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Nicht alles wurde per Lufttransport bewegt, einiges ging über die Strasse mit ortsansässigen "Spediteuren"

Interessante Lackierung

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Details sollte man sich nicht so genau anschauen

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Dient nur der Staubverminderung

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Aber der Container konnte passte

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Der markante Fahrer

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Der Chef

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Sicherheitsbestimmungen nach deutschem Standart werden penibel eingehalten

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Klappte aber dann doch

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Eine Folge kommt noch :fahne:
 
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Die Verlegung etlicher Fahrzeuge von Kabul ins Camp Marmal war immer lustig. Eine Kiste voller Schlüssel und Papiere, ungefähre Angabe wo sich die Lkw`s befinden sollen, spannend, ob die nach Kontingentwechsel und langer Standzeit noch laufen. Verladerampen natürlich auch nicht da.

Also ist etwas Improvisation und Timing angesagt, flott den Unimog auf den Tieflader,

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dann zackig die Landebahn frei gemacht :D

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Am Checkpoint holte ich die Trucks ab, die Fahrer und Trucks wurden von den Posten sehr genau kontrolliert, dann konnten sie mit mir zum Verladeplatz fahren.

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Sehr sinnvoll, auf das Signal zu achten, dass kommt erst, wenn die Nagelkette weggezogen ist

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Natürlich hatten wir ein gewisses Interesse daran, dass die Fahrzeuge auch am Bestimmungsort ankommen und nicht als "Entwicklungshilfe" ins Land gehen. Lkw`s mit Zusatzpanzerung wurden daher immer zusätzlich bewacht.

Ich hatte einen Tieflader angefordert, als der StUffz mit seinem Lkw den sah, weigerte er sich beharrlich, den auf den Anhänger zu fahren.
Na gut, dann fährt der Chef halt selbst :)

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War etwas knapp, aber reine Nervensache

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Die Hinterachse des Anhängers war vom Modell Recycling

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Meine Lieblingsbeschäftigung, Papiere ausfüllen, bis die Security ankommt

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Das Bike eines der Arbeiter, gut gesichert

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Man sollte immer genau kontrollieren, wo man sich hinsetzt

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Mit leichter Verspätung, fett motorisiert traf dann die Spezialtruppe ein

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Waren völlig wild darauf, von mir fotografiert zu werden, natürlich nur mit voller Bewaffnung. Sehen interessant aus, haben aber sicher alle Kriegserfahrung. Wäre ein grosser Fehler, die zu unterschätzen

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Das war`s, mehr Bilder gibt es zwar, aber keine, die ich veröffentlichen möchte.
Bin auch nach der langen Zeit eigentlich immer noch fasziniert, wie gut die Fotos geworden sind, kurz die Lumix hoch , gezoomt und geknipst.

Klar, heute mit der D500 und Objektiven, die das gleiche, bzw. das doppelte der damaligen Kamera kosten... aber für die damalige Technik und die Umstände..

Ich hatte kein Stativ dabei, 300 mm Freihand ohne Probleme. Das Klappdisplay ermöglichte "unauffällige" Bilder, Kamera unterm Parka, nur das Objektiv schaute raus. In Usbekistan (Termez) herrschte striktes Fotografierverbot, was ich Kraft eigener Arroganz ignorierte. Einer der Wachposten drückte mir dann seine entsicherte AK auf den Brustkorb, ich tippte dann auf meine Flagge an der Uniform und das Dienstgradabzeichen. Hat ihn dann irgendwie beeindruckt oder besänftigt, aber deshalb gibt es von dort wenig Bilder, wollte es nicht übertreiben :cool:

Freue mich auf eine rege Diskussion :D
 
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Zitat :

" Freue mich auf eine rege Diskussion "

Das ist wohl irgendwie kaum möglich.
Abgesehen von unserem TÜV und der allgemeinen Versorgungslage
ist wohl dort auch alles andere eben anders
und von hier kaum kommentierbar .

Die Berichte gehen über Traumata
bis hin zu Erzählungen wie hier mit eher " amüsant " aufbereitetem Hintergrund.
Trotzdem : Die Temperaturunterschiede, die ständige Gefahr von überall, die völlig andere Kultur -
da ist es schwer, auch nur ansatzweise etwas zu verstehen !

Trotzdem - oder gerade deswegen - habe großen Dank für Deinen Bericht !
 
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Und ich habe großen Respekt vor den Soldaten (beiderlei Geschlechts !:)) die für uns dort ihren Kopf hinhalten.
Schließlich wurden diese Auslandseinsätze von den von uns gewählten Volksvertretern beschlossen.
Ganz sicher kein einfacher Job !
Klar kann man über dieses Thema trefflich diskutieren, wenn das so wohl gewünscht ist.
Die Reportage als solches zeigt überaus interessante Details und Internas, die normal sterbliche Bürger so nie mitkriegen. Geben aber sicher auch keine Geheimnisse der Bundeswehr preis.
Absolut ein Gewinn fürs Forum ! Danke !
 
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Habe mich da unklar ausgedrückt, mir geht es nicht um Diskussionen über Sinn oder Unsinn von Einsätzen. Ich wollte dort hin, war immer freiwillig dabei, 1999 das erste Mal, hat meine Sicht auf die Menschen deutlich (nicht unbedingt positiv) verändert. Bilder oder Fernsehen ist eben nicht live vor Ort.

Hier geht es mir um Fotografie, als ich mir die Lumix kaufte, hatte ich von Fotografieren noch weniger Ahnung wie heute :cool:
Das die Masse der Bilder (technisch) was geworden ist, lag nicht an mir. Der kleine Sensor, ein wirklich guter Bildstabilisator und eine unkomplizierte Bedienung ermöglichten eine erstaunlich hohe Trefferquote.

Heute bekommt man DSLR mit Kit Objektiven nachgeschmissen. Habe einen relativ großen Bekanntenkreis, die damit in der Masse unbrauchbare Bilder in unglaublicher Menge erzeugen :frown1:

Eine Bridge ist da gegenüber beratungsressistenten Bedienern toleranter. Die DSLR erfordert mehr Überlegung, erst dann kommen mitunter auch sehr gute Resultate raus.

Inzwischen habe ich bei meinen Motorradtouren die DSLR mit dem 18-200 er im Tankrucksack. Wobei ich da gut polstere, die Vibrationen des Diesel Einzylinders, dann Off Road Pisten, dass ist nicht unbedingt förderlich für die eher sensible Technik, aber der Sigma Kundendienst hat das wieder hinbekommen :cool:

Bei meiner Marokko Tour hatte ich, aus Angst vor Diebstahl, auch aus Platzgründen nur eine Fuji FinePix F550EXR mit GPS dabei. Ein absoluter Fehlkauf :eek:
GPS viel zu langsam, in der hellen Sonne ist eine Kamera nur mit Display untauglich, die Lamellen vor der Linse verklemmten sich nach 14 Tagen, wurden dann mit dem Leatherman "operativ" entfernt.

Mich interessieren eigentlich die Erfahrungen von richtigen Fotografen auf Reisen etc. :fahne:
 
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... Bei meiner Marokko Tour hatte ich, aus Angst vor Diebstahl, auch aus Platzgründen nur eine Fuji FinePix F550EXR mit GPS dabei.
... Mich interessieren eigentlich die Erfahrungen von richtigen Fotografen auf Reisen etc. :fahne:


In Marokko hatte ich keine andere Kamera als in Pinneberg oder Saigon.

Meist trage ich außerdem eine Weste, in der linken Tasche die Taschenknipse.
Bei Vorsicht vor Klau hatte ich selten einen "alternativen" lila Beutel, Marke "Indien" dabei,
der wurde im Libanon mal von der Polizei kontrolliert - sonst hat sich niemand dafür interessiert;
geklaut wurde mir nur einmal eine Nikon-F401 aus dem Kofferraum eines Mietwagens und ich hatte nicht gut aufgepasst.

Ein richtiger Fotograf ?
Gegen Geld habe ich nur mal kurzzeitig geknipst.
Eine (oder mehrere) Kamera(s) habe ich ständig dabei und bin ab und zu unterwegs.
 
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Danke für die Eindrücke aus einer - wie mir scheint, nahezu hermetisch von der Welt der Einheimischen abgeriegelten - Sonderwelt. Als wahrscheinlich einer der ganz wenigen hier im Forum kenne ich dieses Land aus einer völlig anderen Zeit, die unendlich weit weg scheint, wenn man deine Fotos sieht.

Mich interessieren eigentlich die Erfahrungen von richtigen Fotografen auf Reisen etc. :fahne:

Vielleicht interessiert dich dieser Bericht aus Afghanistan, als es noch das Traumland der Globetrotter und Hippies war:
https://www.nikon-fotografie.de/vbu...enreise-zum-fuss-der-buddhas-von-bamiyan.html
(Das mit den "richtigen Fotografen" klammere ich jetzt mal aus. Das wäre eher ein Fall für das Ehepaar Michaud. Leider hier nicht aktiv:rolleyes:)
 
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Sehr interessant!

Eine Frage habe ich, hängt nur indirekt damit zusammen.
Haben von den Mercedes 2635 mit MSA (sind das noch die für Somalia?) welche überlebt?
Hier ist mir davon noch keiner begegnet.
 
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Hi,

Danke für deine Einblicke aus deinen Einsätzen, da werden Erinnerungen wach ;-)
Ich hatte hier auch schon Mal ein paar Bilder zu dem Thema gezeigt

Mich interessieren eigentlich die Erfahrungen von richtigen Fotografen auf Reisen etc. :fahne:

Ich bin zwar kein "richtiger" Fotograf
aber in Einsätzen hatte ich z.B. an der Weste in einer Tasche zumeist eine kleine Lumix TZ7 dabei.
Wann immer es ging, habe ich aber auch eine DSLR eingesetzt. Abgesessen ging es natürlich
nicht immer aber doch oftmals
Heute bin ich dankbar, dass ich die DSLR dabei hatte, sind die Bilder doch deutlich besser wie die aus der Kompakten
Nur waren die Bilder aus der Kompakten z.T. auch dort noch möglich, wo die DSLR nicht mehr eingesetzt werden konnte.
Dann lieber etwas Abstriche in der Qualität als gar kein Bild...

In Marokko oder ähnlichen Reisezielen habe ich eingentlich immer die DSLR dabei und als Ergänzung eine kleinere Systemkamera (Fuji)
Aber ich denke mein Landrover hat da deutlich mehr Transport/Platzkapazität als deine Einzylinder ,-)

vg
thomas
 
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Aber ich denke mein Landrover hat da deutlich mehr Transport/Platzkapazität als deine Einzylinder

Stimmt ;)

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Heute wäre die DSLR mit an Bord, vermutlich mit dem 18-200 er Sigma und eine Festbrennweite (35 f/1.8) für Momente, wo ein lichtstarkes Objektiv sinnvoll ist.

Wobei es schon noch recht interessante Bridge gibt, nur sind die dann auch nicht billig.

"Lydian", sehr interessanter Bericht :up:
 
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35mm wären mir bei einer APSC schon bald ein wenig zu lang
bei meiner Systemkamera habe ich häufig ein 23mm f/1.4 drauf, das entspricht dann der klassischen Reportagebrennweite von 35mm bei KB und passt irgendwie immer

Das Schild auf dem Bild,
ist das nicht irgendwo zwischen Plage Blanche und Sidi Ifni?

vg
thomas
 
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Bei meiner Marokko Tour hatte ich, aus Angst vor Diebstahl [...]

Mich interessieren eigentlich die Erfahrungen von richtigen Fotografen auf Reisen etc. :fahne:

Ich bin kein "richtiger" Fotograf, sondern nur ein Hobbyknipser,
aber mit schweren Fotogeraffel unterwegs.

Mein Standardsetup auf "Städtereisen" ist momentan
D4 oder D810 mit 24-70/2.8 und
D500 mit 70-200/2.8 (eventuell mit TC14 oder TC17).

Mit zwei großen Knipsen und dicken Bauch bin ich eher auffällig als unauffällig unterwegs.
Damit ziehe ich viele Blicke auf mich.
Aber damit komme ich auch leichter mit den Menschen in (Blick-)Kontakt.
Das kann dann auch viele Fotos erleichtern,
weil manche Menschen gerne mal mit so einer großen Kamera fotografiert werden wollen.
Eine gefährliche Situation habe ich bisher glücklicherweise noch nicht erlebt.
Gestohlen wurde mir auch noch nichts.
Im Gegenteil in Togo wurde mir ein verlorener GPS Empfänger ins Hotel gebracht.
 
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Bravo Zulu!!!

Das ist für mich wie eine kleine Reise in die Vergangengeit. 2003 war ich in Kabul gewesen. Wenn ich mir die Bilder vom Camp Warehaouse so anschaue dann erkennt man doch schon viele Ecken wieder. Aber es ist auch sehr interessant zu sehen, wie es sich dort doch verändert hat.

Auch für meinen Einsatz habe ich mir damals eine neue Kamera zugelegt. Das war dann auch mein Umstieg von Analog auf Digital. Es ist dann eine Minolta Dimage 2330 geworden. Leider hat die Kamera den Einsatz nicht ganz unbeschadet überstanden. Der feine Sand dort kreicht halt in jede noch so kleine Ritze rein und kommt dann nicht wieder raus.
 
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