urlaub sein...

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Wir lassen es langsam angehen: Der erste Abend endet schon sehr vielversprechend mit einem Sonnenuntergang vor unserer Terrasse: sieht fast aus, wie in Neuseeland, mit Araukarien und Pohutukawas, die gerade in Blüte kommen.
 
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Am nächsten Tag (So.,den 22.6.) besuchen wir nachmittags die nahegelegene Caldeira des Sete Cidades, die sich durch zwei große Kraterseen, einen blauen und einen grünen auszeichnen. An sich kommt noch ein kleiner dritter hinzu, der aber von unserem Aussichtspunkt nicht zu sehen ist. Mache ein Stitchpano mit HF 18mm und eine Übersicht mit 14mm. Die Pano-Software läuft nur zu Hause auf dem Bildrechner, hier nur ein Teil
davon:

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Der Kraterkessel ist 300m tief. Die vulkanischen Azoren sind mitten auf dem Mittelatlantischen Rücken gelegen. Die Vulkane werden von einem Hotspot "gefüttert" und die Inseln entfernen sich zentimeterweise voneinander, da sie auf dreierlei tektonischer Platten liegen (Araujo et al. 2022,
Journal of Geophysical Research: Solid Earth, 127, e2021JB023007). Die Bergstraße ist so steil, das ich im ersten Gang rauf muß. (C) AK
 
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Mo.: Wir fahren 26 km (brauchen dafür 45 min) entlang der sehr kurvigen Nordwestküste zu dem Pottwal-Exkursionsanbieter, der hat überraschend zu. Der Aushang sagt: zuviel Wind auf dem Meer, Exkursionen erst wieder Freitag/Samstag möglich. Die benutzen Festrumpf Zodiacs, da würde man bei diesem Wind an Bord wohl ziemlich gebadet werden…

Wir machen im 15 km entfernten Supermarkt erstmal einen Wocheneinkauf, aber es gibt kein Eis, arme Renate… Auch Obst und Gemüse haben kaum Auswahl und sehen arg mitgenommen aus. Frischen Fisch oder gar Fleisch, Fehlanzeige, nur alles aus der Tiefkühltruhe, wenig Auswahl.

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Die Dorfkirchen haben überraschend überall einen ähnlichen Bauplan, ob die jeweils einzelne Baugenehmigungen brauchten? Diese hier aber immerhin den höchsten Turm… (C) AK
 
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Di.: Wir fahren bis zur Nordwestspitze und weiter um die Insel herum, um dann von Südwesten her in die Caldera zu gelangen, laut Tante Guugel nur 20 km von zu Hause aus. Wir wollen die beiden großen Kraterseen überqueren und zum dritten See hochfahren, denn an der Straße nach Ponta Delgado liegt ein kleiner, ebenfalls ganz grüner Kratersee, eingerahmt von steilen Wänden und üppiger Vegetation, genannt Lagoa de Santiago. Dieser See hat eine Fläche von 25 Hektar und ist durch eine Explosion entstanden: 1445 n.Chr. drang von oben Wasser bis zu einer kleinen Magmablase durch und es macht kräftig „Bumm“, so entstehen die typischen Tuffringe von etwa 50 m Höhe, ähnlich dem Pulvermaar in der Eifel.

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Fuji XF 14mm (C) AK

Danach ist Eis essen und Kaffeetrinken in Sete Cidades, direkt am Ufer der „Blauen Lagune“ angesagt. Wir machen uns danach auf den Heimweg, trinken dort noch einen Kaffee und finden uns in einer Nebelwolke aus Sprühregen wieder, lassen uns aber von der überdachten Terrasse nicht vertreiben. Abends wird das Wetter wieder durchsichtiger.
 
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Mi.: Heute ist es sehr windig hier auf der Nordseite – auf der Terrasse wir dir die Marmelade vom Hörnchen geblasen… Dafür werden die tiefhängenden Wolken bis mittags fortgeweht. Wir tingeln durch unser Dorf, finden neben der Kirche noch einen kleine Lebensmittelladen (neuportugiesisch auch Minimarket genannt), der auch Cornetto Eis hat. Das kaufen wir heute nach dem Kaffee dann auf. Außerdem gibt es eine gut restaurierte Windmühle als prominente Sehenswürdigkeit im Dorf.

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XF 14mm (C) AK

Mittags machen wir einen Abstecher nach Punta Delgado, um für Samstag eine Waltour auf einem Katamaran zu buchen. Erhoffe mir davon eine solidere, trockenere Fotoplattform. Morgen haben wir ja die spezielle Pottwaltour mit dem Festrumpfzodiac auf der Nordseite gebucht, mal sehen ob‘s klappt und wie’s spritzt… Auch heut' Abend noch starker Wind, auf den Wellen thronen kleine Schaumkronen, tippe daher auf Stärke 6 = 39-49 km/h. Das ist das Maximum, wo wir mit Gästen noch Zodiac fahren können, aber wir haben die kleineren MilPro Zodiacs für 8-10 Leute in Arktis und Antarktis. Sind schon auf Morgen gespannt, denn die Wochenendtouren sind wohl schon lange ausgebucht. Wir bleiben flexibel und haben bis nächsten Freitag bei angenehmen Temperaturen Zeit.
 
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Do.: Das Frühstück ist verregnet, richtiger „schottischer Drizzle“, dann kommt um 10:00 die Sonne raus. Der Wind hat deutlich nachgelassen, was Meer scheint ruhig von hier oben. Um 11:30 fahren wir los. 13:00 soll es los gehen mit dem Boot, wir sind sehr gespannt.

Die einzige „Pottwaltour“ wird auf der Nordseite von Rabo de Peixe aus angeboten mit einem hochmotorisierten „Festrumpfzodiac“: das ist ein Stahlrumpf mit einem Schlauchbootring außen rum für 16 Personen. Ein richtiges Zodiac® für 8 Personen wäre das MilPro, was quasi alle Exkursionsschiffe in der Arktis und Antarktis benutzen. Das hat große Vorteile: Es ist ganz aus „Gummi“ hat einen aus vier Teilen zusammengesetzten Holzboden, der auf dem Gummiboden aufliegt und ist dadurch sehr flexibel, wenn wir mal versehendlich über ein paar Wellenkämme springen, sehr Rücken schonend. Unser Exkursionsboot hat gepolsterte Sitzbänke mit Rückenlehne und einem Bügel vorne zum Festhalten. Der feste Rumpf knallt jedesmal bis auf die Wirbelsäule durch, vorne ist es am schlimmsten, wenn das Boot springt, so haben wir beide heute „Rücken“. Bei dem Tempo und leider viel Wind heute, das bei der Suche nach dem Walen nötig ist, ist das Springen des Bootes unvermeidlich. Wir werden vorne auch ganz schön naß, sind aber „wasserdicht“ in unsere eigenen Zodiacsachen eingepackt. Fotografieren kann ich nur mit der Olympus TG-5 (25-100mm, KB-equiv.), die ist UW, also wasserdicht bis 4 m. Wir finden eine Schule von ca. 100 Fleckendelfinen, die das Boot bei mittlerer Geschwindigkeit umspielen. Da geht nur „point and shoot“, die Ausbeute ist mager. Zur Feier des Tages heute mal mehr als ein Bild:

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(C) AK mit Oly TG-5 und Wasserflecken auf dem Filter
 
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achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
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Das beste Bild: (C) AK mit Oly TG-5
Nachdem wir nun Delfine gesehen haben, hat die Crew ihr Soll erfüllt und braucht den Preis nicht zurückzuzahlen :)
Machen wir uns also auf Walsuche... wir haben noch zwei Stunden Zeit dafür und schon gehts wieder full speed weiter raus aufs Meer.
 
Nun die Pottwale, wir fahren oder besser fliegen über die Wellen, es ist schlimmer als Galopp im Gelände auf einem durchgehenden Pferd. Wir haben uns jetzt nach hinten gesetzt, nachdem wir zweimal vorne einen richtigen Tritt ins Kreuz abbekommen haben…

Pottwale: eine Schule von sieben Walen vor uns! Drei davon in enger Gruppe. Wir tuckern langsam weiter und ich fische meine Telekamera aus dem Drybag, der auf meinen Füßen steht oder am Festhaltebügel hängt. Mache einige Bilder mit 300 + TC14. Durch die Wackelei verliere ich die Wale aber zu schnell und wechsle auf 70-200. Das geht etwas besser..

Die typische, hohe Stirn des oberen Wals ist gut zu sehen:

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(C) AK D750 mit 420mm
 
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Das Bild zeigt beim hinteren Wal das Blasloch und der Vordere schwimmt auf dem Rücken! Man sieht das typische kleine stark bezahnte Maul. Pottwale sind Zahnwale und tauchen sehr tief, bis zu 1.000 Metern: sie fressen dort z.B. große Kalamare.

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(C) AK D750 mit 70-200 mm
 
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CycoDAB
CycoDAB kommentierte
Ich stelle mir das Knipsen aus dem Zodiac nicht leicht vor, aber die Bilder hättest Du wenigstens ausrichten können.
 
Es ist eng auf dem Boot, jeder hat gerade mal soviel Platz, wie auf einem Motorrad. Schlechte Bedingungen fürs Fotografieren: der Standpunkt
ist bei dem Wellengang wie heute, einfach zu niedrig. Am Samstag haben wir den Katamaran auf der Südseite gebucht...
Wenn ich nicht so geübt in der Arbeit vom wackeligen Boot aus wäre, wären die Bilder noch schlechter ;-)

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(C) AK mit Oly TG-5
 
Roland L.
Roland L. kommentierte
Das sieht mir aber auch nach einem Handy-Foto aus, da es es scharf ist und zumindest einigermassen Gestaltungswillen aufweist.
Zumindest war das Boot diesmal nicht schuld. Manchmal scheint es besser zu sein keine "richtige" Kamera mitzunehmen.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
das Meer läuft gerade leer.....
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
steht dran: Olympus TG-5, meine Kleinchipknipse für Unterwasser, oder wenns so spritzt, das die Nikons in Gefahr sind abzusaufen.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Gerader Horizont wird völlig überbewertet, vor allem in der Seefahrt... :p
 
Fr.: heute bis mittags Ruhetag. Nachmittags fahren wir ein wenig Steilküste und Vögel gucken: Die Lavaklippen beim kleinen Hafen von Capelas sind eindrucksvoll. Die Rosenseeschwalben auf dem Stack sind viel zu weit weg für Fotos, aber wir haben ja auch ein gutes Fernglas. Im Gegensatz zu gestern ist das Meer ganz ruhig hier im Norden.

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(C) AK und Morgen gibts wieder Wale, hoffen wir....
 
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Sa.: Heute wieder Walexkursion. Um es vorweg zu sagen mit „Picos de Aventura“ war das eine echte Pleite. Wir haben drei Pottwale, Flecken- und den Gemeinen Delphin „gesehen“ haben aber nur jeweils kurz verweilt (5 min vielleicht), um dann gleich weiterzubrettern! Wozu? Die anderen Boote sind viel länger vor Ort geblieben. Da wo die besten Aktivitäten waren mit springenden Delfinen z.B., ist der Kapitän gleich vorbeigefahren?! Fotos sind quasi alle unbrauchbar, zu klein, teilweise unscharf, zu weit weg, trotz 420mm. Wir werden versuchen nächste Woche mit „Futurismo“, mit denen wir auch auf der Nordseite erfolgreich waren, noch ein Plätzchen auf deren Katamaran zu bekommen…

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Finger weg von diesen Leuten, schönes Schiffchen, aber die wollen nur Geld machen, aber nix dafür bieten! (C) AK
 
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Den Gemeinen Delfin hab ich so grade noch am Bug erwischt, da dreht der Kapitän ab, so ein :poop::poop::poop:

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Frank2111
Frank2111 kommentierte


Mein Kommentar scheint Dich ja echt zu wurmen, dass Du hier täglich neu dazu Stellung nimmst......

Komm mal von Deinem hohen Ross runter, hier posten reichlich Menschen, die ähnlich alt sind wie Du und auch - so wie ich - seit 45 Jahren fotografieren.

Natürlich hat eine Festbrennweite ggü. einem Zoom Vorteile in Bezug auf Lichtstärke und Schärfe. Aber genau diese Vorteile offenbaren sich in Deinen Beiträgen #13 und #13,1 in keiner Weise.

Vielleicht habe ich mich undeutlich ausgedrückt, deshalb jetzt ganz präzise:

Die Fotos sind völlig vergeigt und nicht Wert, hier gezeigt zu werden. Der Bildausschnitt ist grauenhaft und die Schärfe ist mangelhaft - schlicht und ergreifend und das ist in erster Linie - wenn Deine Reaktionszeit denn in Ordnung war (?) - der falschen Brennweitenauswahl zuzuschreiben.

Und nun was Praktisches aus eigener Erfahrung: Ich nutze nur einige wenige Festbrennweiten wie bspw. das Plena oder das Sigma 1,4 40. Wenn ich Aufnahmen von Tieren mache, nutze ich das AF-S 180 bis 400 (davor das 80 - 400) mit dem eingebauten 1,4er Konverter. Die Linse kostet neu rd. 12 K. Ich bin mir sicher, dass sie Deine so hochgelobte 420er Optik in Bezug auf die Schärfe um Längen schlägt.

Die Linse ist sicher was die Anmutung anbelangt, nicht mit dem aktuellen Z 2,8 TC 400 zu vergleichen. Hier sind einige Künstler im Forum, die damit perfekte Fotos schießen. Das ist mir nicht vergönnt, aber ich sitze auch nicht den halben Tag im Tarnzelt, sondern mache Aufnahmen dann, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ich weiß vorher in der Regel nicht, ob ich ein Tier in 10 m Entfernung oder in 80 m Entfernung aufnehmen werde. Genau für diese Anforderung ist dieses Objektiv perfekt. Da kann ich mir leider auch nicht immer die passende Lichtstimmung aussuchen.

Aber eines ist klar: Die Optik ist, was die Flexibilität anbelangt, unschlagbar und das in jedem Brennweitenbereich auf sehr hohem Niveau. Ich bringe im Übrigen immer (!) Fotos mit, die meinen Ansprüchen genügen und die ich vorzeigen kann, ohne dass ich mich der peinlichen Frage ausgesetzt sehe, warum ich bei der mangelnden Qualität so tief in die Tasche gegriffen habe......
 
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1bildermacher1 kommentierte
Auch aus eigner Erfahrung, das 180-400 ist immer noch Spitze.
Dazu das 14-24 oder 24-70 und das 135er, dann ist man bestens bedient.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Das 200-400 VRII benutze ich sehr häufig, es taugt aber nicht vom kleinen Boot aus der Hand...
.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Wenn ich das Boot quasi für mich alleine gemietet habe, wie hier zusammen mit meiner Frau Renate zwischen den Eisbergen bei Illulisat um Wale zu fotografieren, ist das 200-400 VRII die Linse der Wahl, hier nur angeschitten zu sehen:

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© Renate Kostrzewa 2019
 
So.: Nach dem Frühstück buchen wir für Dienstag den Katamaran für 13:30 bei Futurismo und gammeln bis mittags auf der Terrasse herum, Urlaub eben, lesen, schreiben, gucken. Nachmittags fahren wir in die Caldera und essen an der Lagoa Azul wieder Eis. Es rollen Wolken von Süden über den Kraterrand. Wir machen gerade Pflanzenaufnahmen und es fängt an wie aus Kübeln zu gießen. Wir flüchten ins Auto. Aus dem Schauer wird Dauerregen, wir sind naß und fahren gegen 17:30 Richtung Haus. Aus dem geplanten Abstecher nach Mosteiros wird nichts, die Sicht ist NULL. Wir zuckeln Richtung Heimat und es klart auf. Doch gerade als wir im Haus sind kommt ein neuer Wolkenbruch runter. Es regnet bis nach Sonnenuntergang, klar das die Insel so grün ist! Das Azorenhoch kommt Morgen nach Deutschland und soll bis 40°C bringen, viel Spaß damit :aliena-vampirshrek:

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Blick von der jetzt patsch nassen, windgeschüttelten Terrasse, vgl. mit Bild 1. Morgen solls wieder besser sein! (C) AK
 
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Beim oberen Bild ist - bei dem Fehlfokus - wahrscheinlich nicht einmal die Mindestaufnahmedistanz eingehalten worden.
Die liegt beim AF-S 4/300 bei 1,47m, daran liegts also nicht. Natürlich sind die Bilder nicht gut, aber unter den herrschenden Bedingungen das beste was ich hingewackelt habe. Viele zeigen auch nur leeres Wasser...
 
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BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Vielleicht hättest Du den Thread einfach anders nennen sollen, dann müsstest Du nicht irgendwie zwanghaft von "jedem Tag" Bilder zeigen, wenn sie gerade nicht so prickelnd ausgefallen sind.
 
Mo.: Heute ist wieder Vulkantag: wir fahren zur Lagoa das Furnas im Südosten der Insel, die Fumarolen bestaunen. Nun es ist nicht gerade Yellowstone, aber ein bisschen mehr als am Laacher See in der Eifel schon:

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(C) AK

Dann gibt es da noch die Kochtöpfe, in den heißen Boden eingelassene 60cm Betonrohre, wo große Töpfe mit „Cozido“ bereitet werden. Ein Schmortopfgericht bestehend aus Schichten von Gemüse und verschiedenen Fleischsorten, die bei kurz unter 100°C hier schonend über sechs Stunden gegart werden. Oben kommt ein Handtuch und ein hölzerner Deckel drauf und wird dann mit Erde bedeckt. Kann man dann abends im Dorfrestaurant in Furnas bestellen, es soll eine gewisse schweflige Note haben. H2S ist der stinkende Anteil am "Schwefelduft"…
 
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Di.: Der dritte Vesuch dann mit Futurismos Catamaran Cetus. 13:30 -16:30 ab Kai Punta Delgada. Wir fahren um 12:00 von zu Hause los und sind kurz vor eins in der praktischen Tiefgarage direkt am Hafen. Checken sofort ein und suchen uns ein schattiges Plätzchen mit was Kaltem zum Trinken und mümmeln ein frisches Brötchen mit einheimischen Heukäse, lecker. Dann geht’s nach der obligatorischen Einweisung endlich los. Hier sind sechs Biologen an Bord die Protugisch, Spanisch, Englisch und sogar Deutsch sprechen. Zwei Mannschaften und der Bootsführer. Kein Vergleich zum dünn besetzten "Picos" Boot. Heute ist es wieder welliger, aber die Cetus liegt ruhig trotz der hohen Geschwindigkeit. Wir brettern wieder etwa ein Stunde nach Südwesten, bis wir auf einen einzelnen Pottwal treffen (Walbeobachtung Ansage 14:35), der sich an der Oberfläche von seinem Tauchgang ausruht. Einzelne Pottwale sind möglicherweise überwiegend Männchen. Wir nähern uns sehr langsam und sind nah genug für Fotos von 15:05 – 15:17, laut den EXIFs. Später hat der Wal genug von uns, wir sind zwischenzeitlich vier Boote, oder wieder Hunger und taucht ab: Fluke von 15:16,39.0 – 15:16,42.4, Wal braucht zum Abtauchen 3 sec.+4/10sec. Ich bekomme 16 Bilder von allen Phasen und bin happy. Sonst sehen wir nichts, keine Delfine. ABER für mich ein schöner Abschluß. Auf der Hin- und Herfahrt habe ich noch gute Gelegenheiten Gelbschnabel Sturmtaucher zu fotografieren, die wir nachts um unser Haus herum höhren. Sie rufen AUA-Aua…

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Pottwalfluke (C) AK 1.7.25
 
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(C) AK
(C) AK
(C) AK
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Ist eh Blödsinn, weil für Deutschland nicht relevant.
Hierzulande reicht ein schlichtes "Foto: A.K." als Urhebervermerk.

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Wuxi
Wuxi kommentierte
Genau. Copyright ist US Gesetz. A.K. bringt aber auch nicht viel, weil das kann ja alles heissen. "Alles Käse" oder "Alles Kostenfrei" oder "Allgemeine Kopierfreigabe"
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Das alles ist sowieso egal, weil Dir in Deutschland das originäre "Urheberrecht" gar nicht genommen werden kann. Das kannst Du als Urheber auch nicht abgeben, weil eben nur Du der Urheber bist.
Gestritten wird immer nur um die "Nutzungsrechte" und deren tatsächlichen Umfang, quasi nie über das Urheberrecht.

Der Schutz für Urheber ist in D ziemlich einmalig, was natürlich einen Vietnamesen oder Thai so ziemlich überhaupt nicht interessiert.
:D
 
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1bildermacher1 kommentierte
Bei vielen Bilder die mit einem "C" versehen sind, kann ich nur lachen, wenn dazu noch mit Anwälte und Prozesse gedroht wird.
 
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Do.: Ausflug zur Teeplantage von Chá Gorreana im Nordosten, letzte von jetzt noch zweien, aber ehemals 62 in den 1920er Jahren. Man kann hier den gesamten Prozess von der Ernte über die Trocknung und Weiterverarbeitung bis zum fertigen Produkt bestaunen und auch sinnlich schmecken…

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Die Erntemaschine besteht aus einem 1,5m langen Blatt einer Heckenschere, das Mähgut wird von einem Laubbläser (rot) in den Fangsack befördert, wenn der voll ist, wird er gegen den leeren ausgetauscht, den der Mann links über der Schulter trägt. Der volle Sack wird zum Sammelplatz gebracht und dort auf einer 2,5x2,5m Stoffbahn ausgebreitet und Ästchen und andere unliebsame Blätter herausgesammelt. Trotzdem, daß es keine Teeblattpflücker mehr gibt, ist es immer noch viel Handarbeit. Foto: AK
 
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