Ausrüstung für den Norden bis Spitzbergen

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Hallo Ulrike,

ich mir mal die "FRAM" im Internet angeschaut
und Dir nur raten, Dir mal anderen Anbieter und andere Schiffe anzuschauen.

Mit 317 Passagieren ist das Schiff viel zu groß.
Es gibt Landepunkte, bei denen die Anzahl der Leute begrenzt ist,
die gleichzeitig an Land gehen können.
Bei den Walrössern am Prins Karl Vorland waren es nur 50!

Damit können nicht immer alle Leute an Land.
Oder aber nur kurze Zeit, damit jeder mal darf.
Wenn alle an Land dürfen, laufen Dir 316 andere Figuren ins Bild.

Das Schiff ist groß und damit sehr hoch.
Dadurch hast Du eine schlechte Perspektive für Eisbär und Co.
Ich habe auf der Plancius auf dem niedrigsten Deck auf dem
Boden gelegen, um durch den Spalt unterhalb der massiven Reling
durchzufotografieren (Stativ ist da auch unpraktisch :hehe:)

Die Polarcircleboote sind Nobel-Zodiacs mit Reling.
Da hast Du beim Fotografieren nicht nur den Gegenüber im Bild,
sondern auch die Reling.
Zum Fotografieren total unpraktisch.

Ich würde mit der FRAM die Reise nicht machen wollen.
Es sind rund 20 Schiffe von verschiedenen Anbietern in
der Region unterwegs, die gleiche oder sehr ähnliche Touren machen.
Je kleiner das Schiff ist, desto besser.
Ich würde kein Schiff wählen das deutlich über 100 Passagiere hat.


Das 500/4 ist ein Kompromis zwischen 400/2.8 und 600/4.
Ich kann es auch noch ohne Stativ verwenden und die
Naheinstellgrenze von 4m ist oft noch akzeptabel.
Aber es ist schon ein dicker Brocken.
Mit Kamera sind rund 5kg zu bewältigen.
Da ermüden sehr schnell die Oberarme.
Muskeln bilden sich aber mit der Zeit. :D
Es ist auch eine Schlepperei.
Durch die Masse und die Sperrigkeit ist man nicht mehr so beweglich,
wie Mitreisende mit Kompaktknipse, die dann schneller am Motiv
sind, zu dicht rangehen und das Motiv verscheuchen,
oder vor einem im Bild stehen.

Ich glaube die Investition in ein kleineres (oft dann teureres) Schiff
oder in eine zweite und dritte Reise halte ich für sinnvoller,
als für eine Reise eine sündhaft teure Kamera und Objektiv zu kaufen
und den rauhen Umweltbedingungen auszusetzen.
Wenn man mit mehreren Kameras knipst, muss
man die King-Kong-Hantel schonmal ablegen.
Das erzeugt Begehrlichkeiten. ;)

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Danke für die Infos.
Die Reise mit der Fram ist teurer als z.B. mit der Plancius oder Ortelius von Diamir. 16 Tage kosten dort mindestens 11000 Euro als Einzelperson. Ich werde die nächsten Tage nach weiteren Angeboten schauen. Bis August 2016 habe ich ja nicht etwas Zeit zur Vorbereitung.
Ich möchte die nächsten Monate nutzen meine Ausrüstung zu optimieren und damit zu trainieren.
MfG Ulrike :)


Hallo Ulrike,

ich mir mal die "FRAM" im Internet angeschaut
und Dir nur raten, Dir mal anderen Anbieter und andere Schiffe anzuschauen.

Mit 317 Passagieren ist das Schiff viel zu groß.
Es gibt Landepunkte, bei denen die Anzahl der Leute begrenzt ist,
die gleichzeitig an Land gehen können.
Bei den Walrössern am Prins Karl Vorland waren es nur 50!

Damit können nicht immer alle Leute an Land.
Oder aber nur kurze Zeit, damit jeder mal darf.
Wenn alle an Land dürfen, laufen Dir 316 andere Figuren ins Bild.

Das Schiff ist groß und damit sehr hoch.
Dadurch hast Du eine schlechte Perspektive für Eisbär und Co.
Ich habe auf der Plancius auf dem niedrigsten Deck auf dem
Boden gelegen, um durch den Spalt unterhalb der massiven Reling
durchzufotografieren (Stativ ist da auch unpraktisch :hehe:)

Die Polarcircleboote sind Nobel-Zodiacs mit Reling.
Da hast Du beim Fotografieren nicht nur den Gegenüber im Bild,
sondern auch die Reling.
Zum Fotografieren total unpraktisch.

Ich würde mit der FRAM die Reise nicht machen wollen.
Es sind rund 20 Schiffe von verschiedenen Anbietern in
der Region unterwegs, die gleiche oder sehr ähnliche Touren machen.
Je kleiner das Schiff ist, desto besser.
Ich würde kein Schiff wählen das deutlich über 100 Passagiere hat.


Das 500/4 ist ein Kompromis zwischen 400/2.8 und 600/4.
Ich kann es auch noch ohne Stativ verwenden und die
Naheinstellgrenze von 4m ist oft noch akzeptabel.
Aber es ist schon ein dicker Brocken.
Mit Kamera sind rund 5kg zu bewältigen.
Da ermüden sehr schnell die Oberarme.
Muskeln bilden sich aber mit der Zeit. :D
Es ist auch eine Schlepperei.
Durch die Masse und die Sperrigkeit ist man nicht mehr so beweglich,
wie Mitreisende mit Kompaktknipse, die dann schneller am Motiv
sind, zu dicht rangehen und das Motiv verscheuchen,
oder vor einem im Bild stehen.

Ich glaube die Investition in ein kleineres (oft dann teureres) Schiff
oder in eine zweite und dritte Reise halte ich für sinnvoller,
als für eine Reise eine sündhaft teure Kamera und Objektiv zu kaufen
und den rauhen Umweltbedingungen auszusetzen.
Wenn man mit mehreren Kameras knipst, muss
man die King-Kong-Hantel schonmal ablegen.
Das erzeugt Begehrlichkeiten. ;)

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Oooops, nach den Preisen hatte ich jetzt nicht geschaut.
Aber 11k für eine Spitzbergenreise sind schon ganz schön happig.
Dafür kann man schon zwei- bis dreimal in der billigsten Kategorie mit einen anderen Anbieter fahren ...
... oder zur Wrangel Insel. ;)
 
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Das ist schon die billigste Kategorie :dizzy:
Ein Problem bei der normalen Hurtigrutentour von Bergen nach Kirkenes war auch, das es sich nicht um eine Fototour handelt und die Fotopausen sehr kurz waren.
Dann werde ich mir wohl einen anderen Anbieter suchen und bis dahin die tollen Bilder im Forum geniessen.
Was hältst du vom Termin Ende August?
VG Ulrike

Oooops, nach den Preisen hatte ich jetzt nicht geschaut.
Aber 11k für eine Spitzbergenreise sind schon ganz schön happig.
Dafür kann man schon zwei- bis dreimal in der billigsten Kategorie mit einen anderen Anbieter fahren ...
... oder zur Wrangel Insel. ;)
 
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Was hältst du vom Termin Ende August?
Spät in der Saison ist weniger Eis.
Damit sind die Chancen groß, dass die Hinelopen Street eisfrei ist und die Rundreise glücken kann.

Es sind Touren weiter in den Osten von Spitzbergen möglich.
Die Wahrscheinlichkeit Eisbärenmamas mit Nachwuchs zu finden,
soll dort größer sein, als im Westen. (Ich war aber noch nicht da)

Ende August gibt es schon wieder Sonnen auf- und untergänge.
Ob es aber die Dunkelheit für Polarlichter reicht, glaube ich nicht.

Die Vögel brüten dort im Juni. Ende August werden nicht mehr
so viele Vögel da sein.
Damit wird es an den Vogelfelsen und vielleicht auch auf dem Meer
ruhiger sein.
Damit sinkt auch die Chance auf Polarfüchse, da die sich bevorzugt
an den Vogelfelsen herumtreiben.

Ich war Ende Juni dort.
Eine Umrundung von Spitzbergen ist so früh in der Saison
noch nicht möglich.
Befahrbarkeit der Hinelopenstreet zur Walrosskolonie ist glückssache.
Bei uns wäre es gerade so möglich gewesen.
Ein anderes Schiff war kurz vorher da und die Kolonie war verweist.
Daher sind wir dort nicht hingefahren.

Es gibt so ca. 20 Schiffe und viele Anbieter, die dort oben aktiv sind.
Da lohnt es sich auch mal genauer hinzuschauen und zu vergleichen.
Garantien auf Eisbärsichtungen und Durchführung nach Programm kann
Dir aber keiner geben.
 
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Oooops, nach den Preisen hatte ich jetzt nicht geschaut.
Aber 11k für eine Spitzbergenreise sind schon ganz schön happig.
Dafür kann man schon zwei- bis dreimal in der billigsten Kategorie mit einen anderen Anbieter fahren ...
... oder zur Wrangel Insel. ;)

Wenn Preise weniger die Rolle spielen, würde ich Birdquest wählen.
http://www.birdquest-tours.com/Spitsbergen-Svalbard-birding-wildlife-expedition-cruise/2015

Wie gut die für Fotografen sind kann ich nicht sagen.
Für Vogelbeobachtung ganz sich ein Spitzenanbieter.
 
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Wie kann ich die EXIF-Daten angucken?
Viele Grüße
Ulrike :up::up::up:

Aus meiner Sicht geht es beim Mac am einfachsten wie folgt:
Mit linker Maustaste aufs Bild, Bild auf den Schreibtisch ziehen. Doppelklick öffnet Bild in Vorschau.
Cmd i und schon kannst Du die Exifs sehen.
 
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Wenn Preise weniger die Rolle spielen, würde ich Birdquest wählen.
http://www.birdquest-tours.com/Spitsbergen-Svalbard-birding-wildlife-expedition-cruise/2015

Wie gut die für Fotografen sind kann ich nicht sagen.
Für Vogelbeobachtung ganz sich ein Spitzenanbieter.

Auf der Reise ins Pinguinland war auch eine Birdquest-Gruppe.
Mit den Tourleader und einen weiteren Birder habe ich die Kabine geteilt.
Bei den Birdern steht mehr das Sehen der Vögel im Vordergrund, als das Fotografieren.
An Land konzentrieren sie sich dann auf die besonderen (endemischen) Vögel.
Natürlich kann man da vom Wissen der Birder profitieren,
aber als Fotograf ist man dort der "Exot".
 
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